SPIELBERICHTE Saison 2008-2007

  23.03.2008 EHC Herrischried - EHC Zweibrücken 1b  15:0  

Shut Out und super Party zum Saisonende

Ein glänzend aufgelegter EHC Herrischried gewinnt im Abschlussspiel der Landesliga gegen den EHC Zweibrücken souverän mit 15:0!

 

Come on Boys – Let´s Go!!! Der bekannte Schlachtruf des EHC Herrischried wurde heute vorerst zum letzten Mal in der Landesliga Saison 2007/08 gehört. Spielertrainer Houska konnte auf den kompletten Kader zurückgreifen, nur Jürgen „Diesel“ Denz war verhindert und Marcus Pankratz blieb im Kader des Lazarettes. Zur Einstimmung hat der EHC Herrischried bereits um 18:00 geladen. Grund hierfür war ein kleines Vorspiel der Jugend und Bambini des EHC Herrischrieds – diese haben nämlich beim Turnier in Pforzheim den ersten Platz gemacht und präsentierten dem begeistertem Publikum Stolz ihren Pokal. Auch von unserer Seite : Herzlichen Glückwunsch! Beachtlich war außerdem das zahlreiche Erscheinen, trotz des Feiertages, unserer immer treuen Fans! Vielen Dank für diese super Saison und diesen unglaublichen Rückhalt. Nun aber zum durchaus sehenswerten Spielgeschehen des Abends….

Der EHC Herrischried trat heute mit nur zwei Reihen sowie zwei kontinuierlichen Wechslern zum Spiel an – der EHC Zweibrücken konnte allerdings auch nicht mehr aufbieten und kam auf neun Feldspieler und zwei Torhüter. Bereits in den ersten Minuten des Spieles ging es ab wie die Post. Man merkte den Herrischriedern deutlich an das Spiel gewinnen zu wollen. Es dauerte keine zwanzig Sekunden bis der Torhüter von Klaus Bächle und Klaus Bremenkamp geprüft wurde. Zwar konnte der Torhüter dieses „entschärfen“, doch eine Duftmarke war gesetzt. Herrischried drehte auf wie bisher keinmal in einem Heimspiel dieser Saison. Beide Reihen harmonierten Super und zeigten beinahe unaufhaltsam schöne Kombinationen. Die Zweibrückener schienen maßlos überfordert und konnten sich im gesamten Spielverlauf nur mit Icings ( unerlaubter Weitschuss ) oder übermäßigem Körpereinsatz, in Form von Fouls, wehren. In der 6. Spielminute war es dann endlich soweit : Tobias Huber konnte im zweiten Spiel auch gleich sein zweites Tor in Kombination mit Thomas Krejci feiern. Damit aber nicht genug, es sollte heute ein wahres Schützenfest werden. In der 9. Spielminute konnte Klaus Bremenkamp, welcher in Unterzahl von der Strafbank kam, dem gegnerischen Verteidiger die Scheibe „entlocken“ und beinahe im Alleingang den herauslaufenden Torhüter umspielen und gekonnt zum 2:0 einnetzen. Keine zwei Minuten später passte Thomas Krejci auf den in das gegnerische Drittel einlaufende Klaus Bremenkamp. Dieser konnte den Torhüter in die Ecke locken und passe auf den gleichzeitig mitlaufenden Alexander „Ecki“ Eckert. 3:0! Doch auch dies war noch nicht das Ende des ersten Drittels. Dusan Houska konnte aus der Ecke hinter das Tor laufen und auf Yves Sennhauser passen. Dieser schoss dem Torhüter eiskalt zwischen die Hosenträger zum beinahe Pausenstand von 4:0. Auch dies war nämlich nicht genug. Erneut Yves Sennhauser verwandelte nach dem Anspielbully direkt zum endgültigen Pausenstand von 5:0.

Spielertrainer Dusan Houska hatte am heutigen Tag nicht viel zum Meckern, genauergesagt eigentlich gar nichts. Herrischried war in allen Belangen so deutlich überlegen und spielte gleichzeitig noch wirklich sehenswertes Eishockey. So also in das zweite Drittel. Dieses sollte beginnen wie das vorangegangene aufgehört hat. Nämlich mit Schwung und Druck auf den Zweibrückener Goalie. Es dauerte zwar bis zur 4. Spielminute bis „Mr. Slapshot“ Thomas Krejci seinem Namen alle Ehre machte und einen Hammer von der blauen Linie los ließ. Dies sollte auch nicht der letzte bleiben…. Wie es beinahe zum guten Ton des EHC Herrischried gehört nahm man sich eine unfreiwillige Pause im Spielgeschehen und tat nur noch das nötigste. Die Herrischrieder nahmen in allen Belangen Tempo und Einsatz aus dem Spiel – eine Ausnahme gab es allerdings. Robert „Robocop“ Stajger! Robert spielte heute erneut wie entfesselt und zeigte nochmals eindrucksvoll wie wichtig er für den EHC Herrischried ist. Nicht nur, dass ihm so gut wie gar keine Fehler in der Abwehr passieren, sondern auch im Drang zum Tor eine wahre Augenweide. Dominik Zöller lief in das gegnerische Drittel und passte auf den mitgelaufenen Robert. Dieser drehte ab an die blaue Linie und drehte munter seine Kreise. Ganze fünf Zweibrückener konnten unseren „Robocop“ nicht halten oder gar in Gefahr bringen. Nachdem dieser alle ausgetanzt hat ging es mit dem Torhüter weiter – anstatt den Puck einfach locker lässig einzunetzen spielte Robert Katz und Maus bevor er unter lautem Beifall der Zuschauer und Mitspieler zum 7:0 einschoss. 2 Minuten und 10 Sekunden später konnte Robert erneut sein Punktekonto aufbessern. Yves Sennhauser konnte seinen Hattrick nicht vollenden, die Scheibe geht zu Robert an die blaue Linie, welcher dann ein paar Schritte vorwärts machte und mit einzigartigem Auge dem Torhüter über die Stockhand schoss. Alle noch im Jubeln konnte Klaus Bremenkamp sich die Scheibe erkämpfen und von der Bande aus an den mitlaufenden Klaus Bächle passen. Ohne ein Zögern überlief Klaus den Torhüter und netzte mit der Rückhand unter die Latte ein. Trotz der Rücknahme von Tempo und Spielwitz konnten die Herrischrieder ihre Dominanz fortsetzen und gingen mit 9:0 zum Pausentee.

 

Nach kurzen Mahnungen des Trainers ging es in den Schlussabschnitt. Man merkte den Herrischriedern wieder eine deutliche Steigerung an. Es ging wieder los als würde es kein Morgen geben. Nach unzähligen Sturmläufen auf die Zweibrückener konnte Klaus Bremenkamp einen misslungenen Schussversuch seiner selbst in der Ecke stellen und auf, vor dem Tor wartenden, Klaus Bächle passen. Dieser ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte glücklich aber gekonnt zum 10:0. Eigentlich wäre nun eine Runde fällig gewesen, doch da es heute ja sowieso Freibier gibt, verzichteten die Mitspieler darauf ;-) – aber hierzu später mehr… Daniel Baier konnte seinen äußerst positiven Aufwärtstrend fortsetzen und reihte sich in die ausgeglichene Torschützenliste des Abends ein. Seitlich vor dem Tor wartend bekam er die Scheibe von Ecki und zog einfach mal ab. Dem Torhüter blieb erneut nur das Nachsehen. 17 Sekunden später konnte Dominik Zöller in Kombination mit Yves Sennhauser verwandeln. Im Anschluss hieran kam die Stunde des Mr. Slapshot. In nur einer Minute konnte Thomas Krejci sein 2. + 3. Tor feiern. HAAATRICK! Herzlichen Glückwunsch. Stand 14:0. Zwar fielen vorerst keine Tore mehr, doch dies hieß dies nicht weniger Spannung. Bis auf 2-3 Konterangriffe der Zweibrückener kam zwar nicht viel von deren Seite, doch Herrischried fuhr Angriff um Angriff. Wie schon eingangs erwähnt, blieben den Gästen aus Zweibrücken nur Icings und Fouls als Form der Abwehr. Letzteres leider in allen Formen was der Regelkatalog hergibt. Sicherlich waren die Schiedsrichter in einigen Situationen sehr kleinlich - auf beiden Seiten. Doch was mancher Spieler aus Zweibrücken ablieferte war schon mit sehr viel Frust und Aggression verbunden. Schade für ein solch deutliches Spiel. Den Schlusspunkt des Abends konnte erneut Klaus Bremenkamp in Kombination mit Alexander Eckert setzen. Klaus bekam die Scheibe im Mitteldrittel und lief seitlich in das Spieldrittel ein. Nachdem Klaus keine Anspielposition bekam, schoss dieser zwischen die die Hosenträger des Torhüters. Endstand 15:0!

Nach den Ehrenrunden bei den Fans wurde dann auch gleich ( oder endlich? :-) ) der versprochene Bierstand aufgebaut. Schließlich wurde heute von Seiten der Spieler 200 Liter Freibier und Freicola versprochen. Es wurde eine super Party mit allen Fans und den „wiederversöhnten“ Gästen aus Zweibrücken gefeiert. Ende unbekannt….

 

Nun ist die Landesliga Saison 2007/08 beendet und der EHC Herrischried möchte sich bei allen Fans, Betreuern, Sponsoren und Gönnern herzlich Bedanken. Es war eine schwierige aber durchaus erfolgreiche Saison. Vielen Dank für die unglaubliche Unterstützung von allen Seiten. Wir wünschen Ihn allen einen erholsamen Sommer und freuen Uns auf ein Wiedersehen zur nächsten Landesligasaison. Als endgültigen Abschluss der Eishockeysaison bleibt jetzt noch das beliebte Eishockeyturnier um den White Stags Pokal am kommenden Wochenende. Seien Sie nochmals herzlich Eingeladen zu diesem internationalen Turnier mit Mannschaften aus Deutschland, Schweiz und Italien. Der Eintritt ist kostenfrei! Den aktuellen Spielplan können Sie hier online einsehen.

 

Tore: 1:0 (6.) T.Huber (T.Krejci), 2:0 (11.) K.Bremenkamp, 3:0 (13.) A.Eckert (K.Bremenkamp), 4:0 (15.) Y.Sennhauser (D.Houska), 5:0 (15.) Y.Sennhauser, 6:0 (24.) T.Krejci (Y.Sennhauser), 7:0 (34.) R.Stajger (D.Zöller), 8:0 (36.) R.Stajger (Y.Sennhauser), 9:0 (37.) K.Bächle (K.Bremenkamp), 10:0 (43.) K.Bächle (K.Bremenkamp, A.Eckert), 11:0 (44.) D.Baier (A.Eckert), 12:0 (45.) D.Zöller (Y.Sennhauser), 13:0 (50.) T.Krejci (K.Bächle), 14:0 (50.) T.Krejci (R.Stajger), 15:0 (55.) K.Bremenkamp (A.Eckert)

 

Strafen: EHC Herrischried 22min, EHC Zweibrücken 1b 28min + 50min Diszi (Dewes 10min, Neuendorf 2x10min & 1x 20min…) bemerkenswert... ;-)

 

Zuschauer: ca. 340

Unsere Torschützen:

  • Thomas Krejci (3)

  • Yves Sennhauser (2)

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Robert Stajger (2)

  • Klaus Bächle (2)

  • Alexander Eckert

  • Daniel Baier

  • Dominik Zöller

  • Tobias Huber

 

 

 

  16.03.2008 EHC Zweibrücken 1b - EHC Herrischried  1:8  

Pflichtsieg mit Hindernissen

Trotz eines holprigen Starts siegt die Herrischrieder Auswahl mit 8:1 gegen Zweibrücken.

