SPIELBERICHTE Saison 2010-2009

  07.03.2010 EHC Herrischried - SC Lyss II  6:4  

Der dickste Brocken kam zum Schluss

Welch ein Abschluss für den EHC Herrischried. Kurz nach der Schlusssirene in der Eissporthalle kam so richtig Stimmung auf.

Allerdings weniger auf den mit 420 Zuschauern – trotz des sportlich unbedeutenden Matches gegen den SC Lyss II – doch gut besetzten Rängen, als im Nebenzimmer der „Füerbühni“.

 

Die Mannschaft um Spielertrainer Tomas Zourek war im Anschluss an das letzte Spiel vom Füerbühni-Wirt Edgar zum Cordon-bleu-Essen eingeladen und der Koch ließ sich nicht lumpen. Ein rekordverdächtiger Zwei-Meter-Fleischbrocken wurde unter den 18 Kufencracks großzügig verteilt.

Das Menü schmeckte ähnlich lecker wie die Köstlichkeiten, mit denen die Herrischrieder Eishockeyspieler ihre zahlreichen Fans im Verlauf dieses Winters verwöhnt haben. Immerhin 430 Zuschauer kamen im Schnitt zu den acht Heimspielen in der vierten Liga und der Aufstiegsrunde nach Herrischried. „Die Gegner waren von dieser Kulisse immer mächtig beeindruckt“, betont Torschützenkönig Julien Gälli (28 Tore), der ausgerechnet im letzten Spiel ohne Treffer blieb und bereits für eine weitere Saison zugesagt hat.

Gegen den SC Lyss II taten sich die Herrischrieder schwer vor dem gegnerischen Kasten. Der wurde im letzten Drittel zwar von Brigitte Scheurer gehütet, was die Offensivbemühungen der Gastgeber aber nicht einschränkte. Jeder Herrischrieder wollte wohl mal in der Nähe der smarten Bernerin in Aktion treten – allein es gelang ihnen zu selten: „Von den Chancen her war's eine klare Sache – nur getroffen haben wir viel zu selten“, befand denn auch Martin Suchanek, der im ersten Drittel seinen Platz im Herrischrieder Kasten an Simon Pankratz abtrat: „Simon soll auch mal spielen“, gab sich der gebürtige Tscheche aus Zürich kulant. Mit seinen Paraden hatte er maßgeblichen Anteil am Herrischrieder Saisonerfolg.

Spielertrainer Tomas Zourek indessen verwies auf die starke Mannschaftsleistung in den vergangenen Monaten: „Schon nach dem dritten, vierten Spiel wusste ich, dass wir Meister werden können“, freute er sich nach dem Coup. Ob Zourek das Team allerdings auch in der dritten Schweizer Liga verantwortlich führt, ließ der 22-jährige Tscheche offen: „Im Moment ist alles offen. Wenn ein gutes Angebot für mich kommt, kann es gut sein, dass ich gehe. Doch es würde mir nicht leicht fallen“, deutet er an, wie wohl er sich auf dem Hotzenwald fühlt und wieviel Spaß er am Traineramt hatte: „Es war um einiges einfacher als ich es mir vorgestellt habe.“

Dieser Satz wird in Zukunft allerdings keine Gültigkeit haben: „In der 3. Liga wird es viel schwerer“, ist sich Martin Suchanek sicher: „Wir brauchen mehr Spieler, um immer drei Blöcke zur Verfügung zu haben.“ Diese Forderung ist beim EHC-Vorsitzenden Manfred Hofmann längst angekommen: „Wir führen Gespräche und werden wohl zwei Neue aus der Schweiz bekommen“, kündigt er Verstärkungen an und rechnet damit, dass „wir den Stamm unseres Kaders halten können.“ Zudem, so Hofmann, sei mit frischen Kräften aus dem eigenen Nachwuchs zu rechnen.

