SPIELBERICHTE Saison 2009-2008

  21.03.2009 ESV Hügelsheim 1b - EHC Herrischried  3:4 n.P.  

2 Punkte zum Saisonende

White Stags machen sich selbst das Leben schwer und gewinnen gegen den ESV Hügelsheim 1b mit 4:3 (2:2/1:1/0:0/0:1) Toren nach Penaltyschiessen.

 

Aufgrund der bekannten Disqualifikation des FSV Schwenningen ging es am vergangenen Samstagmorgen zum letzten Landesligaspiel der Saison. Das Ziel für die letzte Begegnung waren 3 Punkte, doch die White Stags taten sich auf der Hügelsheimer Eisfläche schon immer schwer.

Diese Kenntnis mussten die mitgereisten Fans bereits nach 25 Sekunden miterleben. Denn die Gastgeber gingen mit dem ersten Schuss in Führung. Zu diesem Zeitpunkt standen wohl alle Spieler gedanklich noch in der Kabine, denn kein Spieler griff energisch ein und Goalie Simon Pankratz sah beim Gegentor auch nicht gerade gut aus. Was im ersten Spielabschnitt folgte glich eher einem chaotischen Hühnerhaufen auf der Suche nach einem Nest, ähm einer Hartgummischeibe. Doch der Gegner spielte keineswegs besser und suchte seine Chancen in Form von Kontern aus dem eigenen Drittel heraus. In Spielminute 7 schnürte die zweite Reihe der Herrischrieder den Gegner ins eigene Drittel und kam zum verdienten Ausgleich. Dominik Zöller fälschte einen Schuss souverän ins Gästegehäuse ab. Doch die Führung hielt nicht lange Bestand. Erneut gerieten die White Stags in Rückstand und das Chaosspiel nahm seinen Lauf. Erst nachdem David Oulik mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel den Ausgleichstreffer markierte, kam etwas Ordnung ins Spiel. Doch bis zum Ende des ersten Abschnitts war kein Schuss platziert genug um die Führung zu ergattern.

Kapitän Alexander Eckert, welcher angekündigt hat nach der Saison die Schlittschuhe an die Wand zu nageln, versuchte in der Pause seinem Team den vermissten Kampfgeist einzuprägen – Was teilweise auch gelang. Im Mittelabschnitt war zwar weiterhin nicht alles Gold was glänzte, doch immerhin standen sich die Spieler nicht mehr ganz so oft vor den eigenen Füssen und kamen zu besseren Torchancen. Doch auch „100prozentige“ Möglichkeiten wurden kläglich vergeben. Klaus Bächle dachte sich in Minute 27 wohl „Wenn‘s halt so nicht klappt, dann machen wir die unmöglichen „Pfannen“ rein“…. Aus dem Eck heraus auf Höhe der Torlinie schoss er die Hartgummischeibe mit Volldampf aufs gegnerische Tor und siehe da, die Scheibe war drin. Erste Führung für die White Stags, welche wohl allen Spielern beider Mannschaften ein Schmunzeln ins Gesicht drückte. Egal… Denn verdient war die Führung allemal.

Nach dreißig Minuten kam es dann zum letzten Einsatz von Michael „Jackson“ Kiepert. Auch er wird nach 6 Jahren EHC Zugehörigkeit seine Landesligakarriere beenden.

Damit Herr Kiepert sich zum Schluss nochmals beweisen durfte, verweigerte sein Team ab sofort jegliches Abwehrverhalten um den Herrischrieder Schlussmann auch nochmal richtig in Fahrt zu bringen. Das kurzzeitige „Black-Out“ der Feldspieler dürfte die Herrischrieder Zuschauer dennoch nicht gestört haben – denn sie bekamen als Ersatz eine Glanzparade nach der anderen von ihrem Schlussmann geboten. Als dann wieder alle beteiligten ihre Gedanken beim Eishockey hatten und auf den 4:2 Führungstreffer drückten, gelang den Hornets durch einen Konter der 3:3 Ausgleichstreffer.

Im Schlussabschnitt bot sich dasselbe Bild. Zwar nicht toll anzusehen, dennoch optisch überlegen, versuchten die Herrischrieder den wohl entscheidenden Treffer zu erzwingen. Doch die gegnerische Torhüterin hielt ihr Team weiter im Rennen und so langsam glaubte man es fehle an Zielwasser auf Seiten der Herrischrieder Spieler… (Kein Wunder, denn das Bier und weitere alkohlhaltige Getränke standen ja unangetastet im Bus ;-) )

Also musste die Entscheidung nach 60 Minuten durch ein Penaltyschiessen her. Nachdem Dirk Hierholzer und Alexander Eckert scheiterten, konnte David Oulik seinerseits den Puck im Gehäuse unterbringen. Zum Abschluss seiner Eishockeykarriere (Von Schlittschuhen an die Wand hängen war bei ihm nicht die Rede…) hielt Michael Kiepert die ersten beiden Versuche noch souverän. Doch obwohl „Jackson“ beim dritten Versuch auch noch an der Scheibe dran war, fand der Puck seinen Weg ins Tor. Bekanntlich mussten nun die nächsten drei Schützen notiert werden um den entscheidenden Treffer zu erzielen. Nachdem ein Hügelsheimer Spieler mit seinem zweiten Versuch an Kiepert gescheitert war, machte Dominik Zöller dann endlich den Sack zu, was eine Punkteteilung von 2 zu1 zu Gunsten der White Stags bedeutete.

Nach dem Spiel konnten sich Spieler und Fans dem vorhin erwähnten „Zielwasser“ widmen und die verkorkste Saison zumindest halbwegs unterhaltsam ausklingen lassen…

Doch ganz zu Ende ist die Eiszeit in Herrischried noch nicht. In knapp vier Wochen (18. + 19. April) trägt der EHC Herrischried sein traditionelles Eishockeyturnier aus. Wer also, aufgrund der vielen Spielabsagen zum Saisonende, noch nicht genug vom Eissport hat, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist an beiden Tagen kostenlos. Die genauen Spielpaarungen und Spielzeiten werden demnächst bekannt gegeben. Spannende Spiele sind jedenfalls garantiert, wenn unter anderem der EHC Binningen (ungeschlagener 4.Liga Meister in der Schweiz) sowie Drei-Länder-Eck-Liga Meister (Hobbyliga in der auch der EHC Herrischried 1b teilgenommen hat) Freiburg Vikings zu Gast auf dem Hotzenwald sind.

 

Tore: 1:1 (7.) D.Zöller (M.Pankratz), 2:2 (17.) D.Oulik (D.Baier), 2:3 (26.) K.Bächle, 3:4 (Penalty) D.Zöller

Strafen: Hügelsheim 1b 10x2min + 10min Diszi, Herrischried 12x2min + 10min Diszi T.Krejci

 

Tore: 1:1 (7.) D.Zöller (M.Pankratz), 2:2 (17.) D.Oulik (D.Baier), 2:3 (26.) K.Bächle, 3:4 (Penalty) D.Zöller

Strafen: Hügelsheim 1b 10x2min + 10min Diszi, Herrischried 12x2min + 10min Diszi T.Krejci

 

Unsere Torschützen:

  • D.Zöller (2)

  • K. Bächle

  • D.Oulik

 

 

 

  01.03.2009 EHC Herrischried - VfR Pforzheim  2:4  

Doppelwochenende = 0 Punkte

Am vergangenen Wochenende mussten die White Stags gleich 2x antreten. Am Samstagabend fuhren die Mannen um Trainier Oulik nach Mannheim, keine 24 Stunden später gastierte der VfR Pforzheim in Herrischried.

 

EKU Mannheim – EHC Herrischried

Aufgrund mehrerer Sperren sowie beruflich verhinderten und kranken Spielern konnte der EHC Herrischried gerade Mal mit den elf übrig gebliebenen Spielern bei den Mad Dogs Mannheim antreten.

Angetreten ohne die drei Leistungsträger Alexander Eckert, Dirk Hierholzer sowie Thomas Zourek bot sich den Zuschauern in der Nebenhalle der SAP Arena kein erfreuliches Eishockeyspiel. Wie so oft, hatten die Herrischrieder zwar das Spielgeschehen im ersten Drittel im Griff, doch der erste Treffer gelang den Mad Dogs. Die White Stags liesen sich davon allerdings nicht beirren und konnten nach sieben Minuten den verdienten Ausgleichstreffer in Form von David Oulik erzielen und Thomas Krejci brachte die Herrischrieder in der 15. Minute sogar noch in Führung.

Im Mittelabschnitt gelang den Mannheimern der Ausgleichstreffer Doch erneut David Oulik konnte die Ein-Tore-Führung wieder herstellen. In einem von beiden Mannschaften chaotisch geführten Spiel hatten auf beiden Seiten die Spieler mehr Probleme mit sich selbst als mit dem Gegenspieler. Pässe kamen selten an und wenn doch, dann sprang die Scheibe des Öfteren ins Nirgendwo.

Im Schlussabschnitt konnten die Mad Dogs dann in der 47.Minute ausgleichen und es war eine Frage der Zeit bis der spielentscheidende Führungstreffer fiel. Hüben wie drüben gab es Torchancen, doch auf beiden Seiten standen mehrmals die Torhüter im Mittelpunkt welche ihrem Team jeweils das Unentschieden fest hielten. Vier Minuten vor Spielende war es allerdings dann doch soweit und der vierte Mannheimer Treffer musste eingesteckt werden. Alle EHC-Bemühungen, den erneuten Ausgleich zu erzielen, brachten schlussendlich nichts mehr und man musste sich mit 4:3 Toren geschlagen geben. Die Zuschauer dürften allerdings erfreut gewesen sein nachdem dann endlich der Schlusspfiff ertönte nach einer miserablen Leistung beider Teams.

 

EHC Herrischried – VfR Pforzheim

Nur einen Tag später empfingen die White Stags den Tabellenzweiten aus Pforzheim. Gegen die Goldstädter hatten die White Stags nach bereits drei Niederlagen einiges gut zu machen.

Wie schon in Mannheim, waren die Herrischrieder im ersten Drittel die spielbestimmende Mannschaft. Doch die auf Konter lauernden Gold Stars konnten bereits nach 3 Minuten den ersten Treffer an diesem Abend erzielen. Es war ja für die White Stags nichts Neues einem Rückstand hinterher zu laufen. Also ging die Marschroute weiterhin in Richtung des Gästegoalies. Doch die tief stehenden Gäste wehrten sich mit Kopf und Fuß so dass es bei dem 0:1 nach 20 Minuten blieb.

Nach Wiederanpfiff sollte dann endlich der verdiente Ausgleichstreffer erziehlt werden. Aufgrund einiger Pforzheim Strafen standen die Gäste in Unterzahl noch tiefer, was die White Stags dazu veranlasste noch offensiver zu agieren. Dies rächte sich allerdings in Form eines weiteren Gegentreffers und so stand es nach 24 Minuten 0:2 für die Gäste. Doch vom Tabellenzweiten war weiterhin nicht sonderlich viel von dessen Offensivstärke zu sehen. Die Gäste kamen ganz schön ins Straucheln und präsentierten den verdutzten Zuschauern oftmals ungewohnte Fehler in der Defensive. Einen dieser Fehler nutze David Oulik zum überfälligen, ersten White Stags Treffer. Danach wurden die Seiten zum letzten Mal gewechselt.

Das Ziel für den Schlussabschnitt war klar: Der Ausgleichtreffer sollte endlich folgen. Doch es waren gerade mal 27 Sekunden gespielt da zappelte der Puck erneut im Gehäuse von Simon Pankratz und der Spielverlauf war erneut auf den Kopf gestellt. Ab diesem Zeitpunkt machte sich dann leider das Spiel vom Vorabend in den Knochen der Spieler bemerkbar. Das Tempo aus den ersten 40 Minuten konnte nicht mehr gehalten werden so dass die Goldstädter immer besser ins Spiel kamen. So kam es das den Gästen in der 56. Spielminute der vierte Treffer an diesem Abend gelang und kurz darauf eine Auszeit der Pforzheimer folgte. Das Herrischrieder Team wollte sich mit diesem deutlichen 1:4 allerdings nicht geschlagen geben, fightete sich nochmals zurück ins Spiel und konnte tatsächlich noch den zweiten Treffer wörtlich erkämpfen. Nahezu alle Spieler befanden sich vor dem Pforzheimer Tor ehe zunächst weder die Zuschauer noch die meisten Spieler den Puck hinter der Linie registrierten. Erst als der Unparteiische das Tor symbolisierte keimte zumindest etwas Freude auf. Mit dieser 2:4 Niederlage mussten sich die White Stags dann endgültig geschlagen und erneut wurde vom Gegner vorgeführt wie man mit wenig Torchancen die für einen Sieg nötigen Treffer erzielt.

