SPIELBERICHTE Saison 2007-2006

  25.02.2007 EHC Herrischried - EKU Mannheim 5:4   

Finale Furioso im Hotzenwald

Kb - Im letzten Saisonspiel der Landesligasaison 2006/2007 konnte der EHC Herrischried durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, sowie dem „6 Mann“ im Rücken, knapp aber verdient gewinnen.

 

Sonntag der 25. Februar 2007 - das letzte Eishockeyspiel im Hotzenwald der Saison 2006/2007 . Mit dieser Einstellung hieß es für alle Spieler des EHC Herrischried das letzte Spiel gegen die EKU Mannheim, hoch motiviert, anzugehen. Aus dem Lazarett des EHC Herrischried waren leider keine Erfolgsmeldungen zu vernehmen. Die bereits erkrankten Spieler blieben erkrankt, die anderen Spieler laborierten weiterhin an der grassierenden Grippe herum. Trotz alledem war im internen Kreis der Spieler der Sieg gegen die EKU Mannheim nur eine Formsache, so jedenfalls die internen Stimmen. Man sollte sich noch auf ein hartes Stück Arbeit einstellen müssen.

18:40 Uhr, Spielbeginn ! Die Halle war von gut 350 Fans des EHC Herrischried gefüllt, dazu kamen noch die Guggenmusiker aus Oberwihl, welche die ohnehin schon gute Stimmung weiter anheizten. Das Spiel begann schon gleich im ersten Drittel mit sehr hohem Tempo. Schon in diesen ersten Minuten merkte man deutlich, dass die Gäste aus Mannheim sich nicht mit der Rolle des Punktelieferanten, und somit Sicherung des 6. Tabellenplatzes für den EHC Herrischried, zufrieden geben wollten. So war es dann auch nicht wirklich verwunderlich das als erster Torhüter der vom EHC Herrischried, Michael „Jackson“ Kiepert, in der 4. Minute hinter sich greifen musste. Man ließ sich einfach vom Tempo des Gegners unter Druck setzen und fand vorerst kein Patent gegen dieses unerwartete Drängen der EKU Mannheim. Doch keine drei Minuten später war es wieder einmal der „Joker“ aus der Herrischrieder 1B Mannschaft, Etienne Punge, der im Gewühl vor des Gegners Tor am schnellsten die Chance erkannte und den Puck zum 1:1 Ausgleich einschießen konnte. Anschließend war der EHC Herrischried in der Lage vorerst das Spiel ein wenig nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Tomas Krejci konnte auf Vorlage von Marcus Pankratz und Alexander Eckert nach einem gewaltigen Schlagschuss, von der blauen Linie, welcher dann aus Sicht des Torhüters unten links einschlug, seinen ersten von zwei Treffern an diesem Abend feiern. Leider konnte dies Führung nicht genutzt werden um Sicherheit zu Tanken bzw. das Ergebnis weiter auszubauen. Die Mannheimer machten ununterbrochen Druck und verstanden es sich geschickt hinter die Herrischrieder Verteidiger zu mogeln. So war es nicht weiter verwunderlich das Mannheim den Ausgleich schoss und gleich eine Minute später sogar noch auf 2:3 erhöhte. Hier bleibt erwähnenswert das die Gäste zwar gut nach vorne spielten allerdings exakt Drei Torschussmöglichkeiten hatten und diese zu 100% verwerten konnten. Man stand auf Seiten des Teams aus Herrischried zwar nicht unter Schock, doch musste man sich in der Drittelpause ganz klar eingestehen diesen Gegner etwas unterschätzt zu haben und dies als Selbstläufer gesehen zu haben. Trainer Dusan Houska erinnerte nochmals, in Anlehnung an die Tabellensituation, an den Wert dieses Spiels sowie daran, dass es das letzte Spiel der Saison sei und auch für die Zuschauer nochmals tolles Eishockey geboten werden sollte.

Es ging ins zweite Drittel dieses letzten Eishockeyabends. Man Spielte nun deutlich konzentrierter und verstand es dem Gegner Paroli zu bieten. Es ergaben sich zwar beiderseits Chancen, jedoch konnte der EHC Herrischried nach einem „Coast to Coast“ von Klaus Bremenkamp in der 30. Spielminute den erneuten Ausglich zum 3:3 erzielen. Das Spiel plätscherte so vor sich hin, dies soll auf keinen Fall langweilig gemeint sein. Es wurde schnelles, teilweise schönes und hartes Eishockey gezeigt. Doch dauerte es wieder knappe zehn Minuten, nämlich bis in die 40. Spielminute hinein, bis Tomas Krejci seinen 2. Treffer an diesem Abend erzielen konnte. Wieder war es, nach Anspiel von Alexander Eckert, ein gewaltiger Schlagschuss unter die Stockhand des Torhüters. Auch hier blieb dem Torhüter aus Mannheim nur das nachsehen und ein feiernder Tomas Krejci. Zur letzten Drittelpause stand es also eine 4 :3 Führung auf der Anzeigentafel. Sicherlich war dieses Ergebnis nicht beruhigend, jedoch konnte man aus zweimaligem Rückstand wieder zurückkommen und nun sogar mit einem Tor in Führung gehen. Wieder erinnerte Trainer Dusan Houska an die Disziplin und den Willen des Sieges an diesem Abend.

Nun ging es also in das letzte Drittel dieses Saison. Die Fans machten eine super Stimmung peitschten Herrischried immer wieder nach vorne. Jedoch war es erneut ein Mannheimer Spieler welcher das nächste Tor auf der Schaufel haben sollte. Wieder ein Ausgleich - es stand 4:4. Das Spiel war von nun ab an Spannung, Dramatik, Stimmung und auch leider an Aggression nicht zu überbieten. Im ganzen Spiel wurde schon sehr viel gehakt und geschubst, jedoch nahm es im weiteren Spielverlauf überhand. So mussten die guten Schiedsrichter letztendlich rigoros durchgreifen und schickten auf Mannheimer wie auch Herrischrieder Seite mehrere Spiele zur verdienten aber unfreiwilligen Abkühlung. Am Ende das Abends sollten beachtliche 170 Strafminuten zusammenkommen. Diese haben sich wie folgt verteilt : Herrischried 33min + 57min Diszi., Mannheim 20min + 60min Diszi. Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Spielgeschehen beim Stand von 4:4. Der EHC Herrischried gab nun seine „schön Spiel“ Taktik vollkommen auf und bedachte sich auf die alten Tugenden des Kampfes. Zwar nicht schön zum Anschauen, aber erfolgreich. So war es dann Marcus Pankratz dem der letzte Treffer der Saison zu Teil werden sollte. Es kann so einfach sein. Marcus fand keinen geeigneten Anspielpartner und ging einfach mit der Scheibe zur gegnerischen blauen Linie und drückte mit einem satten Schlagschuss unter die Latte ab. Selten wurde in Herrischried ein so platzierter Schuss gesehen. es hätte kein Blatt mehr zwischen Puck und Latte gepasst. Die Halle stand eigentlich schon die ganze Zeit Kopf, aber nun erst Recht! 5:4 Führung. Wieder war es an Dramatik nicht zu überbieten, schließlich musste der EHC von den letzten 10 Minuten des Drittels noch mehrere Minuten in Unterzahl spielen. Aber letztendlich konnte der EHC das Spiel glücklich, aber durchaus verdient, gegen eine unerwartet starke Truppe aus Mannheim gewinnen. Es hielt keinen Fan, Betreuer oder überhaupt jemanden mehr auf den Sitzen ( falls diese noch saßen :-) ). Die Stimmung glich einem Hexenkessel - die Fans feierten mit Standing Ovations ihren EHC Herrischried. Auch der EHC Herrischried wollte sich herzlich bedanken und ging gemeinsam, mit zuvor gemachten Transparenten, auf Danksagung.

Auch hiermit möchten wir uns nochmals für die grandiose Unterstützung in dieser Saison bedanken. Solche treuen und lautstarken Fans findet man nirgendwo ! Danke !!!

Mit diesem Sieg konnte dann der sichere 6. Tabellenplatz bei der anschließenden Feier im Ochsen in Herrischried gefeiert werden. Jetzt schleichen sich die restlichen Eiszeiten bis in den April hinein wo dann nochmals vom 13.-15.04.2007 Eishockey im Rahmen des White Stags Turniers geboten wird. Auch hier würde sich der EHC Herrischried über ein kommen des ein oder anderen Fans freuen, schließlich wird ab dort bis zum Oktober kein Eishockey mehr geboten werden können. Ansonsten wünschen wir allen Fans, Sponsoren, Betreuern und Helfern eine schöne und erholsame Eishockeypause.

 

Die Torschützen: 0:1 (4.) Markuc Tirpitz, 1:1 (6.) Etienne Punge (Tobias Huber, Jürgen Denz), 2:1 (12.) Krejci ( Marcus Pankratz, Alexander Eckert) 2:2 (14.) Holtzern, 2:3 (15.) Steinel, 3:3 (30.) Klaus Bremenkamp, 4:3 (40.) Thomas Krejci (Alexander Eckert), 4:4 (49.) Schwarz, 5:4 (50.) Marcus Pankratz

 

Strafen: Herrischried 33min + 57min Diszi, Mannheim 20min + 60min Diszi

 

Zuschauer: Etwa 350, die Stimmung gemacht haben wie 700 Leute ;-)

Unsere Torschützen:

  • Thomas Krejci (2)

  • Etienne Punge

  • Klaus Bremenkamp

  • Marcus Pankratz

 

 

  18.02.2007 EHC Zweibrücken 1b - EHC Herrischried 1:16  

Auch im Rückspiel in Zweibrücken gewinnt der EHC deutlich

Kb - Trotz durchzechter Fastnacht und wenig Schlaf für die meisten Spieler, konnte der EHC Herrischried verdiente drei Punkte aus Zweibrücken mit zurück in den Hotzenwald nehmen.

