SPIELBERICHTE Saison 2005-2004

  20.02.2005 EHC Herrischried - ESV Hügelsheim 1b 10:4 

Bester Saisonabschluss in der Vereinsgeschichte

Starkes, letztes Heimspiel sichert vorzeitig einen erfolgreichen vierten Tabellenplatz.

 

Beim letzten Spiel der Landesliga Saison 2004/2005 gelingt dem EHC ein erfolgreicher Abschluss. Der Gegner, die 1b vom ESV Hügelsheim, wurde mit einer 10:4 (5:0/1:2/4:2) Niederlage nach Hause geschickt.

Speziell im ersten Drittel zeigte der EHC eine starke Leistung. Allerdings konnten die sich bietenden Chancen leider nicht genutzt werden, was das große Manko der ganzen Saison über war. Erst in der zehnten Spielminute war dann das Eis gebrochen. Dusan Houska konnte auf Vorlage von Dirk Hierholzer die Scheibe im gegnerischen Tor versenken. Exakt 14 Sekunden später sorgte Klaus Bremenkamp mit seinem zwölften Saisontreffer zum 2:0 Stand. Die Hügelsheimer fanden zu diesem Zeitpunkt keineswegs zu ihrem Spiel, was der EHC nutzte um mit weiteren Treffern den 5:0 Pausenstand herzustellen.

Im Mittelabschnitt ließen die Herrischrieder Spieler die Zügel etwas lockerer und Hügelsheim kam jetzt zu mehr Spielanteilen. Die Lücken in der Herrischrieder Abwehr wurden geschickt genutzt und so stand es auf einmal 5:2 zu Gunsten der Hügelsheimer, ehe Mike Klein zum wichtigen 6:2 einschoss. Das letzte Drittel gehörte dann wiederum dem EHC. Vier Minuten waren gespielt, da zappelte die Scheibe erneut im gegnerischen Tor. Der 6:3 Anschlusstreffer eine Minute später löste dann die Torschusshemmungen der Herrischrieder. Tore durch Dirk Hierholzer, Dusan Houska und Jürgen „Diesel“ Denz machten den zweistelligen Sieg perfekt .

Somit steht der EHC auf einem erfolgreichen vierten Tabellenplatz und kann durch die restlichen Spiele nicht mehr verdrängt werden. Wahrlich eine Spitzenleistung der Mannschaft. Oft mussten die Spiele in Mindestbesetzung angetreten werden, da der Kader durch Verletzungen stark dezimiert wurde. Deswegen musste das Auswärtsspiel in Mannheim abgesagt werden und konnte leider nicht nachgeholt werden, da Mannheim keine Eiszeiten mehr bekommen hat. Somit gehen die drei Punkte (5:0 Tore) an Mannheim

Am 2. + 3. April 2005 findet das traditionelle White Stags Turnier statt. 6 Mannschaften aus Deutschland und der Schweiz kämpfen zum Saisonabschluss um die begehrten Pokale bevor die Schlittschuhe über den Sommer an den Nagel gehängt werden!

 

Tore: 1:0 Houska (Hierholzer, Zöller), 2:0 Bremenkamp (Klein, Wagner), 3:0 Zöller (Krejci, Houska), 4:0 Klein (Wagner, M.Pankratz), 5:0 Wagner (M.Pankratz, Klein), 5:1 Fox, 5:2 Fox, 6:2 Klein (Bremenkamp), 7:2 T.Huber (Hierholzer, Krejci), 7:3 Reske, 8:3 Hierholzer (Houska), 8:4 Fox, 9:4 Houska (T.Huber, Klein), 10:4 Denz (Klein, Bremenkamp)

 

Strafen: Herrischried 14, Hügelsheim 20

 

Unsere Torschützen:

  • Dusan Houska (2)

  • Michael Klein (2)

  • Jürgen Denz

  • Dominik Zöller

  • Tobias Huber

  • Stefan Wagner

  • Klaus Bremenkamp

  • Dirk Hierholzer

 

 

  30.01.2005 EHC Herrischried - EC Heilbronn 1b  2:11   

Erschreckend schwache Herrischrieder gehen Zuhause unter.

 

Heilbronn nahm von der ersten Minute an das Heft in die Hand und dominierte meist das Spielgeschehen. Bereits nach 12 Minuten lag der Tabellenführer mit 4:0 in Front, ehe Dirk Hierholzer in der 18-Spielminute auf 4:1 verkürzen konnte. Allerdings verhalf das dem schlechten Spielfluss der Hotzenwälder nicht zur Besserung. Heilbronn erhöhte eine Minute später zum 5:1 Pausenstand.

Auch im zweiten Drittel keine Besserung in Sicht. Nichts lief beim EHC. Der Einsatz fehlte, das Stellungsspiel war miserabel. Die Heilbronner Spieler konnten fast schon nach Belieben durch die Herrischrieder Verteidigungszone fegen und verdient mit 1:9 in die nächste Pause gehen. Die letzten 20 Minuten: Heilbronn schaltete nun einen Gang zurück. Dusan Houska konnte in der 43. Spielminute zum 2: 10 einschiessen. Daraus folgte, dass es jetzt auf Herrischrieder Seite etwas besser lief und man sich einige Torchancen erarbeitete. Allerdings wurde der komplette Spielverlauf durch die steigende, ruppige Spielart beider Mannschaften zerstört. Verletzungen von Klaus Bremenkamp, Martin Stättner und Marcus Pankratz führten dazu, dass der EHC die letzten zehn Spielminuten nur noch mit 9 Mann bestreiten konnte, sich dennoch gut geschlagen hatte. Die Heilbronner, in den letzten 20 Minuten meist gut vertreten auf der Strafbank, konnten dennoch den Schlusspunkt setzten indem sie fünf Minuten vor Spielende zum 2:11 Endstand sorgten.

Resultat: Das Spiel so schnell wie möglich abhacken, die Verletzungen auskurieren und an die durchschnittliche Mannschaftsleistung wieder anknüpfen um für die beiden noch ausstehenden Spiele die nötige Kraft zu haben um wichtige Punkte zu ergattern und den dritten Tabellenplatz zu verteidigen.

 

Tore: 1:4 Hierholzer (Houska) 2:10 Houska (Hierholzer)

Strafen: Herrischried 26 + 10 Hierholzer, Heilbronn 32 + 10 Keterling Alexander

 

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer

  • Dousan Houska

 

 

  23.01.2005 EHC Rottweil - EHC Herrischried  6:3  

Erneute Niederlage gegen Rottweil

White Stags fahren mit erhobenem Kopf nach Hause trotz einer 6:3 Niederlage beim Tabellenzweiten Rottweil.

 

Die mit gerade mal neun Spielern + Torhüter angereisten Herrischrieder begannen ein gutes erstes Drittel in dem man Rottweil die meiste Zeit beherrscht hatte. Klaus Bremenkamp konnte in der 3. Spielminute mit einem Schuss ins lange Eck zur 1:0 Führung einschießen. Dominik Zöller war es dann in der 13. Minute, der zum wichtigen 2:0 einnetzte auf Vorlage von Hermann Steiert. Kurz danach fiel dann Hermann Steiert aus. Ein sehr tiefer Schnitt durch die Kufe eines Gegenspielers führte dazu, dass die Wunde im Krankenhaus genäht werden musste. Aller Voraussicht nach wird Hermann Steiert dem ohnehin schon kleinen Kader den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Doch die acht Herrischrieder Feldspieler zeigten sich davon nicht geschockt. Größte Schwäche der White Stags bis dahin war es die Großchancen zu verwerten und für eine höhere Führung zu sorgen. Bestraft wurde dies drei Minuten vor der ersten Pause. Rottweil nutzte eine 2- Minuten Strafe geschickt aus und verkürzte zum 2:1 Pausenstand.

Das zweite Drittel begann zunächst Rottweil mit mehr Spielanteilen. Aber man sah die unsichere Spielweise dem Gegner an und nutzte dann eine Chance in der 28. Minute zum 3:1, erneut durch Dominik Zöller. Doch die Rottweiler konnten eine Minute später zum 3:2 verkürzen, was dann auch das Ergebnis nach dem Mitteldrittel bedeutete.