 

Weiter geht es schon am kommenden Sonntag auf heimischem Eis. Als Gegner wird nicht der EHC Heilbronn antreten, welcher sein Team bekanntlich aus der Landesliga zurück gezogen hat, sondern die Fighting Boys aus Schwenningen werden zum Nachholspiel Gast auf dem Hotzenwald sein.

Spielberginn am Sonntag ist wie gewohnt um 18:30Uhr.

 

Statistik EHC Herrischried – VfR Pforzheim

Tore: 1:2 (39.) D.Oulik, 2:4 (59.) K.Bächle

Strafen: Herrischried 5x2min + 10min Diszi D.Hierholzer und 5min+20min T.Zourek, Pforzheim 7x2min + 5min+20min Jeckel

 

Unsere Torschützen:

  • David Oulik

  • Klaus Bächle

 

 

  28.02.2009 EKU Mannheim - EHC Herrischried  4:3  

Spielbericht siehe oben (Beim Bericht für das Doppelwochenende)

 

Statistik EKU Mannheim – EHC Herrischried

Tore: 1:1 (8.) D.Oulik (T.Krejci,D.Zöller), 1:2 (15.) T.Krejci (D.Zöller,D.Oulik), 2:3 (29.) D.Oulik (T.Krejci, T.Huber)

Strafen: Mannheim 10x2min, Herrischried 6x2min

 

Unsere Torschützen:

  • David Oulik (2)

  • Thomas Krejci

 

 

 

  22.02.2009 EHC Herrischried - EC Stuttgart 1b  2:9  

Niederlage gegen den Tabellenführer

Am vergangen Sonntag mussten sich die White Stags nach dreiwöchiger Spielpause zu Hause dem Tabellenführer aus Stuttgart mit 2:9 Toren geschlagen geben.

 

Dabei fing das erste Drittel trotz der langen Pause recht gut an für die Gastgeber. In einem schnellen, ersten Drittel sahen die ca. 150 Zuschauer, die sich trotz Fastnacht und widrigen Wetterverhältnissen auf den Weg in die Herrischrieder Eissporthalle machten, ein ausgeglichenes Spiel mit einem leichten Chancenplus der White Stags. Die Gäste, zu Beginn nur auf schnelle Konter fixiert, tauchten dennoch öfters alleine vor dem Gehäuse von Simon Pankratz auf und konnten ihre Kaltschnäuzigkeit mit drei Treffern unter Beweis stellen. Von den Gegentoren liesen sich die Herrischrieder leider etwas beirren und mussten sich nun des Öfteren im eigenen Drittel unter Beweis stellen.

Zu Beginn des Mittelabschnitts stand die White Stags Defensive etwas stabiler und konnte Druck auf das Tor der Schwaben ausüben. In der 16. Spielminute gelang dann endlich der verdiente Anschlusstreffer durch Klaus Bächle. Doch was ab der 29. Minute folgte, sah man bislang noch nie im eigenen Stadion. Zunächst wurde Thomas Krejci mit einer zehnminütigen Disziplinarstafe auf die Strafbank verwiesen. Keine 3 Minuten später folgte Thomas Krejci, sowie 5 Minuten darauf folgten Dominik Zöller und Daniel Baier. Alle drei bekamen ebenfalls eine 10 Min Diszi Strafe aufgebrumt. Schlussendlich saßen dann sechs!!! White Stags (Es folgten noch 2 Minuten Strafen) gleichzeitig auf der Strafbank, drei weitere Spieler rackerten auf dem Eis und auf der Wechselbank blieben gerade noch 2 Ersatzspieler übrig…

Mit dieser Besetzung ging es dann auch in den Schlussabschnitt und was folgte lässt sich leicht erahnen. Richtig - Der Kräfteverschleiss machte sich deutlich, welcher die Gäste natürlich in Tore umsetzen konnten. Gerade mal zwei Minuten waren gespielt und schon stand es 6:1 aus Stuttgarter Sicht. Nachdem sich das Herrischrieder Team wieder vollständig auf dem Eis befand folgte der zweite White Stags Treffer an diesem Abend. David Oulik konnte mit einem kräftigen Schlagschuss den starken Stuttgarter Goalie überwinden. Dennoch hatten die Herrischrieder dem Tabellenführer nichts entgegen zu setzen. Nach dem Schlusspfiff stand ein verdienter Stuttgarter 9:2 Sieg auf der Anzeigetafel. Mit etwas mehr Glück im Abschluss und Konsequenz im Defensivverhalten wäre diese hohe Niederlage allerdings nicht so deutlich ausgegangen.

Doppelwochenende steht bevor

 

Am kommenden Samstag gastieren die White Stags bei den Mad Dogs Mannheim. Abfahrt zur SAP Arena ist an der Herrischrieder Eissporthalle um 13:15Uhr. Tags darauf, also am Sonntag, steht dann gleich die nächste Partie auf dem Programm. Der EHC Herrischried trifft in der Herrischrieder Eissporthalle auf den Tabellenzweiten VfR Pforzheim. Spielberginn ist wie gewohnt um 18:30Uhr.

 

Tore: 1:3 (26.) K.Bächle (T.Zourek), 2:6 (44.) D.Oulik

Strafen: Herrischried 12x2min + 4x10min (Krejci, Hierholzer, Zöller, Baier); Stuttgart 9x2min

 

Zuschauer: ca. 150

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bächle

  • David Oulik

 

 

 

  31.01.2009 ESG Esslingen - EHC Herrischried  3:6  

6:3 Auswärtssieg in Esslingen

Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung gelingt den White Stags die Revanche für die herbe 4:9

Heimniederlage vom vergangenen Oktober

 

Am vergangenen Samstag machten sich 35 White Stags Fans und die 14 Spieler auf den Weg nach Esslingen. Nach der bitteren Niederlage im Hinspiel wollten die Mannen und Coach Oulik einiges gut machen und unbedingt die Punkte mit nach Hause nehmen. Das dies allerdings keine einfache Aufgabe werden würde, war jedem Spieler klar, nachdem man die bisherigen Ergebnisse der Gastgeber ins Visier genommen hatte.

Auftakt nach Maß: Das Startbulli fällt, die White Stags marschieren auf das Esslinger Gehäuse und zwingen den Schlussmann zur ersten Parade. Das darauf folgende Bulli wurde gewonnen, die Scheibe geht zu Daniel Baier an die blaue Linie und dieser nahm sich ein Herz und versenkte mit einem straffen Schuss zu seinem ersten Saisontreffer. Gespielt waren bis dato 31 Sekunden. Im weiteren Spielverlauf mussten beide Mannschaften immer wieder ihr Unter- bzw. Überzahlspiel beweisen. Denn nur selten waren beide Teams vollständig im Spielgeschehen. Tore wollten allerdings keine mehr fallen obwohl die EHC’ler das bessere Team waren. Kurz vor Drittelsende bewahrte Goalie Simon Pankratz mit einem grandiosen Reflex die Führung als die Gastgeber mit einer ihrer wenigen Möglichkeiten die Riesenchance zum Ausgleich hatten.

Die deutliche Ansprache von Coach David Oulik während der Pause schien zunächst absolut nicht aufzugehen. Denn den Schwaben gelang der Ausgleich. Doch die Herrischrieder Kufencracks waren keineswegs beeindruckt und lieferten nun ein zweites Drittel ab wie es schon länger nicht mehr zu sehen war. Die White Stags drückten das Home-Team ins eigene Drittel und setzten deren Goalie unter Dauerbeschuss. Wie im Rausch folgte nun ein Schuss nach dem Anderen auf das Gastgebergehäuse. Die 35 mitgereisten EHC Fans – gegenüber stand etwa dieselbe Anzahl an ESG Anhänger – waren ebenfalls Herr im Hause und konnten gleich vier Mal Tore bejubeln. Dirk Hierholzer, Klaus Bächle, Thomas Krejci und Marcus Pankratz schraubten das Ergebnis bis zum Drittelsende auf 5:1 Tore nach oben. Es hätte auch durchaus noch deutlicher sein können, doch unter anderem wurde ein regelgerechter Treffer durch Thomas Zourek nicht anerkannt als der ESG Schlussmann das eigene Tor aus den Ankern riss.

Im Schlussabschnitt experimentierte der Coach ein wenig und stellte die Reihen um. Auch aufgrund dessen weil Daniel Baier wegen einer gebrochenen Kufe zum Zuschauen gezwungen war. Zu Beginn des Schlussabschnitts kamen die Schwaben zur ihrer besten Phase und liesen den 5:2 Anschlusstreffer folgen. Die Gastgeber spielten fortan etwas ruppiger und dies setzten die etwas kleinlich pfeifenden Schiedsrichter in jede Menge Strafzeiten um. Was folgen sollte war der sechste EHC Treffer. Dieser lies allerdings trotz hochkarätiger Chancen ziemlich lange auf sich warten. Nachdem Thomas Zourek der oben erwähnte Treffer nicht zugesprochen wurde und er schon zweimal mit satten Schüssen das Metallgehäuse traf, setzte er den höchstverdienten Schlusspunkt zum völlig verdienten 6:3 Sieg. Die Esslinger selbst, sichtlich konditionell am Ende, wussten sich zu diesem Zeitpunkt nur noch durch unnötig harte Einsätze zu helfen ehe der Schlusspfiff folgte. Sichtlich zufrieden waren Fans und Spieler und machten sich im in einen Partybus umgewandelten Gefährt auf die Heimreise.

 

Am kommenden Wochenende steht dann endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Der Gegner an diesem Abend sind die Fighting Boys aus Schwenningen, welche schon beim letzten Heimspiel am Drei-König-Feiertag zu Gast waren. Der Startschuss fällt wie gewohnt um 18:30 Uhr.

Leider liegt kein Spielbericht mit der genauen Tor- und Strafstatistik vor. Sobald dieser vorhanden ist, folgen die genauen Angaben.

 

Torschützen: Daniel Baier, Klaus Bächle, Dirk Hierholzer, Thomas Krejci, Marcus Pankratz

 

Unsere Torschützen:

  • Daniel Baier

  • Klaus Bächle

  • Dirk Hierholzer

  • Thomas Krejci

  • Marcus Pankratz

  • Thomas Zourek

 

 

 

  24.01.2009 EC Stuttgart 1b - EHC Herrischried  6:2  

Zumindest Moralsieg gegen Stuttgart

In einem spannendenden, ausgeglichenen Eishockeyspiel bieten die zuletzt schwachen

White Stags endlich wieder eine ansehnliche Leistung beim Tabellenführer

 

Am vergangenen Samstag machten sich durch berufs- und verletzungsbedingte Ausfälle gerade mal 11 Feldspieler + Torhüter auf den Weg nach Stuttgart – Mit im Gepäck: rund 30 EHC Anhänger. Nach den zuletzt desolaten Vorstellungen gegen Heilbronn und Pforzheim bot der EHC Herrischried den Schwaben ordentlich Paroli.

Zunächst kam Stuttgart besser in Fahrt und konnte nach 2,5 Minuten mit einem für Goalie Simon Pankratz verdeckten Schuss den Führungstreffer markieren. Dies Schien wie ein Weckruf gewesen zu sein. Denn fortan bot sich den 90 Zuschauern ein ausgeglichenes Eishockeyspiel zwischen dem Tabellenersten und Tabellensechsten. Nach 4:35min fiel dann der völlig verdiente Ausgleichtreffer. Wenige Sekunden vorher beim ersten Anlauf noch gescheitert, konnte Thomas Krejci mit einem Hammer von der blauen Linie weg, das 1:1 erzielen. Der Führungstreffer wäre durchaus verdient gewesen. Denn überwiegend fand das Spielgeschehen vor dem Stuttgarter Gehäuse statt. Als sich die White Stags in Unterzahl beweisen mussten, fiel dann der Stuttgarter Führungstreffer. Erneut war für den EHC Schlussmann nichts zu halten da der Puck leicht abgefälscht und verdeckt den Weg ins Tor fand. Beirren liesen sich die Herrischrieder Kufencracks keineswegs. Auch nicht nachdem in Minute 16 der dritte Stuttgarter Treffer folgte.Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Pause.

Der Mittelabschnitt begann wie die ersten 20 Minuten. Den Zuschauern bot sich ein flottes Spiel. Hüben wie Drüben, und oft standen die beiden Torhüter im Mittelpunt des Geschehens. Leider nahmen die beiden Unparteiischen den Spielfluss aus der Begegnung. Beide Teams fighteten was das Zeug hielt, so dass sich das Schiedsrichtergespann oft gezwungen fühlte die Strafbanken nicht abkühlen zu lassen, obwohl die meisten Aktionen im fairen Rahmen blieben.. Kurioseste Szene war folgende: Dirk Hierholzer fiel in Bedrängnis des Gegners auf das Eis. Was folgte war eine Zweiminutenstrafe gegen den Stuttgarter Spieler. Dirk fiel aber nicht durch Fremdeinwirkung und entschuldigte sich beim bestraften Stuttgarter. Dies bekamen die Unparteiischen mit und verhängten ihm dafür eine Strafe wegen „Schwalbe“… Ziemlich unverständlich… Das Unterzahlspiel der White Stags war am heutigen Abend alles andere als bemerkenswert. Oder etwas doch? Denn Stuttgart konnte zum dritten Mal in Folge in Überzahl ein Tor markieren. Mit 4:1 wurden die Seiten erneut gewechselt und Coach Oulik konnte mit der Leitung seines Teams zufrieden sein. Einzigst die Torausbeute blieb zu bemängeln.