 

Sonntag 16.03.2008 um 12:30 Uhr - auf zum letzten Auswärtsspiel der Saison! Spielertrainer Houska konnte bis auf Marcus Pankratz, welcher aufgrund seiner kürzlichen Operation diese Saison nicht mehr auflaufen kann, auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Ersatz für Marcus war der im Februar aus den USA zurückgekehrte Tobias Huber. Tobi hat seinen Trainingsrückstand in der 1B Mannschaft ausgemerzt und griff heute auch gleich erfolgreich in das Spielgeschehen ein. Davon aber nachher mehr… Die Herrischrieder kamen etwas knapper als geplant um 17:50 Uhr in Zweibrücken an und mussten sich somit ein bisschen sputen um zum Warmlaufen auf das gegnerische Eis zu gelangen. Schon vor dem Warmlaufen gab es die erste Überraschung des Abends. Spielertrainer Houska griff erstmalig in dieser Saison auf den maximalen Spielerbestand zurück und spielte somit mit kompletten drei Reihen das Spiel hindurch.

 

Gleich zu Beginn des 1. Spieldrittels versuchte Herrischried Druck auf das Torgehäuse des Zweibrückener Goalie auszuüben. Doch irgendwie neutralisierte man sich größtenteils gegenseitig ohne dass wirklich zählbares herauskam. Man passte sich beinahe von Anfang an dem Spielvermögen der Zweibrückener an. Auch wenn es an dieser Stelle etwas überheblich klingen mag, aber in den Reihen der Herrischrieder war ein Sieg eigentlich ohne Zweifel, nur die Höhe war unklar. Schließlich hat Zweibrücken nicht gerade einen Angsteinflößenden Ruf, gelten Sie doch eher als Schießbude der Liga bzw. haben diese jedes Spiel zweistellig verloren. Doch Hochmut kommt vor dem Fall heißt es so schön… Wie schon gesagt passte man sich in allen Belangen dem Gegner an und büßte im Vergleich zu anderen Spielen deutlich an Tempo und Spielwitz ein. So kam es wie es kommen musste. Durch einen deutlichen Fehler in der Herrischrieder Hintermannschaft konnte ein Zweibrückener Spieler einen sehenswerten Alleingang unhaltbar zum 0:1 verwandeln. Aber auch dieses schien kein wirklicher Weckruf gewesen zu sein. Das Spiel plätscherte vor sich hin – die Zuschauer konnten einem Beinahe leid tun, selten wurde ein so langweiliges Spiel gesehen. In der 11. Spielminute konnte Klaus Bremenkamp in Kombination mit Klaus Bächle den 1:1 Ausgleich einnetzen. Drei Minuten später konnte der Spielzug des Abends gefeiert werden. Der 2. Block um Jürgen, Yves und Dominik sowie Robert und Dusan konnte Zweibrücken regelrecht im Spieldrittel einschnüren und spielte die Scheibe schlau von Station zu Station. Beinahe schwindelig gespielt passte der heute bravourös aufgelegte Robert „Robocop“ Staiger auf den einlaufenden Dominik Zöller vor das Tor – dieser musste „nur noch“ annehmen und wunderbar verwandeln. Dem Torhüter blieb nur das Nachsehen und die Erkenntnis des Pausenstandes von 2:1 für Herrischried.

 

Dusan Houska blieb in der Drittelpause erstaunlich ruhig und verlangte ruhig aber deutlich mehr Einsatzwillen und Kampf von seinen Leuten. Aber auch im Mitteldrittel nahm die Langeweile für die Zuschauer kein wirkliches Ende. Man spielte zwar etwas besser, doch der gut aufgelegt Torhüter aus Zweibrücken wurde entweder angeschossen oder parierte die harmlosen Schüsse souverän. Einzig sehenswerte Aktion blieb erneut Robert, im Zusammenspiel mit Klaus Bächle, vor. Robert überlief die Verteidigung um das Tor und passte auf den aus dem Mitteldrittel startenden Klaus Bächle an die blaue Linie. Klaus nahm die Scheibe per Direktabnahme und hämmerte diese unhaltbar unter die Stockhand des Torhüters. Leider war dies auch schon die einzig wirklich erwähnenswerte Aktion – auf beiden Seiten. Pausenstand nun 3:1 für Herrischried.

Immer noch erstaunlich gefasst und ruhig erklärte Spielertrainer Houska zwar eine Verbesserung gesehen zu haben, doch das gelbe vom Ei war es auch noch nicht. Er erwartete eine deutliche Steigerung…. Im dritten und letzten Spielabschnitt sollte der Knoten aber dann endlich platzen. Wenn auf die sogenannten „Stammspieler“ kein Verlass ist, muss halt die erstmals spielende dritte Reihe zeigen wie es geht. Joker Sascha Metzger konnte den Abschlussreigen in der 44. Spielminute eröffnen. Von dort ab klingelte es in beinahe drei minütiger Regelmäßigkeit auf Seiten des Torhüters aus Zweibrücken. Es war zwar nicht das sehenswerteste Eishockey, aber immerhin effektiv. Man konnte sagen bzw. meinen, dass man sich auf die alt bekannten und berühmten Tugenden des Herrischrieder Eishockeys besann und von nun ab nicht schön aber deutlich kampfbetonter spielte. Dies zeigte dann auch seine Wirkung und Sascha „Joker“ Metzger konnte seinen 2. Treffer an diesem Abend feiern. Des Weiteren konnten sich Yves Sennhauser, Robert „Robocop“ Stajger, sowie „Neuzugang“ Tobias Huber in die Torschützenliste des Abends eintragen. Am Ende eines eher mäßigen Eishockeyabends und dem letzten Auswärtsspiel für die Herrischrieder in der Landesligasaison 2007/08 hieß es also :

Herrischried 8 – Zweibrücken 1

 

Besonders erwähnenswert heute war aber trotz des mäßigen Spieles der dritte Block um die Spieler Sacha Metzger, Tobias Huber und Daniel Bajer. Allesamt sind heute über sich hinausgewachsen und zeigten ein wirklich engagiertes und super Spiel. Auch vergessen sollte man nicht unseren Goalie Simon Pankratz. Auch wenn Simon nur selten geprüft wurde, was dann noch schwieriger ist, parierte dieser bis auf den Alleingang alle Schüsse und war somit ein wirklich super Rückhalt.

 

Nun können die Herrischrieder bis zum nächsten Sonntag an ihrem Trainingsprogramm sowie der Spieltaktik feilen, bevor es am 23.03.2008 um 18:30 Uhr in der Herrischrieder Eissporthalle heißt : Let´s Go Boys! Feiern Sie mit uns das letzte Spiel der Landesligasaison 2007/08. Als krönenden Abschluss sowie als Dankeschön an unsere immer treuen Fans möchten wir uns mit Freibier und einer kleinen Party nach dem Spiel auf dem Eis bedanken und in die Sommerpause verabschieden.

 

Tore: 1:0 (5.) Safin, 1:1 (11.) K.Bremenkamp (K.Bächle). 1:2 (14.) D.Zöller (J.Denz, K.Bächle), 1:3 (27.) K.Bächle (R.Stajger), 1:4 (44.) S.Metzger (A.Eckert, T.Huber), 1:5 (52.) Y.Sennhauser (K.Bächle, J.Denz), 1:6 (53.) S.Metzger (A.Eckert, D.Houska), 1:7 (58.) R.Stajger, 1:8 (60.) T.Huber

 

(T.Krejci) Strafen: EHC Zweibrücken 1b 16min, EHC Herrischried 8min

 

Unsere Torschützen:

  • Sascha Metzger (2)

  • Robert Stajger

  • Klaus Bremenkamp

  • Klaus Bächle

  • Dominik Zöller

  • Yves Sennhauser

  • Tobias Huber

 

 

 

  17.02.2008 EHC Heilbronn 1b - EHC Herrischried  5:2  

Guter Start reicht nicht zum Sieg

Herrischrieder bringen sich selbst um den Sieg trotz einer 2:0 Führung nach dem ersten Drittel

 

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Endrunde trafen sich Fans und Zuschauer am Sonntagmittag um die lange Reise nach Heilbronn anzutreten. Dusan Houska standen ausser Marcus Pankratz - der den Rest der Saison aufgrund einer Knieoperation ausfallen wird, Nico Geist - der ebenfalls weiterhin an Knieproblemen laboriert sowie Patrick Kupka alle Mann zu Verfügung.

Nach dem klaren 11:3 Heimsieg vor einigen Wochen gegen Heilbronn war allen klar das die White Stags es dieses Mal mit einem ganz anderen Gegner zu tun bekommen und es nicht auf die leichte Schulter nehmen können. Schon nach wenigen Spielminuten bestätigten sich die Vermutungen, dass die Heimmannschaft ein anderes Gesicht haben würde. In den ersten Minuten wurde den Zuschauern ein Hin und Her geboten. Das klare Chancenplus war deutlich bei den White Stags, die Hausherren fanden meistens nur durch Weitschüsse den Weg zum Tor, doch Tore sollten in der ersten Viertelstunde noch keine fallen. Nach 14 Minuten konnten die Herrischrieder Zuschauer dann doch endlich das erste Tor bejubeln. Aus dem Gewühle heraus landete der Puck bei Dusan Houska. Dusan fand aber keinen freien Mitspieler und entschied sich dazu, seitlich zum Tor zu laufen und die Scheibe aus schier unmögichem Winkel ins Gehäuse zu versenken. Dieses Tor war wie ein Weckruf. Exakt eine Minute später konnte Yves Sennhauser nach einer Traumkombination mit Robert Stajger und Alexander Eckert zum 2:0 einschiessen. Die letzten funf Minuten waren die Herrischrieder durchgehend am Drücker und die Heilbronner hatten alle Hände voll zu tun um die Scheibe aus der Verteidigungszone zu bugsieren.

Die Drittelsstatistik sprach deutliche Worte: 2:0 Tore Führung und ein deutliches Plus an Chancen. Abgesehen von einigen Weitschüssen konnten die Eisbären etwa eine Hand voll an Möglichkeiten verbuchen.

 

Das zweite Drittel begann wie das Erste sein Ende nahm... Die White Stags beherrschten größtenteils Puck und Gegner, die sich fortan nur mit Fouls zu helfen wussten, doch im Abschluss fand man das Manko des Abends... Vier Minuten waren gespielt, ehe die Hausherren zu ihrer ersten Konterchance kamen und den Anschluss herstellten. Am Spielgeschehen änderte dieser Gegentreffer allerdings nichts. In der 27.Minute folgte, wie sollte es zu diesem Zeitpunkt auch anders kommen, erneut durch einen Konter der Ausgleichstreffer. Ab sofort folgte die Drangphase der Heilbronner, deren sich die Herrischrieder Spieler oftmals nur mit unötigen Fouls zu helfen wussten. Was darauf folgte, lässt sich erahnen... Genau... Erneut ein haarsträubender Fehler in der Abwehrreihe, den die Eisbären eiskalt ausnutzten und mit der insgesamt vierten Torchance in diesem Drittel zur 3:2 Führung einnetzen konnten. Bei diesem Stand wurden dann die Seiten gewechselt obwohl sich genug Chancen boten um das Ergebnis ausgeglichen zu gestalten.