Im dritten Abschnitt war die Abwehrarbeit mehr denn je in dieser Begegnung gefordert. Rottweil machte jetzt mehr Druck, aber auch Chancen der Herrischrieder waren keine Seltenheit. Das 3:3 zugunsten der Rottweiler fiel in der 47. Minute. Als dann die Kräfte der Herrischrieder Spieler schwanden und sich einige Leichtsinnsfehler einschlichen nutzte dies der Gegner zu einem 6:3 Sieg.

Am kommenden Sonntag erwartet den EHC eine ähnlich schwierige Aufgabe. Tabellenführer und vorzeitiger Meister, Heilbronn 1b, ist zum ersten Mal zu Gast im Hotzenwald. Spielbeginn ist wie gewohnt um 18:30 Uhr.

 

Strafen: Rottweil 18, Herrischried 8

 

Tore: 0:1 Bremenkamp (Steiert), 0:2 Zöller (Steiert, Krejci), 1:2 Hutmacher, 1:3 Zöller (Houska) 2:3 Rull, 3:3 Horn, 4:3 A. Neher, 5:3 E. Neher, 6:3 Schmoilow

 

Unsere Torschützen:

  • Dominik Zöller (2)

  • Klaus Bremenkamp

 

 

  16.01.2005 EHC Herrischried - VfR Pforzheim  8:3  

EHC wieder erfolgreich

Nach zwei Niederlagen wieder auf Erfolgskurs

 

Mit einem klaren 8:3 (2:1/3:1/3:1) Sieg gegen den VfR Pforzheim festigt das Herrischrieder Team die dritte Tabellenposition mit fünf Punkten Vorsprung auf den FSV Schwenningen. Die White Stags hatten das Spiel überwiegend im Griff und ließen den Pforzheimern nur wenige Schussmöglichkeiten. Nach der 7:2 Auswärtsniederlage beim VfR Pforzheim wollte die Mannschaft um Trainer Duschan Houska unbedingt zeigen, dass in den letzten Spielen nicht das Potential gezeigt wurde, welches in der Mannschaft steckt.

Und das wurde gleich zu Beginn des ersten Drittels gezeigt. Herrischried nahm das Spiel sofort in die Hand und hatte gute Einschussmöglichkeiten, nur das Unvermögen die Scheibe im Tor unterzubringen und ein guter Pforzheimer Torwart ließen die ersten 13 Minuten torlos. Doch dann war das Eis gebrochen und Klaus Bremenkamp schoss zum 1:0 ein. Drei Minuten später war es dann Michael Klein der die Scheibe zum wichtigen 2:0 im Gehäuse versenkte. Doch die Freude hielt nicht lange an, genauer gesagt, ganze 42 Sekunden später fiel der 2:1 Anschlusstreffer während das Herrischrieder Team in Gedanken noch beim Jubeln war. Bei diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt.

Der Mittelabschnitt begann dann etwas ausgeglichener. Herrischried, meist in Unterzahl durch unnötige Fouls, konnte dann in der 26. Spielminute zwar das 3:1 durch Thomas Krejci bejubeln, allerdings verstanden es die Pforzheimer ihre wenigen Chancen geschickt auszunutzen und kamen in der 29. Spielminute an ein 3:2 ran. Dieser Weckruf durch den Anschlusstreffer nutzte dann Herrischried zum Eishockey spielen. Strafen wurden ab sofort vermieden und das Spiel verlief relativ einseitig zugunsten der Herrischrieder. Ein Penalty, der zum wichtigen 4:2 hätte führen können, wurde leider nicht genutzt, so dass sich die Zuschauer noch einige Minuten gedulden mussten bis Klaus Bremenkamp und Dirk Hierholzer binnen einer Minute zum erleichternden 5:2 Pausenstand einschossen.

In den letzten 20 Minuten schraubten Thomas Krejci, Dirk Hierholzer und Dominik Zöller das Ergebnis auf 8:3 hoch, welches auch den Endstand bedeutete.

 

Am kommenden Sonntag spielt der EHC Herrischried beim Tabellenzweiten, dem EHC Rottweil, im Bauchenbergstadion in Schwenningen bevor der Tabellenführer und vorzeitiger Meister Heilbronn 1b die Reise am 30.01.05 in den Hotzenwald antritt. Somit ein sehr schwieriges Programm für die Herrischrieder Kufencracks in den nächsten zwei Begegnungen.

EHC Herrischried – VfR Pforzheim 8:3 (2:1/3:1/3:1)

 

Tore: 1:0 Bremenkamp (Klein, Denz), 2:0 Klein (Bremenkamp), 2:1 Dettinger, 3:1 Krejci (Hierholzer, Steiert), 3:2 Dettinger, 4:2 Bremenkamp (Klein), 5:2 Hierholzer (Zöller, Steiert), 6:2 Krejci (Steiert), 6:3 Brauer, 7:3 Hierholzer (Houska, Denz), 8:3 Zöller (Hierholzer)

 

Strafen: Herrischried 22, Pforzheim 12

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Dirk Hierholzer (2)

  • Thomas Krejci (2)

  • Dominik Zöller

  • Michael Klein

 

 

  08.01.2005 FSV Schwenningen - EHC Herrischried  5:1  

Erste Niederlage nach 6 Siegen in Folge

Im zweiten Aufeinandertreffen binnen 3 Tage gab es eine bittere 5:1 (2:0/3:0/0:1) beim FSV Schwenningen –

Merkwürdige Schiedsrichterleistungen

 

Die etwa 30 mitgereisten Herrieschrieder Fans – Gegenüber standen ca. 15 Schwenninger Zuschauer – sahen von Anfang an erneut eine spannende Partie. Die Anfangsminuten begannen recht ausgeglichen. Allerdings mit den besseren Torchancen der White Stags. Bereits in der dritten Spielminute machte das Schiedsrichtergespann auf sich aufmerksam. Ein Schwenninger Spieler stand auf einen auf dem Eis gleitenden Schläger eines Herrischrieder Spielers, rutschte aus und fiel hin. Klare Sache dachte sich der „Unparteiische“ und schickte den Spieler auf die Strafbank. Regelverstoß: Beinstellen.

Immer wieder wenn die EHC-Spieler ihren Rhythmus gefunden hatten und die Schwaben ins eigene Drittel gedrückt wurden fanden die Schiedsrichter neue, noch nie da gewesene Regelverstösse. Es versteht sich, dass die beiden wohl etwas Probleme hatten Regelverstöße mit Regelmässigkeiten zu verwechseln. Zudem befand sich einer der beiden wohl noch in Ausbildung – Ständig musste er sich Tipp’s seines Partners geben lassen wie der Spielablauf gepfiffen werden sollte. Mehr Verständnis wäre auf Seiten des EHC Herrischried bestimmt aufgetreten wenn beide Mannschaften für die selben Tätigkeiten bestraft wurden, aber so blieb es das die White Stags das die ganzen 60 Minuten in schöner Regelmässigkeit auf die Strafbank mussten.

In Überzahl gelang dann dem FSV in der 13.Minute der 1:0 Führungstreffer. Zwei Minuten später stand es überraschend schon 2:0. Die White Stags drückten jetzt zum Anschlusstreffer um noch vor der Pause zu verkürzen. Doch ein Schwenninger Bischler im Tor hatte heute wohl einen Glanztag. Er hielt alles, selbst wenn er die die Hartgummischeibe nicht sah, stand er immer richtig und hatte auch das ein oder andere Mal das Glück das die Herrischrieder Stürmer den ganzen Abend nicht hatten. Wenige Sekunden vor der Pausensirene setzten die White Stags alles daran nicht torlos das erste Drittel zu beenden. Die Scheibe lag im Tor, allerdings exakt 1 Sekunde nach dem Pausenpfiff. Somit ging es unverdient mit einem Zwei-Tore Abstand in die Pause.

Der Spielverlauf im zweiten Drittel war exakt der Selbe wie die ersten 20 Minuten. Schwenningen nutzt weiterhin ihre wenigen Chancen und erhöht bis zum Ende auf 5:0 Tore.