 

Guten Morgen, Gähn.:-( ! So, oder wenigstens so ähnlich wird es den meisten Spielern, Fans wie auch Betreuern gegangen sein, als diese sich zum Abfahrtsbeginn um 06:00 Uhr an der Eishalle Herrischried eingefunden hatten. Trotz dessen musste der Bus beinahe wegen Überfüllung geschlossen werden bzw. wurde schon kurzfristig damit geliebäugelt einen Anhänger, für die zahlreich mitreisenden Fans, zu chartern. Die Personalmisere hingegen findet beim EHC Herrischried kein Ende? Nachdem man endlich um 11:25 Uhr angekommen war, ging es beinahe sofort in die Umkleidekabine, schließlich war ja schon für 11:45 Uhr das Warmlaufen angesetzt. Diese Hektik und damit verbundene Unkonzentriertheit setzte sich Zusehens in das Warmlaufen um. Spielertrainer Dusan Houska, leider bis Saisonende verletzt, sowie auch Mannschaftskapitän Alexander Eckert mussten nun deutliche Worte finden.

Kurz nach halb Eins war nun endlich das Eröffnungsbulli zum ersten Drittel. Dem EHC Herrischried gelang es nicht wirklich das Zepter in die Hand zu nehmen. Man hatte zwar sehr gute Chancen und die Hornets Zweibrücken gut unter Kontrolle, doch irgendwie fehlte das entscheidende Quäntchen Glück bzw. Abgebrühtheit im Abschluss. Zwar dauerte es nur bis zur 4. Spielminute bis Tomas Krejci ganz locker ins rechte obere Eck einschießen konnte, doch waren bis dato schon mindestens 5 eindeutige Chancen vergeben worden. Konnte nun der Reigen vom letzten Aufeinandertreffen weitergeführt werden? Knappe drei Minuten später konnte Klaus Bremenkamp einen vorerst zweifelhaften Treffer zur 2:0 Führung erzielen. Es gab einige Diskussionen, da der Puck wohl nur gegen den Pfosten geprallt sein sollte und nicht von dort aus direkt ins Tor, sondern wieder zurück zum Torhüter. Aber die Schiedsrichter waren sich einig: Tor! Von da ab fielen zwar vorerst keine Tore, doch zeigte man erstaunlich ansehnliches Eishockey. Sehr schöne Kombinationen, schnelles Spiel und eine herausragende Mannschaftsleistung rundeten die vorerst torlose Zeit ab. In der 16. Minute konnte Dominik Zöller, auf Vorlage von Raphael Giacometti, einen platzierten Schuss in das untere Eck des machtlosen Torhüters schießen. Keine Minute war vergangen bis Raphael Giacometti einen Abpraller des Torhüters ganz sicher zur 4:0 Führung verwandeln konnte. Als wäre dies nicht schon genug für diese Spielminute, so konnte Klaus Bremenkamp ebenfalls nochmals treffen. Zur Drittelpause stand eine etwas niedrigere Führung als im Hinspiel auf der Anzeigentafel, doch das bis dahin erreichte 6:0 reichte für die Umstände durchaus aus.

Auch im zweiten Drittel benötige der EHC Herrischried bis zur 25. Spielminute bis Etienne Punge, welcher freundlicherweise aus der EHC Herrischried 1B Mannschaft eingesprungen war, ganz sicher und routiniert verwandeln konnte. Bis zur 37. Spielminute konnte der EHC auf 9:1 erhöhen bis sich Alexander Eckert den Puck schnappte und einen unglaublichen „Coast to Coast“ Antritt hinlegte. Ohne jegliches Antäuschen verwandelte Alexander vollkommen souverän auf der Fanghandseite des Torhüters. Dem Torhüter blieb nur das Nachsehen.

Im letzten Drittel konnte der EHC Herrischried das super Kombinationsspiel weiterführen und Schlussendlich nach belieben Spielen. In einigen Situationen gelang dem EHC Zweibrücken einige guter Konter, diese wurden jedoch jedes Mal ganz gekonnt von Mario Huber, welcher zum dritten Drittel für Michael Kiepert eingewechselt wurde, souverän entschärft. Zusammenfassen muss man an diesem Abend die absolut geschlossene Mannschaftsleistung sowie ein super Kombinationsspiel erwähnen. Nichts desto trotz bedarf es einer besonderen Erwähnung für Klaus Bächle, welcher innerhalb von 11 Minuten, einen lupenreinen Hattrick verwandeln konnte. Glückwunsch! Beim Endstand von 16:1 um 14:45 Uhr wurde abgepfiffen.

Der EHC Herrischried konnte sich nun von den begeistert feiernden Fans, die übrigens in fremder Halle in Überzahl waren, lautstark feiern lassen. Es schallte nur so durch die Halle: EHC!EHC!... So sehn Sieger aus, Schalaallaa, So sehn Sieger aus, Schalaalala. Die Party sollte doch bis dato noch nicht beendet sein, noch lange nicht! Nicht nur im Bus ging es feucht-fröhlich weiter, auch beim anschließenden gemeinschaftlichen Essen bei den Verwandten von Dominik Zöller, welche uns ein opulentes Mahl im Vereinsheim des FC Forchheim servierten. Vielen Dank auf diesem Wege von allen Spielern, Betreuern und auch sicherlich den Fans des EHC Herrischried! Es war einfach eine spitzen Party, auch mit den noch anwesenden Spielern des FC Forchheim, mit denen man sogar eine Art „Schlachtruf Finale“ feierte.

Es ging weiter auf die restliche Rückfahrt. Der eine oder andere Spieler, Betreuer und auch Fan schaute wohl im Vereinsheim, wie auch im Bus, etwas tiefer in das Glass und musste Bekanntschaft mit dem „Karussell“ machen. Daniel Baier erwischte die „Karussellfahrt“ leider etwas heftiger und musste nun im deutlich dezimierten Allgemeinzustand, eigentlich nur noch schlafend, die restliche Heimfahrt antreten/anliegen. Der Party-Bus nach Herrischried konnte um 22:00 Uhr eine erfolgreiche Ankunft vermelden.

Nun heißt es wieder auszunüchtern und die nun kommenden zwei Trainingseinheiten zu nutzen um am Sonntag, den 25.02.2007 das letzte Spiel der Saison 2006/2007 vor heimischer Kulisse gegen den EHC Mannheim erfolgreich bestreiten zu können. Der EHC Herrischried hofft auf zahlreiche und wie immer lautstarke Unterstützung der großartigen EHC-Fans, schließlich geht es an diesem letzten Spiel um den noch erreichbaren 5. Tabellenplatz. Der EHC Herrischried freut sich auf Ihr kommen!

 

Unsere Torschützen: 0:1 (4.) Krejci (Bremenkamp, Eckert), 0:2 (7.) Bremenkamp (Bächle, Eckert), 0:3 (16.) Zöller (Giacometti), 0:4 (17.) Giacometti (Denz, Zöller), 0:5 (17.) Bremenkamp (Bächle), 0:6 (25.) Punge (T.Huber, Denz), 0:7 (26.) Bremenkamp, 1:7 (27.) Baul, 1:8 (33.) Zöller (Eckert, Pankratz), 1:9 (36.) Bremenkamp (Krejci), 1:10 (37.) Eckert (Zöller), 1:11 (43.) T.Huber (Zöller), 1:12 (46.) Bächle, 1:13 (54.) Eckert (Bremenkamp), 1:14 (56.) Bächle (Bremenkamp, Krejci), 1:15 (57.) Bächle (Bremenkamp, Eckert), 1:16 (58.) Bremenkamp (Krejci, Denz)

 

Strafen: Zweibrücken 14min, EHC 12min

 

Zuschauer: Ca. 50, davon 30 aus Herrischried

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (5)

  • Klaus Bächle (3)

  • Alexander Eckert (2)

  • Dominik Zöller (2)

  • Tobias Huber

  • Raphael Giacometti

  • Thomas Krejci

  • Etienne -punge

 

 

 

  11.02.2007 EHC Herrischried - VfR Pforzheim 1:3   

Ohne Biss klappt`s eben nicht…

White Stags müssen sich mit 1:3 (0:2/0:0/1:1) Toren gegen den VfR Pforzheim geschlagen geben

 

Vor dem Anpfiff konnten die Zuschauer zwei bekannte Gesichter begrüßen. Zum einen stand Etienne Punge aufgrund des stark dezimierten Kaders für die erste Mannschaft auf dem Eis und zum anderen wurde der nach Bayern ausgewanderte Torhüter Mario Huber, der an diesem Abend Reservistenrolle übernahm, freundlichst empfangen.

Von der ersten Minute an lief spielerisch sowie kämpferisch beim EHC Herrischried so gut wie gar nichts zusammen. Die Gäste aus der Goldstadt agierten ziemlich defensiv, lauerten auf Konter und nutzen ihre wenigen sich bietenden Chancen. Beide Teams boten nur das nötigste wobei die Chancenverteilung klar auf Seiten der White Stags lag. Doch das eigene Unvermögen, bei der Treffsicherheit auf das Pforzheimer Gehäuse führte dazu, dass man sich zum Ende des ersten Drittels mit einem Zwei Tore Rückstand in die Pause begeben musste.

Während der Pause tobte Trainer Houska - noch nie in dieser Saison hat er sein Team so schwach erlebt. Ein Drittel, das schnellstmöglich abgehakt werden muss!

Der Weckruf des Trainers hielt allerdings nicht lange Bestand. Auch im zweiten Drittel hatte das Heimteam zwar die Mehrheit an Torchancen und das Spielgeschehen weitestgehend im Griff, doch im Abschluss boten die White Stags den etwa 190 Zuschauern an diesem Abend deutlich zu wenig, wenn nicht sogar gar nichts. Was soll man dazu sagen? Das heimstarke Herrischrieder Team lies heute den nötigen Biss und die gewohnte Heimstärke vermissen um den Puck in das Tor zu bugsieren. Pforzheim agierte geschickt und konnte die 2:0 Führung in den Schlussabschnitt mitnehmen.

Auch im letzten Drittel war nur wenig Besserung zu sehen. Bei seinem ersten Einsatz an diesem Abend gelang Dominik Zöller, mit seinem ersten Tor in dieser Saison zwar der Anschlusstreffer und die Herrischrieder spielten nun deutlich stärker. Sie drängten auf den Ausgleich, doch dieser Schub an Motivation hielt nicht lange Bestand, denn zwei Zeigerumdrehungen später konnten die Gäste die Zwei-Tore-Führung wieder herstellen.

Fazit: Am Ende musste man sich mit 3:1 geschlagen geben und die Enttäuschung war groß. Heute konnte das Heimteam einfach nicht an die gewohnte Heimstärke anknüpfen. Das Spiel sollte also schnellstmöglich aus den Köpfen der Spieler gelöscht werden um aus den letzten beiden Partien, auswärts gegen Zweibrücken und beim letzten Heimspiel gegen Mannheim, die erhofften 6 Punkte einzufahren.