27 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt da zappelte endlich die Scheibe im Stuttgarter Netz. Nach herrlichem Pass von Klaus Bächle konnte Thomas Zourek den starken Schlussmann überwinden. Weitere Treffer, die den eigentlichen Spielverlauf dargestellt hätten, wollten allerdings nicht mehr fallen. Die Schwaben kamen durch ihre Kaltschnäuzigkeit zu weiteren Treffern so dass man sich am Ende mit 6:2 Toren geschlagen geben musste.

Schlussendlich konnten die White Stags mit erhobenem Kopf die Heimreise antreten. Auch wenn das Ergebnis nicht den wahren Spielverlauf darstellt, so boten die Mannen endlich wieder ein ordentliches Spiel ihren mitgereisten Fans.

 

Am kommenden Samstag gastiert der EHC Herrischried zum Abschluss der Auswärtsserie bei der ESG Esslingen.

Abfahrt an der Eissporthalle ist um 13:15Uhr.

 

Tore: 1:1 (5.) T.Krejci (T.Zourek, D.Oulik), 4:2 (41.) T.Zourek (K.Bächle, D.Oulik)

 

Strafen: Beide Team jeweils 12x2min

 

Zuschauer: 90 (davon etwa 30 aus Herrischried)

Unsere Torschützen:

  • T.Krejci

  • T. Zourek

 

 

 

  18.01.2009 VfR Pforzheim - EHC Herrischried  8:0  

Blamable White Stags Vorstellung

Erneut zeigen sich die Spieler des EHC Herrischried erschreckend schwach und müssen sich gegen den VfR Pforzheim

mit 8:0 Toren geschlagen geben.

 

Auf Pforzheimer Eis kommen die Mannen um Spielertrainer Oulik einfach nicht in Fahrt. Nachdem man vergangene Woche schon schlecht gegen Heilbronn spielte, rechnete keiner mehr mit einem weiteren Leistungseinbruch.

Dabei passte zunächst die Einstellung der Mannschaft. Man wollte sich wieder besser präsentieren, sich für die ersten beiden Niederlagen gegen die Goldstädter revanchieren und hatte auch noch einen besseren Tabellenplatz im Visier.

Zu Beginn des ersten Drittel sah das Spielgeschen auch recht ausgeglichen aus. Doch Pforzheim konnte aus dem Gewühl heraus in der zweiten Minute den Führungstreffer erzielen und als es 32 Sekunden später zum 2:0 klingelte, lief absolut gar nichts mehr auf Seiten der Herrischrieder. Zur ersten Pause musste man sich verdientermaßen mit 3:0 zufrieden geben.

Im Mittelabschnitt war kaum Besserung in Sicht. Weiter ging es mit vielen Einzelaktionen, Pässe wurden meterweit ins Nichts geschlagen und jede Menge unerlaubte Weitschüsse kamen zu Stande. 7:0 nach 40 Minuten.

Während der Pause stand jedem Spieler die Wut über die eigene Leistung im Bauch. Die deutliche Ansage von Kapitän Alex Eckert, sich nicht abschlachten lassen zu wollen, zeigte immerhin etwas Wirkung. Im Schlussabschnitt konnte der Gegner überwiegend vom eigenen Tor fern gehalten werden und einige Einschussmöglichkeiten verbucht werden. Doch Haben-Tore wollte heute keine fallen. Pforzheim ruhte sich auf der 7 Tore Führung aus und kam prompt mit der ersten Schussmöglichkeit zum achten Treffer.

Pforzheim war mit Sicherheit keine Übermannschaft. Doch die White Stags Abteilungen versagten total. Die Sturmläufe bestanden oft aus Alleingängen, die Verteidiger liesen den Gastgebern allen Platz der Welt vor dem Tor und die beiden ansonsten sicher agierenden Schlussmänner hatten heute auch keinen guten Tag erwischt.

 

Am kommenden Samstag geht es zum Tabellenführer nach Stuttgart. Bei einer ähnlich, blamablen EHC Spielweise wie gestern, werden die Hauptstädter Stürmer sicherlich viel Vergnügen haben. Daher heisst es, sich in den kommenden Tagen wieder zu finden um gegen den Stuttgarter EC nicht noch schlimmer da zu stehen.

 

Tore: Fehlanzeige

Strafen: VfR Pforzheim 10x2min, EHC Herrischried 12x2min

 

 

  11.01.2009 EHC Heilbronn 1b - EHC Herrischried  3:4  

Minimalziel erfüllt: Auswärtssieg gegen den EHC Heilbronn 1b

Der EHC Herrischried konnte am vergangenen Sonntag Abend das dritte Spiel in Folge für sich entscheiden.

 

In Pforzheim wurde der EHC Heilbronn 1b trotz einer unkonzentrierten Leistung verdient mit 4:3 bezwungen.

Nach dem starken Sieg gegen den Tabellenzweiten FSV Schwenningen beim traditionellen „Dreikönigsspiel“ in der ausverkauften heimischen Eissporthalle musste der EHC Herrischried dieses Wochenende das erste von insgesamt vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen bestreiten. Gegner war der EHC Heilbronn 1b, der Tabellenletzte der Landesliga Baden-Württemberg. Der EHC Herrischried konnte bei diesem Spiel nicht auf seinen kompletten Spielerkader zurückgreifen. Neben dem Kapitän Alexander Eckert fehlten auch die Stürmer Dominik Zöller, Tobias Volkmer und Jürgen „Diesel“ Denz. Zwei weitere Spieler liefen trotz einer starken Erkältung in der Pforzheimer Eissporthalle auf.

Bereits beim Aufwärmen zeichnete sich ab, dass die Spieler des EHC Herrischried nicht bei der Sache waren. Dies setzte sich im ersten Spieldrittel fort. Bereits nach knapp fünf Spielminuten ging der EHC Heilbronn 1b nach einem Bully überraschend mit 1:0 in Führung. Den spielbestimmenden Herrischrieder gelang es trotz mehrmaligem Überzahlspiel nicht, den längst fälligen Ausgleichstreffer zu erzielen. Der über den ganzen Abend sehr gut spielende Torhüter des EHC Heilbronn 1b, Kevin Friedle, hielt seine Mannschaft im Spiel.

In der ersten Drittelpause wurden nun die Spielerreihen des EHC Herrischried umgestellt – zunächst mit Erfolg. Nach vier Minuten im zweiten Drittel konnte der Spielertrainer des EHC Herrischried, David Oulik, zum 1:1 ausgleichen. Doch nur wenige Sekunden später mussten die Herrischrieder erneut einer Führung der Heimmannschaft nach einem Konter hinterher laufen. Trotz dem ein oder anderen Unterzahlspiel war der EHC Herrischried deutlich überlegen – alleine der Heilbronner Torhüter konnte nicht überwunden werden. Erst in der dreizehnten Spielminute des Mittelabschnitts gelang es David Oulik erneut, den Ausgleich zu erzielen.

Letzter Spielabschnitt, gewohntes Spiel: Erneut ging der EHC Heilbronn nach nur knapp vier Minuten mit 3:2 in Führung. Das Spiel wurde nun härter und beide Mannschaften erhielten eine „satte Packung“ Strafen. Nach weiteren fünf Spielminuten erzielte dieses mal Thomas Zourek den längst überfälligen Anschlusstreffer. Als David Ouilk knapp anderthalb Minuten vor Spielende mit seinem dritten Tor am Abend den Führungstreffer zum 3:4 für den EHC Herrischried erzielte, wurde das Spiel kurz danach äußerst unfair. Dem Schiedsrichtergespann entging, dass der Puck, nur neun Sekunden vor Abpfiff, absichtlich gegen den dreifachen Torschützen David Oulik geschossen wurde. Im darauffolgenden Tumult wurde zudem ein schmerzhafter Stockendenstoß gegen den erkrankten Dirk Hierholzer übersehen.

Der EHC Herrischried konnte letztendlich verdient mit 3:4 in Pforzheim gegen den EHC Heilbronn 1b gewinnen. Negativ bleiben die beiden harten und zudem versteckten Fouls des EHC Heilbronn 1b in den letzten Spielsekunden zu erwähnen.

 

Am kommenden Sonntag tritt der EHC Herrischried wieder die Reise nach Pforzheim an. Gegner ist dann der direkt vor dem EHC Herrischried

stehende Tabellenfünfte VFR Pforzheim.

 

Tore: 1:0 (5.) Göllner, 1:1 (24.) D.Oulik (T.Krejci, A.Rovkin), 2:1 (24.) Weiß, 2:2 (33.) D.Oulik (T.Zourek, T.Krejci), 3:2 (45.) Riedel, 3:3 (50.) T.Zourek (D.Oulik), 3:4 (58.) D.Oulik (T.Zourek, M.Pankratz)

 

Strafen: Heilbronn 17x2min + 10min Diszi (O.Maras); Herrischried 15x2min + 10min Diszi (D.Oulik) + 10min Diszi (D.Hierholzer)

 

Unsere Torschützen:

  • David Oulik (3)

  • Thomas Zourek

 

 

  06.01.2009 EHC Herrischried - FSV Schwenningen  6:2  

Jahresauftakt nach Maß

White Stags gewinnen hochverdient das Süd-Derby gegen den tabellenzweiten aus Schwenningen mit 6:2 (4:0/0:1/2:1) Toren.

 

Das erste Spiel im neuen Jahr sollte so enden wie das alte abgeschlossen wurde – mit einem Sieg. Am Drei König Feiertag musste man sich (also) den Fighting Boys gegenüber stellen und das dies keine leichte Aufgabe sein sollte, war allen Beteiligten klar.

Doch als die White Stags die Eisfläche vor nahezu ausverkauftem Haus betraten und mit dem ersten, direkten Angriff nach 34 Sekunden den Führungstreffer durch Kapitän Alexander Eckert erzielten, lief es wie am Schnürchen. Die 800 Zuschauer sahen einen dominierenden EHC Herrischried und einen Gegner, der sich nur durch unzählige Fouls zu Helfen wusste. Allerdings mussten zuerst einmal die Hausherren ihr doppeltes Unterzahlspiel unter Beweis stellen. Doch die 5 gegen 3 Situation konnte unbeschadet überstanden werden. Was nun folgte war für die Zuschauer sicherlich nicht sehenswert, denn ständige Unterbrechungen ließen einen Spielfluss nie auf kommen. Die Gäste, bekannt für ihre ruppige Spielweise, schafften es in den ersten 20 Minuten auf stolze 28 Strafminuten plus eine zehnminütige Disziplinarstafe. Es gab also für die verbliebenen Feldspieler genug Platz auf dem Eis und die Gastgeber wussten dies in Tore umzuwandeln. In der 7. Spielminute gelang Tobias Huber, nach Vorlage von David Oulik der 2:0 Treffer. Vier Minuten später konnte Domink Zöller mit einem sehenswerten Schuss ins untere Eck auf 3:0 Tore ausbauen. Das sicher agierende Schiedsrichtergespann hatte alle Hände voll zu tun. Denn auch die Herrischrieder ließen sich jetzt auf einige Undiszipliniertheiten ein - doch zumindest hier hatten die Gäste die Nase deutlich vorne und konnten im Spiel nur wenig Sehenswertes bieten. Die größte Chance zum Anschluss vereitelte aber ein sicher agierender Simon Pankratz im Torgehäuse. Durch einen Verteidigungsfehler gelangte die Scheibe zum Schwenninger Spieler Kusenic, welcher mutterseelen alleine vor dem Tor stand. Es wäre durchaus noch Zeit für ein Tänzchen gewesen und dann einen Schussversuch zu starten, da weit und breit kein Herrischrieder Spieler stand. Doch mit einem wahnsinnigen Reflex hielt der Goalie sein Team mit drei Toren in Front. Was für eine Glanztat – die auch kräftig applaudiert wurde! Die White Stags setzten noch Einen drauf! 40 Sekunden vor der ersten Pause gelang David Oulik ein prachtvoller Pass auf den frei stehenden Thomas Krejci. Thomas, verfolgt von zwei Schwenningern im Rücken, konnte den Alleingang mit einem millimetergenauen Schuss auf das kurze, obere Eck verwandeln. Die Halle stand nun endgültig auf dem Kopf. 4:0 Tore nach 20 Minuten und eine Schwenniger Mannschaft, die nichts entgegen zu setzen hatte.