In Erinnerung das man schon in Pforzheim einen 8:3 Tore Rückstand wett machen konnte und bis zu einem Tor Differenz ran kam, gaben die Jungs mit Beginn des letzten Abschnitts nochmals alles. Nach exakt 45 Sekunden konnte Mike Klein auf Vorlage von Hermann Steiert und Alexander Eckert ins leere Tor einnetzen. Bis zum Spielende ergab sich eine Chance nach der anderen aber heute wollte nicht mehr als ein Ehrentreffer gelingen. Einige Schwenninger Spieler mussten nach dem Spiel gestehen das an diesem Abend nicht der Bessere sondern der Glücklichere gewonnen hatte.

 

Tore: 1:0 (14.) Gross, 2:0 (16.) Kusenic, 3:0 (26.) Kusenic, 4:0 (27.) Zölle, 5:0 (35.) Rudel, 5:1 (41.) Klein (Steiert, Eckert)

 

Strafen: Schwenningen 14 Minuten – Herrischried 20 Minuten + 10 Minuten Diszi Von der Osten

 

Unsere Torschützen:

  • Michael Klein

 

 

  06.01.2005 EHC Herrischried - EHC Rottweil  1:6   

1:6 Niederlage gegen den EHC Rottweil

 

Zu viele Handycaps führten zu diesem recht einseitigen Spiel. Zum einen fehlten mit Alexander Eckert, Martin Stättner und Hermann Steiert drei wichtige Spieler, zum anderen standen die Cracks des EHC Herrischried zuletzt vor 3 Wochen auf dem Eis.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Der EHC Rottweil beherrschte mit einem Kader von 21Mann ( Herrischried 12Mann ) fast den ganzen Spielverlauf und war auch konditionell hoch überlegen. Gerade mal 50 Sekunden waren gespielt da klingelte es schon im Herrischrieder Kasten. Nach Sieben Minuten fiel dann das 2:0. Nachdem es schwer danach aussah als würde Rottweil mit dem 2:0 in die erste Pause gehen fiel dann der 2:1 Anschlusstreffer durch Dirk Hierholzer nach einem sehenswerten Angriff.

Allerdings wurde die Motivation für das zweite Drittel gleich zu Beginn wieder getrübt. Keine 2 Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt dann fiel das 3:1.

Bester Mann auf Herrischrieder Seite war das ganze Spiel über Torwart Michael "Jackson" Kiepert, der sein Können zu Häufe unter Beweis stellen musste.

Die Kräfte liessen dann im dritten Drittel endgültig nach. Die Herrischrieder Spieler waren 20 Minuten lang gefragt und kamen nur ganz selten aus dem Drittel raus. Die Rottweiler machten dann durch 3 Tore den hoch verdienten Sieg klar.

Ein ganz besonderer Dank gilt den ca. 550 Zuschauern!!! Trotz einer sehr schwachen Leistung von ihrer Mannschaft haben sie weiterhin für eine tolle Stimmung gesorgt und toll unterstützt! DANKE!

Bleibt zu Hoffen das sich die Herrischrieder Mannschaft bis zum nächsten Heimspiel am Sonntag, 16.01.05, gegen den VfR Pforzheim erholt und dort ein ansehlicheres Spiel den Zuschauern liefern kann.

EHC Herrischried - EHC Rottweil 1:6 (1:2/0:1/0:3)

 

Strafen: Herrischried 16min - Rottweil 14min

Schussverhältnis: Herrischried 18 / Rottweil 67

 

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer

 

 

  19.12.2004 VfR Pforzheim - EHC Herrischried  7:3   

Ein Tag komplett zum Abgewöhnen

Brutales Stockfoul an Thomas Krejci bildet Negativ-Höhepunkt bei der peinlichen 3-7 Schlappe in Pforzheim.

 

Beim letzten Spiel des Jahres lief bei den White Stags gar nichts, aber wirklich auch gar nichts zusammen. Erst kam man relativ spät in Pforzheim an, kassierte nach 24 Sekunden den ersten Gegentreffer und fand danach nie ins Spiel. Der absolut negative Höhepunkt der Reise in die Goldstadt ereignete sich aber 30 Sekunden vor Ende der Partie. Thomas Krejci von den White Stags hatte einen eher verbalen Disput mit Gegenspieler Bernd Schmid. Als die Szene schon vorbei schien, fuhr Bernd Schmid von hinten an Thomas Krejci heran und verpasste ihm einen brutalen Stockstich ins Gesicht. Thomas verlor dabei voraussichtlich drei Zähne und musste ins Pforzheimer Klinikum zum Nähen seiner Wunden gebracht werden. Die Polizei rückte an, da es sich bei dieser Aktion um eine klare vorsätzliche, gefährliche Körperverletzung handelte, die strafrechtlich verfolgt werden muss. Bernd Schmid haute sofort nach dem Stockstich ab in die Kabine. Es war schon das dritte brutale Foul, das in dieser Saison von einem Pforzheimer Spieler verübt wurde. Langsam wäre es für die Ligenleitung sinnvoll mal etwas genauer hinzuschauen, auch die Schiedsrichter müssten von Beginn an viel konsequenter ihr Amt ausführen und derartige Dinge im Keim ersticken. Die Zuschauer verhöhnten den verletzten Spieler noch, was zum Rahmen passte, wohl aber eher auf deren überhöhten Alkoholpegel zurückzuführen sein dürfte!

Die Legende des Spiels ist schnell erzählt. Einmal in Rückstand schafften es die Hotzenwälder nie in Normalform zu kommen, das Tempo war sehr langsam und die Spielfreudigkeit freundlich ausgedrückt etwas gehemmt! Es ist schade, dass die Serie von vier gewonnenen Spielen in Folge abriss, aber so stark sind die White Stags halt nun doch nicht, dass sie die Liga beherrschen und da muss auch mal wieder mit einer Niederlage leben können. Die Pforzheimer spielten aus einer massiven Abwehr und hatten in ihrem Spielmacher Richard Bayer, der drei Treffer erzielte, den besten Spieler des Abends zu bieten. Bei den White Stags war es Klaus Bremenkamp, der annähernd Normalform erreichte und wohl deshalb auch zwei Tore erzielte und die meisten Chancen verzeichnete. Der hoch gelobte erste Sturm war nicht mehr als ein laues Lüftchen an diesem Tag und auch die anderen Spieler haben wie eine große deutsche Zeitung immer so schön schreibt ihr Geld nicht verdient!

Das Spiel muss so schnell wie möglich abgehakt werden, da am 06.01.2005 das Heimspiel gegen die starke Mannschaft aus Rottweil ansteht. Dort wird der Kader recht dünn besetzt sein und die Unterstützung durch die Zuschauer ist so notwendig wie selten zuvor.

 

Das Fazit für den bisherigen Saisonverlauf fällt trotz allem positiv aus. Drei Niederlagen stehen fünf Siege gegenüber, eine bessere Bilanz gab es zu diesem Saisonzeitpunkt noch nie. Das Team spielt kompakt, die Truppe ist intakt und muss nur weiter an sich glauben um bei den restlichen Spielen ähnlich erfolgreich sein zu können!

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Michael Klein

 

 

  12 .12.2004 EHC Herrischried - FSV Schwenningen 8:2   

Und täglich grüsst das Murmeltier

Dritter 8-2 Sieg für die White Stags in Folge

 

Wie schon in den beiden Spielen zuvor gegen Reutlingen siegten die White Stags gestern Abend gegen den FSV Schwenningen mit 8-2 (2-1, 4-1, 2-0) Toren. Aus dem vermeindlichen Spitzenspiel wurde eine einseitige Partie mit einem hochverdienten Sieger aus dem Hotzenwald, der damit seinen zweiten Platz in der Tabelle festigte.