 

Mit 3:2 Toren ging es also in den Schlussabschnitt. Dieser lässt sich kurz fassen. Herrischried kassierte insgesamt 20 Strafminuten in schöner Regelmäßigkeit, so dass man das letzte Drittel nahezu in Unterzahl agieren musste... Der vierte Gegentreffer entstand durch einen Schlagschuss von der roten Linie, den sich Goalie Simon Pankratz selbst ungücklich ins Gehäuse legte. Diese und einige ungewohnte Unsicherheiten standen allerdings auch einige Paraden gegenüber, welche eine höhere Niederlage vermieden. Kurz vor Ende fiel dann noch das 5:2. Die Herrischrieder Spieler befanden sich wohl in Gedanken schon in der Umkleidekabine, so dass die Scheibe sieben Sekunden vor Schluss erneut im Netz zappelte.

Mit einem solch deutlich sichtbaren Leistungsabfall der von Drittel zu Drittel ersichtlich wurde, ist der Sieg der Eisbären völlig verdient. Ausserdem gewinnt man auf der Strafbank bekanntlich keine Spiele...

 

Tore: 0:1 (14.) Dusan Houska, 0:2 (15.) Yves Sennhauser (Robert Stajger, Alexander Eckert)

Strafen: Heilbronn 25min + 26min Diszi, Herrischried 40min

 

Unsere Torschützen:

  • Dusan Houska

  • Yves Sennhauser

 

 

 

  04.01.2008 EHC Herrischried - EHC Heilbronn 1b  11:3  

Der EHC Herrischried mit dem 1. Heimsieg

Beim traditionellen Eishockeyspiel während der Winterferien konnte der EHC Herrischried mit einer überragenden Leistung den EHC Heilbronn mit einer 11:3 (4:1/6:0/1:2) Klatsche nach Hause schicken.

 

Der EHC Herrischried konnte aufgrund der speziellen Ferienöffnungszeiten der Eishalle und sowie diverser Urlauber während der letzten zwei Wochen gerade mal zwei Mal auf das Eis gehen. Da stand also nun gleich die Frage wie sich dieses und die zusätzlichen Pfunde der Weihnachtstage auf das kommende Spiel auswirken würden. Spielertrainer Dusan Houska konnte aber zugleich auf einen erstmals kompletten Mannschaftskader zurückgreifen.

 

Hoch motiviert legten die Herrischrieder los und zeigten von Beginn an wer hier der Herr im Hause ist. Man konnte weder die zusätzlichen Pfunde noch die mangelnden Eiszeiten bemerken. Man übte von der ersten Sekunde einen solchen Druck auf die Heilbronner aus, dass diese sich im eigenen Drittel nur noch mit Icings (Icing = unerlaubter Weitschuss aus der eigenen Verteidigungszone) retten konnten. Keine zwei Minuten waren gespielt bis Klaus Bächle, welcher heute sein erstes Spiel nach drei Spielsperren bestritt, nach Vorlage von Alexander Ecker und Dominik Zöller zur 1:0 Führung einschießen konnte. Es ging Schlag auf Schlag, doch vorerst war der Heilbronner Torhüter die Endstation für die Mannen aus Herrischried. In der 13. Spielminute konnten dann Klaus Bremenkamp und Yves Sennhauser, welcher heute sein Heimspieldebüt nach einjähriger Verletzungspause gab, zum 3:0 erhöhen. Wieder keine 60 Sekunden später konnte Klaus Bächle auf Vorlage von Klaus Bremenkamp zum 4:0 erhöhen. Klaus ging über die linke Seite in die Mitte und konnte trotz gegnerischer Bedrängung von zwei (!) Verteidigern weiter am Puck bleiben und mit einem gekonnten Handgelenkschuss verwandeln. Von dort ab fühlten sich die Herrischrieder wohl etwas selbstsicher und sahen das Spiel als „gewonnen“ an, taten nur noch das nötigste. Die Folge der letzten zehn Spielminuten waren mehrere Konter und ein Unterzahl Gegentor in der 20. Spielminute. Pausenstand 4:1.

 

Spielertrainer Houska konnte zwar mit dem Ergebnis zufrieden sein, doch die letzten 10 Minuten trieben Ihm die Zornesröte auf die Stirn. Man sollte weiterhin alles geben und die Heilbronner von Anfang an und ununterbrochen unter Druck setzen. Diese eindringlichen Worte schienen Anklang gefunden zu haben. Herrischried drehte nach wenigen Minuten im Mitteldrittel richtig auf und konnte Heilbronn im Drittel regelrecht einschnüren – diese konnten sich wie im gesamten Spielverlauf fast nur mit unerlaubten Weitschüssen oder dem ein oder anderen Konter behelfen. In der 16. Spielminute gab es dann auch endlich die verdienten Tore: So konnte Dusan Houska nach einem Zweikampf die Scheibe aus der Ecke auf den vor dem Tor allein stehenden Dominik Zöller passen, dieser musste nur noch die Kelle hinhalten und somit zum 5:1 einschieben. Dominik bedankte sich mit diesem Tor auf ganz besondere Weise bei den Fans und drehte eine Runde mit seinem selbst gemachten T-Shirt und der Aufschrift: Danke Fans! In der 10. Spielminute ging es dann endlich richtig los. Klaus Bächle lief über den rechten Flügel ein und konnte auf den mittig mitlaufenden Jürgen Denz passen. Zuerst schien es als würde er den Puck nicht unter Kontrolle bekommen würde doch dann haute er die Scheibe so präzise unter die rechte Fanghandseite des Torhüters, dass diesem nur das Nachsehen blieb. Innerhalb der nächsten Minuten konnten Klaus Bremenkamp mit zwei Toren, Thomas Krejci und Yves Sennhauser auf den Pausenstand von 10:1 erhöhen.

 

Zu Beginn des letzten Spieldrittels entschied sich Spielertrainer Houska auf drei Blöcke umzustellen und Michael Kiepert durch Simon Pankratz zu ersetzen. Dieses sollte dem Spiel aber keineswegs Schaden. Der EHC spielte weiterhin munter mit und konnte Heilbronn, die sich ab diesem Zeitpunkt nur noch mit Strafen zu helfen wussten, beinahe zu jeder Zeit einschnüren oder unter Kontrolle halten. Aufgrund der hohen Führung nahm man das durchaus hohe Tempo wieder zurück und neutralisierte sich größtenteils gegenseitig. In der 52. Spielminute konnte Thomas Krejci seinen zweiten und letzten Treffer an diesem Abend feiern – Thomas bekam einen Pass aus der rechten Ecke an die blaue Linie und konnte mit einem sehr präzisen, harten Schlagschuss in den rechten Torwinkel den Gästetorhüter zum 11:1 überwinden. Leider nahm man sich wegen der durchaus beruhigenden Führung einige Auszeiten und agierte phasenweise sogar übermütig, so dass Simon Pankratz wegen zwei Alleingängen der Heilbronner auch zweimal hinter sich greifen musste. Insgesamt waren die Herrischrieder heute aber in Topform und höchstmotiviert zur Sache gegangen was diesen 11:3 Sieg in dieser Höhe auch rechtfertigt.

 

Aufgrund der durchaus umstrittenen Ligeneinteilung in dieser Saison bzw. der Rückrunde erwarten den EHC Herrischried leider nur noch insgesamt 3 Spiele – davon nur noch ein Heimspiel und zwei Auswärtsspiele. Durch Überschneidung von Spielterminen werden diese Spiele aller Voraussicht erst im März sein. Wir werden Sie aber bald über die genauen Termine informieren – vielleicht können wir die Spielfreie Zeit auch mit dem ein oder anderen „Freundschaftsspiel“ auffrischen. Wir werden Uns bemühen und dieses dann auf der Homepage bekannt geben.

Hiermit möchten wir uns bei allen Zuschauern, Fans und Helfern für den super Abend bedanken!

Leider hatte sich an diesem Abend aber auch der Fehlerteufel eingeschlichen… Am erstmals organisierten zweiten Getränkestand wurde versehentlich das Becherpfand falsch berechnet, für das wir uns hiermit Entschuldigen möchten!

 

Die Tore: 1:0 (2.) K.Bächle (A.Eckert, D.Zöller), 2:0 (7.) K.Bremenkamp, 3:0 (8.) Y.Sennhauser (D.Zöller, A.Eckert), 4:0 (9.) K.Bächle (K.Bremenkamp), 4:1 (19.) T.Riedel, 5:1 (24.) D.Zöller (D.Houska, A.Eckert), 6:1 (30.) J.Denz (K.Bächle), 7:1 (33.) K.Bremenkamp (K.Bächle), 8:1 (36.) K.Bremenkamp (J.Denz, R.Stajger), 9:1 (38.) T.Krejci (K.Bächle), 10:1 (40.) Y.Sennhauser (K.Bremenkamp), 11:1 (52.) T.Krejci (D.Zöller, A.Eckert), 11:2 (56.) H.Göllner, 11:3 (60.) T.Riedel

 

Strafen: Herrischried 5x2min, Heilbronn 10x2min + 10min Diszi

 

Zuschauer: ca. 600

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (3)

  • Klaus Bächle (2)

  • Yves Sennhauser (2)

  • Thomas Krejci (2)

  • Domink Zöller

  • Jürgen Denz

 

 

 

  15.12.2007 ESG Esslingen - EHC Herrischried  3:7  

Krönender Abschluss der Hinrunde

Nach einer eindrucksvollen Leistung konnte der EHC Herrischried verdiente 3 Punkte vom Favoriten aus Esslingen entführen.

 

Trotz eines recht ungewöhnlichen Spieltermins an einem Samstag, konnte beinahe die komplette Herrischrieder Mannschaft antreten. Einzig weiter Erkrankte sind bzw. bleiben Marcus Pankratz und Patrick Kupka. Raphael Giacometti musste aufgrund beruflicher Verpflichtungen passen und Klaus Bächle setzte heute seine letzte Spielpause aufgrund der Spielsperre aus dem Spiel gegen Schwenningen ab. Erfreulich ist, dass Yves Sennhauser mit dem heutigen Spiel, und einer beeindruckenden Leistung, zurück in den Mannschaftskader kehrt. Also beste Voraussetzungen für einen krönenden Abschluss der Hinrunde… Als weiteren Joker hatten die Herrischrieder wieder mehr Fans als eigene Spieler im Bus dabei - als erfreuliche Überraschung kamen noch die Jugendspieler aus dem Auswärtsspiel in Waldbronn und machten mächtig Stimmung. So waren im Eisstadion der Eislaufgemeinschaft Esslingen mehr Herrischrieder als Esslinger Fans anwesend - stimmlich und wie immer stimmungsmäßig sowieso.