 

Für den Mittelabschnitt gelang zumindest die Vorgabe sich weniger Strafminuten einzufangen. Herrischried, etwas leichtsinnig geworden, kamen die Gäste dann durch Oestreich zum Anschlusstreffer. An die ersten 20 Minuten konnte phasenweise nur noch die erste Reihe des EHC anknüpfen. Die zweite Reihe kam nun des Öfteren unter Druck. Die Laufbereitschaft fehlte und Pässe kamen meist nicht an. Der FSV konnte aber auch nicht wirklich Akzente setzen. Beide Teams kamen zu Torchancen, aber weitere Tore wollten nicht fallen.

 

Nach einer Kabinenpredigt ging es also in den Schlussabschnitt. Das Powerplay der White Stags war schon den ganzen Abend sehenswert. So sollte auch ein weiteres Tor in Überzahl entstehen. Denn diese Möglichkeit bot sich gleich zu Beginn. Es waren exakt 79 Sekunden gespielt, da zappelte die Scheibe erneut im Netz. Wieder war es Thomas Krejci, dieses Mal mit einem herrlichen Schlagschuss von der blauen Linie, der den erlösenden 5:1 Führungstreffer feiern konnte. Diese Vorentscheidung machte bei den Gästen wieder Frust. Kontinuierlich war die Strafbank gefüllt. Oder sollte man besser sagen überfüllt? Denn mittlerweile konnten es sich die beiden übrig gebliebenen Schwaben mit ihrem Ersatztorhüter auf der Auswechselbank gemütlich machen. Drei weitere FSV Akteure standen auf dem Eis, während gleichzeitig 7!!! „Fighting Boys“ von der Strafbank aus das Geschehen beobachten mussten. Auf dem Eis wurde wieder an das sehenswerte erste Drittel angeknüpft. Alle Mann rackerten und sollten sich keineswegs auf der komfortablen Führung ausruhen. Etliche Torchancen um das Ergebnis noch nach oben zu schrauben wurden vergeben. Eine dieser vielen Chancen konnte Thomas Zourek verwerten. Nachdem er schon zuvor die Scheibe 2x ins Netz bugsiert hatte, die Treffer aber wegen Torraumabseits nicht gewertet wurden, lies er aus halbrechter Position dem Gästegoalie nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit. Den aus Herrischrieder Sicht unglücklichen Schlusspunkt setzte allerdings Schwenningens Zölle. Es waren noch 52 Sekunden zu spielen, als die Hartgummischeibe aus dem Eck heraus mit einem Heber einfach vor das Tor bugsiert wurde… Der kullernde Puck fand nach dem Schuss unberechenbar den Weg ins Netz – dies sollte aber die Stimmung über einen deutlichen 6:2 Sieg keineswegs trüben.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die vielen Zuschauer, die trotz eisiger Temperaturen und glatten Straßen den Weg in die Herrischrieder Eissporthalle gefunden haben.

6 Punkte aus den letzten beiden Spielen - Dies macht sich nun auch in der Tabelle bemerkbar. Der EHC Herrischried belegt nun Tabellenplatz 6 und die Möglichkeit auf die vorderen Plätze ist hergestellt.

 

Am kommenden Sonntag sind die White Stags beim EHC Heilbronn 1b zu Gast. Die Fahrt zur Pforzheimer Eishalle (Der EHC Heilbronn trägt seine Heimspiele in Pf aus) beginnt am kommenden Sonntag um 13:30Uhr (noch nicht bestätigt, wird aber nachgereicht) an der Eissporthalle Herrischried.

 

Tore: 1:0 (1.) A.Eckert (T.Zourek), 2:0 (7.) T.Huber (D.Oulik, T.Zourek), 3:0 (12.) D.Zöller (K.Bächle), 4:0 (20.) T.Krejci (D.Oulik), 4:1 (22.)M. Oestreich, 5:1 (42.) T.Krejci (A.Eckert), 6:1 (44.) T.Zourek (D.Oulik), 6:2 (60.) F.Zölle

 

Strafen: Herrischried- 19x2min + 10min Diszi D.Hierholzer + 10min Diszi T.Volkmer Schwenningen: 30x2min + 10min Diszi Sabo + 10min Diszi Kusenic

 

Zuschauer: ca. 800

Unsere Torschützen:

  • Thomas Krejci (2)

  • Alexander Eckert

  • Dominik Zöller

  • David Oulik

  • Thomas Zourek

 

 

 

  21.12.2008 TSG Reutlingen - EHC Herrischried  3:4  

3 Punkte zum Jahreswechsel

Verdienter 4:3 (2:2/1:1/1:0) Auswärtssieg bei der TSG Reutlingen in einem hart umkämpften Match

 

Am Sonntagnachmittag machte sich ein mit Fans und Mannschaft gut gefüllter Bus auf den Weg nach Reutlingen zum dritten Aufeinandertreffen. Nach den beiden Heimniederlagen (3:4 und 2:3) waren die White Stags darauf aus endlich die Punkte für sich zu behalten. Abgesehen von der aktuellen Tabellensituation, stand ein wahres „Kopf an Kopf–Spiel“ auf dem Programm.

Sah man das Aufwärmen der Herrischrieder, war der Glauben daran, die Punkte aus Reutlingen entführen zu können, äußerst gering. Doch als dann der Startschuss fiel, legten die Gäste mit der richtigen Einstellung los. Schon nach kurzem Abtasten sah man den Gastgebern an das diese zu Spielbeginn nur auf Konter aus waren. Genau genommen blieb ihnen auch gar nichts anderes übrig. Denn die White Stags liesen die Hartgummischeibe laufen und die TSG musste schon früh ihr Unterzahlspiel unter Beweis stellen. Doch Tore gab es bis dato noch keine zu bejubeln. Die Reutlinger, angepeitscht von ihren Zuschauern, kamen nur selten bis vor das von Simon Pankratz gehütete Tor. In der 12. Spielminute war der Bann dann aber doch gebrochen. Klaus Bächle brachte mit seinem ersten Tor an diesem Abend den EHC Herrischried in Führung. Vom bis dato lautstarken TSG Publikum war auf einmal nichts mehr zu hören. Exakt 100 Sekunden später zappelte erneut die Scheibe im TSG Tor und das Schweigen führte sich fort – Abgesehen von den 15 lautstarken Herrischrieder Anhängern! Die zweite Reihe stand, wie schon beim Führungstreffer, auf dem Eis und wirbelte im gegnerischen Drittel umher. Der Puck landete beim unsicher wirkenden TSG-Goalie Rogge. Doch dessen Abwehrversuch erwies sich als perfekte Vorlage in den spitzen Winkel zu Klaus Bächle. Dieser schickte die Scheibe auf direktem Wege zurück zum Absender und schon stand es 2:0.

Komischerweise brachen die White Stags nun zusammen und nahmen kaum noch am Spiel teil so dass fortan die Schwaben das Zepter in die Hand nahmen. Folgerichtig fiel der Anschlusstreffer nach einem Fehler in der Defensive. Gewohnt laut wurde es nun wieder in der Reutlinger Eishalle und die White Stags standen mächtig unter Druck. Erneut wurde die Scheibe leichtfertig vom letzten Mann vertändelt und Karel Bauhof hatte keine Mühe den Gleichstand her zu stellen, was gleichzeitig das Pausenstand war.

Bemerkenswert: Der EHC Herrischried überstand ein komplettes Drittel ohne eine einzige Strafminute.

Trainer David Oulik, die beiden Motivatoren Dirk Hierholzer und der verletzte Jürgen Denz haben in der Pause wohl die richtigen Worte gefunden. Die White Stags nahmen wieder am Spiel teil und auch die ersten Strafen wurden schadlos überstanden. Doch als gleich zwei Herrischrieder auf der Strafbank saßen, nutzten die Reutlinger ihr 5-3 Überzahlspiel zur etwas schmeichelhaften 3:2 Führung. Die Partie ging weiter schnell und intensiv mit leichtem Vorteil der Hotzenwälder. Nicht nur den Reutlinger Spielern, sondern auch dem Reutlinger Publikum passte die körperbetonte Spielweise der Gäste nicht. So fokussierten sich die Schreie aus der Menge kontinuierlich auf die harten aber fairen Checks. Doch das an diesem Abend souverän agierende Schiedsrichtergespann verlor keineswegs die Übersicht und hatte die Begegnung zur jedem Zeitpunkt im Griff und pfiff was gepfiffen werden musste.

Als die Herrischrieder erneut in Unterzahl agieren mussten, schnappte sich Thomas Zourek den Puck, lief wahrlich gemütlich bis zur blauen Linie und versenkte den Puck mit einem millimetergenauen Schuss aus dem Handgelenk zum 3:3 Ausgleichstreffer ins untere Eck.

Im letzten Abschnitt bot sich den Zuschauern weiterhin eine spannende Partie. Reutlingen fuhr fast nur noch Konter, die allerdings oft an der blauen Line gebremst wurden oder wenn doch mal Not am Mann war, stand Goalie Simon Pankratz auf dem Posten. Die etwas defensiver agierenden Herrischrieder konnten kräftemässig zwar nicht mehr ganz an das Tempo der vorherigen 40 Minuten anknüpfen doch es war eine Frage der Zeit bis sich eine Chance zum Führungstreffer bot. Genau diese Chance hatte Dirk Hierholzer auf dem Schläger – exakt wie vor zwei Wochen als er noch scheiterte. Aber dieses Mal lies er sich nicht lange bitten und netzte mit einem Schuss aus halblinker Position durch die Schoner zur verdienten 4:3 Führung ein. Zu spielen waren ab diesem Zeitpunkt noch 2,5 Minuten. Reutlingen versuchte zwar nochmal Druck aufzubauen, doch die Herrischrieder spielten geschickt die Zeit herunter. Der erste spielerische Sieg war somit perfekt und die mitgereisten Zuschauer konnten zufrieden mit ihrem Team die Heimreise antreten.

 

Weiter geht es im Jahr 2009 auf heimischem Eis. Genau genommen am 6. Januar (Feiertag - Heilige drei Könige) um 18:30Uhr gegen den FSV Schwenningen. Es wird das einzigste Heimspiel im Januar bleiben, denn danach warten vier Auswärtspartien in Folge auf den EHC Herrischried.

 

Tore: 0:1 (12.) Klaus Bächle, 0:2 (14.) Klaus Bächle, 3:3 (38.) Thomas Zourek, 3:4 (58.) D.Hierholzer

Strafen: TSG Reutlingen 6x2min + 10min Diszi, EHC Herrischried 8x2min

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bächle (2)

  • Thomas Zourek

  • Dirk Hierholzer

 

 

  08.12.2008 EHC Herrischried - TSG Reutlingen  2:3*  

*BEGEGNUNG WURDE ANULLIERT!!!

Gut gespielt und doch erneut keine Punkte

 

Einsatz und Kampf haben gepasst. Doch gegen abgezockte Reutlinger gab es eine bittere 2:3 (1:2/0:0/1:1) Niederlage

Vor dem Spiel war die Motivation im Herrischrieder Team hoch. Zwar gingen einige Spieler angeschlagen in die Partie, doch nahezu komplett konnte man sich den 13 Reutlinger Spielern gegenüber stellen. Das erste Bulli gewann David Oulik. Der Sturmlauf auf das Reutlinger Gehäuse begann… Doch schon nach 64 Sekunden konnten die Gäste mit ihrem ersten Angriff den Führungstreffer erzielen. Wie sollte es auch anders sein. Man war es ja fast schon gewohnt einem frühen Rückstand hinterher zu laufen. Geschockt waren die White Stags aber keineswegs. Es bot sich den Zuschauern speziell im ersten Drittel ein ansehnliches und schnelles Spiel mit leichtem Vorteil der Gastgeber. Selbst in einfacher oder doppelter Unterzahl gelang es den Gästen nicht mit 5 Mann ein vernünftiges Powerplay zu gestalten. Als dann die ersten Strafzeiten überstanden waren fiel der verdiente Ausgleichstreffer. Nach Vorlage von Alex Rovkin konnte Sascha Metzger im Fallen die Scheibe souverän im Gehäuse unterbringen. Ab diesem Zeitpunkt drängte der EHC auf den Führungstreffer. Bei den Gästen waren es Trainer Karel Bauhof und Dominique Tilgner die ihr Team immer wieder mit wenigen aber feinen Konterangriffen in Szene setzten. Überraschend fiel die erneute TSG Führung acht Minuten vor Drittelsende. Ein Schlagschuss kurz nach der blauen Linie fand den Weg vorbei an Michael Kiepert und der Spielverlauf war ergebnistechnisch völlig auf den Kopf gestellt.

Traurige Höhepunkte an diesem Abend waren viele Verletzungen bei denen reichlich Blut floss. Zuerst musste Tobias Volkmer nach einem Check das Eis verlassen. Sehr unglücklich musste er Bekanntschaft mit der Bande machen und erlitt nicht nur eine offene Wunde an der Stirn sondern gleich noch eine Gehirnerschütterung dazu. Kurz vor Drittelende verletzte sich dann TSG Spieler Keppeler. Er musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch das Eis verlassen. Wir wünschen ihm, wie auch allen andern verletzten Spielern, von dieser Stelle aus gute Besserung! Bis zur Pause tat sich nicht mehr wirklich viel auf dem Eis, so dass es mit einem 1:2 Rückstand in die erste Pause ging.