Die Stimmung im gut gefüllten Stadion war prächtig, die Zuschauer unterstützen ihr Team von Anfang an und so angestachelt von der Atmosphäre drückten die White Stags Schwenningen sofort in die Defensive. Dummerweise konnten aber die Schwaben das erste Tor erzielen. Als Martin Stättner dachte, dass er den Puck an der Bande eingeklemmt hätte, schnappte sich der Schwenninger Zölle die Scheibe und lies Jackson Kiepert keine Abwehrchance. Davon unbeeindruckt rollte weiterhin Angriff auf Angriff auf das Gästetor. Der längst fällige Ausgleich fiel dann 17. Min. Dominik Zöller setzte sich schön gegen zwei Gegenspieler durch, passte zu Tomas Krejci, der cool und routiniert zum Ausgleich verwandelte. Nur 50 Sek. später hieß es 2-1. Klaus Bremenkamp luchste einem Schwenninger Verteidiger an der blauen Linie die Scheibe ab und vollendete im Duell eins gegen eins sicher zur verdienten Pausenführung.

Im zweiten Drittel wurden die Hausherren noch überlegener. Einzig die Chanceverwertung war kritikwürdig. Ob von der blauen Linie oder aus dem Slot, die Schüsse waren einfach zu unplatziert oder zu schwach. In der 25. Min. erzielte Hermann Steiert im Nachschuss das 3-1. Wenige Minuten später erhöhte Coach Dousan Houska auf 4-1. Jackson Kiepert hatte sich in der Zwischenzeit mit Wollmütze und selber gestrickten Socken versorgt, da er drohte, Erfrierungen zu erleiden. Wirklich selten war ein Torhüter so beschäftigungslos gewesen wie gestern. Vorendscheidend waren dann die Tore zum 5-2, als Mike Klein endlich eine seiner vielen Chancen nutzen konnte und zum 6-2, als Dirk Hierholzer in Unterzahl einen Alleingang eiskalt verwandelte.

Im Schlussdrittel plätscherte die Partie etwas vor sich hin. Die Gäste konnten nicht mehr und der Gastgeber wurde etwas einfallslos aufgrund der destruktiven Spielweise der Schwenniger. Es ist nicht einfach gegen eine Mannschaft zu glänzen, wenn sie sich nur im eigenen Drittel aufhält. Klaus Bremenkamp erzielte mit seinem zweiten Treffer das 7-2. In der 58 Min. konnten die Fans aber noch mal mit der Zunge schnalzen. Hermann Steiert spielte einen langen Pass auf Dirk Hierholzer, der flitzte um das Gästetor und passte zurück an die blaue Linie zu Stefan Wagner. Der erinnerte sich, dass er genau solch eine Situation mittags in einem Spiel der DEL beobachtet hatte, passte deshalb zu Martin Stättner, seinem Verteidigerbruder. Alle rechneten jetzt mit dem Schuss, Martin aber zog den Pass ans kurze Eck zu Mike Klein vor, der nur noch die Kelle hinhalten musste und der Endstand von 8-2 war hergestellt.

Es war ein klarer, sicherer aber kein glanzvoller Sieg, im nächsten Heimspiel am 06.01.2005 gegen Rottweil wird es ungleich schwerer, zumal schon feststeht, dass mit Martin Stättner, Hermann Steiert und Tobias Huber gleich drei Spieler nicht dabei sind !

Am kommenden Sonntag steht in Pforzheim das letzte Spiel des Jahres an. Natürlich will man auch dort was holen, hat aber wenig brauchbare Informationen vom Gegner, was die Sache natürlich nicht leichter macht.

EHC Herrischried – FSV Schwennigen 8 – 2 ( 2-1, 4-1, 2-0 )

 

Tore : 0-1 Zölle, 1-1 Krejci ( Zöller ), 2-1 Bremenkamp, 3-1 Steiert ( Klein ), 4-1 Houska ( Pankratz ), 4-2 Jost, 5-2 Klein ( Steiert, Stättner ), 6-2 Hierholzer, 7-2 Bremenkamp( Houska ), 8-2 Klein ( Stättner, Wagner )

 

Strafen : Herrischried 10 + 10 Krejci, Schwenningen 22 +20

 

Unsere Torschützen:

  • Klein (2)

  • Bremenkamp (2)

  • Krejci

  • Hierholzer

  • Houska

  • Steiert

 

 

  05.12.2004 TSG Reutlingen - EHC Herrischried  2:8   

Siegesserie der White Stags reisst nicht ab

Deutlicher 8-2 Sieg in Reutlingen

 

Zwei Wochen nach dem 8-2 Hinspielsieg erzielten die Cracks aus Herrischried auch auswärts das selbe Ergebnis und setzen damit ihre Siegeserie erfolgreich fort. Jetzt steht man schon auf dem zweiten Platz der Tabelle und plötzlich geistert das Wort „Aufstieg“ durch die Reihen der Hotzenwälder !

Ganz zu Anfang des Spieles versuchten die Reutlinger gleich Druck zu machen und kamen auch zu der ein oder anderen Chance, darunter auch ein Pfostentreffer. Nach gut fünf Minuten aber war es Dirk Hierholzer, der mit seinem ersten Saisontor die Weichen in Richtung Auswärtssieg stellte. Er hatte einen Pass von Mike Klein souverän verwandelt. Coach Dousan Houska hatte seine Center Position im ersten Block mit Hermann Steiert getauscht, so dass die Sturmreihen Hierholzer/Steiert/Klein und Bremenkamp/Houska/Zöller lauteten. In der zwölften Minute erzielte der neue erste Block das Tor des Jahres. Hermann Steiert erkämpfte die Scheibe im eigenen Drittel, passte weiter auf D. Hierholzer, dieser legte geschickt ab auf Mike Klein, der Gegner war zu diesem Zeitpunkt schon zum Zuschauen verurteilt. Dann passte Mike Klein nochmal auf H. Steiert, der eigentlich einlochen sollte, doch es folgte noch mal ein Querpass zu D. Hierholzer der dann zum 2-0 vollendete. Wahrhaftig ein Klassetor, bei dem alles passte und selbst der Gegner innerlich applaudierte. Kurz vor Drittelende erzielte Mike Klein in Unterzahl noch das 3-0. Er erlief einen langen Pass von Stefan Wagner und lies dem Keeper der Reutlinger nicht den Hauch einer Chance.

Diesmal wollte man im zweiten Drittel keine Pause wie im Hinspiel einlegen, sondern gleich weiter Druck machen. Es dauerte auch nur gut zwei Minuten und wieder zappelte der Puck im Netz der Einheimischen. Klaus Bremenkamp war der gegnerischen Abwehr entwischt und schlenzte die Scheibe hart und unhaltbar unter die Latte des Reutlinger Tores. Das Spiel ging weiter nur in eine Richtung. Aufgrund der Chancen hätte der Sieg eigentlich zweistellig ausfallen müssen, aber wollen wir mal nicht meckern. Mike Klein zeigte in Minute 32 sein ganze Cleverness als er in Überzahl einfach nicht angegriffen wurde, lief er hinter dem Gehäuse des Gegners durch, zog vors Tor und lupfte dem verdutzten Keeper die Scheibe ins lange Eck. Zwei Minuten später brauchte es etwas mehr Glück. Wieder hatte Mike Klein aus sehr spitzem Winkel abgezogen und plötzlich lag die Scheibe im Tor. Neben dem reinen Ergebnis war auch sehr positiv zu bewerten, dass man nach zwei Dritteln erst vier Strafminuten erhalten hatte. Darin scheint auch ein Schlüssel zum Erfolg zu liegen, legt man die Daten der bisherigen Spiele zugrunde!

Im Schlussabschnitt dauerte es gerade mal 24 Sekunden und Mike Klein erzielte seinen vierten Treffer. Wieder von Dirk Hierholzer und Hermann Steiert freigespielt traf er zunächst den Puck nicht richtig, konnte dann aber im zweiten Versuch vollenden. Viel passierte danach nicht mehr, die Hotzenwälder fuhren nun den Sieg sicher nach Hause. In der 50 Minute machte Goalie Jackson Kiepert Platz für Simon Pankratz, der seine ersten Minuten bei den „Profis“ im Wettkampf bestreiten durfte. Er machte seine Sache trotz eines Gegentores gleich sehr gut und ist wirklich als Torwarttalent einzustufen. Den Schlusspunkt setzte Klaus Bremenkamp, der nach einer Klasse Vorarbeit von Dousan Houska nur den Stock hinhalten musste und damit den Endstand von 8-2 für Herrischried herstellte.

