SPIELBERICHTE Saison 2006-2005

  27.02.2006 TSG Reutlingen - EHC Herrischried 2:6   

6:2 Sieg in Reutlingen zum Saisonabschluss

Die Herrischrieder erwarteten eine starke TSG Reutlingen und obwohl man auf fünf Spieler verzichten musste hatten die White Stags das Spiel fest im Griff und gewannen am Ende hoch verdient mit 6:2 (0:2/2:1/0:3) Toren

 

Zum letzten Landesligaspiel gastierten die White Stags beim Tabellenfünften TSG Reutlingen. Die Ergebnisse des Gastgebers ließen erahnen das es kein Kinderspiel werden würde. Gerade jetzt, im Kampf um Tabellenplatz vier, musste Spielertrainer Dusan Houska auf einen kompletten Block verzichten und trotz einer Verletzung an der Schulter selbst Hand anlegen. Also fuhren die knapp 20 Fans und die Mannschaft mit gemischten Gefühlen nach Reutlingen. Einige rechneten, wie man hinterher erfuhr, mit einer Niederlage, wiederum welche glaubten an ein enges Match, doch dass es eine derart überlegene Partie wird, damit rechnete wohl keiner.

Das Spiel begann gleich mit zwei Torchancen für die Gastgeber. Bereits wenige Sekunden gespielt, musste Michael Kiepert einen Reutlinger Alleingang zu Nichte machen und auch die darauf folgende Chance blieb zu Gunsten der White Stags ungenutzt. Danach fand das Spielgeschehen zunehmend vor dem Reutlinger Tor statt. Nach drei Minuten bot sich ein Überzahlspiel, doch dabei lief nichts zusammen und Felix Ullrich beschloss in der neunten Spielminute, das erste Tor zum 1:0 lieber in Unterzahl zu schiessen. Selbst in Unterzahl hatten die Herrischrieder bis dato mehr Torchancen als die Reutlinger. In der 14. Minute konnte Klaus Bremenkamp mit seinem ersten Treffer an diesem Abend den gegnerischen Torhüter, nach einem schönen Alleingang, überwinden. Gut und Gerne hätte der Spielstand auch deutlicher sein können, denn erneut Klaus Bremenkamp war es der die gegnerische Verteidigung hinter sich stehen lies und nur noch den Torhüter zu überwinden hatte. Naja, dabei blieb es dann und mit einer 2:0 Führung wurden die Seiten gewechselt.

Wie in den vergangenen Spielen stand der Mittelabschnitt unter keinem guten Stern für den EHC Herrischried. Viel zu oft geriet man unter Druck oder musste etliche Gegentreffer hinnehmen. Trotz dieser Erkenntnis sah genau so der Anfangsteil des Mitteldrittels aus. Reutlingen übernahm nun die Regie, nutzte die Verwirrung vor dem Tor und kam nach 50 Sekunden zum Anschlusstreffer. Rund eine Minute später dasselbe Bild. Erneutes Chaos vor dem Tor und schon fand die Scheibe den Weg ins Tor zum Ausgleich. Angst und Bammel trat jetzt in einigen Gesichtern der Herrischrieder Zuschauer zur Deutung. Sollte sich das Blatt jetzt doch wenden? Nein! Der Mannschaft muss ein Kompliment ausgesprochen werden. Von Minute zu Minute fing sich das Team wieder. Nach 34 Minuten machten in Unterzahl vier Herrischrieder Druck auf das TSG-Gehäuse und als Felix Ullrich direkt von der Strafbank kam versenkte er die schöne Vorgabe von Yves Sennhauser zur erneuten Führung. Mit dieser knappen Führung wurden dann die Seiten zum letzten Mal gewechselt.

Die letzten 20 Minuten waren dann geprägt von Chancen hüben wie drüben. Doch meist war für die TSG an der blauen Linie kein Durchkommen und die Stürmer der White Stags kamen zu deutlicheren Torchancen. Klaus Bremenkamp umfuhr die TSG Verteidigung und platzierte den Puck zu genau. Die vom Pfosten abgesprungene Hartgummischeibe schnappte sich Dusan Houska und vollendete zu 4:2 Führung nach 47 Minuten. Es ging munter weiter. Keine 18 Sekunden später konnte Felix Ullrich direkt nach dem Bully die Scheibe schnappen, die verdutzte Reutlinger Verteidigung durchfahren, und per Alleingang mit seinem dritten Treffer auf 5:2 erhöhen. Den Schlusspunkt setzte an diesem Abend der kämpferisch starke Klaus Bremenkamp mit seinem zweiten Treffer. Die auf halbrechter Position ergatterte Scheibe konnte er mit einem platzierten Schuss ins rechte Lattenkreuz zum Endergebnis von 6:2 Toren versenken. Am Ende ein deutlicher Sieg der White Stags mit dem wohl keiner gerechnet hat. Nach den respektablen Ergebnissen der Reutlinger hatte man schon mit ein bischen mehr Gegenwehr gerechnet. Durch diesen Sieg stehen die Herrischrieder derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Allerdings hat der FSV Schwenningen zwei Begegnungen weniger gespielt und wird diese voraussichtlich gewinnen und wieder vorbei ziehen. Eines ist sicher: Der vierte Tabellenplatz ist durch den gestrigen Sieg auf keinen Fall mehr abnehmbar. Dies wurde dann auch ordentlich mit den Fans, die übrigens die Reutlinger Fans im eigenen Stadion übertönten, bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

 

Tore: 0:1 (9.) Ullrich, 0:2 (14.) Bremenkamp, 1:2 (21.) Kruth, 2:2 (23.) Kruth, 2:3 (34.) Ullrich (Sennhauser), 2:4 (47.) Houska, 2:5 (47.) Ullrich, 2:6 (55.) Bremenkamp (Ullrich)

 

Strafen: TSG 18 + 10 Diszi für Seidemann, EHC 18

 

Zuschauer: 100

Unsere Torschützen:

  • Felix Ullrich (3)

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Dusan Houska

 

 

  20.02.2006 EHC Herrischried - EKU Mannheim 6:3   

White Stags mit einigen Schwierigkeiten zum verdienten Sieg

Ein reiner 6:3 (3:0/0:2/3:1) Arbeitssieg durch stark defensiv agierende Mannheim sahen die knapp 350 Zuschauer zum Saisonabschluss auf heimischen Eis in der Herrischrieder Eissporthalle

 

Die Vorgabe war klar - den Mad Dogs nicht den Hauch einer Chance zu geben, Punkte zu entführen und etwas für das eigene, magere Torekonto zu tun. Das erste Drittel begann wie es beginnen musste. Die Gastgeber nahmen sofort das Heft in die Hand und liessen keine Zweifel offen wer an diesem Abend als Sieger das Eis verlassen sollte. Nur wenige Sekunden gespielt, musste ein Herrischrieder Spieler die Strafbank hüten. Selbst in Unterzahl konnten sich die Gäste keine klaren Chancen erarbeiten und waren eher darauf bedacht den Puck so schnell wie möglich aus dem eigenen Drittel zu bugsieren.

In der 4. Spielminute nahm sich Klaus Bächle die Scheibe, umlief zwei gegnerische Spieler, zog hinter das Tor und spielte ab zu Sascha Metzger. Dieser brachte allerdings das Spielgerät nicht unter Kontrolle und der Puck kullerte zu Jürgen Denz, der nach monatelanger Verletzung in seinem ersten Spiel zum 1:0 einschoss. Knapp zehn Minuten später stürmten Tomas Krejci und Alexander Eckert in Unterzahl in das gegnerische Drittel. Einen wunderschönen Doppelpass vollendete Eckert mit dem 2:0 Treffer ins rechte obere Eck. Erneut in Unterzahl war es dann Klaus Bremenkamp mit einem gewaltigen Schlagschuss aus der neutralen Zone. Der starke Mannheimer Keeper sah dabei alles andere als gut aus.