 

Tore: 0:1 (7.) Dlugosch, 0:2 (17.) Bayer, 1:2 (53.) Zöller (Bächle, Eckert), 1:3 (53.) Körber

 

Strafen: Herrischried 10min + 10min Disziplinar Bremenkamp; VfR 14min

 

Zuschauer: ca. 190

Unsere Torschützen:

  • Dominik Zöller

 

 

  04.02.2007 EHC Herrischried - EHC Zweibrücken 1b 20:2   

Kantersieg gegen die Hornets aus Zweibrücken kostet einen hohen Preis

kb-Der EHC meldet sich mit phasenweise schönem Eishockey zurück. dies jedoch leider zu einem hohen Preis. Einer der Top Scorer und Stützen des Teams, Yves Sennhauser, verletzt sich schwer.

 

Bereits im Vorfeld der Begegnung war man sich im Team einig, dass gegen das Team aus Zweibrücken unter allen Umständen ein Sieg eingefahren werden muss. Eigentlich war der Sieg jedem klar, nur die Höhe schien noch fraglich. Nichts desto trotz mahnte Spielertrainer Dusan Houska mit eindringlichen Worten in der Kabinenansprache davor, diesen Gegner zu unterschätzen, auch wenn diese mit nur 10 Mann angereist waren. Schließlich hatte man schon öfter gegen sogenannte "Underdogs" das nachsehen.

Unser EHC spielte mit ähnlicher Aufstellung wie sonst, einzige Ausnahme bildete die 2. Verteidigungsreihe. Hier ersetzte Janos von der Osten den leider noch erkrankten Stefan Wagner.

Die Marschrichtung war vorgegeben. Stürmen, Stürmen und wieder Stürmen. Den Gegner erst gar nicht in das Spiel kommen lassen. Die erste Reihe tat sich zum Eröffnungsbully noch etwas schwer und kam nicht wirklich in tritt. So musste nun die zweite Reihe ran. Es dauerte keine zwei Minuten bis Nico Geist allen vormachte wie man Tore schießt und eröffnete somit den Reigen. Die Torblockade war gebrochen, es ging von nun ab beinahe Schlag auf Schlag. Einige Angriffe waren sogar hervorragend herausgespielt, man konnte also doch noch schönes Eishockey spielen. Am Ende des ersten Drittels lass sich nun ein beruhigendes 12:0 auf der Stadionanzeige.

Trotz dieser beruhigenden Führung war keinem wirklich zum Feiern zumute. 8 Sekunden vor Drittelende verletzte sich Yves Sennhauser, der gerade einen Pass vor das Tor gespielt hatte, indem er ohne Fremdeinwirkung in die Bande fiel. Dabei verletzte sich Yves wohl so schwer am Handgelenk, dass die Saison für Ihn wohl beendet sein wird.

In der Drittelpause zum zweiten Spielabschnitt erinnerte Trainer Houska jedoch nochmals daran, nicht wieder eines dieser berühmten 2. Drittel abzuliefern und weiterhin schnelles, direktes Eishockey zu spielen. Schließlich erkannte dieser, trotz dieser bis dahin schon beruhigenden Führung, noch einige individuelle Fehler im Spielaufbau sowie dem Überzahlspiel. So ging es nun in das zweite Spieldrittel, erneut mit der Vorgabe weiterhin das Niveau zu halten wenn nicht sogar zu heben.

Das zweite Drittel ging gleich nach Bullygewinn los, wie das erste Drittel aufgehört hat. Klaus Bremenkamp konnte nach erneutem Zuspiel von Alexander Eckert seinen mittlerweile 6 Treffer an diesem Abend feiern. Die bis dahin größtenteils chancenlosen Gäste brauchten bis zur 38. Spielminute, um den bis dahin festgefrorenen Michael Kiepert, überwinden zu können. Trotzdessen man deutlich an Spielwitz und Tempo in diesem Drittel eingebüßt hatte, sich mehr oder weniger eine Auszeit gegönnt hat, stand am Ende des zweiten Spieldrittels eine immer noch beruhigende 16:1 Führung auf der Anzeigentafel.

Es ging in den Schlussabschnitt. Die ernsten Worte von Trainer Dusan Houska in der letzten Drittelpause zeigten Anklang. Man spielte von nun ab wieder Konzentrierter und war in der Lage das Spiel nach belieben zu variieren. Nichts desto trotz konnte erneut der Spieler Gudzian der Hornets aus Zweibrücken sein zweites Tor in der 45. Spielminute erzielen. Angespornt von diesem Treffer, und auch ein wenig darauf aus die 20 Punkte-Marke zu knacken, spielte der EHC wieder auf und zeigte attraktives Eishockey. Klaus Bremenkamp und Tomas Krejci erhöhten innerhalb von 2 Spielminuten den Stand auf 19:2. Die treuen Anhänger des EHC, welche das ganze Spiel hinüber eine richtig gute Stimmung machten, verlangten lautstark nach dem 20. Tor. Erneut war es Klaus Bremenkamp der nach einem Sololauf mit einem platziertem Handgelenkschuss, in die rechte obere Ecke, zum Endstand von 20:2 verwandeln konnte. Die Halle stand Kopf! Es war geschafft, man zeigte schönes Eishockey und konnte auch endlich mal wieder Tore schießen. Jetzt heißt es in dieser guten Spiellaune zu bleiben, um am nächsten Sonntag, den 11.02.2007 den EHC Pforzheim vor heimscher Kulisse um 18:30 Uhr besiegen zu können.

Erwähnenswert an diesem Abend war die Rückkehr von Dominik Zöller nach überstandenem Fußbruch. Auch wenn nur spärlich eingesetzt, fügte sich Dominik wieder ohne Probleme in die Mannschaft ein und konnte sogar noch einen Scorerpunkt an diesem Abend erzielen. Es wird also nur noch eine Frage von ein paar Trainingseinheiten sein bis Dominik wieder vollkommen in das Spielgeschehen eingreifen kann.

Über den deutlichen Sieg konnte man sich jedoch nicht richtig freuen. Die Gedanken an den verletzten Spielerkollegen Yves Sennhauser dämpfte die Stimmung merklich. Das gesamte Team, der Vorstand und alle freiwilligen Helfer des EHC-Herrischried wünschen Yves Sennhauser alles Gute und baldige Genesung! Wir versuchen euch bezüglich dem Gesundheitszustand von Yves auf dem laufenden zu halten.

 

Tore: 1:0 (2.) Nico Geist (Denz, Bächle), 2:0 (3.) Bremenkamp (Krejci), 3:0 (5.) Krejci, 4:0 (8.) Sennhauser (Bremenkamp), 5:0 (10.) Bächle (Krejci), 6:0 (12.) Bremenkamp (Eckert), 7:0 (14.) Bremenkamp (Krejci), 8:0 (15.) Metzger (Geist), 9:0 (16.) Eckert (Sennhauser), 10:0 (17.) Pankratz, 11:0 (19.) Bremenkamp, 12:0 (19.) Bremenkamp (Krejci), 13:0 (21.) Bremenkamp (Eckert, Pankratz), 14:0 (25.) Bächle (Geist, Baier), 14:1 (38.) Gudzian, 15:1 (39.) Giacometti, 16:1 (39.) Bremenkamp (Eckert, Pankratz), 17:1 (42.) Bremenkamp, 17:2 (45.) Gudzian, 18:2 (52.) Bremenkamp (Krejci, Zöller), 19:2 (54.) Krejci (Pankratz), 20:2 (58.) Bremenkamp

 

Strafen: EHC Herrischried 10min EHC Zweibrücken 26min

 

Zuschauer: ca. 200

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (10)

  • Thomas Krejci (2)

  • Klaus Bächle (2)

  • Yves Sennhauser

  • Nico Geist

  • Raphael Giacometti

  • Marcus Pankratz

  • Sascha Metzger

  • Alexander Eckert

 

 

  28.01.2007 EHC Herrischried - ESC Bad Liebenzell  2:8   

Fünfte Niederlage in Folge

Auch im fünften Spiel in Folge mussten sich die White Stags als Verlierer geschlagen geben.

 

Gegen den ESC Bad Liebenzell konnten die Herrischrieder nur im ersten Drittel Dominanz ausstrahlen. Glücklich gingen die Black Hawks dann in Führung und konnten auf 3:0 erhöhen bis zum Ende des ersten Abschnitts.

Das Mitteldrittel waren die Gäste dann das überlegene Team. Doch auch die White Stags kamen zu Torerfolgen. Erst konnte Yves Sennhauser den Liebenzeller Schlussmann überwinden, später war es Alexander Eckert, der zwischen den Schonern des Gästetorhüters hindurch, verkürzen konnte.

Das Spiel der White Stags war sehr zerfahren. Außer an Kampfgeist konnte den knapp 400 Zuschauern kein sonderlich schönes Spiel gezeigt werden.

Schlussendlich hat der Aufstiegsfavorit völlig verdient gewonnen. Einzigst die deutliche 8-2 Niederlage ist in dieser Höhe völlig unverdient.

Am kommenden Sonntag wird der EHC Zweibrücken 1b zum ersten Mal zu Gast auf dem Hotzenwald sein. Die Zweibrückener stehen mit Null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und haben ein Torverhältnis von 15-164 Toren. Die Vorgabe ist völlig klar! Nach den vergangenen Niederlagen dem Herrischrieder Publikum endlich einen Sieg für die Unterstützung aus den vergangen Spielen zu schenken! Dabei dürfen die White Stags die Gäste aus Zweibrücken nicht unterschätzen! Auch wenn der Gegner sieglos am Tabellenende steht, wird das Spiel bestimmt kein Selbstläufer! Im Eishockey ist ja bekanntlich alles möglich.

 

Spielbeginn ist am Sonntagabend wie gewohnt um 18:30 Uhr.

 

Unsere Torschützen:

  • Yves Sennhauser

  • Alexander Eckert

 

 

  20.01.2007 FSV Schwenningen - EHC Herrischried 8:2   

Deutliche 8:2 Niederlage gegen Schwenningen

Gegen die mit drei Blöcken angetretenen Schwaben konnte der EHC Herrischried zwar kämpferisch eine gute Leistung zeigen doch dies reichte nicht um die technischen Künste der Fighting Boys zu unterbinden.