Quelle: Südkurier; Autor: Matthias Scheibengruber

 

Tore: 0:1 (9.) SC Lyss, 1:1 (11.) K.Bächle (K.Bremenkamp), 2:1 (13.) T.Zourek (J.Gälli, K.Bremenkamp), 3:1 (24.) K.Bächle (D.Zöller), 3:2 (35.) + 3:3 (41.) SC Lyss, 4:3 (50.) A.Eckert, 5:3 (54.) D.Hierholzer (J.Gälli), 5:4 (56.) SC Lyss, 6:4 (60.) K.Bremenkamp (D.Baier)

Strafen: EHC Herrischried 16x2min; SC Lyss 14x2min

 

Zuschauer: 420

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bächle (2)

  • Tomas Zourek

  • Alexander Eckert

  • Dirk Hierholzer

  • Klaus Bremenkamp

 

 

 

  02.03.2010 SV Lyssach - EHC Herrischried  5:6 n.V.  

Nervenraubender 6:5 Sieg führt bringt den Aufstieg in die 3.Liga

Im ersten der beiden Aufstiegsspiele gewinnen die „White Stags“ auswärts schlussendlich verdient mit 6:5 (0:2/4:1/1:2/0:1) nach Verlängerung gegen den SV Lyssach und stehen dadurch als Aufsteiger in die 3.Liga fest.

 

Ungewohnt an einem Dienstagnachmittag machten sich Fans und Spieler auf den Weg nach Hasle um dort gegen den SV Lyssach das erste Playoff Match zu bestreiten. Mit einem Sieg, egal ob in der regulären Spielzeit oder nach Verlängerung wäre der Aufstieg perfekt gewesen und dementsprechend gut begann der EHC Herrischried das erste Drittel. Bereits nach 133 Sekunden fiel schon der erste Treffer zu Gunsten der „White Stags“. Julien Gälli und Kaptän Alexander Eckert beschäftigten die Lyssacher Defensive, brachten den Puck vors Tor und der alleingelassene Dirk Hierholzer hatte keine Mühe das nahezu leere Tor zu treffen. Im weiteren Verlauf bot sich den Zuschauern ein schnell geführtes Spiel von beiden Mannschaften. Vor dem Gehäuse waren im ersten Abschnitt allerdings die Herrischrieder die gefährlichere Mannschaft und erzielten einen weiteren Treffer. Erneut Dirk Hierholzer lies den Lyssacher Goalie recht schlecht aussehen. Mit dieser Zwei-Tore-Führung ging es dann auch in die erste Pause.

Viel zu reden gab es während dem Pausentee jedenfalls nicht und das Team sollte nur so weiter machen wie in den ersten 20 Minuten. Gesagt, getan. 18 Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt, da erzielte Julien Gälli den 3:0 Treffer. Aus Herrischrieder Sicht fiel das Tor wohl zu früh. Fortan stellten die „White Stags“ Laufbereitschaft, Stellungs- und Passspiel ein und schienen sich zu sicher mit dieser Führung. Das merkten wohl auch die Gastgeber und erhöhten den Druck. Durch Tore in Minute 22, 31 und 35 konnte Lyssach ausgleichen und alles sah danach aus als würden die Herrischrieder nun völlig untergehen. Auch aufgrund dessen weil die Schiedsrichter mit seltsamen Entscheidungen einen gewissen Teil beitrugen: Zuerst wurde ein Torschuss der Gastgeber als Tor anerkannt obwohl der Puck nicht vollständig im Tor lag. Im Gegenzug erzielte Tobias Huber einen regulären Treffer den der Lyssacher Goalie zufälligerweise unbewusst aus dem Tor bugsierte und nicht anerkannt wurde. . Als dann auch noch ein katastrophaler Abwehrfehler zur ersten Gastgeberführung führte, waren die mitgereisten Fans wohl froh als die Sirene die zweite Eispause einleutete um Nerven und Herz eine Schonpause zu geben. Aus 0:3 wurde ein 4:3 und das völlig verdient.