Zu Beginn des zweiten Drittels boten sich den White Stags Chance um Chance. Doch die Gäste standen zu dicht vor dem eigenen Tor, so dass kaum ein Durchdringen möglich war um die Führung weiter auszubauen. Zusehends wurde immer mehr Verzweiflung deutlich. Keine Laufbereitschaft, ständige Fehlpässe, Überzahlspiel Situationen blieben ungenutzt und vor allem dicke Schnitzer in der eigenen Hälfte führten zu einigen Chancen für die "Mad Dogs". So kam es, dass die Mannheimer in der 37. Minute einen Abpraller zum Anschluss nutzten. Weiter 6 Sekunden gespielt, gelang sogar der 2:3 Anschlusstreffer nach einem Schlagschuss von der blauen Linie.

Während der Drittelspause fand Trainier Dusan Houska wohl die richtigen Worte. Mit Beginn des Schlussabschnits fand sich das Team wieder und spielte wie in den ersten 20 Minuten. Nach knapp vier Minuten konnte Yves Sennhauser in seinem ersten Spiel für die White Stags, das Zuspiel von Alexander Eckert wunderschön für seinen ersten Torerfolg beim EHC verwerten. Er setzte sich über die linke Seite gegen zwei Mannheimer durch und überwand den Gästetorhüter mit einem Schuss ins rechte obere Eck. Keine Zeigerumdrehung später durchfuhr Hermann Steiert die komplette Mannheimer Abwehr und als er verdutzt bemerkte das er keine Gegenwehr in diesem Zuge bekommt überwand auch er den Goalie mit einem Schuss auf die Fanghandseite zur 5:2 Führung. Weiterhin boten sich viele Möglichkeiten um die Differenz zu steigern. Mannheim stand weiterhin eng vor dem Tor und lauerte auf Kontor die sich ihnen aber recht selten boten. Eine von ihren wenigen Chancen nutzte Mannheim elf Minuten vor Spielende. Ein langer Pass in die Spielfeldmitte - ein "Schüsschen" von der blauen Linie - Tor. Das "Schüsschen", das wohl etwa einen halben Meter am Tor vorbei gegangen wäre, wurde unglücklich durch einen Stoppversuch des ansonsten gut haltenden White Stags Goalie Michael Jackson ins eigene Tor abgelenkt. Doch den Schlusspunkt an diesem Abend setzte Klaus Bremenkamp mit seinem zweiten Treffer. Mit der Schlusssirene schoss er den hoch verdienten und viel umjubelten 6:3 Treffer, welcher gleichzeitig das Endergebnis bedeutete.

Danach war die Stimmung riesig in der gut gefüllten Eissporthalle. Die treuen Fans, darunter die Hotzenhüüüler aus Rickenbach mit musikalischer Anfeuerung und Unterhaltung, das Team, einige Sponsoren und alle Zuschauer feierten bei einem Feuerwerk eine erfolgreiche Heimbilanz bei der bis auf die beiden Tabellenanführer aus Heilbronn und Liebenzell alle anderen Mannschaften geschlagen werden konnten.

Hier kann man auf jeden Fall sagen wer die Nummer 1 der Liga ist:

!!! Die Fans und Zuschauer des EHC Herrischried !!!

Vielen Dank im Namen der gesamten Mannschaft und der Vorstandschaft! Wir hoffen ihr haltet auch in der nächsten Saison dem EHC Herrischried eure Treue.

 

Tore: 1:0 (4.) Denz (Metzger,Bächle), 2:0 (13.) Eckert (Krejci), 3:0 (16.) Bremenkamp (Wagner), 3:1 (38.) Hulstein, 3:2 (38.) Hulstein, 4:2 (44.) Sennhauser (Eckert), 5:2 (45.) Steiert, 5:3 (50.) Schatral, 6:3 (60.) Bremenkamp (Ullrich, Krejci)

 

Strafen: EHC Herrischried: 14min + 10min Diszi Krejci – EKU Mannheim: 10min + 10min Diszi Hulstein + 10min Diszi Hammer

 

Zuschauer: Ca. 350

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Jürgen Denz

  • Alexander Eckert

  • Yves Sennhauser

  • Hermann Steiert

 

 

  12.02.2006 EHC Herrischried - ESC Bad Liebenzell 5:12   

Deftige Packung beim Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Bad Liebenzell

 

Nach der guten Leistung am vergangenen Sonntag gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Heilbronn nahmen sich die Mannen des EHC Herrischried viel vor für die Begegnung gegen die „Black Hawks“. Doch von den Leistungen blieb in den ersten zehn Minuten rein gar nichts mehr übrig. Der Gegner machte von Anfang an mächtig Druck. Bereits nach 33 Sekunden stand es 1:0 für die Gäste. Nach 2 Minuten fiel das 0:2 und bereits 2 Minuten später das 0:3 aus Herrischrieder Sicht. Einige der knapp 250 Zuschauer rechneten ab diesem Zeitpunkt mit einer Klatsche, doch von da an fingen sich die White Stags, verkürzten auf 1:3 durch Dirk Hierholzer nach etwa zehn Minuten. Hierholzer war es dann auch, der die Scheibe drei Minuten vor dem Seitenwechsel im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Damit aber nicht genug: 36 Sekunden später versenkte Klaus Bremenkamp den Puck zum verdienten Ausgleich.

Im zweiten Drittel bot sich den Herrischriedern eine Chance nach der anderen. Doch anstatt in Führung zu gehen, konnte Bad Liebenzell ihre bis dahin wenigen Chancen in Tore umwandeln und führte mit 6:3 Toren. Acht Sekunden vor Drittelende fand die Hartgummischeibe dann doch noch den Weg ins Liebenzeller Tor - Felix Ullrich verkürzte auf 4:6.

Der Schlussabschnitt stand dann ganz im Zeichen des Favoriten. Ein totaler Zusammenbruch auf Seiten der White Stags nutzten die Gäste um spielerische Akzente zu setzen. Rein gar nichts lief mehr beim Team von Dusan Houska. Bedingt durch die schlechteste Leistung im Schlussdrittel dieser Saison stand am Ende eine enttäuschende 5:12 Niederlage auf der Anzeigetafel.

 

Tore: 1:3 (10.) Hierholzer, 2:3 (17.) Hierholzer (Houska, Bremenkamp), 3:3 (20.) Bremenkamp (Houska, Hierholzer), 4:6 (40.) Ullrich (Bremenkamp, Zöller), 4:10 (55.) Ullrich (Zöller, Punge)

 

Strafen: Herrischried 28min + 10min Disz. Zöller, Bad Liebenzell 20min

 

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer (2)

  • Felix Ullrich (2)

  • Klaus Bremenkamp

 

 

  05.02.2006 EHC Herrischried - EHC Heilbronn 1:7  

Hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners:

Überragender Kevin Friedle sichert Eisbären-Sieg (6.2.2006)

 

Durch einen hart erkämpften und am Ende noch deutlichen 7:1 (2:0, 2:1, 3:0)-Sieg beim EHC Herrischried stehen die Eisbären Heilbronn nun bereits mit einem Bein in der Baden-Württemberg-Liga. Sollte der ungeschlagene Tabellenführer am kommenden Sonntag in Hügelsheim sowie bei den Heimspielen gegen Pforzheim und Reutlingen erwartungsgemäß Siege einfahren, könnte man sich sogar eine Niederlage beim Kontrahenten aus Bad Liebenzell erlauben und hätte dennoch die Meisterschaft sicher. Bad Liebenzell dagegen hat ein ungleich schwereres Restprogramm und muss noch auswärts in Herrischried, Pforzheim und Reutlingen antreten, bevor es am 5.3. zum Showdown im Schwarzwald gegen die Eisbären kommt.