 

Gegen die mit drei Blöcken angetretenen Schwaben konnte der EHC Herrischried zwar kämpferisch eine gute Leistung zeigen doch dies reichte nicht um die technischen Künste der Fighting Boys zu unterbinden. Die White Stags mussten auf vier Spieler verzichten die entweder krankheitsbedingt oder verletzt die Reise nicht antreten konnten. Zudem fehlte im Sturm Alexander Eckert, der im Spiel gegen Hügelsheim eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt.

Der FSV ging in der 8. und 15. Spielminute in Führung. Klaus Bremenkamp konnte dann in Unterzahl knapp vier Minuten vor dem Drittelende auf ein Tor verkürzen. 13 Sekunden vor dem Pausenpfiff fiel dann die 3:1 Führung und Klaus Bremenkamp beschwerte sich über ein hinterlistiges Foul beim Unparteiischen, der ihm wegen Reklamieren eine zehnminütige Disziplinarstrafe aufdrückte. Der Schiedsrichter hatte dann wohl „ Halt die Klappe“ zu Bremenkamp gesagt, so das sich Bremenkamp auch auf der Strafbank noch nicht stillschweigend platzierte. Die Folge: Eine Spieldauerdisziplinarstrafe für Bremenkamp und die White Stags mussten ab diesem Zeitpunkt die Partie mit neun Mann zu Ende spielen.

Im zweiten Drittel waren die Schwenninger erneut optisch überlegen. Die Herrischrieder fanden selten den Weg ins gegnerische Drittel. Selbst bei einigen 5 zu 3 Überzahlsituationen konnte das gegnerische Tor nicht überzeugend in Gefahr gebracht werden. Beim zwischenzeitlichen Ergebnis von 6:1 Toren konnte Dusan Houska, auf wunderschöne Vorlage von Yves Sennhauser, auf 6:2 verkürzen. Mit diesem Ergebnis wurden dann erneut sie Seiten gewechselt.

Im Schlussabschnitt konnten die White Stags es dann schaffen den Schwenningen nur noch wenige Einschussmöglichkeiten zu ermöglichen. Doch das Ergebnis konnte nicht über die Zeit gebracht werden, so dass Schwenningen am Ende verdient mit 8:2 Toren gewinnen konnte.

Bleibt zu Hoffen das bis zum kommenden Sonntag, wenn Titelanwärter Bad Liebenzell beim EHC gastiert, sich die verletzten Spieler regenerieren um den Zuschauern eine spannende Partie zu bieten.

 

Tore: 2:1 Klaus Bremenkamp ( M.Pankratz ), 6:2 Dusan Houska ( Y.Sennhauser )

 

Strafen: FSV 26min, EHC 8min + 30min Diszi ( Bremenkamp )

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp

  • Dusan Houska

 

 

  15.01.2007 ESV Hügelsheim 1b - EHC Herrischried 5:3   

5:3 Niederlage in Hügelsheim

Am gestrigen Sonntag musste sich der EHC Herrischried mit einer 5:3 (1:2/3:0/1:1) Niederlage die Heimreise antreten.

 

Das erste Drittel begann der EHC Herrischried sehr schwungvoll und wollte gleich in Führung gehen. Bereits nach zwei Minuten gelang Dusan Houska der erwünschte Führungstreffer. Zwei Minuten danach konnte Klaus Bremenkamp auf 2:0 erhöhen. Die Gäste machten weiter Druck und hätten duch einen Penalty sogar auf 3:0 erhöhen können, doch Klaus Bremenkamp scheiterte am Hügelsheimer Torwart. Dies brachte Schwung in die Reihen der Heimmannschaft. Ab diesem Zeitpunkt kamen sie besser ins Spiel und EHC - Goalie Michael Kiepert musste sich einige Male auszeichnen. Fünf Minuten vor der Pause konnten die Hornets dann auf 1:2 verkürzen, was gleichzeitig das Drittelsergebnis blieb.

Für das zweite Drittel haben sich die Herrischrieder in der Pause viel vorgenommen, doch es kam alles ganz anderst. Dem EHC fehlte es an Überblick auf der kanadischen Spielfläche und Hügelsheim verstand es gut ihren Gegner ins eigene Drittel zu locken um dann geschickt zu kontern. Also kippte das Spiel zu Gunsten des ESV Hügelsheim, der bis zur zweiten Pause mitt 4:2 Toren in Führung ging.

Im Schlussabschnitt setzten die White Stags dann alles daran das Spiel zu wenden. Wahrlich sah es auch schwer danach aus, als ob die Hügelsheimer mit keiner Gegenwehr gerechnet haben. Der EHC übernahm die Spielanteile und wurde in der 47. Spielminute duch ein Tor belohnt. Jürgen Denz spielte die Scheibe zu Klaus Bächle, dieser brachte den Puck zu Klaus Bremenkamp, der dann die Scheibe im gegnerischen Gehäuse unter brachte. Der Druck auf das Tor der Hornets hielt weiter an, wobei die Gäste auch Torchancen hatten, doch der EHC Herrischried lag dem Unentschieden näher als die Gäste dem Führungsausbau.

Fast fünf Minuten vor dem Spielende bekam dann Alexander Eckert eine Spieldauerdisziplinarstrafe . Dies bedeute dass die Herrischrieder Spieler den Rest des Spiels in Unterzahl agieren mussten, da eine Spieldauerstrafe automatisch eine fünfminütige Strafe nach sich zieht.

In Unterzahl konnte dann nur noch wenig Gefahr vor dem gegnerischen Torgestänge vollübt werden. Durch die offensive Spielweise gelang dem Hügelsheimer Team dann die Entscheidung 1,5 Minuten vor dem Ende.

Schlussendlich wieder einmal eine Niederlage die durch das eigene Unvermögen, dem Nutzen der deutlichen Torchancen,, entstanden ist.

 

Tore: 0:1 (3.) Dusan Houska, 0:2 (5.) Klaus Bremenkamp (Houska) 4:3 (47.) Bremenkamp (Bächle, Denz)

 

Strafen: ESV 20min; EHC 13min + 20min Diszi

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Dusan Houska

 

 

  06.01.2007 EHC Herrischried - FSV Schwenningen 6:9   

Knappe Heimniederlage gegen den FSV Schwenningen

Am Samstagabend kamen die etwa 900 Zuschauer in den Genuss von insgesamt 15 Toren und Strafzeiten in Massen.

 

Die Ausgangslage war eigentlich klar. Nachdem der FSV Schwenningen bisher neun von zehn Spielen gewinnen konnte und souverän auf dem ersten Tabellenplatz stand, hieß es für die White Stags sich auf keinen Fall „Überrumpeln“ zu lassen um eine deftige Niederlage zu vermeiden. Diese Ausgangssituation scheint den Herrischriedern wohl zu liegen. Im ersten Abschnitt war das Spielgeschehen ausgeglichen und es gab auf beiden Seiten Torchancen.

Bereits nach 49 Sekunden konnte Yves Sennhauser, auf Vorlage von Marcus Pankratz, den starken Schwenninger Torhüter zur Führung überwinden. Die fast ausverkaufte Eishalle bebte, denn damit hatte wohl keiner gerechnet! Die Führung hielt allerdings nicht lange bestand. Im direkten Gegenzug fiel der Ausgleich. In der sechsten Spielminute gingen die Schwenninger dann sogar in Führung. Doch die White Stags hielten dagegen und kamen durch Klaus Bremenkamp zum erneuten Ausgleichstreffer. Nach 18 Minuten ging der FSV erneut in Führung aber dieses Mal konnte die Heimmannschaft im direkten Gegenzug ausgleichen. Erneut Yves Sennhauser war es, der die Scheibe im Liegen zwischen den Beinen des Gästetorhüters in Gehäuse fixierte.

Mit einem 3:3 ging es dann in die erste Pause und den Schwenningern war sichtlich anzumerken das sie mit solch einem Spielverlauf absolut nicht gerechnet haben.

Der mittlere Abschnitt begann denkbar schlecht für die White Stags. 17 Sekunden waren gespielt da gingen die Gäste erneut in Führung. Doch Schwenningen war ständig mit drei, sogar vier Mannen auf der Strafbank vertreten und so kam nie ein flüssiger Spielverlauf Zustande. In der 30. Minute konnte Raphael Giacometti dann, leicht abgefälscht durch Jürgen Denz, die Scheibe im Schwenniger Tor unterbringen. Übrigens: Über die Schwenninger Strafzeiten detailiert zu schreiben wäre einfach zu aufwändig, da es einfach zu viele waren. Der EHC verstand es aber nicht das Überzahlspiel auszunutzen und so ging es mit einem 4:4 Unentschieden in die letzte Pause.

Den Schlussabschnitt begannen die Herrischrieder dann völlig konfus. Schwenningen, in Unterzahl, konnte innerhalb vier Minuten mit 4 zu 7 in Führung gehen. Erst die genommene Auszeit brachte Herrischried wieder besser ins Spiel. Rund zehn Minuten vor Spielende folgte dann ein super Solo von Yves Sennhauser der damit den Hattrick an diesem Abend abschloss. Sennhauser rannte mit dem Puck über die ganze Spielfläche und lies einen Schwenninger nach dem anderen dumm aus der Wäsche schauen und vollendete mit einem gewaltigen Schuss in das Torhütereck zum 5:7. Wahrlich ein super Tor und die Freude auf den Zuschauerrängen hielt keine Grenzen.

Dieses Tor brachte noch mal etwas Schwung in das Herrischrieder Team, doch Strafzeiten auf beiden Seiten ließen keine Dominanz eines Teams ersichtlich machen. Vier Minuten vor Spielende wurde dann Marcus Pankratz von den Beinen geholt, den daraus entstehenden Penalty konnte Dusan Houska souverän zum 6:7 verwandeln.

Doch Herrischried musste sich weiterhin in Unterzahl bemühen um den Ausgleichtreffer doch noch zu erzielen. Allerdings sprang dabei nichts mehr heraus, außer zwei weitere Treffer für Schwenningen, und so musste sich der EHC etwas unverdient mit einer deutlichen 6:9 Niederlage geschlagen geben.