Gewillt nochmals an die Leistung aus dem Anfangabschnitt anzuknüpfen und das Spiel zu drehen ging das Team in den letzten Abschnitt. Es lief zwar nicht alles rund und der ein oder andere Crack zeigte konditionelle Schwächen, aber das „Hühnerhaufenchaos“ schien halbwegs abgewimmelt zu sein. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Hüben wie drüben gab es Torchancen. Eine dieser Möglichkeiten nutzte Dominik Zöller schon in der 43. Spielminute mit einem flachen Schuss aus nahezu unmöglichem Winkel zum viel umjubelten 4:4 Ausgleich und das Spiel war wieder offen. Zwar waren die Herrischrieder bemüht den Führungstreffer zu erzielen, doch zunächst zappelte die Scheibe erneut im Kasten von Martin Suchanek. Wieder ein Rückstand der allerdings keine 60 Sekunden Bestand hielt. Exakt 59 Sekunden (54. Spielminute) später wuchtete Coach Zourek den Puck zum 5:5 ins Netz und der Gegner schien doch etwas nervös zu werden – musste Lyssach doch unbedingt gewinnen um für den Aufstieg noch mitreden zu können. 50 Sekunden vor Spielende wurde es erneut kurios. Folgerichtig wurde Marcus Pankratz für zwei Minuten wegen Spielverzögerung auf die Strafbank geschickt nachdem er den Puck über die Bande schoss. Doch dann änderten die beiden Unparteiischen ihre Meinung und gaben anstatt der 2-Minutenstrafe einen Penalty. Jetzt gab es bei den Mannschaften und Zuschauerrängen verdutzte Gesichter. Begründung der Schiedsrichter: „Wenn innerhalb der letzten beiden Spielminuten der Puck ins Jenseits bugsiert wird, gibt es laut Regelbuch anstelle einer Strafe einen Penalty“… (Anmerkung: Wir konnten noch nicht in Erfahrung bringen ob es diese Regel tatsächlich gibt- Wie man aber von Oberschiedsrichtern hörte, welche auf den Zuschauerrängen waren, gibt es diese Regel wohl nicht.) Sei es drum… Jedenfalls hielt Goalie Suchanek seinen Kasten sauber und das Team im Rennen. In der darauf folgenden Verlängerung hatte Lyssach genug Chancen um den Sieg fix zu machen, doch wer keine Tore schiesst wird irgendwann bestraft. Dies in Form von Thomas Krejci: Mit einem Sololauf und herrlichen Handgelenkschuss ins rechte obere Eck besiegelte er den knappen Sieg und somit den Aufstieg in die dritte Liga da Lyssach in ihren beiden Playoff-Partien mit einem Punkt nur Rang 3 belegen konnte.

Ein herzlicher Dank gilt den rund 50 Herrischrieder Anhängern für die Unterstützung!

Am kommenden Sonntag findet nun das allerletzte Wettkampfspiel dieser Saison gegen den Tabellenersten SC Lyss statt. Zwar ist diese Partie im Kampf um den Aufstieg bedeutungslos, dennoch möchte sich das Team nach der Gruppen-Meisterschaft mit einem Sieg gegen den Tabellenersten der Gruppe 6 auch noch den Meistertitel der Playoffrunde sichern und sich anständig in die Sommerpause verabschieden. Deshalb würde sich der EHC Herrischried freuen seine Fans nochmals zahlreich empfangen zu können. Spielbeginn ist um 18:30Uhr.

 

Tore: 0:1 (3.) D.Hierholzer (A.Eckert, J.Gälli), 0:2 (9.) D.Hierholzer (J.Gälli), 0:3 (21.) J.Gälli (T.Krejci), 1:3 (22.) + 2:3 (31.) + 3:3 (35.) + 4:3 (38.) alle SV Lyssach, 4:4 (43.) D.Zöller (K.Bächle), 5:4 (53.) SV Lyssach, 5:5 (54.) T.Zourek (J.Gälli, D.Hierholzer), Penalty (60.) SV Lyssach – gehalten, 5:6 (64.) T.Krejci (J.Gälli)

 

Strafen: SV Lyssach 6x2min; EHC Herrischried 8x2min

 

Zuschauer: 150

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer (2)

  • Julien Gälli

  • Dominik Zöller

  • Tomas Zourek

  • Thomas Krejci

 

 

 

  14.02.2010 EHC Herrischried - EHC Vogelsang  2:4    

Erste Niederlage nach 60 Minuten

Der EHC Herrischried fängt sich im letzten Rückrundenspiel die erste und einzigste Niederlage in der regulären Spielzeit gegen den EHC Vogelsang mit 2:4 (0:1/1:3/1:0) Toren ein

 