Der Heilbronner 7:1-Sieg in Herrischried war geprägt von unzähligen Strafzeiten, die oftmals keinen richtigen Spielfluss zustande kommen ließen. Leidtragende der Referees, die aus der "Null-Toleranz-Grenze" eine "Unter-Null-Toleranz-Grenze" machten und oft schon gepfiffen haben, bevor überhaupt ein Foul begangen wurde, waren hauptsächlich die Eisbären. 20 + 10 Strafminuten der Gastgeber standen 35 + 40 Minuten für die Eisbären gegenüber.

Die Begegnung begann mit gegenseitigem Abtasten, und schon früh wurde deutlich, dass auf die Eisbären ein Stück harte Arbeit zukommen würde. Sascha Bernhardt brachte die Eisbären zwar in der 7. Minute mit 1:0 in Führung, doch konnten sich die Gäste trotz technischer Überlegenheit keine entscheidenden Vorteile herausspielen.

Die aufopferungsvoll kämpfenden Schwarzwälder dagegen erarbeiteten sich Chance um Chance, und immer wieder war es Kevin Friedle, der die Gäste verzweifeln ließ. Der 18jährige Heilbronner Keeper entschärfte in den ersten 20 Minuten drei Alleingänge und war auch sonst nicht zu bezwingen. Völlig überraschend erzielte Sascha Bernhardt dann zwei Sekunden vor der Drittelsirene in Unterzahl das 2:0.

Im mittleren Spielabschnitt spielten die Eisbären fast ständig in Unterzahl. Doch in den wenigen Momenten, an denen sie komplett oder gar in Überzahl waren, waren sie hellwach. Während Kevin Friedle hinten weiterhin seinen Kasten sauber hielt, sorgte Michael Carl in der 24. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie für das 3:0. Kurz legte Andrej Jaufmann, der zuvor noch am Pfosten gescheitert war, zum 4:0 nach. Die Gastgeber jedoch steckten nicht auf, und sie kamen in der 37. Minute zum Anschlusstreffer durch Felix Ulrich. Kevin Friedle regte sich zurecht auf, war ihm die Scheibe nach all den großartigen Paraden doch unglücklich zwischen Schoner und Pfosten durchgerutscht.

Die aufkeimende Hoffnung der Gastgeber wurden in der 45. Spielminute endgültig erstickt, als Andrej Jaufmann einen Alleingang in Unterzahl zum 5:1 abschloss. Schon eine Minute später schnappte sich Sascha Bernhardt die Scheibe, fuhr quer durchs gegnerische Drittel und verzögerte seinen Schuss so lange, bis sich eine Lücker ergab, durch die er das 6:1 erzielen konnte. Den Schlusspunkt setzte 75 Sekunden vor dem Ende Alex Keterling, als er einen Schuss von Michael Carl unhaltbar ins von Michael Kiepert glänzend gehütete Tor abfälschte.

Alles in allem feierten die Eisbären einen verdienten, aber um einige Tore zu hoch ausgefallenen Sieg. Die Gastgeber trauerten am Ende den vielen Chancen nach, die sie vor allem im ersten Drittel vergeben hatten. Letztendlich gaben die Abgebrühtheit der Eisbären vor dem Tor sowie ein Kevin Friedle in Topform den Ausschlag für den Sieg.

 

Quelle: Homepage EHC Heilbronn

 

Unsere Torschützen:

  • Felix Ullrich

 

 

  22.01.2006 ESC Bad Liebenzell - EHC Herrischried 12:3   

Derbe Niederlage beim Aufstiegsanwärter Bad Liebenzell

Fragewürdige Entscheidungen beeinträchtigen Spielfluss – Neue Regeln sorgen bei Zuschauern und Mannschaften für Verwirrung

 

Das erste Drittel begann ausgeglichen. Auf beiden Seiten ergaben sich Chancen im Minutentakt. Von Spielfluss war allerdings nicht die Rede. Gleich in den ersten drei Spielminuten mussten auf beiden Seiten drei Spieler auf die Strafbank durch Vergehen wie sie noch nie geahndet wurden. Nachdem es dann zu etwas mehr Bewegung auf dem Eis kam, hob der Unparteiische den Arm nach oben (Wollte er etwa eine Strafe der Liebenzeller anzeigen?) während sich Felix Ullrich die Hartgummischeibe nahm und mit einem platzierten Schuss zur 1:0 Führung einschoss. Doch der Treffer wurde nicht gewertet da die erwähnte Strafanzeige zu Gunsten der Black Hawks galt. Also ging es ohne Torerfolg und in Unterzahl für die White Stags weiter. Nur wenige Minuten später gingen dann die Hausherren in Führung. Die Führung hielt allerdings nicht lange stand ehe Domink Zöller ausgleichen konnte. Eigentlich hätte der EHC bis zum Ende der ersten 20 Minuten auch gut und gerne mit 1-2 Toren vorne liegen können doch die doch recht häufigen Alleingänge auf den Liebenzeller Goalie konnten nicht verwertet werden.

Der Mittelabschnitt begann dann gleich durch Tore für die Black Hawks. 4:1 hieß es nach nur wenigen Minuten. Die Herrischrieder wanderten in schöner Regelmässigkeit auf die Strafbank so dass Michael Kiepert des Öfteren mit Glanzparaden parieren musste. Ein wunderschönes Tor gelang dann Hermann Steiert der mustergültig von Felix Ullrich angespielt wurde. Pausenstand 6:2

Das letzte Drittel war eine Kopie des Mittelabschnitts. Herrischried musste sich ein ums andere Mal in Unterzahl wehren und das dies nicht auf die Dauer gut gehen konnte ist bei den spielstarken Gastgebern klar. Zwischenzeitlich konnte Goalie Kiepert noch einen Penalty der Black Hawks wunderschön parieren. Am Ende lautete das Ergebnis 12:3 Tore zu Gunsten des ESC Bad Liebenzell. Ein völlig verdienter Sieg der doch etwas hoch ausfiel da die White Stags immer wieder trotz bis dato fairen Stoppversuchen des Gegners fragewürdig auf die Strafbank wandern musste.

 

Strafen: ESC 16, EHC 28

 

Unsere Torschützen:

  • Dominik Zöller

  • Hermann Steiert

  • Felix Ullrich

 

 

  08.01.2006 FSV Schwenningen - EHC Herrischried 5:1   

Erste Niederlage nach 6 Siegen in Folge

Im zweiten Aufeinandertreffen binnen 3 Tage gab es eine bittere 5:1 (2:0/3:0/0:1) beim FSV Schwenningen

 

Die etwa 30 mitgereisten Herrieschrieder Fans – Gegenüber standen ca. 15 Schwenninger Zuschauer – sahen von Anfang an erneut eine spannende Partie. Die Anfangsminuten begannen recht ausgeglichen. Allerdings mit den besseren Torchancen der White Stags. Bereits in der dritten Spielminute machte das Schiedsrichtergespann auf sich aufmerksam. Ein Schwenninger Spieler stand auf einen auf dem Eis gleitenden Schläger eines Herrischrieder Spielers, rutschte aus und fiel hin. Klare Sache dachte sich der „Unparteiische“ und schickte den Spieler auf die Strafbank. Regelverstoß: Beinstellen.