Alles in Allem kann man auf Herrischrieder Seite dennoch zufrieden sein. Denn die schöneren Tore konnte eindeutig das Heimteam erzielen. Beim FSV hatte man eher den Eindruck als würde sich ein Magnet im Kasten von Michael Kiepert befinden – Viel zu oft kam die Scheibe über unbestimmte Umwege hinter die Torline.

Ein großer Dank gilt wieder einmal dem Herrischrieder Publikum! Ohne diese grandiose Unterstützung wäre solch ein Ergebnis keineswegs möglich gewesen!

 

Tore: 1:0 Yves Sennhauser (Marcus Pankratz), 2:2 Klaus Bremenkamp, 3:3 Yves Sennhauser, 4:4 Raphael Giacometti ( Dusan Houska, Klaus Bächle), 5:7 Yves Sennhauser (Raphael Giacometti), 6:7 Dusan Houska

 

Strafen: Herrischried: 33min plus 30 min Disziplinar Schwenningen: 81min plus 80 Disziplinar

 

Unsere Torschützen:

  • Yves Sennhauser (3)

  • Raphael Giacometti

  • Klaus Bremenkamp

  • Dusan Houska

 

 

  28.12.2006 Freundschaftsspiel EHC Herrischried 1b - ESG Weil 1b 2:4   

1. Drittel 0:0, 2. Drittel 1:1, 3. Drittel 1:3, Strafen: EHC Herrischried 16 Minuten, ESG Weil 15 Minuten.

 

Unsere Torschützen:

  • Alex Rovkin (2)

 

 

  17.12.2006 VfR Pforzheim - EHC Herrischried 13:7   

Toreflut in Pforzheim

Fast wie im vergangenen Jahr sahen die etwa 80 Zuschauer eine reine Toreflut, die erneut zu Gunsten dem VfR zusprach

 

Die Aufgabe war klar: Den völlig neu formierten Goldstädtern so wenig Platz wie möglich vor dem von Michael Kiepert gehüteten Kasten zu lassen… Von Anfang an nahm der VfR das Heft in die Hand und übte Druck auf die White Stags aus. Bereits nach zwei Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Der Gegentreffer war allerdings wie ein Weckruf und das Spiel wurde offner gestalten. Mit einem Doppelschlag innerhalb 15 Sekunden konnte der EHC sogar in Führung gehen. Klaus Bächle mit dem Ausgleich und Klaus Bremenkamp, mit seinem ersten von vier Treffern an diesem Abend, drehten zumindest vorübergehend den Spielverlauf! Doch Pforzheim spielte unbeeindruckt weiter und konnte die technische Überlegenheit zum Ende des ersten Abschnitts durch weitere Tore bis zum 4:2 unter Beweis stellen.

Obwohl bei den Herrischriedern das spielerische Vermögen aus den letzten Spielen nicht vorhanden war gab sich das Team noch nicht auf und begann das zweite Drittel einen Tick besser als zuvor. Aber das Heimteam nutze jede sich bietende Torchance und konnte nach drei Minuten auf 5:2 erhöhen. Durch weitere drei Tore durch Klaus Bremenkamp, der eine Topleistung zeigte, und einen Treffer durch Yves Sennhauser, der hoffentlich sein Torschussflaute damit belegt hat, stand es nach 40 Spielminuten 9:6.

Hoch motiviert gingen die White Stags in den Schlussabschnitt. Doch durch zwei weitere Treffer der Pforzheimer sanken die Siegchancen beim Gästeteam. Die Mannschaft aus der Goldstadt ging die Partie nun etwas ruhiger an so dass sich die Chancen auf beiden Seiten ausglichen. Doch Tore zu Gunsten dem EHC wollten keine mehr fallen. Pforzheim konnte bis zur 49. Spielminute auf 13:6 erhöhen. Den Schlusspunkt setzte Alexander Eckert mit einem wunderschönen Treffer zum letzten Treffer an diesem Abend zum 7:13 aus Herrischrieder Sicht.

 

Faszit: Der VfR hat in dieser Saison mächtig zugelegt und spielt zu Recht im oberen Tabellendrittel mit. Die Mannen der White Stags bekamen den ersten Block, mit den spielerisch starken Spieler Körber und Bayer, zu keiner Zeit in den Griff und müssen mächtig zulegen um am 6.1.2007 gegen den Tabellenführer aus Schwenningen nicht unter die Räder zu kommen.

 

Die Torschützen: Klaus Bremenkamp (4) Klaus Bächle (1),Yves Sennhauser (1), Alexander Eckert (1) Strafen: Pforzheim 20min; Herrischried 14min

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (4)

  • Yves Sennhauser

  • Alexander Eckert

  • Klaus Bächle

 

 

 13.12.2006 EHC Herrischried 1b - Freiburger Rockets  3:2   

Offener Schlagabtausch endet zugunsten der Herrischrieder 1b.

Zum Spiel des Kellerduells der 3-Länder-Eck-Liga trafen sich am Mittwoch Abend die 1b des EHC Herrischried und die Freiburg Rockets. Die Herrischrieder fanden im ersten Drittel nicht so recht zu Ihrem Spiel und die Gäste gingen mit einem Glückstreffer mit 1:0 in Führung. Die Spieler der Herrischrieder bemühten sich, es wurden jedoch zahlreiche Chancen vergeben, duch einen schön herausgespielten Treffer gingen die Freiburg Rockets mit einer 2:0 Führung in die Kabine. Im zweiten Drittel fanden dann die Hirsche der 1b immer besser ins Spiel und nach einem Bully Gewinn im gegnerischen Drittel konnte Eugen Hoffmann zum 1:2 verkürzen. Zahlreiche Chancen wurden auf beiden seiten vergeben und der Torwart der Hirsche Simon Pankratz, der nach seiner Verletzung erstmals wieder im Tor stand, wurde immer mehr zum Rückhalt seiner Mannschaft. Die Herrischrieder ließen sich durch Provokationen und Strafminuten im zweiten Drittel nicht aus der Ruhe bringen und kassierten auch bei einer 5 gegen 3 Überzahl des Gegners kein Tor. Im letzten Drittel setzte sich die starke Spielweise der Heimmannschaft fort und der Ausgleich lies nicht lange auf sich warten, nach einem schönen Spielaufbau und einem perfekten Pass von Gena Luckjancikov konnte Dirk Strittmatter zum 2:2 Ausgleich abschließen. Die Hirsche kämpften um jeden Zentimeter Eis und hatten immer wieder zahlreiche Torchancen, doch es wollte einfach nicht klappen. Der volle Einsatz der Mannschaft wurde 14 Sekunden vor Schluß doch noch belohnt. Nach einem Alleingang von Michael Johann, der jedoch am gegnerischen Keeper scheiterte entstand aus dieser Szene heraus ein Gestocher vor dem Tor der Rockets wobei Eugen Hoffmann irgendwie die Scheibe über die Linie bekam. Damit löste er einen wahren Freudentaumel unter den Spielern und den Fans aus, die die 1b im letzten Drittel lautstark unterstützten. Somit war der erste Sieg der 1b Mannschaft der Herrischrieder White Stags in der 3-Länder-Eck-Liga perfekt und die rote Laterne konnte an die Freiburg Rockets abgegeben werden.

 

Unsere Torschützen:

  • Eugen Hofmann (2)

  • Dirk Strittmatter (1)

 

 

  10.12.2006 EHC Herrischried - EHC Heilbronn 1b 11:3   

Die Revanche gegen die Eisbären Heilbronn 1b ist mehr als geglückt!

Nach der 4-3 Niederlage nach Penaltyschiessen in Heilbronn wollten sich die White Stags unbedingt rächen. Mit einem klaren 11-2 (4:0/5:2/2:1) Sieg hatte aber wohl keiner gerechnet

 

Von Anfang an hatten die White Stags das Spiel im Griff und konnten im ersten Abschnitt mit 4-0 Toren in Führung gehen. Ausnahmsweise begann der Mittelabschnitt für Herrischrieder Verhältnisse anderst als in den bisherigen Spielen. Durch weitere 2 Treffer konnte der Vorsprung auf 6-0 Tore ausgebaut werden ehe man einen Gang zurück schaltete. Nach 40 Minuten stand eine beruhigende 9-2 Führung auf der Anzeigetafel.

Im letzten Drittel liessen die White Stags die Heilbronner dann mehr und mehr spielen. Die etwa 270 Zuschauer verlangten das zehnte Tor, aber dennoch sah es so aus als würde es bei einem 9-2 bleiben...

Nichts da: Etwa eine Minute vor Spielende konnte ein Eisbärenspieler noch auf Sechs Tore verkürzen. Die Stimmung war etwas gedrückt doch dann kam die kurioseste Schlussminute in der Herrischrieder Eissporthalle: Nach Wiederanpfiff ging es ruck zuck und Schlag auf Schlag. Klaus Bremenkamp konnte mit einem gewaltigen Schlagschuss in den Winkel einschiessen und hat damit für die gewaltig lautstarken Fans den erwünschten zehnten Treffer erziehlt. Damit aber nicht genug. Noch während der Freudenstänze der Herrischrieder Anhänger konnte Thomas Krejci, ebenfalls mit einem wuchtigen Schlagschuss von der blauen Linie, eine Sekunde vor Spielende den Schlusspunkt zum 11-3 versenken.

Endlich haben die White Stags gezeigt das sie das Tor doch noch treffen. In den vergangen Spielen wurde eine Chance nach der anderen versiebt. Bleibt zu hoffen das der aufwachsende Keim auch weiter anhält um gegen stärkere Teams den Puck am gegnerischen Schlussmann in Netz zu befördern.

Bereits am kommenden Sonntag geht es nach Pforzheim zum VfR. Die Goldstädter haben sich ebenfalls verstärkt und den ehemaligen 2.Liga Spieler Körbler als Spielertrainer in ihren Reihen. Für die White Stags alles andere als eine leichte Aufgabe nachdem der Kader in dieser Saison meist nur aus 2 Reihen besteht. Bereits um 14 Uhr ist Abfahrt an der Herrischrieder Eissporthalle.

 

Unsere Torschützen:

  • Alexander Eckert (3)

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Thomas Krejci (2)

  • Klaus Bächle (2)

  • Raphael Giacometti

  • Marcus Pankratz

 

 

  03.12.2006 TSG Reutlingen - EHC Herrischried 3:0  

TSG Reutlingen – EHC White Stags Herrischried

Reutlingen- Eine spannende und auf sehr hohem Tempo geführte Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten sahen die Fans der TSG und des EHC am gestrigen Sonntag Abend in der Reutlinger Eishalle.