Nun aber zum Spielgeschehen. Das Spiel begann wie immer wie die Feuerwehr. Es ging wieder auf und ab im Sekundentakt - Chancen en Maß auf beiden Seiten. Der erfreulichere Start sollte aber wieder den Herrischriedern vorbehalten sein. Nach einer Befreiungsaktion aus dem eigenen Drittel konnte Klaus Bremenkamp die Scheibe erkämpfen und auf den Steil startenden Yves Sennhauser auf die linke Seite passen. Yves legte eine unglaubliche Beschleunigung an den Tag und ließ damit alle verbleibenden Spieler hinter sich und musste "nur" noch den unsicher wirkenden Torhüter überwinden. Einmal geschaut und sicher unter die Stockhandseite des Torhüters geknallt - 1:0 für Herrischried. Von nun ab legten die Esslinger richtig los und erzielten in der 12. und 13. Spielminute eine durchaus verdiente 2:1 Führung. Man muss sich in dieser Phase des Spiels gestehen einfach überfordert und überrannt worden zu sein. Doch der EHC kämpfte sich in unglaublicher Manier zurück in das Spiel und ließ von dort ab keinen wirkungsvollen Angriff von Esslinger Seite mehr zu. Pausenstand nach dem ersten Spieldrittel also 2:1 für Esslingen.

 

Trotz Führung auf Esslinger Seite ließen sich die Herrischrieder nicht beeindrucken und klärten in der Drittelpause nur kleine individuelle Fehler. Unbeeindruckt und Frech spielte Herrischried zu Beginn des Mitteldrittels los… wieder einmal nur zwei Minuten gespielt konnte Jürgen "Diesel" Denz nach einem Schlagschuss von Dusan Houska den Abpraller vom Torhüter ergattern und schob sicher zum 2:2 Ausgleich ein. Danach wirkten die Hausherren aus Esslingen ziemlich beeindruckt. In der 26. Spielminute war Herrischried in Überzahl und spielte diese in unglaublicher Weise… Man ließ die Scheibe von Station zu Station laufen ehe Robert Stajger einen harten Schlagschuss auf das Gehäuse der Esslinger "los ließ", dem Torhüter blieb nur die Wahl des erneuten Abprallers welcher dann sicher von Yves Sennhauser zu seinem zweiten Treffer verwandelt wurde. 3:2 Führung für Herrischried! Keine zwei Minuten später konnte Klaus Bremenkamp nach Vorlage durch Alexander Eckert einen Alleingang zur recht sicheren Führung von 4:2 verwandeln. Der Knoten schien geplatzt! Herrischried spielte weiterhin souverän auf und schnürte Esslingen beinahe komplett ein. Einzig sehenswerte Konterangriffe kamen durch den Spieler 9, Wayne Kern, zustande - gleichzeitig auch bester Spieler der Esslinger. Doch durch geschickte Manndeckung des Spielers konnten auch seinerseits keine großen Akzente gesetzt werden. Man hatte die ESG Esslingen beinahe komplett im Griff. In Spielminute 33 konnte Thomas Krejci seinen 2. Saisontreffer feiern. Vorangegangen war wieder ein druckvoller Angriff von Herrischrieder Seite. Die Scheibe ging an die blaue Linie zu Thomas welcher einen platzierten Schlagschuss in das linke untere Eck einschießen konnte. Es lief alles nach Plan auf Herrischrieder Seite. Lediglich ein recht unglückliches Tor - das Tor war schon kurz vorher verschoben worden und hätte aberkannt werden müssen - zum Pausenstand von 3:5 für Herrischried störte die aufkeimende Euphorie.

 

Zur letzten Drittelpause des Jahres 2007 hieß es im Mannschaftsinternen Kreis nur noch die Konzentration beizubehalten und weiterhin so stark und souverän Aufzuspielen. Des Weiteren wurde der Esslinger Spieler Nr. 9 unter andauernde Manndeckung genommen und wurde somit auch im letzten Drittel beinahe komplett aus dem Spiel genommen. Esslingen spielte zwar wieder etwas besser mit und hatte auch durchaus einige Chancen, doch auch im letzten Drittel ließ sich Herrischried nicht beirren und spielte souverän bis zum Ende. In die Torschützenliste des Abends konnte sich dann noch Robert Stajger, mit seinem ersten Treffer für die White Stags, und Dominik Zöller eintragen und die letztendlich verdiente Führung von 7:3 bis zum Abpfiff um 20:45 verteidigen. Ein rundum gelungener Abschluss der Hinrunde und des Jahres 2007.

 

Da der genaue Modus der Rückrunde noch nicht bekannt ist, die gewonnenen Punkte aber auf jeden Fall mitgenommen werden, werden sich die Herrischrieder wohl vorerst im Mittelfeld der Rückrunde wiederfinden. Schon gleich zu Beginn des neuen Jahres, nämlich am 04.Januar 2008 um 18:30 Uhr, startet die Rückrunde für den EHC Herrischried. Heimspielgegner an diesem Abend wird der EHC Heilbronn sein. Seien Sie also wieder dabei und genießen Sie die unglaubliche Atmosphäre an diesem besonderen Spiel - dem legendären Heilige drei Könige Spiel mit einigen Überraschungen. Wir freuen uns auf Ihr kommen!

 

Tore: 0:1 (4.) Y. Sennhauser (K. Bremenkamp), 2:2 (23.) J. Denz (D. Baier, D. Zöller), 2:3 (27.) Y. Sennhauser (R. Stajger), 2:4 (29.) K. Bremenkamp (A. Eckert, T. Krejci), 2:5 (33.) T. Krejci, 3:6 (48.) R.Stajger (K.Bremenkamp, Y. Sennhauser), 3:7 (60.) D. Zöller

 

Strafen: Esslingen 20min + 10min Diszi, Herrischried 12min

 

Unsere Torschützen:

  • Yves Sennhauser (2)

  • Robert Stajger

  • Domink Zöller

  • Klaus Bremenkamp

  • Jürgen Denz

  • Thomas Krejci

 

 

 

  09.12.2007 ESV Hügelsheim 1b - EHC Herrischried  4:8  

Revanche geglückt!

Nach einer beeindruckenden Leistung konnte der EHC Herrischried seinen ersten Saisonsieg gegen den ESV Hügelsheim mit 8:4 einfahren.

 

Wie es bereits zum guten Ton der vergangenen, wie auch wahrscheinlich der kommenden, Spielberichte gehört, waren die Vorzeichen aus Sicht der der Herrischrieder wiedermal mehr als bescheiden. Spielertrainer Dusan Houska konnte gerade mal auf zehn einsatzfähige Spieler zurückgreifen, der Rest war entweder Erkrankt oder musste aus beruflichen Gründen passen. Erfreulich und gleichzeitig etwas lustig war, dass mehr Fans als eigene Spieler dem Aufruf zur Auswärtsfahrt nach Hügelsheim gefolgt sind. So ging es dann mit etwas gemischten Gefühlen zum Rückspiel der letzten Woche… Zum Eröffnungsbully kam es aus bedauerlichen Gründen mit etwas Verspätung, so ist nach der Eisbereitung ein Betreuer der Hügelsheimer auf dem Eis ausgerutscht und bewusstlos liegengeblieben. Bis die Sanitäter eine Trage hatten bzw. der Notarzt eintraf wurde das Spiel erst einmal hinten angestellt. Der EHC Herrischried hofft dass es dem Betreuer wieder besser geht und wünscht gute Besserung!

Nun aber zum Spiel… Der EHC Herrischried trat mit einer leicht veränderten Reihenaufteilung an. So mussten doch o.g. Ausfälle kompensiert werden, zudem hat Klaus Bächle aus dem Spiel gegen den FSV Schwenningen eine nachträgliche Spielsperre von 3 Spielen + 2 Spielen auf Bewährung erhalten. Somit wird uns Klaus erst wieder zur Rückrunde im Januar zur Verfügung stehen. Nichts desto trotz konnte aber auch erfreuliches aus dem Kader der Herrischrieder vermeldet werden - eine kleine aber feine Sensation… Durch beherzte organisatorische Arbeit von Vorstandschaft und Trainer Houska, konnte Robert Stajger als Neuzugang der Herrischrieder verpflichtet werden. Robert kommt aus der Slowakei und hat mehrere U-Nationalmannschaften durchlaufen und wird aufgrund seiner Erfahrung und Spielstärke ein ungemeiner Gewinn für die Herrischrieder Hintermannschaft sein.

 

Das Spiel begann schneller als man schauen konnte oder die Gäste überhaupt Platz nehmen konnten. Das erste Tor des Abends fiel auf glückliche Vorlage von Klaus Bremenkamp durch Kapitän Alexander Eckert. Klaus Bremenkamp hat nach gewonnenem Bully von Dusan Houska einen Schlagschuss auf den Torhüter abgegeben, dieser hat die Scheibe frontal abprallen lassen und servierte somit eine unfreiwillige Vorlage für Alexander. 1:0 nach nur 11 Sekunden – ein Auftakt nach Maß. Das Spiel ging mit enormem Tempo auf und ab, man schenkte sich kaum einen Zentimeter auf dem Eis. Durch ein wenig Glück und auch Mithilfe der Herrischrieder Verteidigung konnten die Hügelsheimer in der 6. Spielminute den 1:1 Ausgleich erzielen. Doch Herrischried ließ sich nicht beirren und spielte weiterhin munter mit – hatte eigentlich ein deutliches Übergewicht beim Puckbesitz und Chancen. So war es eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, dass Dominik Zöller mit einem Kunstschuss in der 10. Spielminute die 2:1 Führung erzielen konnte. Dominik erkämpfte sich im eigenen Drittel die Scheibe und war im Begriff die neutrale Zone zu durchqueren. Da Dominik aber unter starker Bedrängnis war, bremste er abrupt ab und lupfte die Scheibe auf der Mittellinie Richtung Torhüter. Da dieser wohl gerade geschlafen hatte oder so gar nicht mit einem Schussversuch gerechnet hatte, zappelte die Scheibe auch schon im Netz. Nur 25 Sekunden später konnte Klaus Bremenkamp einen Alleingang durch Vorlage von Alexander Eckert sicher zum Pausenstand von 3:1 einschießen.

 

Spielertrainer Dusan Houska war mit der bisher gezeigten Leistung zufrieden, es gab kaum etwas zu kritisieren. Die Reihen spielten bis dato gut zusammen und jeder spielte mit vollem Einsatz. Es hieß am Ball zu bleiben und weiterhin Druck Richtung Tor der Hügelsheimer auszuüben. Zu Beginn des Mitteldrittels ging es gleich wieder los wie das erste Drittel beendet wurde. Chance über Chance auf Herrischrieder Seite. In der 25. Minute konnte Klaus Bremenkamp durch Bullygewinn von Dusan Houska und Pass durch Thomas Krejci die Hügelsheimer Abwehr überlaufen und sicher zum 4:1 verwandeln. Da der Hügelsheimer Torhüter, wie auch bei den vorangegangen Toren, eine äußerst unglückliche Figur machte, wurde dieser mit diesem Tor auch gleichzeitig ausgewechselt. Dies sollte wohl auch gleich ein Zeichen setzen was die Hügelsheimer Spieler auch so verstanden wollten. Hügelsheim wurde stärker, begünstigt durch viele Herrischrieder Strafen, und kämpfte sich durch zwei glückliche Tore auf ein 4:3 aus Herrischrieder Sicht zurück. Sollte man nun wieder das große Flattern bekommen und sich selbst um den Sieg bringen? Spielertrainer Houska reagierte umgehend mit einer Auszeit und schwor die Mannen nochmals auf das große Ziel des ersten Saisonsieges ein. Kämpfen bis zum Umfallen… Auch dieses sollte seine Wirkung nicht verfehlen. Der EHC Herrischried spielte wieder auf und schnürte Hügelsheim bis auf wenige Konterangriffe im eigenen Drittel ein. Ab der 37. Spielminute ging es dann Schlag auf Schlag… Klaus Bremenkamp konnte eine Vorlage vor das Tor der Hügelsheimer von Thomas Krejci mit dem Kopf so geschickt oder gekonnt, dies bleibt wohl ein Geheimnis, abfälschen, dass dem Torhüter nur das Nachsehen blieb. Schon im nächsten Wechsel konnte erneut Klaus Bremenkamp einen Alleingang sicher verwandeln und einen lupenreinen Hattrick im Mitteldrittel feiern. Nochmals 23 Sekunden später konnte Dominik Zöller seinen zweiten Treffer des Abend feiern und verwandelte zum beruhigenden Pausenstand von 7:3 für Herrischried.