Immer wieder wenn die EHC-Spieler ihren Rhythmus gefunden hatten und die Schwaben ins eigene Drittel gedrückt wurden fanden die Schiedsrichter neue, noch nie da gewesene Regelverstösse. Mehr Verständnis wäre auf Seiten des EHC Herrischried bestimmt aufgetreten wenn beide Mannschaften für die selben Tätigkeiten bestraft wurden, aber so blieb es das die White Stags die ganzen 60 Minuten in schöner Regelmässigkeit auf die Strafbank mussten.

In Überzahl gelang dann dem FSV in der 13.Minute der 1:0 Führungstreffer. Zwei Minuten später stand es überraschend schon 2:0. Die White Stags drückten jetzt zum Anschlusstreffer um noch vor der Pause zu verkürzen. Doch ein Schwenninger Bischler im Tor hatte heute wohl seinen Glanztag. Er hielt alles, selbst wenn er die Hartgummischeibe nicht sah stand er immer richtig und hatte auch das ein oder andere Mal das Glück das die Herrischrieder Stürmer den ganzen Abend nicht hatten. Wenige Sekunden vor der Pausensirene setzten die White Stags alles daran nicht torlos das erste Drittel zu beenden. Die Scheibe lag im Tor, allerdings exakt 1 Sekunde nach dem Pausenpfiff. Somit ging es unverdient mit einem Zwei-Tore Abstand in die Pause.

Der Spielverlauf im zweiten Drittel war exakt der Selbe wie die ersten 20 Minuten. Schwenningen nutzt weiterhin ihre wenigen Chancen und erhöht bis zum Ende auf 5:0 Tore.

In Erinnerung das man schon in Pforzheim einen 8:3 Tore Rückstand wett machen konnte und bis zu einem Tor Differenz ran kam, gaben die Jungs mit Beginn des letzten Abschnitts nochmals alles. Nach exakt 45 Sekunden konnte Mike Klein auf Vorlage von Hermann Steiert und Alexander Eckert ins leere Tor einnetzen. Bis zum Spielende ergab sich eine Chance nach der anderen aber heute wollte nicht mehr als ein Ehrentreffer gelingen. Selbst ein Schwenninger Spieler musste nach dem Spiel gestehen das an diesem Abend nicht der Bessere sondern der Glücklichere gewonnen hatte.

 

Tore: 1:0 (14.) Gross, 2:0 (16.) Kusenic, 3:0 (26.) Kusenic, 4:0 (27.) Zölle, 5:0 (35.) Rudel, 5:1 (41.) Klein (Steiert, Eckert)

 

Strafen: Schwenningen 14 Minuten – Herrischried 20 Minuten + 10 Minuten Diszi (Von der Osten)

 

Unsere Torschützen:

  • Michael Klein

 

 

  06.01.2006 EHC Herrischried - FSV Schwenningen 7:6   

Knapper 7:6 Erfolg gegen die Fighting Boys Schwenningen

Auch im sechsten Spiel in Folge siegten die White Stags gestern Abend gegen den FSV Schwenningen mit 7:6 ( 3:2/2:2/2:2 ) Toren

 

Die Stimmung im sehr gut gefüllten Stadion war prächtig, die Zuschauer unterstützten ihr Team von Anfang an und so angestachelt von der Atmosphäre drückten die White Stags Schwenningen sofort in die Defensive. Bereits nach 48 Sekunden stand es 1:0 für die Gastgeber. Hermann Steiert durchlief das Angriffsdrittel und passte die Scheibe direkt vor das Tor. Dort stand der Schwenninger Torhüter etwas ungeschickt und schob die Scheibe mit der eigenen Kufe ins Tor. Vier Minuten später konnte Felix Ullrich auf Vorlage von Mike Klein den Puck im Gehäuse unterbringen. Vom FSV Schwenningen war bis dahin nichts zu sehen. Wenn sie dennoch zu Schussmöglichkeiten kamen waren es meist Schüsse von der blauen Linie die dem Torhüter Michael Kiepert keine Sorgen machten. Der erste Block mit Klein, Steiert und Ullrich spielte sich ein ums andere Mal im gegnerischern Drittel fest. Belohnt wurde dies dann acht Minuten vor dem Seitenwechsel. Felix Ullrich brachte einen hervorragenden Pass zu Hermann Steiert, dieser bediente Mike Klein und schon stand es 3:0. Danach gab es dann die ersten beiden Strafzeiten. Die Schwenninger nutzten das 5:3 Überzahlspiel eiskalt aus und verkürzten auf einen Zwei-Tore Rückstand. Doch damit nicht genug. Die White Stags brachten sich damit aus dem Rhythmus und die Fighting Boys nutzten ihre Chance zum 3:2 Anschlusstreffer.

Der Mittelabschnitt begann wie der erste. Die Herrischrieder hatten das Spielgeschehen größtenteils im Griff und drückten auf das 4:2. Doch ein gut gelaunter FSV-Keeper und das Torgestänge (insgesamt 4 Pfostenschüsse) hielten den FSV weiterhin im Spiel. Während Tomas Krejci seine Strafe absaß gelang dann doch der vierte Treffer in Unterzahl. Herrmann Steiert setzte sich in der neutralen Zone geschickt durch und bediente Raphael Giacometti. Dieser blieb cool und verwandelte perfekt platziert unten rechts. In der 29. Spielminute gelang dann sogar der 5:2 Führungstreffer durch Tomas Krejci. Im Folgenden machten sich die Schiedsrichter bemerkbar. Ein ums andere Mal wurden die Herrischrieder auf die Strafbank verwiesen – Fraglich ob da die seit dem 1.1.06 neu geltenden Regeln in Kraft traten… Mehre fragewürdige Strafen wurden geahndet und verhalfen den Schwenningen zu sehr vielen Torchancen. Dennoch konnten sie die White Stags erneut in die ihre Verteidigungszone drängen und ließen nicht lange auf die Anschlusstreffer warten und so ging es mit einer knappen 5:4 Führung in den Schlussabschnitt.

Die Zuschauer zitterten noch während der Drittelspause… Sollte die Wende eintreten und die Schwenninger doch noch gewinnen? Das dritte Drittel begann mit Torchancen hüben wir drüben. Aber die Herrischrieder Cracks behielten die Oberhand. Die Schwenninger hatten bis zu Beginn des dritten Drittels ganze vier Strafminuten auf ihrem Konto. Doch nun kam die Wende und in schöner Regelmäßigkeit saß ein „Fighting Boy“ nach dem anderen auf der Strafbank. Klaus Bremenkamp war es, der den Druck der etwa 700 Zuschauer 12 Minuten vor Spielende etwas weichen lies. Auf Vorlage von Dirk Hierholzer konnte er im Alleingang den gegnerischen Torhüter wunderschön ausspielen und dem Spiel zum Stand von 6:4 verhelfen. Jeder müsste sich so langsam denken können wie es weiterging. Schwenningen erneut in Überzahl – Tor - 6:5 der Spielstand. Um eins vorne Weg zu nehmen: Auch der sechste Schwenninger Treffer an diesem Abend gelang ihnen während einem Überzahlspiel. Besser geht es kaum, Schwenningen nutzte ihre Powerplaysituationen nahezu 100% und die Herrischrieder müssen unbedingt ihr Unterzahl-Verhalten für die kommenden, harten Spiele gegen das Führungsduo Heilbronn & Bad Liebenzell verbessern um nicht unter zu gehen. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Klaus Bremenkamp. Eine Kopie seines vorherigen Treffers führte 2 Minuten vor Spielende zum 7:5 Stand. Die damit verbundene Strafe wegen einem „sonstigen Vergehen“ (Anmerkung: Keiner weiß warum…) für Dirk Hierholzer nutzten die Fighting Boys noch zum 7:6 Endstand.