 

Die TSG Reutlingen begann von der ersten Sekunde an Druck auf das Herrischrieder Gehäuse, das von Michael Kiepert gehütet wurde, auszuüben. Bereits nach 20 Sekunden hatte die TSG Ihren ersten Torschuss. Der EHC war jedoch hochkonzentriert und konterte sogleich. Es waren 45 Sekunden gespielt und die White Stags hatten schon zwei Alleingänge auf das Reutlinger Tor. Die erste Möglichkeit hatte Klaus Bremenkamp die zweite Yves Sennhauser vergeben. Für die beiden Top- Scorer eher ungewöhnlich und für die Mannschaft sehr unglücklich. In der Folgezeit wie auch im gesamten Spiel wurde das Mitteldrittel sehr schnell überbrückt so dass es zahlreich Torchancen auf beiden Seiten gab. Die TSG nutzte im 1. Drittel ein Überzahlspiel zum glücklichen 1:0 Führungstreffer nachdem Michael Kiepert den ersten Schuss mit einer Glanzparade abwehren konnte war er gegen den Nachschuss machtlos.

Es war Michael Kiepert und der Herrischrieder Hintermannschaft zu verdanken die den EHC lange Zeit im Spiel hielten. In der 30. minute war es jedoch leider wieder ein Abpraller der die TSG auf 2:0 in Führung brachte. Es ist zu bemängeln, dass der EHC seine zahlreichen Überzahlsituationen in der gesamten Saison schon zu schlecht verwertet. Klar wurde dies als die TSG sogar in Unterzahl im dritten Drittel den Endstand von 3:0 erzielte. Der EHC musste somit ohne Punkte wieder abreisen.

Die Mannschaft steht nun unter Druck will man den vierten Tabellenplatz in dieser Saison verteidigen und muss im Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den EHC Heilbronn 1b unbedingt gewinnen.

Eine freudige Überraschung machten einige Spieler der neu gegründeten 1b- Mannschaft den um 2 Uhr nachts aus Reutlingen heimkommenden Spieler und empfingen sie auf dem Parklatz der Eissporthalle. Die 1b hatte ihr Heimspiel in Herrischried am gestrigen Abend mit 7:14 gegen den EHF Freiburg verloren, konnte jedoch über weite Strecken sehr gut mithalten.

 

 

 

  19.11.2006 EHC Herrischried - ESV Hügelsheim 1b  4:3   

Erster Heimsieg der Saison für die White Stags

Herrischried – In einem spannenden Spiel bezwingt der EHC Herrischried den ESV Hügelsheim mit 4:3. Durch eine miserable Chancenauswertung liess der EHC den Gegner immer wieder ins Spiel kommen, siegte am Ende in einem wahren Eishockeykrimi

glücklich aber verdient.

 

Letzte Saison galt der ESV Hügelsheim als Kanonenfutter der Liga. Das der ESV diese Karte nun dem EHC Zweibrücken zugeschoben hat zeigten die bisher positiven Ergebnisse der Hügelsheimer. Konnten die White Stags letzte Saison noch zweimal sehr hoch reüssieren, durfte man am letzten Sonntag nicht davon ausgehen, dass es wieder ein Spaziergang werden würde. Das Kader der White Stags besitzt diese Saison einfach zu wenig Substanz um grosse Sprünge zu erwarten, noch mehr Verletzungen kann die Mannschaft nicht mehr tragen. Trotz aller negativen Meldungen aus dem Lazarett der Herrischrieder ist die Moral der Spieler ungebrochen, allen voran zeigen die jungen Spieler Herz und Einsatz der seinesgleichen sucht!

Die wiederum zahlreich angereisten Fans der White Stags wurden auch gleich Zeugen dieses Kampfgeistes der jungen Wilden: Der EHC legte los wie die Feuerwehr und machte von der ersten Sekunde an enormen Druck auf das Tor der Hügelsheimer. Diese wussten sich meist nur mit unerlaubten Mitteln zu helfen und sassen des öfteren auf der Strafbank. Trotz unzähliger Chancen wussten die White Stags nicht wie sie die Scheibe hinter die Linie befördern sollten. Im Spielaufbau bis in die gegnerische Zone ist der EHC diese Saison bisher unwiderstehlich. Mit der Torausbeute sieht es aber zappenduster aus. Eine Grosschance nach der anderen wird leichtfertig vertan. Meist liegt es nicht daran, dass die gegnerischen Torhüter magistral ihr Tor verteidigen, sondern einfach an den versagenden Nerven vor dem gegnerischen Gehäuse. Yves Sennhauser liess sich nicht lumpen und verwertete eine der zahlreichen Möglichkeiten zum 1:0 Führungstreffer nach neun Minuten. Es dauerte bis zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels bis Hügelsheim zu einer ersten gefährlichen Aktion vor dem Tor der White Stags auftauchte.

Mit dem 1:0 Pausenstand konnte aufgrund der zahlreichen Chancen niemand zufrieden sein. Dementsprechend peitschten sich die Herrischrieder in der Kabine ein und kamen mit vollem Tatendrang zurück aufs Eis. Wiederum war es der EHC der von Beginn weg Druck machte und das Spielgeschehen über weite Strecken in der Hand hatte. Trotzdem wurde man aus heiterem Himmel kalt geduscht: Nach fünf Minuten im zweiten Drittel konnten die Hügelsheimer eines ihrer ersten Powerplays nutzen und zum 1:1 einschieben. Die Spieler des EHC waren nun von einer Sekunde auf die andere von der Rolle und verunsichert. Kaum ein Pass fand mehr den Weg zum Mitspieler und in der eigenen Defensivzone machte man sich das Leben mit haarsträubenden Fehlern selber schwer. Einen solchen Fehler nutzen die Hügelsheimer prompt und gingen mit 2:1 in Führung. In der sonst so lauten Halle wurde es still wie an einer Beerdigung. Die Auferstehung des EHC liess aber nicht lange auf sich warten: Der junge Nico Geist fasste sich an der blauen Linie ein Herz, lief mit der Scheibe der Bande entlang und liess mit einem harten und präzisen Schuss genau ins linke obere Ecke dem gegnerischen Keeper keine Abwehrchance. Das Tor des Abends! Nico Geist hauchte mit seinem tollen Einsatz seinen Mitspielern wieder Mut ein, denn der EHC war ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende des Drittels wieder die dominierende Macht auf dem Eis.

Spielertrainer Houska war mit dem Geschehen auf dem Eis überhaupt nicht zufrieden und seine Standpauke an die Spieler war wohl bis ins Hallenbad zu hören. Mit neuen Anweisungen und kleinen Blockumstellungen hiess es für den EHC im letzten Drittel die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Klaus Bremenkamp liess in seiner unwiderstehlichen Art nach einem herrlichen Sololauf über das halbe Feld dem Hügelsheimer Keeper keine Chance und brachte die White Stags wieder in Front. Zahlreiche Strafen und Disziplinlosigkeiten auf beiden Seiten störten den Spielfluss stark, schöne Kombinationen waren in dieser Phase des Spiels Mangelware. Die zahlreichen Fans glaubten nun, dass der EHC durch die Führung sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen wird, aber weit gefehlt: Wiederum war es ein Fehler in der Defensive, welcher die schon tot geglaubten Hügelsheimer erneut ins Spiel brachte. 3:3 zeigte die Anzeigetafel nach 53 Minuten. Das Spiel wurde nun zu einem wahren Krimi: Ein weiteres Tor lag in der Luft, es gab Chancen auf beiden Seiten, nur wo es einschlagen wird galt es noch zu klären. Die Spannung auf den Zuschauerrängen stieg ins Unermessliche. Yves Sennhauser betätigte sich als Sherlock Holmes indem er den Fall löste und mit seinem brachialem Lattenknaller die Vorarbeit zum

Tor von Jürgen Denz leistete, dieser musste die von der Bande zurückkullernde Scheibe am verdutzen Torwart der Hügelsheimer vorbeischieben. Endlich der erlösende Siegtreffer nach 57 Minuten, den die White Stags nicht mehr aus der Hand gaben.

Der Dank der ganzen Mannschaft des EHC Herrischrieds geht an die wiederum zahlreich erschienenen Fans und der Lions Cheerleadergruppe. Ohne die lautstarke Unterstützung und der einzigartigen Atmosphäre in der Eishalle wäre dieser Sieg wohl nicht möglich gewesen. Immer in den Situationen in denen die mangelnde Erfahrung der sehr jungen Mannschaft durch Unsicherheiten zum Vorschein kam, wurde es vom Publikum frenetisch zum weitermachen aufgefordert. Ein Erlebnis, dass jedem Spieler Gänsehaut verleiht im Gedanken daran.

 

Zuschauer ca. 350

 

Strafen: EHC 20min + 10min Diszi K.Bächle; ESV 22min + 10 Diszi S.Heinzel

 

Unsere Torschützen:

  • Yves Sennhauser

  • Nico Geist

  • Klaus Bremenkamp

  • Jürgen Denz

 

 

  12.11.2006 EHC Heilbronn 1b - EHC Herrischried  4:3n.P.   

Hurra Hurra der EHC ist pünktlich da.

Knorr Arena Heilbronn (dz) – Goalie Marco Hafner mit einer Galavorstellung.

 

Nachdem die White Stags in der letzten Saison mit einer dreistündigen Verspätung in Heilbronn angereist waren, kam der EHC Herrischried am gestrigen Sonntagabend mehr als pünktlich zwei Stunden vor Spielbeginn in Heilbronn an. Aufgrund der Verletzungssituation, Spielertrainer Dusan Houska fällt ebenfalls wegen einer Knieverletzung aus, stellt sich die Mannschaft quasi von selbst auf. Nach dem Motto: „Jetzt erst recht“ spielte der EHC Herrischried von Beginn an sehr druckvoll und hatte nach 22 sec. die erste Torchance. Beide Mannschaften zeigten in den Anfangsminuten Eishockey mit einem sehr hohen Tempo. In der vierten Spielminute war es dann soweit: Klaus Bremenkamp nahm den Puck auf der Blauen Linie und schoß ins linke untere Eck zur 0:1 Führung. In der Folgezeit verpassten es beide Mannschaften etwas für Ihr Torekonto zu machen und Vergaben beste Chancen. Nach elf Minuten, während eines Powerplays der Heilbronner Eisbären, gelang es John Kraiss, der als Verstärkung von der ersten Mannschaft im Team der zweiten überzeugen sollte, ebenfalls mit einem Schuß von der Blauen Linie, den Herrischrieder Torhüter zu überwinden.