 

Man konnte die kleine Sensation wieder riechen…sollte heute ein Sieg möglich sein? Trotz aufkeimender Euphorie hieß es gefasst und konzentriert zu bleiben. Schließlich war man in dieser Saison schön öfters bis zum letzten Drittel in Führung und hatte schlussendlich doch das Nachsehen. Dies sollte heute anders werden… Obwohl Hügelsheim durch eine sehenswerte Kombination nach nur 38 Sekunden auf 7:4 verkürzen konnte, ließ sich Herrischried nicht aus der Ruhe bringen und spielte erstaunlich ruhig und ansehnlich mit. Schon 45 Sekunden nach dem Hügelsheimer Treffer konnte Klaus Bremenkamp seinen 5. Treffer an diesem Abend feiern und schoss zum gleichzeitigen Endstand von 8:4 ein. Die Vorlage für diesen erneuten Alleingang blieb dem super spielenden Neuzugang Robert Stajger vor. In den restlichen Minuten des Schlussabschnittes ließen die Herrischrieder nichts mehr anbrennen und spielten äußerst Souverän bis zum Abpfiff.

 

Als Fazit des heutigen Sieges kann die unermüdliche Trainingsbereitschaft, welche nun wohl endlich Früchte trägt, jedes einzelnen Spielers hervorgehoben werden. Keine Spieler hat sich aufgegeben – jeder ist für jeden und nach jedem Puck gerannt. Dies sollte dann auch endlich einmal belohnt werden. Der Sieg geht damit vollkommen in Ordnung und lässt auf eine Wiederholung in der nächsten Woche in Esslingen hoffen…seien Sie dabei. Die Mitfahrt ab der Eishalle Herrischried am Samstag den 15.12. ist natürlich wieder kostenlos. Die genaue Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben.

 

Tore: 1:0 (1.) A.Eckert (K.Bremenkamp), 2:1 (10.) D.Zöller (P.Kupka), 3:1 (10.) K.Bremenkamp (A.Eckert), 4:1 (25.) K.Bremenkamp (D.Houska, T.Krejci), 5:3 (37.) K.Bremenkamp (T.Krejci), 6:3 (39.) K.Bremenkamp, 7:3 (39.) D.Zöller, 8:4 (42.) K.Bremenkamp (R.Stajger, A.Eckert)

 

Strafen: Hügelsheim 16min + 20min Diszi, Herrischried 22min

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (5)

  • Domink Zöller (2)

  • Alexander Eckert

 

 

 

  02.12.2007 EHC Herrischried - ESV Hügelsheim 1b  3:5  

Schon wieder: Und täglich grüßt das Murmeltier…

Trotz erneuter 3:0 Führung verliert der EHC Herrischried im letzten Heimspiel des Jahres 2007 unglücklich mit 3:5.

 

Leider blieb der erste Saisonsieg auch am heutigen Abend nur ein kurzer Traum. Auch dieses Mal waren die Vorzeichen aus Sicht des Spielertrainers nicht gerade berauschend. Klaus Bächle gesperrt, Patrick Kupka und Marc Blindenbacher verhindert – einzig erfreuliche Meldung ist, dass die Pankratz Brüder wieder im Kader stehen. Insgesamt konnten aber trotzdem nur 10 Mann auf dem heutigen Spielbericht notiert werden. Herrischried begann ähnlich druckvoll wie auch schon letzte Woche gegen den FSV Schwenningen. So ging es also von Anfang an Richtung Tor der Hügelsheimer. Lediglich einige Konterangriffe der Hügelsheimer, vor allem durch den Spieler John Kraiss 34“ – der noch für die Spielentscheidung des Abend sorgen sollte, wurden auf Seiten der Herrischrieder mehr oder minder gefährlich. In Spielminute 14. des ersten Spieldrittels konnte Marcus Pankratz sein erstes Spiel nach beinahe 2 monatiger Krankheitspause mit einem sehenswerten Tor krönen. Im Verteidigungsdrittel der Hügelsheimer konnte Jürgen „Diesel“ Denz den Puck nach misslungenem Torschuss an die blaue Linie zu Marcus Pankratz passen. Da dieser Pass aber relativ ungenau war musste Marcus in einem durchaus sehenswertem Drehschuss sein Glück versuchen und traf den Puck so präzise, dass dem verdutzten Torhüter nur das Nachsehen blieb. 1:0 – hiermit ging es dann auch schon in die 1. Drittelpause.

 

In der Mannschaftskabine der Herrischrieder war es wie ausgewechselt, alle Spieler waren konzentriert und merkten, dass heute mehr möglich ist als nur die vorgezeichnete Rolle des Punktelieferanten. Genauso konzentriert ging es dann auch in den Mittelabschnitt des Abends. Keine Minute gespielt, genauergesagt gerade mal 16 Sekunden vergingen bis zum 2. Tor der Herrischrieder. Das Bully verloren, Thomas Krejci gelang es an den Puck zu kommen und auf Klaus Bremenkamp zu passen, dieser überlief in einer kurzzeitig Abseitsverdächtigen Situation die blaue Linie und passte dem mittig mitgelaufenen Dusan Houska. Mit all seiner Routine, und auch ein wenig Frechheit konnte Spielertrainer Houska den Torhüter bis fast auf die Torlinie überlaufen und verwandelte mit einem Rückhandschuss unter die Latte zum 2:0. Die Halle stand Kopf – Fans wie auch Spieler merkten die kleine Sensation sollte bzw. könnte Wirklichkeit werden. Nochmals drei Minuten später konnte Marcus Pankratz auf das Tor schießen, da dieser Schuss aber recht unglücklich abgefälscht worden ist, wusste keiner so recht wo die Scheibe eigentlich ist. Als erster und somit auch schnellster, mitsamt dem Hügelsheimer Torhüters, konnte Dominik Zöller seinen Profit in Form eines Tores daraus schlagen. Der Puck landete auf der Stockhandseite, ca. 2 Meter vor dem Torhüter, Dominik schaltete Blitzschnell und konnte zum sicheren und durchaus verdienten 3:0 einschießen. Erwähnenswert ist noch das die Herrischrieder alleine im Mittelabschnitt 6 Mal in Unterzahl waren und dabei nur 1 Tor kassierten – nämlich das erste Tor auf Hügelsheimer Seite in der 30. Spielminute durch einen verdeckten Schlagschuss zum 3:1.Gleichzeitig auch der Pausenstand nach dem Mitteldrittel.

 

In der Kabine war man weiterhin hoch auf und äußerst zufrieden über den bisherigen Spielverlauf. Die Hügelsheimer kamen zwar insgesamt zu mehr und durchaus eindeutigen Torchancen, doch im Notfall war der an diesem Abend glänzend parierende Michael „Jackson“ Kiepert die Endhaltestelle der Hügelsheimer. Es hieß die letzten 20 Minuten nochmals alles zu geben, die letzten Kraftreserven zu mobilisieren und den bis dahin eigentlich schon sicher geglaubten Sieg zu verteidigen. Doch auch an diesem Abend konnte der Sieg nicht nach Hause „gefahren“ werden. Im letzten Drittel musste man sich erneut eklatanten Fehlern und schwindenden Kräften geschlagen geben. Man hat in den ersten beiden Drittels einfach zu viel Gas gegeben und musste Dem nun einfach Tribut zollen. Gerade der Spieler 34“ der Hügelsheimer, eigentlich ein Spieler der 1. Mannschaft von Hügelsheim, wirbelte auf dem Eis umher. Es gab eigentlich keinen Angriff an dem dieser Spieler nicht beteiligt war. Auch eine kurzzeitige Manndeckung diesen Spielers fand kein Erfolg, da die an diesen Abend des Öfteren „unterirdisch“ pfeifenden Schiedsrichter immer ein Foul oder ähnlich gegen den deckenden Mann sahen. Die insgesamt schlechte Schiedsrichterleistung soll keine Entschuldigung für das verlorene Spiel sein, aber immerhin wurden 2 Tore auf Herrischrieder Seite nicht gegeben und mehrere Situationen bzw. Entscheidungen der Schiedsrichter wurden nicht nur auf Seiten Herrischrieds sowie der Fans angezweifelt, sondern auch auf Seiten der Hügelsheimer war man über die zweifelhafte Leistung an diesem Abend nicht zufrieden. Aber nochmals zurück zum Spiel…. Der ESV Hügelsheim konnte aus dem nun deutlich langsameren und fehlerhaften Spiel der Herrischrieder Profit schlagen und machte aus einem Rückstand von 1:3 nach nur neun Minuten eine 5:3 Führung. Diese Schwächephase hat den Herrischriedern den eigentlich verdienten Sieg gekostet.

 

Auch an diesem Abend war man wieder so knapp an einem Sieg vorbeigeschrammt wie die vorangegangenen Spiele gegen Esslingen und Schwenningen. Trotzdessen kann man der Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat bis auf eine kleine Schwächephase wirklich stark gekämpft und sehenswertes Eishockey geboten. Leider fehlte einfach wieder das gewisse Quäntchen Glück an diesem Abend. Insgesamt betrachtet kann man aber festhalten, dass der EHC Herrischried seinen Aufwärtstrend bestätigt, sehenswertes Eishockey bietet und es sicher nicht mehr lange dauert bis der erste Sieg eingefahren werden kann. Vielleicht ja schon im vorletzten Spiel der Vorrunde ( und diesen Jahres ) zum Rückspiel in Hügelsheim am 09.12.2007. Die Mitfahrt ab der Eishalle Herrischried ist natürlich wie immer kostenlos. Abfahrtszeit ist 14:30 Uhr – das gesamte Team des EHC Herrischried würde sich über den ein oder anderen mitreisenden Fan freuen.

 

Tore: 1:0 (14.) Marcus Pankratz (Jürgen Denz), 2:0 (21.) Dusan Houska (Klaus Bremenkamp, Thomas Krejci), 3:0 (24.) Domink Zöller (Marcus Pankratz)

 

Strafen: Herrischried 20min; Hügelsheim 15min + 20min Matchstrafe Herrmann

 

Zuschauer: ca. 300

Unsere Torschützen:

  • Marcus Pankratz

  • Dusan Houska

  • Domink Zöller

 

 

 

  25.11.2007 EHC Herrischried - FSV Schwenningen  6:11  

Herrischried lässt sich die Butter vom Brot nehmen

Nach 3:0 Führung und einem Übermaß an Chancen verpassen die Herrischrieder, aufgrund eklatanter Fehler im Abschluss sowie der Defensive, den Sieg.