Danach wurde ausgiebig gefeiert. Die Freude war groß und die etwa 700 Zuschauer waren ausser Rand und Band. Rauchbomben, Kracher, Wunderkerzen, alles war dabei um einen unvergesslichen Eishockeyabend in Herrischried zu haben.

Einzigster Wehmutstropfen: Dusan Houska musste noch während dem ersten Drittel das Spielgeschehen von außen betrachten. Bei ihm besteht der Verdacht auf Rippenbruch.

Weiter geht es schon am kommenden Sonntag. Erneut lautet der Gegner FSV Schwenningen. Spielbeginn ist um 17Uhr im Bauchenbergstadion in Schwenningen.

 

Tore: 1:0 (1.) Hermann Steiert, 2:0 (4.) Ullrich (Klein), 3:0 (12.) Klein (Steiert, Ullrich), 3:1 (15.) Klotz Thomas, 3:2 (18.) Kariegus, 4:2 (26.) Raphael Giacometti (Steiert, Eckert), 5:2 (30.) Krejci, 5:3 (32.) Rosenauer, 5:4 (35.) Zölle, 6:4 (47.) Bremenkamp (Hierholzer), 6:5 (52.) Kariegus, 7:5 (58.)

Bremenkamp, 7:6 (59.) Rosenauer

 

Strafen : Herrischried 20, Schwenningen 16

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Hermann Steiert

  • Michael Klein

  • Felix Ullrich

  • Raphael Giacometti

  • Thomas Krejci

 

 

  11.12.2005 ESV Hügelsheim 1b - EHC Herrischried 4:14   

3. Tabellenplatz weiter gefestigt

Im siebten Spiel der Saison gegen die Hügelsheim Hornets 1b wurde der EHC Herrischried seiner Favoritenrolle gerecht und gewann verdient mit 14:4 ( 1:4, 0:6, 3:4 ) Toren.

 

Das Spiel begann mit einer 25 minütigen Verspätung da während der Aufwärmphase eine Panzerglasscheibe hinter dem Tor von Michael Kiepert zu Bruch ging und diese Lücke erst einmal durch Holzbretter ausgebessert werden musste. Doch dann entsprechend eingestellt gingen die White Stags ins Spiel und ließen von der ersten Sekunde keine Zweifel an ihrer Favoritenstellung aufkommen. Doch auch die Gastgeber kamen vereinzelt zu ihren Torchancen und eine davon wurde nach Sechs Minuten zur 1:0 Führung eiskalt genutzt. Doch die Führung hielt nicht lange an. Exakt 51 Sekunden später konnte Marcus Pankratz mit einem für den Gästetorhüter unberechenbaren Schlagschuss ins linke untere Eck ausgleichen. Knapp eine Minute später dann der Führungstreffer durch Klaus Bremenkamp nach einem schönen Alleingang. Durch Tore von Tomas Krejci und Felix Ullrich führten die Gäste 4:1 zur ersten Pause.

Im zweiten Drittel mussten dann zuerst Acht Minuten vergehen ehe der Puck dann den Weg wieder ins Tor fand. Viel zu viele Chancen blieben bis dahin ungenutzt. Dominik Zöller konnte auf Vorlage von Klaus Bremenkamp mit einer kräftigen Direktabnahme den Hügelsheimer Schlussmann endlich überwinden. Hermann Steiert, Mike Klein, Dusan Houska, der übrigens mit seinem Tor den Hornets das 100. Gegentor bescherte, und Nico Geist mit seinem ersten Treffer für den EHC nach einem wunderschönen Alleingang, und erneut Dusan Houska konnten das 10:1 makieren. Mit diesem Ergebnis ging es dann in den Schlussabschnitt.

Im Schlussdrittel lies man auf Seiten der Herrischrieder die Zügel etwas zu locker und so kam was kommen musste. Gegentreffer Nummer 2 und 3. Die White Stags saßen von da an eine Strafzeit nach der anderen ab was allerdings nicht unbedingt zu klaren Chancen der Gastgeber führte. Im Gegenteil: Der erste Block konnte selbst in Unterzahl das Spielgeschehen kontrollieren und die Scheibe im gegnerischen Tor versenken. Die Tore im Schlussabschnitt schossen 2x Hermann Steiert, Mike Klein und Dirk Hierholzer.

Am Ende ein klarer Sieg der bestimmt noch höher hätte ausfallen können wenn die sich bietenden Chancen nicht immer leichtsinnig vergeben worden wären. Aber wollen wir ja mal nicht übertreiben.

Die Spieler des EHC Herrischried begeben sich nun in eine fast vierwöchige spielfreie Weihnachtszeit ehe es am 6.1.06 zur Spitzenbegegnung im Kampf um den dritten Platz gegen den FSV Schwenningen kommt. Für die White Stags stehen harte Zeiten bevor! In den nächsten fünf Begegnungen wird der EHC gegen die beiden Aufstiegsfavoriten Heilbronn und Bad Liebenzell sowie den Fighting Boys aus Schwenningen antreten.

Statistik: 1:0 (7.) Kuttruff , 1:1 (7.) M.Pankratz (Steiert), 1:2 (8.) Bremenkamp (Geist, Punge), 1:3 (17.) Krejci (Houska, Hierholzer), 1:4 (19.) Ullrich (Steiert), 1:5 (29.) Zöller (Bremenkamp), 1:6 (32.) Steiert (Bremenkamp), 1:7 (33.) Klein (Steiert, Ullrich), 1:8 (34.) Houska, 1:9 (34.) Geist (Bremenkamp), 1:10 (40.) Houska (Krejci, Ullrich), 2:10 (42.) Börsig, 3:10 (43.) Konstantinov, 3:11 (53.) Steiert (Ullrich, Klein), 3:12 (56.) Steiert (Ullrich, Klein), 3:13 (58.) Klein (Steiert), 3:14 (58.) Hierholzer (Houska) 4:14 (60.) Reske

 

Starfen: ESV 12 Minuten, EHC 12 Minuten

 

Unsere Torschützen:

  • H. Steiert (3)

  • M. Klein (2)

  • D. Houska (2)

  • M. Pankratz

  • T. Krejci

  • F. Ullrich

  • N. Geist

  • D. Hierholzer

  • K. Bremenkamp

  • D. Zöller

 

 

  03.12.2005 EKU Mannheim - EHC Herrischried 3:7  

Super Serie der White Stags hat weiter Bestand

Hochverdienter 7-3 (1:1/2:2/0:4) Kampfsieg in der SAP Arena in Mannheim

 

Beim dritten Auswärtsspiel der Saison konnte der EHC Herrischried einen eminent wichtigen Sieg erringen und somit seine Serie auf vier Siege in Folge ausbauen und gleichzeitig das Auswärtssyndrom ablegen.

Trotz daß einige Spieler ausfielen, war der Bus aus dem Hotzenwald proppenvoll, da viele Fans der White Stags die Gelegenheit nutzen wollten, die neue SAP Arena in Mannheim zu besichtigen. Wahrlich ein eindrucksvolles Eishockeystation.

Aufgrund der dünnen Spielerdecke rückte Coach Dousan Houska nach langer Verletzungspause wieder ins Team. Dirk Hierholzer spielte auf der für ihn ungewohnten Verteidigerposition. Beide erledigten ihre Aufgabe sehr gut. Das Spiel begann mit einem gegenseitigen Abtasten beider Teams. Die Mad Dogs Mannheim spielten sehr passiv, waren nur auf Konter bedacht und verließen sich ganz auf ihren überragenden Keeper Philipp Jandura, der wohl zu den besten seiner Zunft in dieser Liga gehört. Kurz vor Drittelende konnte Dirk Hierholzer Jandura zum ersten mal überwinden, was gleichzeitig das 1-1 und den Stand nach dem ersten Drittel bedeutete.