Am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den FSV Schwenningen wird es mit Sicherheit wesentlich schwerer werden. Aufgrund der bisherigen Leistungen aber geht Herrischried als Favorit in die Begegnung. Eine Situation, an die man sich im Hotzenwald erst noch gewöhnen muss!

TSG Reutlingen- EHC Herrischried 2-8 ( 0-3, 1-3, 1-2 )

 

Strafen : Reutlingen 22, Herrischried 12

 

Tore : 0-1 Hierholzer ( Steiert, Klein ), 0-2 Hierholzer ( Klein, Steiert ) , 0-3 Klein ( Wagner ) 0-4 Bremenkamp ( Krejci ), 0-5 Klein ( Stättner, Hierholzer ), 1-5 Landenberger, 1-6 Klein ( Steiert, Hierholzer ), 1-7 Klein ( Steiert, Hierholzer ), 1-8 Bremenkamp ( Houska ), 2-8 Landenberger

Aktuelle Scorer : Steiert 16 ( 5+11 ) , Klein 15 ( 10+5 ) , Houska 14 ( 8+6), Stättner 8 ( 0+8 )

Aktuelle Strafen : Stättner 56, Hierholzer 33

 

Unsere Torschützen:

  • Michael Klein (4)

  • Dirk Hierholzer (2)

  • Klaus Bremenkamp (2)

 

 

  21.11.2004 EHC Herrischried - TSG Reutlingen  8:2   

Pflichtsieg mit Hindernissen 2. Heimsieg für die White Stags Herrischried

 

Im zweiten Heimspiel der Saison gegen die TSG Reutlingen wurde der EHC Herrischried seiner Favoritenrolle gerecht und gewann verdient mit 8-2 ( 5-1, 0-0, 3-1 ) Toren. Alle Verantwortlichen hatten vor dem Gegner gewarnt, der zwar als Tabellenletzter in den Hotzenwald reiste, aber bisher alle Spiele mit nur einem Tor unterschied verloren hatte !

Entsprechend eingestellt gingen die Einheimischen ins Spiel und ließen von der ersten Sekunde keine Zweifel an ihrer Favoritenstellung aufkommen. Coach Dousan Houska persönlich sorgte nach drei Minuten auf Vorlage von Dirk Hierholzer für die 1-0 Führung. In der achten Minute nutzte Reutlingen seine erste Überzahl zum Ausgleich. Der zweite Block rückte dann mit einem Doppelschlag die Verhältnisse wieder zurecht. Erst erzielte Alex Eckert auf Zuspiel von Hermann Steiert das 2-1, 40 Sekunden später war es Dominik Zöller, der einen Superpass von Martin Stättner zum 3-1 verwertete. Jetzt war die Überlegenheit ganz deutlich, White Stags Torhüter Jackson Kiepert hatte so wenig wie noch nie in dieser Saison zu tun. Folglich fielen die Tore zum 4-1 durch Dousan Houska ( Pass Hierholzer/ Klein ) und zum 5-1 durch Klaus Bremenkamp ( Pass Steiert ).

Schon im zweiten Drittel wurde aber klar, dass das Spiel zu keinem Spaziergang werden würde. Reutlingen wurde durch Nachlässigkeiten und dumme Strafzeiten der Herrischrieder unnötig aufgebaut und konnte das zweite Drittel ausgeglichen gestalten. Gott sei Dank hatten sie bei ihren etlichen Überzahlsituationen keinen „Knipser“ im Team, ansonsten hätte die Sache noch mal eng werden können. Aus dem geplanten Ausbau der Führung war nichts geworden, im Gegenteil, man konnte zufrieden sein dass das Drittelergebnis des ersten Drittels auch nach dem zweiten noch Bestand hatte.

Auch die ersten Minuten des Schlussabschnittes gestalteten sich recht schwierig. Strafzeiten und Mangel im Ausnutzen von Chancen verhinderten eine frühzeitige Entscheidung. Als die Gäste dann auf 2-5 verkürzten war eine gewisse Anspannung um nicht zu sagen eine gewisse Nervosität bei einigen White Stags Spielern deutlich zu erkennen. Assistant Coach Etienne Punge nahm eine Auszeit, in der Coach Dousan Houska dem Team noch mal mitteilte, dass es hier die klar bessere Mannschaft stellt und motivierte noch mal jeden Spieler, sich in den letzten 10 Minuten voll reinzuhängen ! Diese Maßnahme fruchtete, plötzlich war man wieder Herr im Haus und drückte den Gegner in die Defensive. Die Reutlinger kamen kaum mehr zu nennenswerten Torchancen, die Erleichterung im Lager der Einheimischen war aber erst mit dem Tor zum 6-2 zu erkennen. Mike Klein hatte diesmal mehr Glück als in einigen Szenen zuvor und sorgte mit seinem Treffer auf Zuspiel von Stefan Wagner für die Entscheidung. Beim Gegner war nun auch die Luft raus und so kam Herrischried noch zu zwei weiteren Treffern durch D. Houska und durch D. Zöller ( Pass M. Klein ) . Am Ende stand ein doch sicherer 8-2 Sieg zu Buche, die Fans waren zufrieden und feierten die Cracks aus Herrischried. In 14 Tagen findet das Rückspiel statt, welches mit Sicherheit einiges schwerer wird als das Hinspiel. Die White Stags können nur erfolgreich sein, wenn jeder sich voll reinhängt und wenn man vor allem dumme Strafzeiten vermeidet !

Das nächste Heimspiel findet am 12.12.2004 gegen Schwenningen statt !

 

Tore : 1-0 Houska (Hierholzer), 1-1 Odenbach, 2-1 Eckert (Steiert, Stätter), 3-1 Zöller (Stättner ), 4-1 Houska (Hierholzer,Klein) 5-1 Bremenkamp (Steiert), 5-2 Untraut, 6-2 Klein (Wagner), 7-2 Houska , 8-2 Zöller (Klein)

 

Strafen : Herrischried 22, Reutlingen 10 + 10

 

Unsere Torschützen:

  • Dousan Houska (3)

  • Dominik Zöller (2)

  • Alexander Eckert

  • Klaus Bremenkamp

  • Michael Klein

 

 

  14.11.2004 FSV Schwenningen - EHC Herrischried  4:6   

Endlich erster Auswärtssieg für die White Stags

Geiler 6-4 Erfolg im Schwenninger Bauchenbergstadion

 

Im dritten Auswärtsspiel der Saison konnte der EHC Herrischried endlich den ersten „Dreier“ auf fremdem Eis verbuchen. Gegen den FSV Schwenningen ging man mit 6-4 ( 2-3, 2-1, 2-0 ) als verdienter Sieger vom Eis und kann nun endlich einen Blick nach oben in der Tabelle riskieren. Die Vorzeichen waren nicht gerade optimal, da mit Alex Eckert wegen Fußball und Martin „Maddin“ Stättner wegen einer Sperre zwei starke Verteidiger fehlten. Außerdem ging Stefan Wagner angeschlagen ins Spiel.