In einem torlosen Mittelabschnitt waren die White Stags in allen Belangen überlegen. Nur der letzte, überzeugende Schritt vor dem Tor ließ missen - begünstigt auch durch die beiden konstant agierenden Schiedsrichter die auf beiden Seiten immer dafür sorgten, dass massig Platz auf dem Eis war. Doch das Reutlinger Tor war wie zu gemauert , die Gästeabwehr stand tief und wenn dann doch einer der vielen unplatzierten Schüsse durch kam, stand Schlussmann Rogge auf dem Posten. Einer der vielen Reutlinger Abwehrversuche endete allerdings nicht ganz glimpflich. Der Versuch sich in die Flugbahn des Pucks zu werfen endete mit einem Nasenbeinbruch des Gästeverteidigers, da er die Hartgummischeibe genau ins Gesicht bekam . Ehe der EHC Sturmlauf weiter ging musste zunächst das Eis aufgrund der stark blutenden Wunde gereinigt werden. Sichtlich war die TSG froh über den kurzen Break um mal etwas Luft holen zu können. Lange wurde nicht Eishockey gespielt als der nächste Spieler das Eis blutend verlassen musste. Diesmal war Klaus Bächle der Leidtragende der einen Hohen Stock mit voller Wucht auf die Nase bekam nachdem er versuchte das Bulli für sich zu entscheiden. TSG Leistungsträger Bauhof wurde für 2+2min auf die Strafbank versetzt, doch auch diese Überzahlsituation konnte nicht in Tore verwertet werden.

Kurz und knapp lassen sich die letzten 20 Minuten beschreiben: Das Spiel auf ein Tor ging weiter, überzeugende Chancen sprangen keine raus und allmählich machten sich die White Stags zudem das Leben selbst schwer. Einige Strafzeiten brachten der TSG erneut wenige, aber gefährliche Konterchancen. Eine davon wurde nach 4 Minuten eiskalt zur eigentlich unverdienten 1:3 Führung genutzt. Anderseits dann doch nicht unverdient da Reutlingen zeigte wie man mit wenig Chancen die nötigen Tore erzielt… Es wurde auf Gastgeberseite gerackert, gekämpft und die Laufbereitschafft passte. Aber mehr als der 2:3 Anschlusstreffer durch Neuzugang Thomas Zourek in der 55. Spielminute sprang an diesem Abend leider nicht mehr raus.

Schlussendlich steht der EHC Herrischried weiter mit leeren Händen da und hofft darauf, dass endlich mal das nötige Glück auf seiner Seite steht.

 

Am kommenden Wochenende haben die Kufenkracks eine Verschnaufpause ehe es dann in 14 Tagen zur ersten Auswärtspartie in Reutlingen geht. Abfahrt an der Eissporthalle ist um 13:30Uhr. Das nächste Heimspiel findet dann am 6. Januar 2009 gegen den FSV Schwenningen statt.

 

Tore: 0:1 (2.) Schnier, 1:1 (6.) S.Metzger (A.Rovkin), 1:2 (16.) Pratnemer, 1:3 (44.) Schreiber, 2:3 (56.) T.Zourek (T.Krejci, D.Oulik)

Strafen: Herrischried 16x2min + 10min Diszi; Reutlingen 15x2min

 

Zuschauer: ca. 200

Unsere Torschützen:

  • Sascha Metzger

  • Thomas Zourek

 

 

 

  30.11.2008 VfR Pforzheim - EHC Herrischried  7:2  

Wie der Empfang, so das Spiel.

Niederlagenserie reist nicht ab. Beim VfR Pforzheim gab es eine 7:2 (2:0/2:1/3:1) Packung

 

Ohne die drei Antreiber Alexander Eckert, Dirk Hierholzer und Thomas Zourek sowie Jürgen Denz, der schon wochenlang mit der Leiste zu kämpfen hat, machten sich am vergangenen Sonntag immerhin 14 Spieler plus 2 Torhüter auf den Weg nach Pforzheim. Nachdem die Spieler um Neutrainer David Oulik angereist waren, durften sie zunächst eine halbe Stunde vor verschlossenen Türen warten, bevor sie Zutritt in Eishalle bekamen. Der herzliche Empfang setzte sich beim Öffnen der Kabine fort: Das WC war in freundlich wohlduftendem braun tapeziert - der Boden der Duschen, wohl eher ein gesundheitsförderlicher Erlebnis-Barfußpfad oder auch als Kriegsfeld vergleichbar. Da die Kabine nur zur Hälfte beleuchtet werden konnte, sollte dies nicht weiter auffallen.

Die gesamte Konzentration war nun auf das anstehende Spiel zu richten. Aus dem Heimspiel gegen den VFR Pforzheim und aus allen anderen Heimspielen, die gegen verhältnismäßig schwache Gegner verloren gingen, war klar, dass unnötige Strafzeiten das eigene Spiel zerstören. Mit der genauen Vorstellung was zu tun, oder eben besser gesagt zu unterlassen sei, startete das erste Drittel. Nach ganzen neun und weiteren 20 Sekunden stand der EHC entgegen aller Vorsätze mit nur noch drei Feldspielern auf dem Eis. Ein Start, der übergangslos an das Schlussdrittel der ersten Begegnung anknüpfte. Durch den Einsatz der übrigen Spieler konnte dieses gefährliche Unterzahlspiel torlos überstanden werden. In der sechsten Spielminute ging der gegenüber dem Hinspiel verstärkte VfR vor heimischer Kulisse dann verdientermaßen in Führung und konnte bis zur ersten Drittelspause auf 2:0 erhöhen.

Im weiteren Spielverlauf sorgten die Unparteiischen dafür, dass auf beiden Seiten die Strafbank stets gut gewärmt blieb. Das zweite Drittel endete zwar mit 4:1 Toren doch zur Mitte des Spiels kippte das Spiel zu Gunsten der White Stags.

Über weite Teile des Spiels lieferte der schlecht gestartete EHC Herrischried ein Spiel mit viel Kampf und Willen ab und drückte im Schlussabschnitt auf weitere Tore. Doch wie aus dieser Saison bekannt trugen Strafzeiten dazu bei, dass erneut kein Sieg verbucht werden konnte. Man muss aber auch den Unparteiischen Kritik vorwerfen. Zuerst wurde Ersatzkapitän Thomas Krejci eine zehn Minutendisziplinarstrafe aufgedrückt weil dieser sich über den eigenen Mitspieler aufgeregt hat. Nach der Begegnung bekam dann Klaus Bächle ebenfalls noch zehn Minuten verpasst nachdem er in der Schlusssekunde beim Kampf um den Puck den Gegner auf faire Art noch gecheckt hat. Bekanntlich dauert ein Spiel ja 60 Minuten oder ist es nun auch verboten in letzter Sekunde ein Tor zu schiessen!? Ein unfairer Check hätte demnach mit einer zwei Minutenstrafe begründet werden können. Das Spiel endete mit 7:2 Toren zu deutlich im Verhältnis zu den Spielanteilen. Es boten sich den Gastgebern nach der 4-Tore Führung und der offensiven EHC Spielweise des Öfteren viele Konterchancen die gnadenlos verwertet wurden.

Für die weiteren Spiele gilt es sich an die Disziplin der vergangenen Saison zu erinnern und so verdiente Ergebnisse einzufahren.

 

Am kommenden Sonntag ist zum zweiten Mal die TSG Reutlingen zu Gast. Das erste Spiel ging knapp mit 4:3 verloren – und das obwohl Trainer Oulik und Verteidiger Zourek zum Zuschauen gezwungen waren. Beim zweiten Aufeinandertreffen sind bei den White Stags zum ersten Mal in dieser Saison nahezu alle Mann an Board. Einzigst hinter Jürgen Denz steht noch ein Fragezeichen. Spielbeginn am kommenden Sonntag ist wie gewohnt um 18:30Uhr.

 

Tore: 4:1 (31.) D. Oulik, 7:2 (53.) D. Oulik

Strafen: VfR Pforzheim 8x2min; EHC Herrischried 10x2min + 3x10min Diszi (D.Zöller, T.Krejci, K.Bächle)

 

Unsere Torschützen:

  • David Oulik (2)

 

 

 

  24.11.2008 EHC Herrischried - VfR Pforzheim  3:4 n.P.  

Strafzeiten zerstören erhofften Sieg

Am Ende eines spannendem Spieles mit langer Führung bleibt der EHC weiter ohne Heimsieg

 

Aufgrund der Wetterverhältnisse waren nicht ganz so viele Zuschauer wie gewohnt in der Eissporthalle. Doch die Zuschauer die den Weg trotz der schlechten Straßen- und Wetterverhältnisse in die die Eishalle gefunden hatten wurden mit einem spannenden und temporeichen Spiel belohnt. Verstärkt durch den nun spielberechtigten Neuzugang Thomas Zourek und zwei Spieler aus der 1B Mannschaft, begannen die Herrischrieder von Anfang an Druck auf das gegnerische Tor zu machen. Nach 6 Minuten gelang es dann David Oulik nach hervorragendem Passspiel den 1:0 Führungstreffer zu erzielen. Die Mannschaft des EHC spielte von hinten weg meist einen schönen Spielaufbau mit wunderschönen Pässen. So gelang es den Pforzheimern meist nicht einmal mehr aus ihrer Verteidigungszone zu kommen. Selbst in Überzahl gelang den Gästen kein Durchbruch zum von Mario Huber gehüteten Tor. Thomas Zourek zeigte in der 10. Minute des Spiels wie gern er für den EHC spielt und erhöhte mit seinem Einstandstor auf 2:0. Sein Schuss von der blauen Linie zappelte verdientermaßen im Tor. Denn Pforzheim konnte keineswegs mithalten und war mit einem Zwei-Tore Abstand ziemlich gut bedient. Mit einer Verdienten Führung gingen beide Mannschaften in die Pause.

 

Das zweite Drittel begann mit viel Druck der Gästemannschaft. Doch Mario Huber war nicht zu überwinden. Nachdem die White Stags die ersten fünf Minuten wohl mit den Gedanken noch in der Kabine waren wechselten die Spielanteile wieder zur Heimmannschaft. Jedoch fehlte ein bisschen Glück im Abschluss um die Führung auszubauen. Die Gäste lauerten ständig darauf ihre schnellen Stürmer einzusetzen um mit einem Konter ein Tor zu erzielen. Die Gold Stars kamen jedoch erst wieder richtig ins Spiel als der EHC durch Strafen geschwächt wurden. Ein unparteiischer sah in jedem Check ein unerlaubtes Vergehen, egal ob er tatsächlich unfair oder im Rahmen des erlaubten war. Nun war mächtig viel los vor dem Tor der White Stags, doch Mario Huber stand als Schlussmann weiterhin souverän zwischen den Pfosten. Nach zehn Minuten des zweiten Drittels schafften es die Gegner aus Pforzheim die sonst so bis dahin starke Abwehr auszuschalten und die Scheibe an Mario vorbei im Tor zu Platzieren. Herrischried musste nun wieder Agieren. Das starke Passspiel aus Drittel Nummer eins wurde wieder aufgenommen und die eine oder andere Torchance erarbeitet. Dieses Zusammenspiel wurde kurz vor der Pause mit einem weiteren Tor durch Thomas Krejci belohnt. Thomas bekam die Scheibe an der blauen Linie, holte zum Schuss aus, sah dass kein Durchkommen war, lief erneut 2-3 Schritte und überwand den verdutzten VfR Goalie mit einem platzierten Schuss. Mit einer verdienten 3:1 Führung und ein bisschen Glück gingen die Mannschaften wieder in die Pause.