Im zweiten Abschnitt wurde die Überlegenheit der Herrischrieder noch deutlicher. Es wurde nun mehr ein Spiel gegen den Mannheimer Torhüter als gegen das komplette Mad Dogs Team. Die Scheibe wollte aber einfach nicht ins Tor. Zu allem Übel geriet man abermals in Rückstand, was die Vorgabe des Trainers einen Sieg zu erspielen nicht gerade erleichterte. Genau dieser zeigte dann in 33 Min. wie es geht. Dousan Houska fand keinen Mitspieler und zog die Scheibe einfach mal scharf vor´s Tor, dort prallte sie einem Mannheimer Verteidiger ans Schienbein und es hieß 2-2. Der erste Block mit Mike Klein, Hermann Steiert und Felix Ullrich zeigte schöne Spielzüge, tolle Kombinationen, erzielte aber kein Tor. Gerade der bisherige Torjäger, Felix Ullrich, hatte sein Zielfernrohr schlecht justiert und scheiterte des öfteren. Nach einem abermaligen Rückstand konnte aber auch Felix ( lat. = der Glückliche ) endlich jubeln. Mit einem strammen Schuß auf Zuspiel von Mike Klein überwand er Jandura und schaffte den wichtigen Ausgleich zum 3-3. Unterstützt von den zahlreichen Fans legten die Cracks der White Stags im Schlußabschnitt noch einen Zahn zu und wollten den Sieg jetzt einfach erzwingen. Teilweise hatten die Mannheimer Verteidiger Schwindelanfälle, so wirbelten die EHC´ler. Etwas glücklich zwar, aber hochverdient ging Herrischried in der 52 Min. erstmals in Führung. Ein Paß von Stefan Wagner verlängerte Hermann Steiert mit der Stockspitze Richtung Tor. Der Puck kullerte, rutschte, trudelte und lag zur Überraschung aller plötzlich im Mannheimer Tor. Offenbar hatte man den Mad Dogs Keeper müde geschossen. Danach gab es keine Diskussion mehr, wer hier das Eis als Sieger verlassen würde. Raphael Giacometti mit seinem ersten Treffer für die White Stags, Dirk Hierholzer und Dousan Houska schraubten das Ergebnis auf 7-3, was letztlich auch in der Höhe verdient war. Der Sieg basierte auf einer geschlossenen, von Kampf geprägten Mannschaftsleistung !

Es scheint, als könnten die Hotzenwälder ein Wort um zumindest Platz 3 in der Liga mitreden, was die Euphorie bei den Anhängern noch mal steigern dürfte. Die Stimmung im Bus auf der Heimfahrt war auf alle Fälle super.

 

Am kommenden Sonntag findet in Hügelsheim das letzte Spiel in 2005 statt. Im neuen Jahr wartet schon alles gespannt auf das Derby in Herrischried am 06.01.2006 gegen Schwenningen.

Legende : 1-0 Gärtner ( 11.19), 1-1 D. Hierholzer ( 17.44), 2-1 Schwarz ( 22.00), 2-2 D. Houska ( 32.17), 3-2 Viola ( 35.57), 3-3 F. Ullrich ( M.Klein, 38.11), 3-4 H. Steiert ( S.Wagner, 51.23), 3-5 D. Hierholzer ( F. Ullrich, 54.29), 3-6 R. Giacometti ( 55.53), 3-7 D. Houska ( 59.08)

 

Unsere Torschützen:

  • Dusan Houska (2)

  • Dirk Hierholzer (2)

  • Raphael Giacometti

  • Felix Ullrich

  • Hermann Steiert

 

 

  27.11.2005 EHC Herrischried - VfR Pforzheim 6:3 

Arbeitssieg gegen den VfR Pforzheim

 

Auch im dritten Heimspiel bleibt der EHC weiterhin erfolgreich. Die wieder zahlreich erschienenen Fans konnten einen 6:3 (2:0/1:0/3:3) Erfolg feiern.

Bereits Zwei Minuten gespielt da war es Dirk Hierholzer der die Scheibe zwischen den Schonern des Gästetorwart hindurch pressen konnte. Aber auch die Gäste kamen immer wieder gefährlich zu ihren Chancen, doch ein sehr gut aufgelegter Michael Kiepert konnte mit vielen schönen Aktionen sein Tor sauber halten. In der 12. Spielminute schnappte sich Felix Ullrich die Scheibe, lies drei gegnerische Spieler zuschauen und konnte ohne Mühe zum 2:0 einnetzen. Die ersten 20 Minuten liesen zwar schöne, technische und schnelle Spielzüge vermissen, dennoch konnte der Zweitore Vorsprung in den Mittelabschnitt „gerettet“ werden da Pforzheim in der Schussstatistik im Vorteil war.

Das zweite Drittel begann zunächst wieder ausgeglichen. Hüben wie drüben ergaben sich Torchancen doch es sprang dabei nicht zählbares heraus. Erst in der 32. Spielminute konnte der schön frei stehende Klaus Bremenkamp durch Vorlage von Thomas Krejci den gegnerischen Torwart zum 3:0 ausspielen. Danach war von den Gästen ein klarer Kräftverschleiss bemerkbar.

Im letzten Abschnitt wollten die White Stags alles klar machen. Pforzheim stand jetzt mit 4 Mann vor dem Tor und stellte immer wieder einen auf Konter lauernden Spieler an die Mittellinie. Und dies wurde dann ein ums andere Mal zum Verhängnis der Herrischrieder Verteidiger. In der 42. Minute fiel der Anschlusstreffer zum 1:3 aus Pforzheimer Sicht. Doch neun Minuten später konnte in Unterzahl der alte 3 Tore Vorsprung durch Felix Ullrich wieder hergestellt werden. Nach etwa 51 Minuten nahm sich dann Hermann Steiert den Puck, umfuhr den ein oder anderen Gegner, rannte wild hinter das gegnerische Tor und schob die Scheibe exakt zu Felix Ullrich der nur noch den Schläger hin halten musste.

Danach wurden die White Stags zu offensiv und dies nutzten die Goldstädter um durch zwei weiter Alleingänge jeweils zu verkürzen und schon stand es 5:3. Sehr geschickt genutzt muss man sagen. Pforzheim nutzte jetzt die sich wenig bieten Chancen obwohl das Schussverhältnis jetzt ganz klar auf Seiten des EHC war. Doch der Schlusspunkt setzte Tomas Krejci. Er hatte dabei so viel Zeit um sich auszusuchen wohin der gegnerische Torwart den Puck ganz bestimmt nicht gerne hätte und hämmerte die Scheibe mit einem Schlagschuss ins untere linke Eck zum 6:3 Endstand.

Ein verdienter Arbeitssieg des EHC und drei wichtige Punkte. Dennoch etwas bitter das die Pforzheimer im letzten Drittel durch ihre Konter das Torverhältnis verbessern konnten. Denn die White Stags stehen punktgleich auf Position Vier hinter dem VfR Pforzheim, die aufgrund des besseren Torverhältnis die Nase vorne haben.

Am kommenden Sonntag reist der EHC zu den Mad Dogs Mannheim. Die Mannheimer sind für ihre „körperbetonte“ Spielweise bekannt. Dennoch werden die White Stags mit fast vollem Aufgebot alles geben um aus der Mannheimer SAP Arena 3 Punkte mitzunehmen. Abfahrt ist an der Eissporthalle Herrischried um 13:30 Uhr und wie immer für Fans die den EHC unterstützen möchten kostenlos.