 

18:30 Uhr Auftakt zum Derby gegen den FSV Schwenningen. Trotz meist desolater Leistungen in den vorangegangenen Spielen, konnten heute Abend beinahe 300 Zuschauer in der Herrischrieder Eishalle empfangen werden. Für diese treue der Fans möchte sich der EHC Herrischried vorab herzlich bedanken! Nun aber zum Spielgeschehen - Leider waren die Vorzeichen, wie eigentlich bei jedem Spiel, alles andere als rosig. Trotzdessen konnte Spielertrainer Dusan Houska auf einen Kader von 13 Herrischriedern zurückgreifen - lediglich die Pankratz Brüder fielen Krankheitsbedingt aus. Wie bei einem Spiel gegen FSV Schwenningen üblich geht es eigentlich immer heiß her, so sollte es auch an diesem Abend werden. Herrischried begann von Anfang an Druckvoll und ließ sich keinen Millimeter zurückdrängen. So dauerte es nur 2:11 gespielten Minuten bis Klaus Bremenkamp nach traumhafter Vorlage von Klaus Bächle sicher zum 1:0 einschießen konnte. Herrischried war im Vergleich zu den letzten Spielen wie ausgewechselt, spielte beinahe fehlerfrei und konnte den FSV Schwenningen regelrecht im eigenen Drittel einschnüren. In der 14. Spielminute konnte Patrick Kupka seinen 1. Saisontreffer und somit das 2:0 feiern. Vorangegangen war erneut ein sehr druckvoller Angriff der Herrischrieder, die Schwenninger versuchten den Puck aus dem Drittel zu bugsieren und legten die Scheibe vor die Füße von Patrick Kupka. Der wusste anscheinend nicht so recht wohin mit der Scheibe und schoss einfach mal drauf. So einfach kann`s gehen: Schuss, Tor! Nochmals 25 Sekunden später drehten die Namensvetter Klaus die Verteilung um. Klaus Bremenkamp konnte auf Klaus Bächle passen und dieser konnte ebenso sicher und souverän zum Pausenstand von 3:0 einschießen. Sollte sich hier eine kleine Sensation anbahnen? Die Herrischrieder waren wohl selbst etwas überrascht, so war man anscheinend doch in der Lage sehenswertes Eishockey zu spielen und dem recht stark spielenden Gegner Paroli zu bieten. Doch es lagen ja noch zwei Drittel vor den White Stags und die sollten es in jeder Weise in sich haben!

 

Die Herrischrieder waren, wie eigentlich immer im 2. Spieldrittel, kaum auf dem Eis und mussten auch schon wieder zuschauen wie der an diesen Abend super haltende Michael Kiepert hinter sich greifen musste. Genauer gesagt musste Michael Kiepert innerhalb der ersten fünf Spielminuten ganze drei Mal hinter sich greifen. Es stand 3:3, der FSV Schwenningen witterte seine Chance und spielte von nun ab sehr körperbetont und lauerte immer mit einem Konterspieler zwischen der roten und blauen Linie. Trotz vorangegangener desolater Abwehrleistung bei den letzten Gegentreffern, konnte der EHC gut gegenhalten und hielt die Mannen um den FSC Schwenningen gut in Schach. Das Spiel plätscherte phasenweise vor sich hin doch in der 32. Spielminute konnte Sascha Metzger den EHC Herrischried wieder in Führung bringen. Vorlagengeber war erneut Klaus Bächle und Klaus Bremenkamp. Herrischried wieder mit 4:3 in Führung, aber von nun ab wurde das Spiel noch körperbetonter und aggressiver geführt. Dies sollte Klaus Bächle noch zu spüren bekommen. In der 37. Spielminute war Klaus Bächle im gegnerischen Drittel und kämpfte mit einem Schwenninger Spieler um den Puck. Beide waren recht verbissen und fuhren an die Bande wo der Schwenninger Spieler einem Check entgehen wollte. Dieser bückte sich im Moment des Checks so blöd das Klaus Bächle diesen zwar unbeabsichtigt, aber recht heftig in die Bande hämmerte. Auf Seiten der Schwenninger wurde dieser Check wohl als unfair angesehen - noch nicht einmal gepfiffen wurde auf Klaus Bächle von beinahe allen Seiten der verfolgenden Spieler eingeprügelt. Die Schiedsrichter hatten in diesem Moment wirklich alle Hände zu tun die prügelnden Parteien zu trennen und die Gemüter zu beruhigen. Da es den Schwenninger wohl wirklich recht heftig erwischte und dieser vom Roten Kreuz benommen vom Eis getragen werden musste (später wurde dieser noch nach Bad Säckingen zum medizinischen Check gebracht, genaueres ist leider noch nicht raus. Wir Wünschen dem Spieler aber gute Besserung und hoffen das es glimpflich bzw. ohne Verletzung ausgegangen ist!). Klaus Bächle erhielt aufgrund Checks mit Verletzungsfolge eine Matchstrafe und wird, je nachdem wie das Schiedsgericht entscheidet, mindestens für ein Spiel fehlen. Dies sollte dann wohl auch der Wendepunkt des Spieles werden. Man ging zwar noch mit einer 4:3 Führung in den letzten Spielabschnitt, doch irgendwie ließ man sich von den verbalen Äußerungen und der Drohungen der Schwenninger ziemlich beeindrucken. Herrischried wurde schon zu Beginn des letzten Spielabschnittes immer mehr zurückgedrängt und ging nicht wirklich mehr in einen Zweikampf und somit auch nicht mehr als Sieger hervor. Unnötige Strafzeiten taten sein übriges. Mitte des 3. Drittels stand es dann schon 7:4 aus Sicht der Schwenninger. Die Herrischrieder Spieler waren oder wollten einfach keinen Druck mehr aufbauen um das Blatt vielleicht doch nochmals zu wenden. Einen kleinen Hoffnungsschimmer setzten dann dennoch Alexander Eckert und Klaus Bremenkamp in der 50. Spielminute. Alexander konnte das Bully gewinnen und spielte mit Klaus Bremenkamp einen Doppelpass, kurz vor dem Tor konnte Klaus Bremenkamp zurückpassen und Alexander Eckert konnte dem verdutzten Goalie die Scheibe, trotz gegnerischer Defensivbedrängung , locker einschieben. Leider blieb der erwartete Ruck in der Mannschaft aus und man spielte trotz des Anschlusstreffers,zum 7:5 aus Schwenninger Sicht, nicht mehr besser. Eigentlich im Gegenteil. Schwenningen konnte von nun ab nach Belieben kombinieren und erhöhte somit auf 9:5. Auch der Anschlusstreffer in der 55 Spielminute durch Thomas Krejci war nur eine gewisse Form der Ergebniskosmetik, so kassierte man doch noch weitere 2 Gegentore in der 57. Und 58. Spielminute. Der wirklich enttäuschende Endstand hieß somit: Schwenningen 11, Herrischried 6.

Zusammengefasst kann man zwar sagen, dass die Herrischrieder besser gespielt haben, aber halt nur für knappe 40 Minuten. Da ein Eishockeyspiel aber bekanntlichermaßen 60 Minuten dauert, kann man getrost sagen die letzten 20 Minuten in den Sand gesetzt bzw. total verschlafen zu haben. Aus Sicht der Herrischrieder war man dem Sieg so nah wie nur gegen Esslingen, doch eigene Fehler und Unentschlossenheit bzw. vielleicht sogar fehlender Wille über sich hinaus zu wachsen haben den eigentlich verdienten Sieg gekostet.

 

Tore: 1:0 (3.) Bremenkamp (Bächle), 2:0 (14.) Kupka (Eckert), 3:0 (15.) Bächle (Bremenkamp), 4:3 (32.) Metzger (Bächle, Bremenkamp), 5:7 (50.) Eckert (Bremenkamp), 6:9 (55.) Krejci

 

Strafen: Herrischried 18min + 25 K.Bächle ; Schwenningen 30min

 

Zuschauer: 350

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp

  • Klaus Bächle

  • Patrick Kupka

  • Sascha Metzger

  • Alexander Eckert

  • Thomas Krejci

 

 

 

  19.11.2007 Stuttgarter EC 1b - EHC Herrischried  15:4  

Die Herrischrieder fassen einfach nicht Fuß

Trotz intensiven Trainings und großem Kampf am heutigen Auswärtspiel gegen den Stuttgarter EC, verliert der EHC Herrischried

sehr deutlich mit 15:4.

 

Die Abfahrt am heutigen Sonntag war bereits um 12:30 Uhr musste man doch bereits um 17:30 zum Spielbeginn auf dem Stuttgarter Eis stehen. Die Hoffnungen auf Herrischrieder Seite waren irgendwie zweigeteilt, konnte man den Gegner aufgrund der vorangegangenen Ergebnisse nicht richtig einschätzen. Nachdem man eine recht gute Trainingswoche bestritten hatte waren die Mannen aus Herrischried nun bereit für die Stuttgarter. Intern wurden die Stuttgarter etwa gleichstark wie die Esslinger gehandelt, also eigentlich durchaus bezwingbar, wenn man alle Mann an Bord bzw. Bus hätte.

Spielertrainer Dusan Houska konnte nach mehreren Absagen auf einen sehr begrenzten Kader von nur 10 Mann zurückgreifen. Von Anfang an wollte es auf Seiten des EHC Herrischried nicht laufen. Nicht das die Herrischrieder total untergingen, aber man war einfach den gewissen Schritt zu langsam und hatte dementsprechend einfach zu oft das Nachsehen. Gleichzeitig mussten die Reihen, aufgrund der fehlenden Spieler, wieder leicht verändert werden, was dem Spielfluss dann auch nicht zugute kam. So kam es wie es kommen musste. Keine 10 Minuten gespielt im ersten Spieldrittel und schon stand es 0:4 aus Herrischrieder Sicht. Anschließend ein kurzer Hoffnungsschimmer. Klaus Bächle konnte über den rechten Flügel einlaufen und passte gekonnt dem mitlaufendem Klaus Bremenkamp, dieser musste Bächles Pass nur abtropfen lassen und verwandelte so sicher zum 1:4. Kurz danach konnte Stuttgart allerdings wieder 2 Tore schießen und die kurz aufflammende Hoffnung vorerst wieder zunichte machen. In der 12. Spielminute konnte Klaus Bremenkamp nach einem schönen Zusammenspiel mit Dusan Houska den Torhüter zum 2:6 tunneln. Nochmals 4 Minuten später konnte erneut Klaus Bremenkamp durch einen Befreiungsschlag einen Konter laufen und den Torhüter im Alleingang zum 3:6 auszocken. Die mit etwa 100 Besuchern, davon 8 Fans des EHC Herrischried, gefüllte Halle konnte ein recht munteres und Torreiches 1. Drittel erleben.

Im der Drittelpause gab es keinen Zweifel vom Gegner in allen Belangen vorgeführt worden zu sein. Spielertrainer Houska konnte mit seinen Mannen nicht zufrieden sein. Weder das Zusammenspiel noch die Laufbereitschaft oder gar der Kampf, sonst eigentlich eine Stärke der Herrischrieder, konnten in irgendeiner Weise aufblitzen. Trotz einer Steigerung der Herrischrieder konnten auch diese nicht dem Sturmlauf und das teilweise echt sehenswerte Zusammenspiel der Stuttgarter verhindern. So stand es Ende des Mitteldrittels 11:4 für den Stuttgarter EC. Den einzigen Treffer im Mitteldrittel auf Herrischrieder Seite konnte erneut Klaus Bremenkamp mit einem starken Schlagschuss, wieder durch einen Konter, in die Stockhandseite des Torhüters einschießen.

 

Man konnte zwar mit der gestiegenen Leistungsbereitschaft etwas zufrieden sein, doch mit dem Spielverlauf bzw. dem Zwischenergebnis konnte man sich einfach nicht abfinden. Sollte man sich wirklich abschlachten lassen und die wahrscheinlich höchste Saisonniederlage einfahren?!