 

Voller Erwartung auf den ersten Heimsieg kamen die Spieler zurück auf das Eis. Das letzte Drittel begann mit viel Kampf denn der EHC wollte das Spiel nicht verlieren und die Gäste wollten das Spiel noch drehen. Die Spannung stieg denn die Zeit lief für den EHC. Doch der Gastgeber war fortan völlig von der Rolle. Eine Strafe nach den andern – Pforzheim nahezu ein Drittel lang in Überzahl. Nach einer „Motz“ Aktion musste dann Neuzugang Thomas Zourek für 10 Minuten das Eis verlassen. Diese Strafe brachte den EHC noch stärker in Bedrängnis und die Gäste schossen nur so auf das Tor was das Zeug hielt. Fünf Minuten vor Schluss wurde es noch mal richtig heiß auf dem Eis. Denn der VFR verkürzte auf 3:2 durch einen sprichwörtlichen Glückstreffer wenn man die Chancen zuvor bedenkt. Nun war äußerste Vorsicht angesagt und die Fans spornten ihre Mannschaft fleißig an. Leider ohne Erfolg. Drei Minuten vor Schluss gelang es den Gästen den 3:3 Ausgleichstreffer zu erzielen. Die Herrischrieder drückten zwar nun wieder darauf den Siegtreffer zu erzielen doch aufgrund des Kräfteverschleiss durch die ständigen Strafzeiten und dem Ausgleichstreffer, der einigen Spielern die Moral brach, sprang nichts mehr heraus das zum Siegtreffer hätte führen können. Nach einem härteren Bandencheck musste Thomas Zourek kurz vor Abpfiff auf die Strafbank. Da er nicht wusste wofür er diese Strafe bekommt wollte er mit dem Schiedsrichtergespann reden. Der Unparteiische fasste dies jedoch leider Falsch auf und gab ihm eine weitere, zehn minütige Disziplinarstrafe. Da es schon die zweite in einem Spiel war musste er das Eis mit einer Matchstrafe verlassen. Eishockey wurde dann aber doch noch mal gespielt - Eine Minute vor Schluss konterten die Gäste. Letzter Herrischrieder, David Oulik, brachte den Spieler kurz nach dem Schuss zu Fall und ohne groß zu überlegen entschied der Schiedsrichter auf Penalty. Zum Glück konnte der Pforzheimer diesen Penalty nicht verwandeln so dass die Herrischrieder das Unentschieden über die Zeit retten konnten.

Im anschließenden Penaltyschiessen gelang leider weder David Oulik noch Klaus Bächle die Scheibe im Tor zu platzieren, wobei es den Gästen zweimal gelang Mario Huber zu überwinden. Schlussendlich verlor der EHC mit 3:4 Toren.

Die Punkteteilung verrät den Spielablauf. Ein erstes Drittel in dem die Gäste nichts entgegen zu setzen hatten, ein zweites Drittel in dem die Pforzheimer nach und nach das Zepter übernahmen und ein miserabler Schlussabschnitt in dem sich die White Stags selbst durch ständige Meckereien, ohne Einsatzwillen und weiteren Strafzeiten um den Sieg gebracht haben.

 

Die Chance zur Revanche lässt nicht lange auf sich warten! Denn bereits am kommenden Sonntag reisen die Herrischrieder zum Rückspiel nach Pforzheim. Abfahrt an der Eissporthalle ist um 14:Uhr an der Eissporthalle Herrischried. Die Route wird über Wehr, Lörrach führen.

 

Tore: 1:0 (6.) D.Oulik (M.Bauer, K.Bächle), 2:0 (10.) T.Zourek, 2:1 (30.) VfR Pf., 3:1 (36.) T.Krejci (T.Zourek), 3:2 (54.) VfR Pf., 3:3 (56.) VfR Pf., 3:4 VfR Pf. Nach Penalty

Strafen Herrischried: 16x 2min + 10min Diszi + 10min Diszi + 20min Matchstrafe Strafen Pforzheim: 12x2min + 10min Diszi + 10min Diszi

 

Zuschauer: ca. 270

Unsere Torschützen:

  • David Oulik

  • Thomas Zourek

  • Thomas Krejci

 

 

 

  10.11.2008 EHC Herrischried -TSG Reutlingen  3:4  

Punkte gehen erneut in die Fremde

Nach hoch dramatischem und spannendem Spiel bleibt der EHC weiter ohne Sieg. Gegen die TSG Reutlingen lautete das Resultat 3:4 (1:1/2:2/0:1)

 

Ohne Spielertrainer David Oulik, welcher aufgrund seiner dritten Disziplinarstrafe ein Spiel pausieren musste, sowie Neuzugang Thomas Zourek (Spielberechtigung liegt noch nicht vor), als auch dem verletzten Jürgen Denz, begab sich der EHC in sein drittes Heimspiel gegen die TSG Reutlingen. Die Herrischrieder Kufencracks machten von Anfang an Druck und setzten das Tempo hoch. Doch schon zu Beginn mussten die Gastgeber kontinuierlich in Unterzahl die Partie bestreiten so dass die TSG Reutlingen, mit freundlicher Unterstützung eine Herrischrieder Verteidigers, in Führung gehen konnte. Gespielt waren bis dahin gerade einmal 62 Sekunden. Wahrlich ein dummer Gegentreffer. Ein Reutlinger Verteidiger nahm in deren Drittel die Scheibe und wollte diese mit einem sogenannten Befreiungsschlag ins Jenseits befördern. Der Versuch des Herrischrieder Verteidigers, den schnell heran nahenden Puck kontrolliert zu stoppen, ergab sich als optimale Vorlage für den Gegner da die Hartgummischreibe von der Kelle als Vorlage davon sprang. Der alleine heran stürmende TSG-Spieler lies Torwart Simon Pankratz keine Abwehrchance. Somit das glückliche 1:0 mit der ersten Torschusschance für die Gäste.

 

Dirk Hierholzer, der sein Comeback in diesem Spiel feierte, war zusammen mit Klaus Bächle die Initiatoren für das schnelle Spiel und zahlreiche Torchancen konnten vermeldet werden. Leider fehlte ein bisschen Glück damit die Scheibe im Tor der Reutlinger einschlagen konnte. Der unverdiente Führungstreffer beeinflusste die starken Herrischrieder nicht in ihrem Spiel und sie machten weiter Druck auf das gegnerische Tor. Klaus Bächle war es der seine Mannschaft zu mehr Einsatz anspornte und Härte ins Spiel brachte. Dies verhalf den Gastgebern den Rückstand durch ein genial heraus gespieltes Tor von Tobias Huber auf 1:3 zu verkürzen. In Überzahl fackelte Tobias nicht lange und versenkte die Scheibe Millimeter genau im linken, oberen Winkel. Ein Wahnsinnstreffer von der blauen Linie, mit perfekter Unterstützung seiner Vordermänner die dem gegnerischen Torhüter die Sicht raubten. Das Spiel blieb weiter spannend und auf beiden Seiten konnten zahlreiche Torchancen vermerkt werden.

Etwa eine Minute vor Ende des 1.Drittels begab sich Dirk Hierholzer vor das Tor der Gegner und wartete auf einen Pass seiner Mitspieler. Doch der Reutlinger Abwehrspieler versuchte ihn mit einem unfairen harten Crosscheck in den Rücken von dem Tor fernzuhalten. Dirk fackelte nicht lange und versuchte ihm das Echo zurück zu geben. Der Reutlinger Verteidiger fiel sofort, vermutlich simulierend da mehrere Augenzeugen von den Zuschauern keine Berührung sahen, auf das Eis und der Schiedsrichter schickte Dirk Hierholzer mit einer unberechtigten 5 + Spieldauer Strafe zum Duschen. Kurz darauf gingen beide Mannschaften in die erste Pause des Spiels.

 

Im zweiten Drittel waren dann die Gäste in Überzahl am Drücker aufgrund der eben erwähnten Strafe gegen den EHC. Die Reutlinger nutzten die fünf Minuten Überzahlsituation aus und erhöhten auf 1:3. Nun waren die White Stags ordentlich unter Druck. Der frisch eingewechselte Michael Kiepert hielt sein Tor mit sehr viel Glück und tollen Paraden sauber. Sollte die Strafbank dann mal doch unbenutzt bleiben war der EHC die optisch überlegenere Mannschaft. Zuerst konnte Alexander Eckert, in Form eines Tiger Woods, die Scheibe nach 27 Minuten im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Die ihm auf Kniehöhe zugespielte Hartgummischreibe nahm er direkt aus der Luft und tunnelte den überraschten Gästekeeper. 140 Sekunden später zappelte die Scheibe erneut im Tor der Gäste. Schon wieder war es Alex Eckert der eine sehenswerte Passstafette erfolgreich abschloss. So gingen beide Mannschaften mit einem 3:3 in die zweite Pause des Spiels.

 

Das 3.Drittel war sehr ausgeglichen und den Zuschauern blieb vor lauter Spannung die Stimme im Hals stecken. Teilweise konnte man meinen dass gar keine Zuschauer im Stadion sind. Hüben wie drüben, gab es immer wieder packende Szenen. Mitte des Schlussabschnitts gelang es den Gästen in Überzahl zu einer erneuten 3:4 Führung. Ein Schlagschuss von der blauen Linie fand den Weg vorbei am etwas ungünstig positionierten Michael Kiepert, welcher nach 30 Minuten an Stelle von Simon Pankratz zum Einsatz kam. Nun wachten die Zuschauer wieder auf und feuerten ihre Mannschaft an. Doch leider reichte es für den Ausgleich nicht mehr und das Herrischrieder Team musste sich mit 3:4 Toren geschlagen geben.

Ein hoch dramatisches, spannendes Spiel mit viel Härte und Körpereinsatz in dem die Gäste aufgrund vieler Distanzschüsse zumindest auch noch die Schussstatistik für sich entscheiden konnten. Leider ging der EHC wieder ohne Sieg aus der Partie. Dennoch konnte man mit der gezeigten Leistung zufrieden sein im Vergleich zu den ersten beiden Partien auf heimischem Eis.

 

Am kommenden Wochenende hat der EHC Herrischried spielfrei. Eine Woche darauf ist dann der VfR Pforzheim zu Gast. Bis dahin wird dann Jürgen Denz hoffentlich wieder fit sein und Spielertrainer David Oulik darf dann auch wieder seine Schlittschuhe schnüren. Außerdem wird es demnächst ordentlich Verstärkung in der Verteidigung geben. Tomas Zourek erwies sich im Training nicht nur als sicherer Rückhalt mit sehr körperbetontem Spiel und genauen Pässen. Nein auch in der Offensive ist der ehemalige 2.Extraliga Spieler eine Augenweide mit seinen präzisen Schüssen. Man darf also gespannt sein!

 

Tore: 0:1 (2.) Tilgner, 1:1 (11.) Tobias Huber (Thomas Krejci, Klaus Bächle), 1:2 (24.) Tilgner, 1:3 (24.) Schreiber, 2:3 (27.) Alexander Eckert (Dominik Zöller, Thomas Krejci), 3:3 (29.) Alexander Eckert (Marcus Pankratz, Simon Pankratz), 3:4 (47.) Rumel

Strafen: Herrischried: 8x2min + 1x5min plus 20min (Spieldauer für D.Hierholzer), Reutlingen: 9x2min + 10min Diszi + 1x5min plus 20min (Spieldauer TSG)

 

Zuschauer: ca. 250

Unsere Torschützen:

  • Alexander Eckert (2)

  • Tobias Huber

 

 

 

  01.11.2008 FSV Schwenningen - EHC Herrischried  8:6  

Knappes Match in Schwenningen

Das zweite Auswärtsspiel stand nach längerem Heimvorteil an und eine zahlenmäßig unterlegene Herrischrieder Mannschaft nahm den Kampf gegen den Erzrivalen FSV Schwenningen auf – Der leider mit 8:6 (1:4/5:1/2:1) Toren verloren ging

 

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase beider Teams gelang es dem EHC Herrischried durch ein wunderbar heraus gespieltes Tor von David Oulik, nach Vorlage von Klaus Bächle, nach ca. 4 Minuten mit 0:1 in Führung zu gehen. Doch diese Führung konnten die Herrischrieder nicht lange halten und so kam es, dass schon nach 20 Sekunden durch Unaufmerksamkeit der 1:1 Ausgleichstreffer folgte. Die Gastgeber wussten nun, dass der EHC durchaus ein sehr starker und würdiger Gegner für sie waren. So kam es, dass das Spiel des FSV durch unfaire Körperangriffe bestimmt wurde, welche aber nicht ungeahnt von den Schiedsrichtern blieben. So gelang es dem EHC in Überzahl ein weiteres Mal den Führungstreffer zum 1:2 zu erzielen. Das gefiel den Gastgebern jedoch gar nicht und sie machten nun mehr Druck auf das Tor der Herrischrieder, die sich aber in ihrer Euphorie nicht bremsen lassen wollten. Und so kam es, dass die White Stags innerhalb einer Minute zwei weitere Treffer in Überzahl durch Klaus Bächle und den neuen Trainer David Oulik erzielten. Schwenningen konnte nur bei ihrer gewohnt ruppigen Spielweise überzeugen, während die Herrischrieder das Spielgeschehen deutlich im Griff hatten und verdient mit 4:1 Toren in die Pause gingen.