 

Starfzeiten: Herrischried 10 - Pforzheim 16

 

Tore: 1:0 (2.) Hierholzer (Bremenkamp, Wagner), 2:0 (12.) Ullrich, 3:0 (32.)Bremenkamp (Krejci), 3:1 (43.) Würtz, 4:1 (51.) Ullrich (Steiert, Bremenkamp),5:1 (54.) Ullrich (Steiert, Klein), 5:2 (56.) Schein, 5:3 (57.) Justus, 6:3 (59.) Krejci

 

Unsere Torschützen:

  • Felix Ullrich (3)

  • Dirk Hierholzer

  • Klaus Bremenkamp

  • Tomas Krejci

 

 

  13.11.2005 EHC Herrischried - TSG Reutlingen 5:2  

Vor ca. 350 begeisternden Zuschauern feiert der EHC den zweiten Heimsieg.

 

Gleich vorneweg: Der größte Dank gilt den Fans, die ihre Mannschaft lautstark unterstützt haben! Genial!

Das Spiel begann mit einem Bullygewinn für die Reutlinger und knapp eine Minute gespielt da musste schon der erste Herrischrieder Spieler auf die Strafbank. Dadurch kamen die Reutlinger gleich zu Beginn mehrmals gefährlich vors Tor ohne jedoch die Scheibe platziert auf’s Tor von Michael Kiepert zu schießen. Nach Ablauf der Strafe dominierte das stark angeschlagene Team des EHC das Spielgeschehen. Nur weitere Strafzeiten brachten den Gästen Torchancen die allerdings alle ungenutzt blieben. In der 10.Spielminute konnte dann Dirk Hierholzer innerhalb von 12 Sekunden den starken Torhüter der Reutlinger überwinden. Leider fiel dann zu Gunsten der Reutlinger der Anschlusstreffer Fünf Minuten vor Drittelsende. Die White Stags, erneut in Unterzahl, konnten zwar ein Powerplayspiel der Gäste verhindern, doch ein abgefälschter Befreiungsschlag wurde eiskalt von Christoph Schreiber ausgenutzt bei dem Torhüter Michael Kiepert machtlos war.

Im zweiten Drittel das gleiche Spielchen. Die vielen Strafzeiten der White Stags brachten den Gegner eher unnötig ins Spiel. Erst nach 30 Minuten konnte Felix Ullrich den Zweitoreabstand wieder herstellen. Die meisten Zuschauer haben wohl mit einer 3:1 Führung zur Pause gerechnet. Doch erneut Felix Ullrich lies mit einem sehr satten, kräftigen und vor allem platzierten Schlagschuss von der blauen Linie kurz vor der Pausensirene dem Gästetorwart keine Abwehrchance. So ging es dann mit einem 4:1 Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Die letzten 20 Minuten waren dann erneut von vielen unnötigen Strafzeiten geprägt. Ein Überzahlspiel der Gäste, fünf Minuten vor Spielende, nutzten diese dann um auf 4:2 Tore zu verkürzen. Doch eine Minute später konnte Klaus Bremenkamp den erlösenden fünften Treffer erziehlen.

Am Ende ein Eishockeyergebnis das bestimmt auch höher hätte ausfallen können wenn die Mannen des EHC es mal endlich begreifen würden das unnötige Strafzeiten dem Team nicht weiter helfen oder der Körper geschickter eingesetzt werden sollte.

Tore: 1:0 (09:35) Hierholzer, 2:0 (09:47) Hierholzer (Eckert), 2:1 (14:56) C. Schreiber, 3:1 (30:35) Ullrich (Klein), 4:1 (49:36) Ullrich (Steiert, Klein), 4:2 (54:33) C. Schreiber, 5:2 (55:54) Bremenkamp (M. Pankratz, Eckert)

 

Starfzeiten: Herrischried 22 Minuten, Reutlingen 12 Minuten

 

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer (2)

  • Felix Ullrich (2)

  • Klaus Bremenkamp

 

 

  06.11.2005 EHC Herrischried - ESV Hügelsheim 1b 14:0   

„Toreflut“ im Hotzenwald.

 

Nach dem man bereits am vergangen Sonntag sehr unglücklich in Pforzheim (10:9) verloren hatte, konnte ein Heimauftakt nach Maß gefeiert werden. Die Voraussetzungen waren nicht gerade optimal, da mit Dusan Houska, Klaus Bremenkamp und Dirk Hierholzer drei torgefährliche Spieler verletzungsbedingt ausfielen.

Gleich nach dem Anfangsbulli nahmen die White Stags das Heft in die Hand und konnten nach nur 47 Sekunden durch Felix Ullrich in Führung gehen. Bis zum Drittelsende wurde der Vorsprung auf 7:0 ausgebaut. Von den Hornets war bis dato nur wenig zu sehen und wenn doch mal ein Schuss auf das Gehäuse von Michael Kiepert kam, nutzte dieser die Gelegenheit um seine unterkühlten Beine durch schöne Paraden aufrecht zu erhalten.

Im zweiten Drittel nahm der EHC das Tempo etwas zurück. Es dauerte bis zur 45. Spielminute bis die Führung innerhalb von 58 Sekunden auf 10:0 gesteigert werden konnte. Kurz vor Drittelsende war es wiederum Felix Ullrich der zum 11:0 Pausenstand einschoss.

Wie bei den bisherigen Toren konnten die Mannen des EHC schöne Kombinationen zeigen und wurden im Schlussabschnitt durch Dominik Zöller, Hermann Steiert und Michael Klein zum Endstand von 14:0 belohnt obwohl man das Tempo etwas zügeln lies.

Am kommenden Sonntag erwarten die White Stags die TSG Reutlingen. Im letzten Jahr konnte man die Reutlinger Zwei Mal mit demselben Ergebnis von 8:2 schlagen. Aber dass es in diesem Jahr nicht mehr so einfach wird zeigen die Ergebnisse gegen die beiden Aufstiegsfavoriten Heilbronn und Bad Liebenzell. Vor Drei Wochen musste die TSG eine knappe 4:5 Heimniederlage gegen Heilbronn hinnehmen und am gestrigen Sonntag mussten sie sich mit nur 3:1 Toren beim ESC Bad Liebenzell geschlagen geben.

Tore: 1:0 Ullrich (Klein), 2:0 Ullrich (Klein), 3:0 Zöller (Denz, Eckert), 4:0 Steiert (Geist, Eckert), 5:0 Wagner (Ullrich, Zöller) 6:0 Bächle (Eckert, Punge), 7:0 Ullrich (Klein), 8:0 Steiert (Klein, Wagner), 9:0 Zöller (Denz, Steiert), 10:0 Denz (Krejci), 11:0 Ullrich (Klein, Steiert), 12:0 Zöller (Ullrich, Klein) 13:0 Steiert (Klein,Ullrich), 14:0 Klein (M.Pankratz, Ullrich)

 

Strafen: EHC: 10 Minuten - ESV: 8 Minuten + 10 Minuten + Spieldauer

 

Zuschauer: ca.300

 

Unsere Torschützen:

  • Felix Ullrich (4)

  • Domink Zöller (3)

  • Hermann Steiert (3)

  • Stefan Wagner

  • Klaus Bächle

  • Michael Klein

  • Jürgen Denz

 

 

  30.10.2005 VfR Pforzheim - EHC Herrischried 10:9  

Schon nach 138 Sekunden fiel das 1:0 für die Gastgeber. Doch die White Stags waren keineswegs geschockt. Eigentlich sah alles recht gut aus bis zur 18. Spielminute. Die White Stags führten verdient mit 3:1 ehe die Pforzheimer binnen Zwei Minuten zum 3:3 Pausenstand ausgleichen konnten.