In den Anfangsminuten des zweiten Abschnitts erlaubten sich beide Mannschaften einige Strafzeiten. Und so wurde das erste Powerplaytor der Saison in der 26. Minute durch Klaus Bremenkamp erzielt. Der EHC Heilbronn erhöhte nun den Druck und die Uhr zeigte 33:53 als ein Heilbronner Stürmer nur noch ins leere Tor einschieben musste. Der bereits geschlagene Torhüter Marco Hafner gab diesen Schuß jedoch noch nicht verloren und hechtete in die entgegengesetzte Ecke und hatte den Puck in der Fanghand. Ein wahrlich unglaublicher Save des Herrischrieder Goalies der an diesem Abend einen traumhaft guten Tag erwischte und die Heilbronner des Öfteren zur Verzweiflung trieb. Der EHC Herrischried setzte weiter nach und kam so in der nächsten Spielsituation zur 3:1 Führung durch Yves Sennhauser.

Der EHC Herrischried versuchte im dritten Drittel auch aufgrund der schwindenden Kräfte die Scheibe vom eigenen Tor fernzuhalten so gut es ging und auf Konter zu lauern. Dies gelang bis zur 52. Minute als abermals John Kraiss nicht richtig angegriffen wurde und durch die halbe Hintermannschaft des EHC Herrischrieds spazieren konnte und mit dem zweiten Treffer an diesem Abend zum 3:2 Anschlusstreffer traf. Kurz nach Wiederanpfiff kassierten die White Stags eine völlig unnötige Strafzeit. Während diesem Powerplay gelang Frank Zurek der Ausgleichstreffer. Die letzten sechs Minuten waren wieder von einem sehr hohen Tempo und einigen Torchancen auf beiden Seiten geprägt. Es war beiden Mannschaften anzumerken dass sie das Spiel unbedingt für sich entscheiden wollten. So das der Druck auf beiden Torhütern enorm war. Marco Hafner auf der Seite der White Stags und Kevin Friedle, der ebenfalls die zweite Mannschaft der Gastgeber verstärkte, liesen allerdings keinen weiteren Gegentreffer zu, so dass das Penaltyschießen über einen Sieger in einem sehr guten Spiels entscheiden musste, und die Fans beider Lager freuten sich über einen Nervenkitzel der besonderen Art. Es war fast so als ob auch durch das Penaltyschiessen kein Gewinner des Spiels gefunden werden sollte. Die Torhüter beider Seiten ließen während der ersten fünf Penaltys jeweils nur ein Tor zu und parierten die restlichen Schüsse teils hervorragend. Auf Seiten der White Stags traf Yves Sennhauser und den Ausgleichstreffer gelang Osman Maras auf Seiten der Heilbronner Eisbären. Nachdem es auch nach fünf geschossenen Penaltys immer noch keinen Sieger gab musste auch dieses in die Verlängerung.Es war der zehnte !!! Penalty der Heilbronn den 4:3 Sieg brachte, Herrischried hatte noch die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber am Heilbronner Schlussmann.

Der EHC nimmt einen Punkt aus Heilbronn mit und kann mit der Leistung mehr als Zufrieden sein. In einer sehr gut spielenden Herrischrieder Mannschaft war es der Torwart Marco Hafner der mit seiner überragenden Leistung als bester Spieler des Abends auf Seiten des EHC´s hervortrat. Drittelsergebnisse: 4:3 (1:1/0:2/2:0/) n.P.

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Yves Sennhauser

  • Marco Hafner

 

 

  05.11.2006 EKU Mannheim - EHC Herrischried 2:7   

Erster Saisonsieg gegen EKU Mannheim

SAP Arena Mannheim (dz) – Verletzungspech schlägt wieder zu. Die White Stags erkämpfen sich dennoch den ersten Auswärtssieg.

 

Es war in der fünften Spielminute, während sich beide Mannschaften noch abtasteten und versuchten erste Akzente zu setzen, als sich Spielertrainer Dusan Houska bei einem Zweikampf an der Bande am Knie verletzte und fortan das Spiel von der Bande aus anschauen musste. Dadurch wurde die Mannschaftsaufstellung wieder einmal mehr durcheinander gewürfelt und es dauerte bis zur 17. Spielminute bis die White Stags ins Spiel zurück fanden. Aufgrund eines Wechselfehlers zwei Minuten vor der ersten Drittelpause (6 Mann auf dem Eis) galt es nun das 0 zu 0 in die Pause zu retten. Die Mad Dogs aus Mannheim wollten dies natürlich verhindern und machten ihrerseits Druck. Während diesem Unterzahlspiel erkämpfte sich Raphael Giacometti den Puck und schaffte einen Befreiungsschlag durch die Mitte. Klaus Bremenkamp erkannte seine Chance als erster, schnappte sich den Puck und verwandelte den Alleingang im Mannheimer Gehäuse zur glücklichen 0:1 Führung.

Obwohl der EHC Herrischried gleich zu beginn des zweiten Drittels in Überzahl spielte schafften es die White Stags nicht an diesem Abend ein Powerplaytor zu schießen. Marcus Pankratz schoss in der 24 min von der blauen Linie auf den Mannheimer Torhüter dieser konnte den Schuss nicht festhalten und es war Klaus Bächle der nachsetzte und den Puck buchstäblich über die Linie stocherte (0:2). Thomas Krejci sah nur eine Minute später den freistehenden Klaus Bremenkamp, passte Ihm den Puck und dieser verwandelte den Puck mit einer schönen Drehung direkt im gegnerischen Tor (0:3). Das an diesem Abend Glück und Pech sehr nahe beieinander lagen zeigt die Entstehung des 0:4. Ein Mannheimer Spieler prüfte in der 26. min. den an diesem Abend gut haltenden Herrischrieder Goali Michael Kiepert mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie. Doch dieser Gewaltschuss war es, der von der Fanghand glücklich abprallte, und Yves Sennhauser vor die Schlittschuhe flog. Yves Sennhauser spielte in der Folge einen Doppelpass mit Nico Geist und Überlief anschließend die komplette Mannheimer Hintermannschaft und verwandelte ins rechte obere Eck. Danach blieben beide Mannschaften druckvoll, schafften es aber nicht dies in Tore zu verwandeln. Kurz vor der Drittelsirene nutzte Klaus Bremenkamp einen Fehler eines Mannheimer Verteidigers, schnappte sich den Puck und verwandelte auch seinen zweiten Alleingang zur 5:0 Führung.

Im letzten Drittel war es ein kurioses Tor das die Führung der Hotzenwälder auf 0:6 erhöhte. Marcus Pankratz mit einem Schuss von der blauen Linie, der Torwart wehrt den Puck ab und dieser fliegt senkrecht nach oben und landet im Mannheimer Tor. Die bis dahin sehr diszipliniert spielenden White Stags leisteten sich nun auch öfters eine Strafzeit und machten sich dadurch das Spiel unnötig schwer. Bei einem Bully im Herrischrieder Drittel war es der bis dahin beste Mannheimer Spieler Marcel Hammer der den Puck, glücklich abgefälscht durch einen Herrischrieder Verteidiger, zum 1:6 Anschlusstreffer im Gehäuse der White Stags unterbrachte. Es dauerte bis zur 55. min ehe dem EHC das 7:1 gelang - Diesmal war es Stefan Wagner der den Mannheimer Torhüter prüfte, doch dieser wehrte den Puck ab und Yves Sennhauser wollte zu seinem zweiten Treffer an diesem Abend abstauben. Allerdings war es dann doch der junge Nico Geist der den Puck als letzter abfälschte und somit das 1:7 erzielte. Drei Minuten vor Spielende gelang den Mad Dogs dann doch noch ein Treffer - der Mannheimer Kevin Schatral konnte mit seinem Treffer auf Fünf Tore verkürzen.

Der EHC Herrischried nimmt somit ein 2:7 Sieg aus der SAP Arena mit in den Hotzenwald. Bleibt zu hoffen dass sich die Verletzung von Dusan Houska als nicht so schlimm darstellt und der EHC Herrischried im nächsten Auswärtsspiel gegen EHC Heilbronn 1b auf seinen Spielertrainer zurückgreifen kann. Ein Dankeschön gilt an dieser stelle noch den Eismeistern der Arena, die den Fans aus Herrischried nach dem Spiel noch die SAP- Arena zeigten.

 

Strafen: EKU 18min + 10min Disziplinar, EHC 16min

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (3)

  • Yves Sennhauser

  • Marcus Pankratz

  • Nico Geist

  • Klaus Bächle

 

 

  29.10.2006 ESC Bad Liebenzell - EHC Herrischried 7:1   

Achtungserfolg gegen den ESC Bad Liebenzell

Bad Liebenzell – Die White Stags Herrischried reisten für das erste Auswärtsspiel der Saison zum ESC Black Hawks nach Bad Liebenzell. Gegen den Aufstiegsaspiranten konnten die Herrischrieder zwei Drittel sehr gut mithalten. Fünf schwache Minuten entschieden letztlich das Spiel zugunsten der Heimmannschaft.