 

Voller Spannung erwarteten die mitgereisten Fans das berühmte zweite Drittel. Hoch motiviert kamen beide Mannschaften aus der Kabine zurück. Die Herrischrieder wollten an der Leistung aus dem ersten Drittel anknüpfen und hielten das Tempo hoch. Leider wurde das Spiel der Schwenninger immer ruppiger und der Schiedsrichter konnte die versteckten, harten Fouls der Gastgeber nicht immer sehen und ahnden. So kam es, dass die nun komplett eingeschüchterten Herrischrieder nicht mehr im Spiel anwesend waren, da die Verletzungsgefahr in den Zweikämpfen einfach zu hoch war. Das war für die Schwenninger der perfekte Zeitpunkt ihr gewohnt, schnelles Spiel aufzunehmen. Es gelang ihnen innerhalb 30 Sekunden 3 Tore zu schießen. Dies war jedoch nur möglich weil der EHC gar nicht wusste was in dieser kurzen Zeit mit ihm passierte. Jeder neue Bully nach dem Tor wurde direkt wieder eine Torchance für die Gastgeber. Das Spiel blieb allerdings sehr schnell und auf hohem Niveau. Nach 30 Minuten ging dann der FSV mit 5:4 Toren in Front. Drei Minuten vor Ende des 2. Drittels gelang dem EHC noch einmal der 5:5 Ausgleichtreffer. Doch auch dieser Lichtblick blieb nicht lange standhaft. Denn schon nach 20 Sekunden erhöhten die Schwenninger wieder auf 6:5. Mit einem Kräfte zehrenden und hoch dramatisch, spannendem zweiten Drittel verabschiedeten sich die Spieler in die zweite Pause des Spiels.

 

Den Anfang des 3. Drittel bestimmten dann wieder die Schwenninger, da die 13 angereisten Herrischrieder gegen die mit 18 Mann besetzte Heimmannschaft konditionell unterlegen waren. Die White Stags konnten an diesem Abend gerade Mal acht fitte Spieler aufbieten, unterstützt von einem völlig erkälteten Tobias Volkmer sowie Etienne Punge, Christian Bauer und Werner Bächle die aus der zweiten Mannschaft kamen. Zum größten Teil war es Goalie Simon Pankratz zu verdanken, welcher mit einigen Paraden sein Tor 12 Minuten lang im 3.Drittel sauber hielt, dass die White Stags weiterhin im Rennen waren. Die restlichen acht Minuten konnte das Spiel zwar ausgeglichen gestaltet werden doch mehr als ein Tor für den FSV und den Anschlusstreffer von D.Oulik sprang nicht mehr raus.

 

Nach einem stark begonnenem Spiel und einer guten, verdienten 1:4 Führung der Herrischrieder, bleibt nur die Hoffnung, dass baldmöglichst alle Spieler wieder fit werden. Denn am kommenden Sonntag erwarten die White Stags einen starken Gegner aus Reutlingen, welcher die Mad Dogs Mannheim mit 8:2 Toren am vergangenen Sonntagabend abfertigte.

 

Verstärkung gibt es allerdings auch noch zu vermelden: Beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die TSG Reutlingen wird Dirk „Häberle“ Hierholzer nach dreijähriger Abstinenz sein Comeback geben und mit seiner enormen Fitness sicherlich den Sturm beleben. Das große Manko des EHC Herrischried, die Defensive, wird mit Tomas Zourek verstärkt. Der gebürtige Tscheche ist 20 Jahre alt, 181cm groß, 77kg schwer und spielte in den vergangenen fünf Jahren beim HC Ceske Budejovice in der tschechischen U18 und U20 Extraliga. Allerdings ist fraglich wann Tomas für den EHC Herrischried zum ersten Mal das Eis betreten darf, da die Spielberechtigung noch in Arbeit ist.

 

Tore: 0:1 (5.) D.Oulik (K.Bächle), 1:2 (11.) T.Krejci (K.Bächle, A.Eckert), 1:3 (15.) K.Bächle, 1:4 (15.) D.Oulik (S.Metzger), 5:5 (38.) D.Oulik (T.Huber), 8:6 (60.) D.Oulik (T.Volkmer, A.Eckert)

Strafen: FSV Schwenningen 14x2min + 3x 10min + 1x 20min (Spieldauer); EHC Herrischried: 12x2min + 1x10min

 

Zuschauer: ca. 45

Unsere Torschützen:

  • David Oulik (4)

  • Thomas Krejci

  • Klaus Bächle

 

 

 

  26.10.2008 EHC Herrischried - ESG Esslingen  4:9  

Misere geht weiter

White Stags müssen dank eigenem Unvermögen erneut derbe Niederlage einstecken! Gegen die ESG Esslingen führten haarsträubende Fehler zu einer 4:9 (0:1/3:6/1:2) Niederlage

 

Die zweite Heimpartie lautete EHC Herrischried vs. ESG Esslingen. Einige der etwa 380 Zuschauer kamen zu Beginn wohl etwas in Verwirrung als sie gleich zwei Teams mit Herrischrieder Trikots auf dem Eis sahen. Das lag daran dass die Gäste ohne ihre eigenen Trikots im Gepäck die Reise antraten. Kurzfristig wurde den Esslinger ein Satz Trikots gestellt damit die Begegnung statt finden konnte.

Die ersten Minuten tasteten sich die beiden Teams ab, ohne dass es zu nennenswerten Chancen kam. Nach kurzer Eingewöhnungsphase nahmen dann aber die Hausherren das Heft in die Hand und drückten auf den Führungstreffer - Doch ein glänzend aufgelegter Schlussmann hielt sein Team im Spiel. Schlechter konnte für die White Stags das Anfangsdrittel nicht verlaufen. Esslingen ging in der 10. Spielminute durch einen abgefälschten, und unhaltbaren Schuss für Goalie Mario Huber, in Überzahl in Führung. Obwohl die White Stags optisch überlegen waren lief spielerisch nur wenig zusammen so dass die Führung nach 20 Spielminuten eigentlich in Ordnung ging. Es fehlte einfach ein Vollstrecker der den Puck im Kasten der Gäste unterbringen konnte.

 

Hoch motiviert, wollten die Herrischrieder Kufencracks in das Mitteldrittel starten. Doch Spielfluss kam nie zu Stande da regelmäßig die Spieler beider Parteien von den etwas kleinlich agierenden Unparteiischen auf die Strafbank verfrachtet wurden. Nach 25min ging Esslingen dann mit 2 Toren in Front. Vorausgegangen war, wieder einmal mehr, kein energisches Stören des Gegners am Tore schießen. Solche Unachtsamkeiten darf man sich einfach nicht leisten wenn man als Gewinner vom Eis möchte.

Aber es kam noch schlimmer. Die aufgetretene Tiefschlafphase der Gastgeber wurde eiskalt in Tore umgesetzt. Binnen 3,5 Minuten konnten die Gäste ihr Torekonto auf 4 erzielte Treffer aufstocken. Erst als Alexander Eckert der Anschlusstreffer gelang und 27 Sekunden darauf auch noch Klaus Bächle ein netzen konnte, keimte nochmals Hoffnung auf, die Begegnung wenden zu können. Die Hoffnung hielt allerdings nicht lange Bestand. Innerhalb 23 Sekunden musste der zur Halbzeit eingewechselte Schlussmann Simon Pankratz hinter sich greifen. Vorausgegangen war erneut katastrophales Abwehrverhalten der White Stags. Frust machte sich in Herrischrieder Reihen wie auch auf den Zuschauerrängen deutlich. Drei Minuten vor Drittelsende setzte dann erneut Klaus Bächle den Puck in den Winkel und lies so zumindest etwas Frust abklingen. Resultat: 3:7 nach 40 gespielten Minuten und ein Drittel das schnellstmöglich abgehackt werden muss.

 

Kaum zu erkennen waren die Herrischrieder dann im Schlussdrittel. Die Gäste wurden regelrecht ins Drittel gedrückt und hatten fortan nichts mehr zu melden. Endlich kamen die Pässe beim eigenen Mitspieler an, nur der Weg zum gegnerischen Gehäuse wurde, wie schon in der ganzen Partie, viel zu oft auf komplizierteste Art gesucht. Die ESG Esslingen lies sich aber nicht beirren und nutzte seine sich wenig bietenden Chancen konstant, um das Ergebnis auf 3:9 Tore hoch zu schrauben. Aber mehr als Ergebniskosmetik wollte an diesem Abend einfach nicht gelingen. David Oulik konnte 30 Sekunden vor der Schlusssirene die Scheibe über dir Torlinie stochern so dass am Ende eine deutliche 4:9 Klatsche auf der Anzeige stand.

Möchten die Jungs des EHC Herrischried am kommenden Samstag bei FSV Schwenningen, der sich übrigens mit ehemaligen Profiakteuren (u. A. von den Schwenninger Wild Wings) verstärkt hat, nicht unter die Räder kommen, muss endlich der Sand aus dem Getriebe!

Los geht es in der neu gebauten/umgebauten Helios-Arena in Schwenningen um 20:00Uhr.

 

Wie schon während dem Spiel bekannt gegeben, ist die Frage noch offen ob der ESV Hügelsheim am Tag darauf zur nächsten Heimpartie in der Herrischrieder Eissporthalle antritt. Sobald genaueres bekannt, werden wir dies auf unserer Homepage (www.ehc-herrischried.de) bekannt geben.

 

Tore: 1:4 (30.) A.Eckert (K.Bächle), 2:4 (31.) K.Bächle (D.Oulik), 3:6 (37.) K.Bächle (A.Eckert, D.Zöller), 4:9 (60.) D.Oulik (D.Zöller)

Strafen: EHC Herrischried 9x2min + 1x10min für D.Oulik, ESG Esslingen 12x2min

 

Zuschauer: ca. 380

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bächle (2)

  • Alexander Eckert

  • David Oulik

 

 

 

  19.10.2008 EHC Herrischried - EKU Mannheim  4:6  

Enttäuschende Niederlage des EHC beim Heimdebüt.

Die hochmotivierten White-Stags haben am vergangenen Wochenende ihre Feuerprobe beim Heim¬debüt gegen die Mad Dogs aus Mannheim knapp verloren. )

 

Im ersten Drittel starteten beide Teams recht zurückhaltend, wobei doch zu erkennen war, dass die Gastge¬ber aus Herrischried klar die besseren Torchancen hatten, diese aber leider nicht nutzen konnten. Die Mad Dogs aus Mannheim konnten Schlussmann Simon Pankratz nur durch einige aber gefährliche Kontersituationen zu etwas Arbeit verhelfen. Doch überwundbar war der Schlussmann nicht und brachte den Gegner wohl fast zur Verzweiflung. Kurz vor Ende des Drittels musste dieser aber dann doch noch 2 Mal hinter sich greifen, da die White-Stags durch 2 schnelle Konter der Mad Dogs sprichwörtlich überrumpelt wurden. So¬mit stand es nach dem ersten Drittel 2:0 für die Gäste aus Mannheim.

Nach der Eispause ging es auch gleich weiter, wie es im ersten Drittel aufgehört hatte. Der EHC Herschried hatte die besseren Möglichkeiten zu punkten, konnte diese aber nach wie vor nicht nutzen. Die Mad Dogs fielen durch ihr zunehmend hartes und unfaires Spiel auf und blieben ihrer Taktik, die Hintermannschaft der Gastgeber durch schnelle Konter auszuhebeln, treu. Dadurch konnten sie sich auch schon wieder 3 Minuten nach der Eispause einen Vorteil verschaffen und gingen mit 3:0 in Führung. Nun sollte aber der Zeitpunkt gekommen sein, an dem auch der Gastgeber punkten konnte. Der neue Spielertrainer David Oulik, der trotz starker Grippe in den Reihen seines Teams mitkämpfte, versenkte auch schon kurz darauf den 3:1 Anschlußtreffer im Netz des starken Mannheimer Torhüters. Die Euphorie der Weißen Hirsche wurde jedoch schon 10 Sekunden später wieder gedämpft, indem die Mad Dogs durch eine Unaufmerksamkeit der Herrischrieder erneut zum Torerfolg kamen. Das Spiel nahm nun auch an Härte zu und zahlreiche Strafminuten wurden verteilt. Die Spannung wurde wieder größer als Thomas Krejci und Tobias Huber durch ihre Powerplaytore den EHC wieder bis auf ein Tor an die Mannheimer heran brachten. Jedoch 35 Sekunden vor Schluß des zweiten Drittels punkteten die Mannheimer erneut und waren wieder mit 2 Toren in Führung.

 

In das letzte Drittel starteten die Herrischrieder mit dem eisernen Willen, das Spiel noch zu drehen und für sich zu entscheiden. Wie in der Kabine besprochen war noch alles für die Hirsche offen, und die Gäste aus Mannheim fingen zunehmend zu schwimmen an. Die Mad Dogs konnten sich nur noch durch unfaires Spiel und etliche verbale Attacken gegen die Herrischrieder behaupten. Sechs Minuten vor Schluss traf dann auch noch Dominik Zöller und die White Stags waren wieder bis auf ein Tor an die Mannheimer gerückt. Die Halle, gut gefüllt mit ca. 350-400 Zuschauern, brodelte und jeder spürte dass der Gastgeber den Ausgleich wollte. Das Spiel wurde jedoch oft durch Stra¬fen unterbrochen. Eine Minute vor Schluss setzen die Hirsche dann alles auf eine Karte und holten Torhüter Mario Huber, der zur Hälfte des Spiels mit Simon Pankratz getauscht hatte, aus dem Tor und versuchten mit einer 6:4 Überzahl den Ausgleichstreffer zu erzielen. Dies gelang leider nicht mehr und die Mad Dogs aus Mannheim konnten sich ihren Sieg 2 Sekunden vor Schluss mit einem „Empty Net“ Treffer sichern.