So wollte man sich nicht geschlagen geben. Erneut konnten der EHC Herrischried seine Leistung steigern, für eine Aufholjagd oder gewissen Ergebniskosmetik reichte es dennoch nicht. Am Ende stand es dann 15:4.

 

Letztendlich muss man nichts beschönigen. Der EHC Herrischried hat einfach nicht ins Spiel gefunden und mit dieser desaströsen Leistung die bis jetzt höchste Niederlage der letzten 3 Jahre eingefahren. Für das nächste Heimspiel am nächsten Sonntag den 25.11.2007 gegen den FSV Schwenningen bleibt nur zu hoffen, dass alle Mann wieder an Bord sind und trotz fehlender Siege der ein oder andere Zuschauer den Weg in die Eishalle finden wird. Das gesamte Team des EHC Herrischried wird alles versuchen um wieder auf die Erfolgsschiene zu kommen und Ihnen schönes sehenswertes Eishockey zu bieten. Seien Sie also dabei und Unterstützen sie Uns am kommenden Sonntag. Wir freuen Uns auf Ihr kommen!

 

Tore: 4:1 (10.) K. Bremenkamp (K. Bächle), 6:2 (12.) K.Bremenkamp (D. Houska), 6:3 (17.) K. Bremenkamp, 9:4 (31.) K.Bremenkamp

 

Strafen: Stuttgart 16min + 10min Diszi, Herrischried 20min

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp (4)

 

 

 

  11.11.2007 EHC Herrischried - ESG Esslingen  6:8  

Chancenpleite gegen Esslingen

Es kann nur besser werden! Torschusshemmungen und Chancentod brachten die Hotzenwälder Withe-Stags um ihren Sieg gegen die

Gäste aus Esslingen.

 

Einen schwer einschätzbaren Gegner erwarteten die Jungs vom EHC Herrischried an diesem Sonntagabend in der Eissporthalle in Herrischried.

Nach den ganzen Umstellungen im Training sowie verstärktem Konditionsübungen und verbessertem Zusammenhalt lief der EHC Herrischried mit kompletter Mannschaft gegen den ESG Esslingen auf. Für die Mannschaft war klar, es muss nach drei Niederlagen ein Sieg her. Kapitän Alexander Eckert forderte von seinen Mannschaftskameraden ein Spiel, in dem jeder einzelne Zuschauer, den Kampfgeist, der die Spiele des EHC immer spannend machte, endlich wieder zu zeigen.

 

Voll motiviert gingen die Spieler vor etwa 200 Zuschauern aufs Eis. Doch schon im ersten drittel wurde deutlich, dass das Team gegen die vollbesetzte Truppe aus Esslingen, zuwenig Torchancen nutze. Somit lag man bereits nach drei Minuten mit 0:1 durch den ersten Torschuss nach einem der vielen Esslinger Konter zurück…. Diesen Rückstand konnte aber Alexander Eckert in der 6. Minute ausgleichen und durch Jürgen Denz mit einem schönen Abstaubertor sogar auf 2:1 in Führung gehen. Die Euphorie hielt allerdings nicht lange an, als Esslingen nur wenige Sekunden später auf 2:2 verkürzte. Mit diesem Ergebnis gingen beide Mannschaften in die erste drittel Pause.

Die Spieler des EHC nahmen sich vor, den Mythos der Schwäche im 2. Drittel zu beseitigen und endlich ihre guten Chancen vor dem Tor der Esslinger zu nutzten. Anderst wie erwartet begann das Drittel mit mehreren Strafen für Esslingen. Die dadurch entstehende Überzahlsituation für den EHC konnte aber nicht genutzt werden. Durch zu hektisches Spielen gelang den Gästen sogar ein Konter. Als dann der EHC plötzlich mehrere Strafen (darunter auch die erste 10 Minutenstrafe für Marcus Pankratz in seiner Kariere) bekam und in Unterzahl spielen musste, war das durcheinander perfekt. So ging Esslingen in der 6. Minute mit 3:2 in Führung. Als der EHC wieder komplett war, gelang Sascha Metzger einen tollen Pass zu Klaus Bächle, der mit einem souveränen Tor auf 3:3 verkürzte. Leider war dies nur ein kurzes Aufblitzen der Heimmannschaft. So stand die Anzeigetafel trotz vielen Möglichkeiten für den EHC nach dem 2. Drittel auf 6:4 für Esslingen, nachdem Alexander Eckert in der Schlussminute das vierte Tor für seine Mannschaft in einem schönen Alleingang schoss.

 

Das Spiel war noch nicht verloren, dachte sich das Team aus Herrischried und wollte noch mal alles für einen Sieg geben. Doch auch das letzte Drittel startete unruhig uns so lag der EHC bereits nach sechs Minuten im Schlussabschnitt 8:4 in Rückstand bevor Alexander Eckert in der 13. Minute durch Zuspiel von Jürgen Denz und Dominik Zöller auf 8:5 verkürzen konnte. Jetzt begriffen auch die Zuschauer, dass ihre Herrischrieder mit noch mehr Unterstützung das Spiel in den letzten verbleibenden Minuten noch reißen können. Und so legte der EHC noch mal einen Schlussspurt hin, der das Spiel noch mal richtig spannend machte. Esslingen kam nur noch selten aus dem eigenen Drittel. Acht Minuten vor Spielende bekamen die Esslinger dann auch noch einen verdienten Penalty zugesprochen, den Simon Pankratz, der die letzten 20 Minuten das Tor hütete, glänzend parierte. Der Topscorer an diesem Abend hieß Alexander Eckert und um dies deutlich zu machen, schoss er sein viertes Tor fünf Minuten vor Spielende. Doch trotz Kampfgeist in den Schlussminuten konnte der EHC Herrischried mit seinen viel zu vielen ungenutzten Torchancen keinen Sieg erkämpfen, den sie so dringend nötig hätten. Mit Sicherheit wäre ein Sieg völlig verdient gewesen.

 

Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern und Sponsoren für die wichtige Unterstützung und freut sich schon, euch am nächsten Heimspiel gegen den FSV Schwenningen am 25. November wie gewohnt um 18:30 Uhr wieder begrüßen zu dürfen.

 

Tore: 1:1 (6.) Eckert (Houska), 2:1 (17.) Denz (Bremenkamp, Bächle), 3:3 (31.) Bächle (Metzger), 4:5 (38.) Eckert, 5:8 (53.) Eckert (Denz, Zöller), 6:8 (55.) Eckert (Krejci)

 

Strafen: EHC Herrischried: 10min + 10min Diszi für M.Pankratz + 10min Diszi D.Houska; ESG Esslingen: 16min + 10min Diszi Kern Wayne

 

Zuschauer: ca. 200

Unsere Torschützen:

  • Alexander Eckert (4)

  • Jürgen Denz

  • Klaus Bächle

 

 

 

  04.11.2007 TSG Reutlingen - EHC Herrischried  8:4  

Achtbares Ergebnis gegen den klaren Favoriten aus Reutlingen

Trotz einer 8:4 Niederlage im Rückspiel der Landesliga BW gegen die TSG Reutlingen, müssen sich die Mannen des EHC Herrischried nicht verstecken.

 

Die zwischenzeitliche Trainingswoche, vor dem Rückspiel auf heimischen Eis der TSG Reutlingen, wurde nach einberufener Spielerversammlung zu verstärktem Eistraining genutzt. Auf Seiten der Herrischrieder musste einfach erkannt werden, dass man durch fehlende Trainingspräsenz, mangelhafte Trainingseinstellung, und und und, nur die Schlusslicht-Laterne als Gewinn der diesjährigen Landesligasaison mit nach Hause nehmen könne. Da dieses natürlich bei keinem gewollt ist, einigte man sich von nun ab wieder auf verstärktes Training sowie einfach eine andere Einstellung beim Auftreten des EHC Herrischrieds. So präsentierte sich zum Heimspiel der Reutlinger eine ganz andere Mannschaft aus Herrischried.

Mit veränderter Reihenaufstellung gingen die Herrischrieder gegen den vor Heimpublikum noch stärker erwarteten Gegner in das erste Spieldrittel. Man merkte von Beginn an, dass sich die Reutlinger vor den etwa 300 Zuschauern in Topform präsentieren wollten. Hinzukam das die Reutlinger Roberto Cazacu, einen ehemaligen ukrainischen Nationalspieler, zum ersten Mal in ihren Reihen hatten. Dies sollte dann auch so geschehen. Es muss den Herrischriedern wie eine Art Déjà-vu vorgekommen sein. So lag man doch, wie im Heimspiel auch, nach 10 Minuten bereits 3:0 hinten. Dies war dann auch gleichzeitig schon der Pausenstand nach dem 1. Spieldrittel. Man musste sich ernsthafte Gedanken machen ob man schon wieder so Sang und Klanglos untergehen wollte oder sich nun mal am Riemen reißen wollte. Spielertrainer Houska war zwar von der bisher gezeigten Leistung recht zufrieden, doch musste einfach noch mehr passieren.

 

Im Mitteldrittel waren die Reutlinger zwar phasenweise mit dem schöneren bzw. sehenswerteren Eishockey unterwegs, doch musste man sich ab dort eigentlich nicht mehr verstecken. Chancen ergaben sich zuhauf auf beiden Seiten der Spielfläche, größtenteils aber neutralisierte man sich gegenseitig. In der 28. Spielminute war es dann endlich soweit: Dominik Zöller verwandelte, nach schöner Vorlage von Dusan Houska aus der Ecke direkt vor das Tor, mit einer präzisen Abnahme zum 3:1. Sollte der Knoten nun geplatzt sein? Leider waren die Reutlinger nicht wirklich beeindruckt und stellten den 3 Tore Vorsprung innerhalb von nur 17 Sekunden wieder her. Trotz der wirklich sehenswerten Leistung der gesamten Herrischrieder Mannschaft konnten die Reutlinger durch hervorragende Konter ihre Führung zum Ende des Mitteldrittels auf 6:1 ausbauen. Auch wenn der Spielstand ganz klar auf Seiten der Reutlinger war, musste man den Kopf nicht im Sand vergraben. Man konnte recht gut Mithalten doch leider fehlte das gewisse Quäntchen Glück im Abschluss. Im gesamten Spiel tauchte des Öfteren ein Herrischrieder Spieler völlig alleine vor dem Reutlinger Tor, doch die Auswertung war miserabel.

Nochmals mit eindringlichen Worten von Spielertrainer Dusan Houska motiviert, ging es in den Schlussabschnitt.