Kaum eine Minute gespielt im mittleren Spielabschnitt, fiel der 4:3 Führungstreffer für die Gold Stars. Danach stellten die EHC Spieler das Eishockeyspielen ein. Ein dummes Faul nach dem anderen sorgten dafür das fast die kompletten 20 Spielminuten in Unterzahl bestritten werden mussten. Und das machte sich auch bezahlt zu Gunsten des Gegners. Fünf Mal musste Goalie Michael Kiepert hinter sich fassen so das es 8:3 nach 40 Minuten stand.

Eine Minute nach Anpfiff des letzten Drittel konnten die White Stags auf 4:8 verkürzen. Ein Weckruf für alle Spieler. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Pforzheimer ins eigene Drittel geschnürt und mussten ein Gegentreffer nach dem anderen hinnehmen. Auch wenn spielerisch beim EHC nicht viel zusammen lief konnte das Ergebnis weiterhin verkürzt werden – So stand es nach 56 Minuten nur noch 9:8. Der Druck auf den Ausgleich lies allerdings den Pforzheimern viel Raum zu eigenen Torchancen und so konnten sie nochmals auf 10:8 erhöhen. Zwölf Sekunden vor Spielende sorgte dann Felix Ullrich durch seinen fünften Treffer an diesem Abend für schweißtreibende Momente für die Pforzheimer.

Leider gelang kein weiterer Treffer und man muss sagen das es ein verdienter Sieg für die Goldstädter war, da diese zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Tore geschossen haben dank der Arbeitsverweigerung der Hotzenwälder. Nun gilt: Sich für den kommenden Sonntag zu erholen um gegen die 1b des ESV Hügelsheim zu bestehen und die ersten Punkte der Saison zu ergattern.

Endstand: 10:9 (3:3/5:0/2:6)

 

Tore: 1:1 Krejci, 1:2 Ullrich, 1:3 Klein, 8:4 Ullrich, 9:5 Krejci, 9:6 Ullrich, 9:7 Ullrich, 9:8 Steiert, 10:9 Ullrich

 

Strafen: Herrischried 22 Minuten, Pforzheim 24 Minuten

 

Unsere Torschützen:

  • Felix Ullrich (5)

  • Tomas Krejci (2)

  • Michael Klein

  • Hermann Steiert

 

 

  23.10.2005 EHC Heilbronn - EHC Herrischried 14:1  

14:1 Klatsche bei den Eisbären

 

Am vergangenen Sonntag machten sich die Spieler des EHC bereits um 13:30 Uhr auf den Weg nach Heilbronn. Eigentlich genug Zeit um die Knorr Arena zu beziehen, kurz entspannen nach der langen Reise und dann ohne Hektik sich umzuziehen für das Spiel gegen die Heilbronner. Doch dass das Team Zwei Stunden lang wegen Vollsperrung der Autobahn, an der bzw. auf der Autobahn die Beine vertreten konnte damit hat keiner gerechnet. So kam es zur zweistündigen verspäteten Ankunft, einer Gesamtfahrzeit von 7,5 Stunden, einem schnellen Umkleideprozeß und einer 5 minütigen Aufwärmphase auf dem Eis.

Gleich darauf begann das Spiel. Erstes Bulli, erster Angriff des Gegners, Tor. Bereits nach 24 Sekunden musste der erste Gegentreffer hingenommen werden. Aber es ging gleich weiter. Keine 40 Sekunden darauf das 2:0 und in der vierten Spielminute gar das 3:0. Keine Laufbereitschaft, kein Zweikampf und absolut keine Zuordung der Spieler führten zu diesem einseitigen ersten Drittel das 5:0 endete.

Aber es ging weiter wie im ersten Drittel. Dieses Mal sogar nur 10 Sekunden gespielt, zappelte die Scheibe erneut hinter dem sehr gut haltenden Ersatztorhüter Simon Pankratz. Die Eisbären spielten munter weiter und erhöhten auf 10:0 nach 40 Spielminuten.

Im letzten Drittel kam dann Marco Hafner für Simon Pankratz ins Tor. Lichtblick für den EHC war die gute kämpferische Leistung der jüngeren Spieler, die erstmals Landesligaluft schnuppern durften und sich den starken Stürmern der Heilbronner mit voller Kraft entgegen setzten. Domink Zöller konnte in der 54. Spielminute dann den Ehrentreffer zum 1:13 einnetzen.

Um 23:40 Uhr dann die erlösende Schlusssirene. Heilbronn gewinnt verdient mit 14:1 Toren und den Mannen der White Stags bleibt nur eins: Das Spiel und die Umständlichkeiten so schnell wie möglich vergessen und sich auf die nächste Auswärtspartie am kommenden Sonntag gegen den VfR Pforzheim zu konzentrieren.

Weiterer Negativpunkt an diesem Abend: Klaus Bremenkamp verletzt sich nach einem Bandencheck schwer an der Schulter und wird wohl den Rest der Saison ausfallen. Wir wünschen Gute Besserung!

 

Unsere Torschützen:

  • Dominik Zöller

 

 

  01.10.2005 EHC Herrischried - EHC Laufen 0:14   

Die erwartete Niederlage gegen das 2.Liga Team des EHC Laufen gab es gestern Abend.

Das dass Spiel allerdings in dieser Höhe aus ging lag wohl an einem schlechten ersten Drittel, in dem die Zuordnung der Spieler die meiste Zeit zu wünschen übrig lies und es dadurch 0:7 nach 20 Minuten stand. In den letzten beiden Drittel wurden die White Stags zwar ein ums andere Mal in die Verteitigungszone gedrückt, allerdings entstanden durch eine bessere Zuordnung der Spieler nicht mehr so viele Gegentore und Torwart Michael Kiepert konnte mehrmals mit schönen Aktionen parieren. Trotz einigen, guten Torchancen wollte heute die Hartgummischeibe die Torlinie nicht überschreiten und so gingen die White Stags erstmals seit der Saison 2003 torlos vom Eis.

0:13 (0:7/0:5/0:2)

 

 

  17.09.2005 EHC Herrischried - SC Altstadt Olten (CH) 1:13  

Von Anfang an war der EHC kaum an der Scheibe und wurde von den Schweizer 2.Liga Spielern des SC Altstadt Olten

in das eigene Drittel gedrückt. Man sah der Mannschaft stark an das es das erste Testspiel der neuen Saison war. An Erfahrung gewann dabei der dritte Block, der im Sturm komplett aus Jugendspieler besetzt wurde. Nach dem in der ersten Hälfte recht wenige Chancen zu Stande kamen, wurde der EHC nach der Halbzeit stärker und konnte mehrere Torchancen verbuchen, so dass dann nach einigen Minuten der Anschlusstreffer gelang. Dennoch war ab diesem Zeitpunkt das gegnerische Tor wiederum verriegelt und der EHC musste noch einige Gegentreffer hinnehmen.

Fazit: Mächtiger Gegner der den EHC passend zum kommenden Sonntag eingestimmt hat um gegen einen ähnlich starken Gegner, der Reserve der Stuttgart Wizzards, besser auszusehen.

 

Unsere Torschützen:

  • Dusan Houska

Impressum | Datenschutz 

 

EHC HERRISCHRIED HOTZENWALD WHITE STAGS e.V.

Salpetererweg 31 / 79737 Herrischried

E-mail: info@ehc-herrischried.de / ehc-homepage@t-online.de

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