Trotz aller Warnungen vor der Nummer 9 von Schwenningen dauerte es nur gut vier Minuten bis eben dieser Spieler einen Alleingang über´s ganze Eis startete und zum 1-0 für die Gastgeber vollendete. Das White Stags Spiel war in dieser Phase noch etwas zerfahren, doch eine Einzelaktion von Hermann „the Snake“ Steiert führte zum 1-1 Ausgleich. Eigentlich wollte er aus spitzem Winkel vors Tor zu Diesel Denz passen. Ein Schwenninger Verteidiger war aber so nett, Diesel die Arbeit abzunehmen und bugsierte die Scheibe ins eigene Tor. So was nennt man wohl dumm gelaufen. In der zwölften Minute dann zog der erste Block ein Super Überzahl-Spiel auf, konnte aber einige tolle Chancen nicht nutzen und wurde bitter bestraft. Die Nummer 9 der Schwenninger kam direkt von der Strafbank an die Scheibe, lief 2-3 Meter und lies mit einem fulminanten Schlagschuss White Stags Goalie Jackson Kiepert keine Chance. Wieder musste man einem Rückstand wie schon so oft hinterher laufen. Doch das Team zeigte Moral und erzielte in der 17. Min den Ausgleich. Diesmal kam der Pass von H. Steiert direkt zu Diesel Denz und der zeigte wie man vor dem Tor cool bleibt. Ohne Panik setzte er die Scheibe direkt neben den Pfosten in die Maschen. Das Drittel schien gelaufen, doch plötzlich stand es 3-2 für Schwenningen. Genau „ZWEI“ Sekunden vor Drittelende erhielt die Nummer 14 der Schwenninger, nicht gerade einer der besseren in seinem Team, freie Fahrt auf unser Tor. Ein zweiter Spieler durfte noch mitfahren, der dann den Puck auch ins Netz beförderte. Wirklich zu blöd, wie die White Stags teilweise Gegentore kassieren. So würde es auch diesmal schwierig, auswärts etwas mitzunehmen !

Coach Dousan Houska erkannte die Problematik und versuchte in der Pause noch mal eindringlich darauf hinzuweisen. Tatsächlich wurde es nun wesentlich besser, was auch an Assistant Coach Etienne Punge und an Martin Stättner lag. Beide gaben von der Bank aus wichtige Tipps an die Cracks, die sehr gut umgesetzt wurden. So hatte die Nummer 9 der Schwenninger, Björn Gross, in den beiden letzten Dritteln nichts mehr zu melden. Dousan Houska erzielte mit einem Schlagschuss in der 27. Min. das 3-3. Danach wurden etliche dicke Chancen versiebt. Dirk Hierholzer und Hermann Steiert waren in dieser Statistik führend. Der Gegner zeigte dann wie es geht. Nach einer erneuten Einladung der White Stags erzielte Christian Rudel das 4-3 für Schwenningen. So nett waren wir selten im Schwabenland gewesen. In der 39. Min schaffte Mike Klein den verdienten Ausgleich, als er einfach mal von der blauen Linie abzog und den verdutzten Keeper der Schwenninger überraschte. Es war der reine Wille, der zu diesem Treffer führte. Mike hatte sich viel vorgenommen und so einigen Frust aus dem Heilbronn-Spiel mit in diesen Schuss hinein gelegt. Mit 4-4 ging es in die zweite Pause.

Das Motto für das letzte Drittel lautete : keine Geschenke mehr, keine Strafzeiten mehr, kämpfen wie Sau und alles dem Erfolg unterordnen. Und siehe da, alles wurde eingehalten. Herrischried war nun das klar bessere Team und hat vor allem in der Defensive eine sehr seriöse Leistung gezeigt. Strafen gab es auch keine mehr, und wenn man so spielt hat auch manchmal das Quentchen Glück in bestimmten Situationen. Dies war so in der 43. Min. Wieder zog Hermann Steiert diesmal über die rechte Seite ins Schwenninger Drittel, als er nach längerem Suchen keinen Anspielpartner fand, zog er einfach ab und verursachte ein Dejavue-Erlebnis bei dem ein oder anderen Schwenninger Spieler. Der Puck prallte vom Schoner des Goalies an das Knie des Verteidigers und von dort direkt ins Tor. Wieder einmal hatte sich eine alte Eishockey- Weisheit bewahrheitet: „ 100 % der nicht abgegebenen Schüsse gehen in der Regel nicht ins Tor“ !!! Endlich lag man mal in Führung. Das Team wirkte nun recht sicher und beflügelt und lies nichts mehr anbrennen. In der 52. Min. dann der Höhepunkt des Spiels. Dousan Houska wechselte kurzerhand vom Eishockey in den Eistanz und vollführte ein lustiges Tänzchen mit 3 Gegenspielern, dass er mit einem Rückhandschuss zum 6-4 krönte. Wahrhaft ein Supertor. Danach war Schwenningen nicht mehr in der Lage, noch mal zurückzukommen und so stand endlich der erhoffte Sieg in der Ferne fest. Präsident Roland Pankratz und Kassierer Manfred Huber lagen sich genauso wie die anderen Fans und auch die Spieler in den Armen. Eine geschlossene, vor allem disziplinierte Mannschaftsleistung und die Konzentration auf eine gute Defensivarbeit waren ausschlaggebend für diesen tollen Erfolg. Alle sind nun ganz heiss auf das nächste Heimspiel am 21.11.04 gegen Reutlingen. Mit den Fans im Rücken will man den zweiten Heimsieg einfahren !

 

Statistik : Tore : 1-0 B. Gross, 1-1 H. Steiert, 2-1 B. Gross, 2-2 J. Denz ( H. Steiert ), 3-2 M. Deiter, 3-3 D. Houska, 4-3 Ch. Rudel, 4-4 M. Klein, 4-5 H. Steiert ( K. Bremenkamp), 4-6 D. Houska

 

Strafen : FSV Schwenningen 14, EHC Herrischried 6

 

Unsere Torschützen:

  • Hermann Steiert (2)

  • Dousan Houska (2)

  • Michael Klein

  • Jürgen Denz

 

 

  07.11.2004 Heilbronner EC 1b - EHC Herrischried 7:2   

Zweites Auswärtsspiel, zweite Niederlage

2-7 Niederlage der White-Stags bei den Heilbronner Falken

 

Am Sonntag-Abend setzte es für die White Stags Herrischried eine 2-7 ( 0-1, 1-2, 1-4 ) Niederlage beim Spiel gegen die Heilbronner Falken 1b in der Knorr-Arena in Heilbronn.

Die Herrischrieder fuhren mit gemischten Gefühlen ins Schwabenland. Einerseits spielte man gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer, andererseits hatte man nach dem 5-1 gegen Mannheim mächtig Selbstvertrauen getankt und trat die weite Reise nicht an um sich einfach abschlachten zu lassen.

So waren es im ersten Drittel auch die Herrischrieder, die die erste Chance hatten. Der Heilbronner Torhüter aber fischte den Schuss von Hermann Steiert mit der Fanghand und so wurde es leider nichts mit einer frühen Führung. Danach fanden die Einheimischen langsam zu ihrem Spiel und erarbeiteten sich eine leichte Feldüberlegenheit und auch ein Chancenplus. Herrischried konnte aber jederzeit gegenhalten, obwohl man deutlich weniger Spieler aufzuweisen hatte und auch auf Captain Dirk Hierholzer wegen einer Sperre verzichten musste. Die 1-0 Drittelführung war verdient, mehr aber auch nicht.

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel noch ausgeglichener und nun kamen die White Stags zu echten Großchancen, von denen Dousan Houska in der 29 Min. auf Zuspiel von Hermann Steiert eine zum Ausgleich nutzten konnte. Die Schiedsrichter rückten nun immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Bei fast jeder Kleinigkeit ertönte ein Pfiff und es wanderte meist ein Spieler der Gäste in die Kühl-Box. Es wurde fieberhaft überlegt, welche Sportart die beiden bisher gepfiffen haben, Eishockey war es wohl nicht. In der 34. Min. kam es dann zu einer Schlüsselszene, als Mike Klein plötzlich Mutterseelenallein vor dem Tor auftauchte und eigentlich nur einlochen musste. Er war aber wohl etwas überrascht ob der plötzlichen Großchance und scheiterte am guten Keeper Kevin Friedle von Heilbronn. Im direkten Gegenzug erzielten die Falken das 3-1 und so ging es auch in die zweite Pause. In diesem Drittel war mehr drin gewesen, aber die vielen Strafzeiten und das Unvermögen im Ausnutzen von Chancen hatten ein besseres Ergebnis verhindert.