 

Der EHC Herrischried möchte sich auch bei den zahlreich erschienen Fans bedanken, die das Spiel immer zu einem besonderen Erlebnis machen. Wir hoffen dass ihr auch nächstes Wochenende wieder alle dabei seid, und die White Stags euch den ersten Heimsieg bescheren können. Gegner wird die ESG Esslingen sein, die zum ersten Mal in der neuen Runde antritt.

 

Tore: (26.) David Oulik (A.Eckert), (36.) Thomas Krejci (K.Bächle, A.Eckert), (37.) Tobias Huber (D.Oulik, A.Eckert), (54.) Dominik Zöller (A.Eckert)

Strafminuten: EHC Herrischried 9x2 min (18 min), 1x10 min (10 min) Mad Dogs Mannheim 12x 2 min (24 min), 4x10 min (40 min)

 

Zuschauer: Etwa 350-400

Unsere Torschützen:

  • David Oulik

  • Thomas Krejci

  • Tobias Huber

  • Dominik Zöller

 

 

 

  11.10.2008 Stuttgarter EC 1b - EHC Herrischried  10:3  

Ligaauftakt beginnt mit erwarteter Niederlage

Gegen den letztjährigen Landesligameister aus Stuttgart war nichts zu holen. Endergebnis: 10:3 (3:0/4:0/3:3)

 

Am vergangenen Sonntag reisten die Herrischrieder Eishockeyspieler mit 10 Feldspielern, Torwart Simon Pankratz und etwa 25 treuen Zuschauern im Gepäck in die Landeshauptstadt Stuttgart.

Schon im Voraus war eigentlich klar das gegen das kompakt auftretende Reserveteam aus Stuttgart nur wenig Chancen bestanden um Punkte mit nach Hause zu nehmen. So gewannen die Stuttgarter gegen Mannheim mit 11:1 Toren. Gegen Heilbronn vergangene Woche sogar mit 21:0 Toren. Die Marschroute war also klar. Hinten dicht machen und eine ähnlich hohe Niederlage zu vermeiden und dabei die sich bietenden Torchancen zu verwerten.

 

Im ersten Drittel hatten die White Stags einige Probleme sich dem Gegner passend zuzuordnen. Genau genommen kam erst etwas Struktur aufs Spielfeld nachdem die Stuttgarter in der 4.min das 1:0 schossen. Das Defensivverhalten war eigentlich gar nicht so schlecht. Doch weitere Gegentreffer, die nicht immer von den Gastgebern schön heraus gespielt waren sondern eher aus dem Chaos heraus entstanden, liesen sich dennoch nicht vermeiden, so dass es nach den ersten 20 Minuten 3:0 stand. Mit einer solchen Gegenwehr hatte wohl auch der Gastgebercoach nicht gerechnet. Deutlich wurde dies als man feststellte das deren drittee Block nur in den Anfangsminuten zum Einsatz kam.

Der Mittelabschnitt war dann für die Herrischrieder Spieler wie Zuschauer keineswegs ansehnlich obwohl man sich deutlich mehr vor genommen hatte. Stuttgart kam viel zu oft vor das Gehäuse von Simon Pankratz. Schon im Sturm begannen die Fehler mit ungenauen Pässen und die Stuttgarter verstanden es perfekt aus der Defensive eigentliche Konter zu fahren. Viel zu oft boten sich dem Gegner Überzahlsituationen die sie auch in Tore verwerten konnten. Die etwas offensiver geworden Herrischrieder kamen dennoch zu Torchancen. Doch der Stuttgarter Schlussmann, der an diesem Abend zweimal zum Einsatz kam, konnte an diesem Abend nicht überwunden werden. Mit einem 7:0 ging es dann in das letzte Drittel.

In der Eispause sprach Spielertrainer David Oulik dem Team mehr Mut ein. Die Vorgabe war es, keine 10 Gegentreffer zu kassieren und das eigene Torkonto auf mindestens 3 Tore zu setzen.

 

Auf geht’s ins letzte Drittel. Das Bulli gewann noch der Gegner, doch danach drückten die White Stags ordentlich auf`s Gas. Der Gegner rechnete mit keiner Gegenwehr, so dass sich Chance um Chance bot. Ausserdem wechselte der Stuttgarter Coach ihren bis dahin unüberwindbaren Torhüter aus. Der zum Schlussabschnitt eingewechselte Schlussmann im Stuttgarter Tor konnte dann endlich überwunden werden -nach einer feinen Einzelaktion von David Oulik. Dieses Tor brachte noch mehr Selbstvertrauen in die Reihen der White Stags. Nur wenige Minuten später erzielte erneut Oulik, nach Vorarbeit von Klaus Bächle, per Rückhand den zweiten Herrischrieder Treffer. Angetrieben von den Fan`s drückte der EHC die Stuttgarter ins eigene Drittel und kam durch Thomas Krejci zum 7:3 Anschlusstreffer. Die schwäbischen Zuschauer schauten wohl ganz dumm aus der Wäsche – 3 Gegentreffer in etwa 4 Minuten und das deutliche 7:0 war dahin. Der gegnerische Coach nahm eine Auszeit um seine Spieler aufzuwecken und wechselte erneut den Torhüter. Der in den ersten 40 Minuten unüberwundbare Torhüter kam wieder zurück aus Spielfeld und eines Vorweg: Er blieb es auch bis zum Spielende. Die Stuttgarter kamen nun wieder ins Spiel zurück. Mit freundlicher Unterstützung der Herrischrieder Mannen. Klaus Bächle bekam eine 2+10 minütige Strafe wegen Check von hinten. Das viel zu hart bestrafte Foul wurde zunächst nur als 2 Minutenstrafe geahndet. Doch das nicht immer sicher agierende Schiedsrichtergespann lies sich noch durch den gefoulten Stuttgarter zu einer 10 minütigen Strafe lautstark überreden. Als das Spiel dann mit Neun Mann absolviert werden musste, herrschte totales Chaos auf dem Eis. Weitere Gegentreffer konnten leider nicht vermieden werden und als dann auch noch David Oulik zum Duschen geschickt worden war, der sich lautstark beschwerte da ihm ein Check gegen den Kopf aufgedrückt wurde, stand der EHC unter Dauerbeschuss. Das erste Ziel, mindestens 3 Tore zu schiessen, wurde erreicht. Doch die Vorgabe keine Zehn Gegentreffer zu kassieren verfehlte das Team nur knapp, konnte sich schlussendlich aber trotzdem zu Frieden geben .

 

Nun heißt es aus den vermeintlichen Fehlern zu lernen um am kommenden Sonntag beim Heimauftakt gegen die Mad Dogs aus Mannheim, welche übrigens in der Parallelbegegnung den stark gewerteten VfR Pforzheim mit 5:3 Toren besiegt haben und so die ersten Punkte eingefahren haben, zu bestehen.

 

Los geht es in gewohnter Manier am Sonntagabend um 18:30Uhr in der Herrischrieder Eissporthalle.

Über zahlreiches Zuschauerinteresse würden Wir uns natürlich wieder sehr freuen!

 

Tore: 7:1 (44.) D.Oulik, 7:2 (45.) D.Oulik (K.Bächle), 7:3 (47.) T.Krejci (D.Oulik)

Strafen: Stuttgart – 8x2min + 2x10min Diszi, Herrischried 7x2min + 2x10min

 

Unsere Torschützen:

  • David Oulik (2)

  • Thomas Krejci

 

 

  03.10.2008 3.Liga-Turnier in Reinach  4.Platz  

EHC Herrischried - eine Turniermannschaft trotz kleinen Kaders

Beachtlicher 4. Platz beim Schweizer Drittligisten-Turnier in Reinach

 

Vergangenes Wochenende lud der SC Reinach 3.Liga Turnier. Die Gegner des EHC allesamt Schweizer Drittligisten - Reinach, Aarau, Limathal, Illnau- Effretikon und Wohlen.

Angereist wurde zwei mit Torhütern und 10 Feldspielern, auf die jedoch krankheitsbedingt und aufgrund logistischer Differenzen nur bedingt zugegriffen werden konnte. Dafür mit im Gepäck, der aus eigener Jugend stammende Torhüter Mario Huber, welcher Wohnhaft in Freising einige Jahre pausierte, um diese Saison sein Comeback beim EHC Herrischried feiern zu können.

Der EHC Herrischried möchte sich an dieser Stelle erst einmal bei der Firma Eckert-Bau GmbH bedanken, die kostenlos einen Bus zur Verfügung stellte. Des Weiteren ist der Pankratz Service GmbH und seinem Organisationsteam zu danken, von der ein weiterer Bus samt Fahrer auf Abruf freigestellt wurde, um den EHC zu unterstützen (Merci auch Eddi & Family).

„Schlittschuhlaufen treibt den Schweiß, doch von unten kühlt das Eis.“ Vielleicht war diese Weisheit der Garant für den hohen kämpferischen Einsatz, den der EHC Herrischried am ersten Turniertag zeigte.

Bei zu dieser Jahreszeit ungewöhnlicher Kälte ging der EHC gleich gegen seinen ersten Gegner, dem späteren Turnierdritten Illnau- Effretikon, ein hohes Spieltempo zu Beginn des Spiels mit. Doch dann die Schrecksekunde: Gegenangriff auf das Tor von Torhüter Simon Pankratz, Schuss und Jubel der Gegner. Der vermeidliche Torschütze lies sich feiern und fuhr bereits an den Mittelkreis, als „die Katze“ zeigte, dass der Puck nicht in das Tornetz, sondern in jenes seiner Fanghand eingeschlagen hatte. Torhüter S. Pankratz, der bereits beim Turnier in Gmunden zum Best-Goalie geehrt wurde, hielt über die gesamte Spieldauer seinen Kasten sauber und konnte so einen „shut out“ (Ein komplettes Spiel ohne Gegentreffer) für sich verbuchen.

 

Die erste Begegnung endete folglich mit einem für Eishockey ungewöhnlichen 0:0, was gleichzeitig der erste Punkt bedeutete.

Im zweiten Spiel, musste sich der EHC Herrischried gegen die Jungs aus Wohlen beweisen. Torhüter Mario Huber, mit seinem ersten Einsatz für die erste Mannschaft in dieser Saison, konnte über lange Zeit mit guten Paraden seinen Kasten sauber halten, musste dann aber doch einmal hinter sich greifen. 0:1 Führung für Wohlen. Der EHC lies sich davon nicht beeindrucken und konnte so mit gesteigertem Kampf und Einsatz durch den neuverpflichteten Spielertrainer David Oulik zum 1:1 aufschließen. Obwohl der Gegner technisch überlegen war sollte dies das Endergebnis der zweiten Begegnung bleiben.

 

Aufgrund dieser beiden unentschiedenen Ergebnissen konnte sich der EHC für das Spiel gegen den Gruppenersten der Gruppe A qualifizieren und hielt sich somit für den zweiten Tag zwei weitere Spiele im Turnier.

Dieser Erfolg musste standesgemäß gefeiert werden.

Spät und doch für einige zu früh begann der zweite Turniertag. Der Gegner: Die Hockey-Cracks aus Aarau. Zum Spiel nur soviel: Endstand 5:0, Aarau war in allen Belangen klar besser und verbuchte später dann auch den Turniersieg.

Da Marcus Pankratz im Spiel zuvor durch einen Schuss auf seine Kniescheibe außer Gefecht gesetzt wurde, musste das Spiel um Platz 3 mit erneut reduziertem Kader bestritten werden. Genau genommen blieben nur noch 8 Feldspieler übrig. Während der ersten 30 Minuten konnte man dem Gegner noch Paroli bieten und hätte sogar in Führung gehen können. Doch als sich David Oulik wegen Meckerns in der zweiten Hälfte eine Disziplinarstrafe ein fing, war die Luft leider raus. Illnau- Effretikon konnte das kleine Endspiel mit 4:1 (1:1) für sich entscheiden. Torschütze des EHC Herrischried war erneut David Oulik.

 

Mit einem Turniersieg (Gmunden, Österreich) und einem hoch zu wertenden vierten Platz (Reinach, CH) hat der EHC Herrischried die kleine und recht kurzeVorbereitungsphase relativ erfolgreich abgeschlossen.

 

Unsere Torschützen:

  • David Oulik (2)

 

Impressum | Datenschutz 

 

EHC HERRISCHRIED HOTZENWALD WHITE STAGS e.V.

Salpetererweg 31 / 79737 Herrischried

E-mail: info@ehc-herrischried.de / ehc-homepage@t-online.de

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