Auf dem Eis zeigte sich ein verdrehtes Bild. Herrschried spielte munter mit und war sogar im Großteil der Chancen, während die Reutlinger ihren Sturmlauf beendeten und wohl mit der Kondition zu kämpfen hatten. Das Spiel ging nun klar an die Mannschaft aus Herrischried. In der 43. Spielminute war es endlich wieder soweit. Klaus Bächle lief über den linken Flügel in das gegnerische Drittel ein und passte auf den vor dem Tor stehenden Klaus Bremenkamp, dieser passte wieder zurück auf Klaus Bächle welcher dann locker zum Tor einschießen konnte. Dies war wohl auf beiden Seiten das Tor des Abends gewesen. Von dort ab ging es wieder auf und ab auf dem Spielfeld. Das glücklichere Händchen besaßen nun leider wieder die Reutlinger. Bis zur 60. Spielminute konnten diese ihre Führung auf 8:2 ausbauen. Doch anstatt sich irgendwann aufzugeben kämpften die Herrischrieder wacker und erzielten noch weitere Tore. Klaus Bächle passte nach gewonnenem Bully auf Klaus Bremenkamp welcher diesmal über den linken Flügel einlief. Sascha Metzger beschäftigte den einzig mitgelaufenen Verteidiger und bereitete somit Klaus Bremenkamp einen Sololauf auf den Torhüter. Nach vorher misslungenen Torversuchen konnte dieser nun endlich einschießen. Zwischenstand 8:3. Doch dies sollte es noch nicht gewesen sein. Exakt eine Sekunde (59:59) konnte Sascha Metzger nach Vorlage von Thomas Krejci und Jürgen Denz zu seinem ersten Saisontor und zum Endstand von 8:4 ein stochern.

 

Abschließend betrachtet waren die Reutlinger zwar die spielerisch stärkere Mannschaft, schon alleine aufgrund des Mannschaftspotenzials sowie der Mannschaftsdichte, doch waren die Herrischrieder knapp an einer kleinen Sensation vorbeigeschrammt. Hätte man seine Chancen besser verwertet und hier und da ein bisschen Glück gehabt hätte das Ergebnis auch ganz anders aussehen können. Jedenfalls konnte man sich Mannschaftlich motivieren und durch Teamgeist sowie Kampf ein wirklich schönes Eishockeyspiel abliefern. Auch die beiden 18 Jahre jungen Neuzugänge Marc Blindenbacher (kam vom EHC Reinach - CH) und Patrick Kupka, der von der ESG Weil am Rhein zu den White Stags gewechselt hat, konnten sich gut in das Team integrieren und boten eine gute Leistung. Man wird die bevorstehende Trainingswoche erneut für intensives Training nutzen und schauen die eine oder andere technische Finesse einzubauen.

Also seien Sie am nächsten Sonntag, den 11.11.2007 um 18:30 Uhr wieder in der Eishalle Herrischried um unseren EHC Herrischried gegen die ESG Esslingen anzufeuern.

 

Tore EHC Herrischried: 3:1 (28.) Domink Zöller (Dusan Houska), 6:2 (43.) Klaus Bächle (Klaus Bremenkamp, Marc Blindenbacher, 8:3 (60.) Klaus Bremenkamp (Klaus Bächle), 8:4 (60.) Sascha Metzger (Thomas Krejci, Jürgen Denz)

 

Strafen: TSG Reutlingen 28min + 10min Diszi, EHC Herrischried: 24min

 

Zuschauer: ca. 300

Unsere Torschützen:

  • Dominik Zöller

  • Klaus Bächle

  • Klaus Bremenkamp

  • Sascha Metzger

 

 

 

  28.10.2007 EHC Herrischried - TSG Reutlingen  2:13  

Klatsche die Zweite!

Der EHC Herrischried musste sich im ersten Heimspiel der Saison erneute deutlich mit 2:13 (2:3/0:4/0:6) gegen die besser spielenden Reutlinger geschlagen geben.

 

Es wurde auf Seiten der Fans und Spieler langersehnt.. Das erste Heimspiel für den EHC Herrischried vor heimischer Kulisse. Im Nachhinein möchten wohl aber Fans wie auch Spieler diese Begegnung am liebsten wieder vergessen. Man hatte sich nach dem verkorksten Saisonauftakt in Schwenningen sowie dem desaströsen Freundschaftsspiel in Basel eine Menge Gedanken gemacht, Reihen umgestellt und sich geschworen durch mannschaftliche Geschlossenheit und Kampf in das Spiel finden zu wollen. Dies ging jedoch von Anfang an gründlich in die Hose und man lag bereits in der 10. Spielminute mit 0:3 zurück. Durch einen Konter von Klaus Bremenkamp, der auf den erstmalig spielenden Dusan Houska passte, konnte in der 16. Spielminute auf 1:3 verkürzt werden. Nach diesem Treffer bekamen die Herrischrieder wohl Höhenluft und spielten die sehr stark spielenden Reutlinger für die restlichen Minuten des 1. Spieldrittel buchstäblich an die Wand. Erneut konnte Klaus Bremenkamp einen Konter fahren und durch einen starken Schlagschuss zum Pausenstand von 2:3 einschießen. Trainer Houska war gegen den erwartet starken Gegner mit der Leistung durchaus zufrieden und bemängelte nur einige Stellungsspezifische Schwachpunkte. Schlussendlich sollte man so stark weiterspielen und sehen, dass man mit gleichem Druck in das Mitteldrittel startet.

 

Doch, wie eigentlich immer auf Herrischrieder Seite, begann das typische 2.Drittel. Man ließ sich spielerisch wie auch läuferisch in beinahe allen Belangen vorführen und fand einfach kein geeignetes Mittel um wirklich mal für Entlastung zu sorgen oder gar einen sehenswerten Gegenangriff starten zu können. Als währe dies nicht genug, brach dem Spieler Bremenkamp zum Ende des 1. Drittels die Schlittschuhkufe, so dass dieser auf geliehenen Schlittschuhen weiterspielen musste. Dies passte zum Allgemeinbild der heute ab dem 2. Drittel sehr schwach spielenden Herrischrieder. Ende des Mitteldrittels stand dann schon ein 2:7 auf der Anzeigentafel.

 

Im Kreis der Spieler sowie auch des Trainers war klar, dass man heute wohl auf verlorenem Posten stehen würde. Trotz alledem wollte man sich nicht so vorführen lassen und war nun auf eine gewisse Ergebnisskosmetik bedacht und gleichzeitig darum, noch etwas ansehnlicheres Eishockey für die etwa 300 Fans zu bieten. Leider sollte auch dies wieder gründlich in die Hose gehen. Simon Pankratz, welcher für Michael Kiepert ausgewechselt wurde, muss sich wie in einer Schießbude vorgekommen sein. Die Reutlinger machten weiterhin ununterbrochen Druck und konnten den bis dahin glänzend haltenden Pankratz in der 45. Spielminute überwinden. Von da ab war der Reigen wieder eröffnet und die Reutlinger konnten nach belieben Kombinieren und Schießen. Am Ende des Abend hatte die TSG Reutlingen die Mannen vom EHC Herrischried deutlich mit 13:2 abgefertigt.

 

Man muss dieses Ergebnis durchaus anerkennen, wohl auch leider in dieser Höhe. Aufgrund der anderen Ergebnisse der anderen Teams sowie des einfach zu mangelhaft besetzten Kaders muss man sich wohl eingestehen in dieser Saison bzw. wenigstens in der Vorrunde einen schweren Stand zu haben. Selbstverständlich werden die Spieler wie auch der Trainer alles Versuchen um vielleicht doch den ein oder anderen Überraschungs-Coup zu

landen und den immer treuen Fans weiterhin schönes Eishockey bieten zu können. Vielleicht ja schon im Rückspiel in Reutlingen am nächsten

 

Sonntag. Auf ihre Mitfahrt würden wir uns freuen die Mitfahrt ist natürlich wie immer kostenlos im großen Mannschaftsbus. Ansonsten steht das nächste Heimspiel am 11.11.2007 um 18:30 Uhr gegen die ESG Esslingen auf dem Plan. Wir freuen uns auf Ihr kommen.

 

Die Torschützen: 1:3 (15.)Dusan Houska (Klaus Bremenkamp, 2:3 (19.) Klaus Bremenkamp (Alexander Eckert)

 

Strafen: Herrischried 24min, Reutlingen 16min + 10min Diszi Vess

 

Unsere Torschützen:

  • Dusan Houska

  • Klaus Bremenkamp

 

 

 

  21.10.2007 EHC Binningen - EHC Herrischried  11:2  

Generalprobe misslungen….

Um für das erste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die TSG Reutlingen Spielpraxis zu bekommen trat der

EHC Herrischried am Wochenende beim EHC Binningen an.

 

Trainer Dusan Houska legte dabei keinen Wert auf das Ergebnis, sondern musste sich auf die Konstellation der beiden Blöcke konzentrieren. Die White Stags waren mit Torhüter Michael Kiepert und Zehn Feldspielern angetreten, davon sechs geübte Verteidiger und Vier gelernten Stürmer. Aufgrund dieser Ausgangslage konnte also kein eingespielter Block auf das Eis geschickt werden. Der Schweizer 4.Ligist hingegen konnte im Gegensatz zu den Herrischriedern mit drei Blöcken auflaufen, was dann sofort zu Spielbeginn deutlich wurde. Zum Ende des ersten Drittels zogen sie mit 6:1 Toren davon. Auf Seiten der Herrischrieder lief rein gar nichts zusammen und man merkte den Jungen Spielern, auf ungewohnten Positionen, wahrlich ihre Nervosität an. Speziell der zweite Block mit Metzger, Denz und Kupka im Sturm und Giacometti und Pankratz in der Verteidigung stand unter Dauerdruck und war völlig überfordert. Der erste Block mit Bächle, Eckert, Blindenbacher (Sturm) und Houska, Krejci (Verteidigung) konnte zwar einige Torchancen verbuchen doch das offensiv agierende Konzept lud die Heimmannschaft wahrlich zum Tore schießen ein.

Im zweiten Drittel wechselte dann Dusan Houska für den im Sturm eingesetzten Verteidiger Marc Blindenbacher die Positionen. Allerdings half auch dies nicht unbedingt zur Besserung. Zwar konnte die Reihe um Houska das Spielgeschehen neutralisieren, doch der zweite Block fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Binningen konnte in einem absolut fairen Eishockeyspiel ( keine Strafminuten! ) locker Aufspielen und kam durch weitere Tore zum 9:2 Pausenstand.

 

Im letzten Drittel dasselbe Bild. Die Schweizer kontrollierten das Spielgeschehen und die White Stags waren darauf bedacht das Ergebnis nicht eskalieren zu lassen. Beim Spielstand von 11:2 ab der 50. Spielminute kam dann auf Beiden Seiten kein Schwung mehr auf und das Spiel plätscherte bis zum Abpfiff vor sich hin.

 

Schlussendlich verkaufte sich der EHC Herrischried ganz klar unter Wert. Viel zu locker nahm das Team die Ernsthaftigkeit dieses Vorbereitungsspiels. Doch am kommenden Sonntag findet das heiss ersehnte erste Heimspiel gegen die TSG Reutlingen statt bei dem die White Stags hoffentlich in gewohnter Aufstellung antreten und um endlich die negativen Ergebnisse der letzten Spiele neutralisieren zu können.

 

Aufstellung: Klaus Bächle, Dusan Houska, Alexander Eckert Marc Blindenbacher, Thomas Krejci Sascha Metzger, Jürgen Denz, Patrick Kupka Marcus Pankratz, Raphael Giacometti

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bächle (2)

 

 

 

  30.09.2007 FSV Schwenningen - EHC Herrischried  11:2  

Deutlich misslungener Saisonauftakt

Im Saisoneröffnungsspiel der neuen Landesliga BW 2007/08 unterliegt der EHC Herrischried deutlich beim
FSV Schwenningen mit 11:2 (1:0/4:1/6:1).

Impressum | Datenschutz 

 

EHC HERRISCHRIED HOTZENWALD WHITE STAGS e.V.

Salpetererweg 31 / 79737 Herrischried

E-mail: info@ehc-herrischried.de / ehc-homepage@t-online.de

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