Coach Dousan Houska stellte im letzten Drittel die Reihen um. Hermann Steiert spielte jetzt wieder wie gewohnt als Center mit Klaus Bremenkamp und Dominik Zöller im zweiten Block. Jürgen „Diesel“ Denz rückte in den ersten Block zu Mike Klein und Dousan Houska. Das Vorhaben des Trainers, einen ersten Superblock als Geheimwaffe gegen die Heilbronner aufzubieten war nur bedingt erfolgreich, da zwar einige sehr gute Chancen herausgespielt wurden, aber halt auch nur ein Tor nach zwei Dritteln dabei heraus kam.

Der zweite Block stieg gleich furios in den Schlussabschnitt ein und erzielte nach 90 Sek. den 2-3 Anschlusstreffer. Der Puck gelang über alle drei Stürmer zu Alex Eckert, der fackelte nicht lange und schoss die Scheibe zwischen den Beinen des Goalies hindurch ins Netz. Alex krönte damit seine gute Leistung in seinem ersten Saisonspiel für die White Stags. Nun war man wieder nah dran am Ausgleich und hätte mit etwas Glück für eine Überraschung sorgen können. Diesmal war es Dominik Zöller, der den Ausgleich auf dem Schläger hatte, doch auch er scheiterte im Duell 1-1 am Heilbronner Torhüter. Es sollte einfach nicht sein. In der 49. Min. erhielt Martin Stättner nach einem harten Stockcheck zwei Strafminuten und eine Spieldauerstrafe wegen Reklamierens. Man traute sich als Spieler nicht mal den Schiedrichter anzugucken, selbst dies könnte zu einer Diszi führen. Der Ersatzcaptain Tomas Krejci wollte sein Recht als Spielführer dahingehend ausnutzen, dass der den Schiri nur fragte warum eine Spieldauer ausgesprochen wurde. Er erhielt aber keine Antwort, sondern nur die „nette“ Aufforderung sich wieder umgehend zu setzen. In dieser Unterzahlsituation fiel das 4-2 für die Heimmannschaft, was eine gewisse Vorendscheidung bedeutete. Daß man dann noch drei Eier einfing, war vor allem für White Stags Goalie Michael Kiepert bitter, da er eine sehr gute Leistung bot und mit zu den besten Spielern auf dem Eis gehörte. Wie schon bei der ersten Auswärtsniederlage in Hügelsheim wäre mehr drin gewesen. Den White Stags fehlt aber in gewissen Momenten die Cleverness, dies bezieht sich auf alle Mannschaftsteile, Torhüter ausgenommen. Was sich aber auf alle Fälle bessern muss ist die Chancenverwertung und die Disziplin. Weit über 20 Strafminuten pro Spiel sind einfach zu viel, was sich gerade bei knappen Spielentwicklungen negativ auswirkt!

 

Am kommenden Samstag hat man die Chance, alles besser zu machen. Dort steht das dritte Auswärtsspiel an. Gegner ist die Mannschaft des FSV Schwenningen.

 

Strafzeiten : 24 plus 10 Min. Disziplinar für Stefan Wagner plus 10 Min. Diszplinar + Spieldauer für Martin Stättner.

 

Unsere Torschützen:

  • Dousan Houska

  • Alexander Eckert

 

 

  25.10.2004 EHC Herrischried - Mad Dogs Mannheim  5:1   

Eine Frage der Ehre

5-1 Heimerfolg der White Stags gegen Mannheim

 

Nach der 7-14 Auftaktniederlage in Hügelsheim wurde das erste Heimspiel für die White Stags gegen die Mad Dogs aus Mannheim auch zu einem Spiel um die Ehre! Vor allem vor eigenem Publikum wollte man sich nicht noch mal so abschlachten lassen und versuchte sich extrem zu motivieren und zu konzentrieren.

Am Ende stand ein verdienter 5-1 ( 0-0, 3-1, 2-0) Erfolg vor ca. 200 Zuschauern zu Buche Im ersten Drittel hatte das Team aus Mannheim gegen eine drückende Heimmannschaft einige wenige, aber dafür gefährliche Kontersituationen herausgespielt, „ Jackson“ Kiepert stand aber sicher in seinem Tor und lies nichts anbrennen. Das Auslassen guter Chancen und das Kassieren teilweise unnötiger Strafzeiten war verantwortlich dafür, dass es nach 20 Minuten noch keine Tore für den Gastgeber gegeben hatte. In der ersten Pause war man sich sicher, die bessere Mannschaft zu sein und die Vorgabe des Trainers war es weiterhin, in der Abwehr sicher zu stehen, nicht zu viele Konter zu zulassen und vorne schnörkellos den Weg zum Erfolg zu suchen. Der zweite Block war es dann, der dies exakt in die Tat umsetzte. Klaus Bremenkamp passte von der Bande aus direkt vor das Mannheimer Tor, dort nahm Hermann „Snake“ Steiert die Scheibe an und bevor ein Gegenspieler eingreifen konnte schlenzte er den Puck unhaltbar in´s lange Eck. Nur zwei Minuten später sorgte der selbe Block für das 2-0. Hermann Steiert überließ Martin Stättner das Bully, der gewann dies souverän. Die nach hinten gespielte Scheibe wurde von Marcus Pankratz hart auf das Tor geschossen und den Abpraller verwertete Jürgen Denz in schier unnachahmlicher Weise zu seinem ersten Saisontor. Der erste Block war nun gefordert es dem zweiten gleich zu tun und entsprechend wurde das Tempo erhöht. Mike Klein, der schon in Hügelsheim dreimal getroffen hatte, war es dann, der mit einer schönen Einzelleistung das 3-0 erzielte. Von der linken Seite aus aufs Tor zulaufend schoss er den Puck wie an der Schnur gezogen flach und unhaltbar für den guten Mannheimer Keeper ins lange Eck ! Danach gab es einen kleinen Bruch im Spiel. Zuerst erhielt Captain Dirk Hierholzer wegen einem eher harmlosen Stockcheck eine Spieldauer-Diziplinarstrafe. Dann verletzte sich auch noch Verteidiger Stefan Wagner und die Zahl der dummen Strafzeiten erhöhte sich wieder. So kam Mannheim in den letzten acht Minuten des Mittelabschnittes besser ins Spiel und erzielte in Überzahl den Anschlusstreffer zum 1-3. Im letzten Abschnitt war klar, dass wohl die Kraftreserven der beiden Teams mitentscheidend für den Ausgang des Spiels werden würden. Nun zeigte es sich, wie wertvoll eine gute Vorbereitung ist. Hatte man letzte Saison noch etliche Spiele im letzten Drittel verloren, wurde diesmal der Gegner zwanzig Minuten lang unter Druck gesetzt. Dadurch kamen die Gäste kaum noch zu Chancen. Trotzdem dauerte es recht lange, bis die endgültige Entscheidung fiel. Fünf Minuten vor Spielende nahm sich Dousan Houska ein Herz. Er zog an einem Gegenspieler vorbei und hämmerte die Scheibe völlig schmerzlos in den Winkel. Die Erleichterung war den Spielern wie auch den Zuschauern deutlich anzumerken. Jetzt würde der erste Heimsieg nicht mehr gefährdet werden. Stefan Wagner machte im letzten Drittel das was Eishockeyspieler machen, wenn sie große Schmerzen haben. Er spielte! Auch Michael Schwarz und Tobias Huber waren ab der ca. 30 Minute zum Einsatz gekommen. Beide reihten sich ein in ein Team, das geschlossen auftrat und einen großen Kampf bot. Zwei Minuten vor Schluss fiel noch das 5-1. Dousan Houska passte vors Tor zu Hermann Steiert. Dieser fragte den Keeper wohin er die Scheibe wollte und lupfte sie dann über die Fanghand zum Endstand ins Netz. Der erste Saisonsieg war im Sack und die Ehre wieder hergestellt.

 

Das nächsteHeimspiel findet am 21.11.04 gegen Reutlingen statt!

 

Tore : 1-0 H. Steiert, 2-0 J. Denz, 3-0 M. Klein, 3-1 T. Fellner, 4-1 D. Houska, 5-1 H. Steiert Strafen  Herrischried 24 +5+ Spieldauer für Dirk Hierholzer Mannheim 28

 

Unsere Torschützen:

  • Hermann Steiert (2)

  • Jürgen Denz

  • Michael Klein

  • Dousan Houska

 

 

  16.10.2004 EHC Herrischried - EHC Koppigen 5:2   

Die Mannschaften, die vom 15.10 bis 17.10 ein Trainingswochenende durchführten, nutzten eine Trainingseinheit als Vorbereitungspiel.