Nichts war es mit dem Vorhaben kein Spiel in der regulären Spielzeit zu verlieren. Trotz anfänglich starkem Beginn und der richtigen Einstellung ging der EHC Vogelsang mit einer Führung in den Mittelabschnitt. Die White Stags drückten von Anfang an auf den Führungstreffer. Doch Tore sollten keine fallen. Immer wieder stand der starke Gästetorhüter Thomas Kiepfer im Wege und brachte ein ums andere Mal die Herrischrieder Stürmer zur Verzweiflung. Vor lauter Drang auf ein Tor vergaßen die White Stags allerdings bei Vogelsanger Angriffen in die Defensive umzuschalten. Des Öfteren hatten die Gäste mit ein oder sogar zwei Mann alleine vor Goalie Suchanek die Chance zur frühen Führung. Nach 13 Minuten war es dann soweit. Eine 2 zu 1 Situation vollendete ein an diesem Abend glänzend aufgelegter Sven Sennhauser zu seinem ersten Treffer. Im Grund genommen konnte man bis auf einige Defensivdefizite keinem etwas Schlechtes vorwerfen – abgesehen von den vielen vergebenen Torchancen.

Im Mittelabschnitt kam dann alles anderst wie geplant. Das Vogelsanger Tor war immer noch wie vernagelt und das Team rannte in einen Konter nach dem andern. Nachdem dann auch noch die Gäste auf zwei Tore erhöhten, fand sich dies bei einigen Spielern in Form von Frust wider. Viele Strafzeiten auf Seiten der White Stags und viele unschöne Rangelei- und „Fight“-Szenen welche zu diesem Zeitpunkt nicht immer ausgeglichen vom Schiedsrichtergespann bestraft wurden. Nichts desto trotz… Es ging weiter und die Herrischrieder fingen sich auch noch den dritten Treffer ein...Zwar gelang Julien Gälli noch der Anschlusstreffer zum 1:3, doch über diesen konnte man sich nach diesem Spielverlauf nur bedingt freuen. Nur einige Minuten später musste der eingewechselte Simon Pankratz die Hartgummischeibe aus dem Netz fischen. Sven Sennhauser netzte gekonnt zu seinem dritten Treffer ein. 1:4 das Ergebnis zur zweiten Pause. Hier haben es sich die White Stags Mannen selbst vergeigt aufgrund etlicher Stellungfehler und Disziplinlosigkeit.

Nach einer heftigen Kabinenpredigt durch Trainer Tomas Zourek ging es dann in den Schlussabschnitt. Die Mannschaft hatte zu diesem Zeitpunkt nämlich einiges Gut zu machen und dies übertrug sich auch endlich auf das Eis. Das Spielgeschehen fand fast nur noch in der Vogelsanger Hälfte statt und diese wussten sich nur noch mit vielen unerlaubten Weitschüssen zu helfen. Doch an diesem Abend wollte der Puck einfach nicht ins Eckige. Als dann die Gäste wieder etwas offensiver wurden, vollendete Lars Ulrich zum 2:4 Anschlusstreffer. Allerdings kam dieser in der 54. Spielminute viel zu spät. Die Gäste verteidigten mit Bravour und Gästerkeeper Kiepfer wuchs weiter über sich hinaus. So sollte es an diesem Abend mit einem 2:4 Spielstand enden. Verdientermaßen haben taktisch perfekt agierende Vogelsanger die 3 Punkte mit nach Hause genommen. Anschließend galt es mit teils frustrierten Fans, enttäuschten Herrischrieder Spielern und glücklichen Vogelsangern bei Freibier die Laune wieder zu steigern.

Nun rufen die Playoffs gegen zwei Teams aus den anderen Gruppen. Bis dato muss unbedingt eine Leistungssteigerung der White Stags her um nicht unterzugehen. Wann diese genau stattfinden wird in den nächsten Tagen in der Presse und im Internet (www.ehc-herrischried.de) bekannt gegeben.

 

Tore: 0:1 (14.) EHC V., 0:2 (28.) EHC V., 0:3 (31.) EHC V., 1:3 (35.) J.Gälli (D.Hierholzer), 1:4 (37.) EHC V., 2:4 (54.) L.Ulrich (D.Hierholzer, A.Eckert)

Strafen: EHC Herrischried 8x2min + 10min Diszi Krejci, EHC Vogelsang 4x2min + 25min Y.Sennhauser

 

Zuschauer 350

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli

  • Lars Ulrich

 

 

 

  07.02.2010 EHC Uni Basel - EHC Herrischried  4:5  

Glanzloser Sieg gegen Uni Basel

Im letzten Rückrundenauswärtsspiel siegt der EHC Herrischried mit 5:4 (1:1/2:1/2:2) auf dem Basler Eglisee

 

Vor knapp drei Wochen tat sich der EHC Herrischried schon schwer auf der offenen Eisbahn in Basel und wollte zumindest gegen den Tabellenletzten Besserung zeigen. Doch daraus wurde nichts. Die White Stags kamen auch am Sonntag gegen den EHC UNI Basel nicht in Fahrt.