 

Der ESC Black Hawks Bad Liebenzell gehört auch diese Saison zu den ganz heissen Aufstiegsaspiranten der Landesliga Baden-Württemberg. Zum Auftakt der Saison fertigten die Black Hawks den EHC Zweibrücken gleich mit 25:1(!) Toren ab. Aus Sicht der Herrischrieder war also mit einem Offensivfeuerwerk des Gegners zu rechnen. Mit einem Blick in die Umkleidekabine der Mannschaft von Spielertrainer Dusan Houska hätte man den Eindruck bekommen können, dass einige Spieler aufgrund der Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Abfahrtszeit des Teambusses verschlafen haben: Gerade mal zehn Feldspieler plus ein Torhüter konnte Houska aufbieten, ein Rumpfkader, musste doch auch auf den bisherigen Topskorer Yves Sennhauser verzichtet werden. Aus Sicht der White Stags wollte man in Bad Liebenzell nicht als Kanonenfutter enden, Schadensbegrenzung durch eine defensive Spielweise war die Taktik des Abends. Nun, ersten kommt es anders, und zweitens als man denkt: Die Herrischrieder spielten von Beginn weg sehr konzentriert und liessen dem Gegner sehr wenig Raum seine Offensivkraft zu entfalten. Die Black Hawks kamen zwar immer wieder zu Abschlussversuchen, richtig zwingend wurde es bis auf zwei Ausnahmen aber selten. Auf der anderen Seite konnten die Herrischrieder selber ein paar offensive Duftnoten setzen, waren aber ebenso glücklos. Ansonsten bot das erste Drittel den zahlreichen Zuschauern nicht gerade ein Eishockeyspektakel. Als man sich schon auf ein 0:0 zur ersten Pause eingestellt hatte, konnte Klaus Bächle auf wunderschönen Pass von Verteidiger Marcus Pankratz den gegnerischen Verteidigern entwischen und den ersten Treffer des Spiels markieren. Zum grossen Erstaunen aller lagen die White Stags nach zwanzig Minuten in Führung.

Wie zu erwarten waren die Bad Liebenzeller zwar von diesem Rückstand geschockt, wollten dies aber nicht auf sich sitzen lassen und starteten mit einem Angriffsfurioso ins zweite Drittel: Der Kasten der Herrischrieder war nun unter Dauerbeschuss. Bis auf ein paar Entlastungsangriffe war der EHC in dieser Phase des Spiels mit verteidigen des Vorsprungs beschäftigt. Mit zahlreichen Strafen machte man sich das Leben zusätzlich schwer. In Überzahl konnten die Black Hawks in der 15. Minute den Ausgleich erzielen. Dem Druck aufs Herrischrieder Tor nahm dieser Treffer keinen Abbruch, im Gegenteil: In der Folge rettete ein ums andere mal das Aluminiumgehäuse für den schon geschlagenen Keeper der White Stags. Eine weitere Unterzahlsituation führte zum zweiten Pausenstand von 1:2 aus Sicht des EHC Herrischrieds. Trotz der Enttäuschung über den Rückstand waren sich die Spieler des EHC wohl einig, dass man vor dem Spiel für ein solches Resultat gegen Bad Liebenzell nach vierzig Minuten seine Seele verkauft hätte. Nach vierzig Sekunden des letzten Spielabschnitts nahm das Märchen für das Team aus dem Hotzenwald ein jähes Ende: Ein Gewaltsschuss von der blauen Linie fand unglücklich den Weg hinter die Torlinie. Die White Stags waren jetzt plötzlich völlig von der Rolle, erlaubte man sich bis dahin doch kaum individuelle Fehler. Innerhalb von fünf Minuten erhöhten die Black Hawks ihr Torkonto auf 6:1, der Traum war geplatzt, das Spiel war nach 45 Minuten entschieden. In der Folge erholten sich die Hotzenwälder wieder von Ihrem fünfminütigen Aussetzer und den Zuschauern wurden noch einige harte Zweikämpfe und schöne Kombinationen auf beiden Seiten gezeigt. Kapitän Alexander Eckert lieferte sich zur Freude des Publikums einen kleinen Faustkampf nach dem die Bad Liebenzeller den Herrischrieder Torhüter körperlich angingen und wurde dafür für zehn Minuten auf die Strafbank verbannt. Eine Minute vor Schluss erzielte Bad Liebenzell noch einen Treffer zum 7:1 Endresultat.

Am Ende des Spiels wusste man auf Seiten der White Stags nicht, ob man sich nun über das Resultat freuen oder weinen solle, war man doch so Nahe an der Sensation und wurde am Ende doch gerupft wie eine Weihnachtsgans. Betrachtet man die Erwartungen mit denen man ins Spiel gegangen ist, darf sich die Mannschaft über den Verlauf des Spiels durchaus freuen, hat man doch zum erstenmal in Bad Liebenzell ein Drittel für sich entscheiden können. Die White Stags haben erneut grosse Moral bewiesen und gezeigt, dass man sie trotz schwieriger Kadersituation nie abschreiben darf. Gegen den nächsten Gegner aus Mannheim dürfen sich die Herrischrieder auswärts wohl erste Punkte einplanen. Über eine zahlreiche Unterstützung von mitgereisten Fans würden sich die Spieler wie immer sehr freuen.

 

Strafen: ESC 18min, EHC 24min + 10min Diszi A.Eckert

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bächle

 

 

  22.10.2006 EHC Herrischried - TSG Reutlingen 3:5   

Knappe Niederlage vor lautstarker Kulisse

Herrischried (mh)- Zum Saisonauftakt der Landesliga Baden-Württemberg empfingen die White Stags im eigenen Stadion den TSG Reutlingen. Nach einem hart umkämpften Spiel mussten sich die Herrischrieder den Favoriten aus Reutlingen mit 3:5 geschlagen geben.

 

Die neue Saison steht für den EHC Herrischried bisher unter keinem guten Stern. Drei langjährige Teamstützen haben zum Ende der letzten Saison ihre Schlittschuhe an den Nagel gehängt, dazu hat die Verletzungshexe arg zugeschlagen: Felix Ullrich und Dominik Zöller werden wohl die ganze Saison den White Stags nicht zur Verfügung stehen. Die Spielerdecke auf die Spielertrainer Dusan Houska zurückgreifen kann ist nicht nur dünn, sondern mittlerweile auch löchrig wie ein Emmentalerkäse. In diesen schwierigen Zeiten können die Herrischrieder nun die Früchte ihrer schon seit Jahren gut organisierten Jugendarbeit ernten. Der Generationenwechsel findet früher statt als geplant: Junge Spieler die im Normalfall langsam an das Liganiveau hätten herangeführt werden, werden nun schon zu Beginn der Saison ins kalte Wasser geworfen und müssen Verantwortung übernehmen. Die Vorbereitung auf die neue Saison mit einer Teilnahme an einem internationalem Turnier hat gezeigt, dass die jungen Wilden der White Stags durchaus dazu in der Lage sind.

Die TSG Reutlingen hat sich auf die neue Saison hin mit einigen hochkarätigen Spielern verstärken können und strebt nach eigenen Angaben einen Platz im oberen Tabellendrittel an. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Kaderveränderungen der beiden Kontrahenten, gingen die Reutlinger als klarer Favorit ins Spiel. Von dieser Favoritenrolle war zu Beginn des Spiels noch wenig zu spüren. Die Herrischrieder spielten frisch auf und zeigten kaum Respekt vor dem im Vorfeld scheinbar übermächtigem Gegner. Beide Teams erspielten sich Chancen, haderten aber noch mit der Torausbeute. Etwas entgegen dem Spielverlauf eröffneten die Reutlinger den Torreigen an diesem Abend und gingen mit 1:0 in Führung. Dieses Tor nahm den White Stags ein wenig die Angriffslust, waren es doch ab da die Reutlinger die das Spieldiktat an sich reissen konnten. Der Spielfluss der Gäste wurde durch das Ausgleichstor von Alexander Eckert in der 15.Minute nur etwas unterbrochen, konnten die Reutlinger doch noch vor der Pausensirene wieder mit 2:1 in Führung gehen.

Der zweite Abschnitt war geprägt von harten Zweikämpfen und einigen Gehässigkeiten auf beiden Seiten. Das sehr gut agierende Schiedsrichterduo interpretierte die neue Regelauslegung nicht so streng und liess auch nach krachenden Checks das Spiel weiterlaufen, dies sehr zur Freude des zahlreichen Publikums, welches zu diesem Zeitpunkt einen packenden Fight beider Teams auf Eis bestaunen durfte. Trotz der nicht strengen Regelauslegung waren die Strafbänke im Mitteldrittel rege besucht. Die Reutlinger kamen mit dem zerfahrenen Spielverlauf besser zurecht und kamen durch sehenswerte Kombinationen zu gefährlicheren Torchancen als die Herrischrieder, zwei davon konnten nach individuellen Fehlern in der Verteidigung der White Stags eiskalt gennutzt werden um das Resultat auf 4:1 zu erhöhen. Die Heimmannschaft liess sich durch diesen Rückstand im Stile eines erfahrenen Haufens nicht sehr beeindrucken und erzielte in einer Überzahlsituation den 2:4 Anschlusstreffer durch Yves Sennhauser. Zu Beginn des letzten Drittels konnten die White Stags in doppelter Überzahl agieren, trotz hochkarätiger Chancen und Druck aufs Reutlinger Tor konnte daraus kein Kapital geschlagen werden. Ein Tor in dieser Phase des Spiels hätte noch einmal Dramatik in die Partie gebracht. Die Herrischrieder hatten nun mehr Spielanteile, versuchten weiter Druck zu machen, dies auf Kosten der defensiven Ordnung. Die Reutlinger konnten sich aufs Kontern konzentrieren und verwerteten in der 48. Minute einen kapitalen Fehler in der Herrischrieder Hintermannschaft zum entscheidenden 5:2. In der Folge merkten die zahlreichen Fans, dass ihre Lieblinge nochmals Unterstützung nötig hatten und peitschten die Spieler lautstark an. Yves Sennhauser fasste sich ein Herz und krönte seine Leistung an diesem Abend mit seinem zweiten Treffer zum Schlussresultat von 3:5 aus Sicht der White Stags.

Die White Stags konnten trotz der Niederlage zeigen, dass die Saison in den Köpfen der Spieler nicht schon abgehakt ist, und man trotz Verletzungspech optimistisch in die Saison starten kann. Die jungen Spieler haben an diesem Abend bewiesen, dass sie durch Kampfgeist und Ehrgeiz für weitere Aufgaben gerüstet sind. Dies gilt es schon am nächsten Sonntag Abend beim Auswärtsspiel in Bad Liebenzell wieder unter Beweis zu stellen. Die Spieler der White Stags würden sich über die Unterstützung von zahlreichen Fans freuen.

 

Unsere Torschützen:

  • Yves Sennhauser (2)

  • Alexander Eckert

Impressum | Datenschutz 

 

EHC HERRISCHRIED HOTZENWALD WHITE STAGS e.V.

Salpetererweg 31 / 79737 Herrischried

E-mail: info@ehc-herrischried.de / ehc-homepage@t-online.de

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