Der EHC Koppigen, welcher in der 4. Liga in der Schweiz tätig ist, konnte mit einem 22 Mann (20 Feldspieler + 2 Torhüter) Kader antreten. Anders beim EHC Herrischried. Durch einige Verletzungen und berufliche Engpässe konnte der EHC Herrischried gerade mal mit 10 Mann + 2 Torhüter antreten. Dennoch zeigte sich das Herrischrieder Team als die torgefährlichere Mannschaft und gewann mit 5:2 (2:0/2:1/1:1). Als bester Spieler beim EHCH ist der 16.jährige Torhüter Simon Pankatz hervor zu heben. Der Jugendtorhüter, erstmals richtig beim Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft dabei, abolvierte 30 fehlerfreie Minuten mit einigen schönen Aktionen. Danach kam Kevin Sütterlin zum Einsatz. Am kommenden Sonntag empfängt der EHC Herrischried die Mad Dogs aus Mannheim zum ersten Heimspiel der aktuellen Saison.

 

Unsere Torschützen:

  • Dusan Houska (2)

  • Klaus Bremenkamp

  • Martin Stättner

  • Michael Klein

 

 

 

  10.10.2004  ESV Hügelsheim 1b - EHC Herrischried   14:7

Deutliche Schlappe zum Saisonauftakt für die White Stags.

Völlig verrücktes Spiel führt zu einer 7-14 Klatsche in Hügelsheim.

 

Mit recht hohen Erwartungen fuhr gestern Nachmittag der Bus mit den Cracks und Fans des EHC Herrischried zum Saisonauftakt der Landesliga Baden-Württemberg nach Hügelsheim. Vier neue Spieler, eine gute Vorbereitung und der seit langem größte Kader ließen einiges erhoffen. Coach Dusan Houska wollte von Anfang an Druck ausüben und stellte die Mannschaft entsprechend ein. Es kam aber alles anders. Nach drei Minuten stand es 2-0 für die Heimmannschaft und die ganze Taktik war über den Haufen geworfen. Kaum erzielten die White Stags ein Treffer oder gar den Ausgleich, bekam man schier im Gegenzug wieder einen eingeschenkt. Der Gastgeber spielte defensiv und nutzte die kleinere, kanadische Eisfläche geschickt aus um Herrischried ein um´s andere Mal auszukontern. Mit 5-4 für die Hausherren ging es in die erste Pause. Dort besann man sich noch mal auf die Vorgaben des Trainers und schwor sich ein auf den zweiten Abschnitt. Nun lief es besser für die Hotzenwälder, der Gegner wurde in die Defensive gedrängt und man erspielte sich Chance um Chance. Doch hier wurde eine der Schwächen des Teams offensichtlich. Selbst klare Chancen konnte man nicht nutzen und so kam es wie es kommen musste. Der erste richtige Angriff der Hügelsheimer führte zum 6-4, und 30 Sekunden später fiel das 7-4. Wieder hatte man sich überrumpeln lassen und so langsam setzte sich bei den Spielern die Gewissheit durch, dass man dieses Spiel wohl nicht gewinnen könne. Anstatt aufgrund des Spielverlaufes und Chancenverhältnisses mit einer Führung in die Pause zu gehen, lag man 5-7 hinten. Aber es kam noch doller. Innerhalb von 140 Sekunden zu Beginn des Schlussdrittels klingelte es dreimal im Kasten von White Stags Keeper „Jackson“ Kiepert und das Spiel war gelaufen. Übrigens auch für Jackson, der dann Platz machte für Kevin Sütterlin. Der Rest des Spieles wurde dann hauptsächlich durch Strafzeiten geprägt. Fast die kompletten 20 Minuten saß mindestens immer ein Herrischrieder in der Kühlbox und so fing man sich noch die restlichen Treffer ein, die dann letzlich zu diesem klaren 14-7 ( 5-4, 2-1, 7-2) führten. Hügelsheim hatte mit einer einfachen Spielweise und einem Topeinzelspieler Sascha Mader ( 5 Tore, 6 Vorlagen ) das eigentlich bessere Team gnadenlos auseinander genommen. Eine einmalige Führung hätte eventuell gereicht, um dieses Spiel zu kippen, aber es sollte einfach nicht gelingen! Nach dem Motto „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ versuchen die White Stags das verrückte Spiel schnell abzuhaken und beginnen schon am Montag Abend mit der Vorbereitung auf das erste Heimspiel am 24.10 gegen EKU Mannheim. So einfach darf man es den Gegnern auf alle Fälle nicht mehr machen, ansonsten wird die Saison 2004/2005 ein ganz hartes Brot für den EHC Herrischried. ESV Hügelsheim – EHC Herrischried 14 – 7 ( 5-4, 2-1, 7-2 ) Strafen jeweils 26min

 

Unsere Torschützen:

  • Michael Klein (3)

  • Duschan Houska

  • Hermann Steiert

  • Etienne Punge

  • Klaus Bremenkamp

 

 

  03.10.2004 EHC Herrischried : Regioteam Basel  2:7   

Misslungene Generalprobe für die White Stags im letzten Vorbereitungsspiel

 

auf die kommenden Sonntag beginnende Saison der Landesliga Baden-Württemberg unterlagen die White Stags Herrischried gegen das Team von Regio Basel mit 2-7 ( 2-2, 0-1, 0-4 ) Toren. Man spürte der neu formierten Truppe deutlich an, dass die Abstimmung in verschiedenen Bereichen noch fehlt und so waren es die Gäste aus Basel, die sofort das Heft in die Hand nahmen und nach 10 min. auch schon mit 2-0 in Front lagen. Am gefährlichsten in dieser Phase war bei den Einheimischen lediglich der zweite Block, der dann auch den Anschluß zum 1-2 durch Hermann Steiert auf Zuspiel von Dominik Zöller erzielte. Kurz vor Drittelende fiel dann noch der Ausgleich durch Klaus Bremenkamp, der einen langen Pass von Hermann Steiert im Alleingang verwertete. Bester Spieler im ersten Durchgang war aber ganz klar Torhüter Michael „Jackson“ Kiepert, der viele Chancen der Schweizer toll zunichte machte! Im zweiten Abschnitt plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin, die White Stags konnten sich nur wenig Chancen erspielen und die Gäste spürten aufgrund des vorangegangenen Trainingslagers einen gewissen Kräfteverschleiß. Somit fiel lediglich ein Treffer, aus Sicht der Heimmannschaft aber leider auf der falschen Seite und es hieß nach 40 Minuten 2-3 für Basel. Spielertrainer Dusan Houska versuchte das Team für den Schlussabschnitt noch mal zu motivieren. Tatsächlich kamen dann die White Stags noch mal zu einigen guten Chancen, hatten aber Pech oder teilweise auch Unvermögen diese zu verwerten. In diesem Drittel bekam Ersatztorhüter Kevin Sütterlin die Chance sich zu bewähren. Er machte seine Sache sehr gut, hatte aber bei den Gegentreffern keine Abwehrchance. Trotz des Ergebnisses sah man gute Ansätze im Spiel der White Stags, die in dieser Saison wohl kompakter als bisher auftreten können und hoffen, in einer stärker werdenden Liga eine ansprechende Rolle spielen zu können. Zum neuen Kapitän wurde das „Urgestein“ Dirk Hierholzer benannt, der seinen ersten Auftritt als Mannschaftsführer gut hinter sich brachte !

 

Unsere Torschützen:

  • 27 Hermann Steiert

  • 21 Klaus Bremenkamp

Impressum | Datenschutz 

 

EHC HERRISCHRIED HOTZENWALD WHITE STAGS e.V.

Salpetererweg 31 / 79737 Herrischried

E-mail: info@ehc-herrischried.de / ehc-homepage@t-online.de

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