Im ersten Drittel boten die Herrischrieder rein gar nichts und es lief auch nicht viel zusammen. Die Basler machten das Spiel und kamen verdient zur Führung nach rund 11 Minuten – Begünstigt durch viele überflüssige Strafzeiten auf Seiten des Tabellenführers. Die Führung der Gastgeber hielt allerdings nur gute zwei Zeigerumdrehungen bestand ehe Tomas Zourek Maß von der blauen Linie nahm und den Puck in die Maschen setzte. Ein herrlicher Treffer und es sollte nicht der letzte vom Coach gewesen sein an diesem Abend.

Nachdem die Seiten gewechselt wurden und Basel erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren konnte, nutzten diese den Raum um erneut in Führung zu gehen. Doch dasselbe Spiel folgte nun auf der anderen Seite: Powerplay Herrischried – und erneut hämmerte Tomas Zourek mit einem satten Schuss den Puck zum 2:2 ins Torgehäuse. Der erstmalige Führungstreffer gelang Klaus Bächle in der 36. Minute. Danach folgte in einem zerfahrenen und strafzeithaltigen Mittelabschnitt erst mal der Pausenpfiff.

Im Schlussabschnitt musste das souverän agierende Schiedsrichtergespann dann nicht mehr so viele Strafzeiten aussprechen da sich beide Mannschaften wieder aufs Eishockey konzentrierten. Obwohl die White Stags nun Oberhand hatten, musste zunächst Goalie Martin Suchanek den Puck aus seinem Gehäuse fischen. Allerdings kam postwendend nach 23Sekunden die rasche Antwort durch Dominik Zöller zum erneuten Führungstreffer. Ab diesem Zeitpunkt war endlich eine Leistungssteigerung beim Herrischrieder Team zu sehen. In Minute 51 folgte dann der dritte große Aufritt von Coach Tomas Zourek an diesem Abend. Souverän und platziert schoss er den Puck zum dritten Mal an diesem Abend mit einem wuchtigen „Hammer“ ins Basler Torgestänge. Das Spiel schien im Griff zu sein ehe sich nochmals ein gravierender Fehler im Vorwärtsgang einschlich. Die „Unianer“ konnten nach diesem Patzer mit zwei Mann ungestört in Richtung Tor marschieren und die Hartgummischeibe platziert und die Latte drücken. Wie schon gegen die Red Wings schnupperten auch die Basler Uni Spieler ihre Siegeschance und übten Druck aus. Doch dieses Mal konnten schwache Herrischrieder weitere Gegentreffer vermeiden, gewannen schlussendlich verdient und konnten drei weitere Punkte auf das Habenkonto verbuchen.

Endspurt am Sonntag

Am kommenden Sonntag ab 18:30Uhr kommt es zum letzten Heimspiel dieser 4.Liga Rückrunde. Zu Gast wird der EHC Vogelsang sein. Ganz besonders können wir uns hier auf die beiden Zwillingsbrüder Sven und den reaktivierten Yves Sennhauser freuen welche in Herrischried ja nicht gerade unbekannt sind. ;-) Hier wird es sicherlich nochmal ein hartumkämpftes Match gegen den Tabellenvierten geben.

>>> Die White Stags sagen DANKE an Fans und Sponsoren! <<<

Im Anschluss an die Partie gegen den EHC Vogelsang wird kurzerhand die Eisfläche mir der Eisbar ausgestattet. Die erfolgreiche Saison und die treue Unterstützung durch Fans und Sponsoren wird mit Freibier (gesponsert durch die Brauerei Rothaus und aufgestockt durch die Mannschaftskasse) gefeiert. Also nicht gleich nach dem Spiel die Sachen packen sondern einen Moment Geduld haben und ein Bierchen genießen.

VOM TEAM BEREITS JETZT SCHON EIN RIESENGROßES DANKESCHÖN AN ALLE FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜZUNG!!!

 

Tore: 1:0 (12.) UNI Basel, 1:1 (14.) T.Zourek (J.Gälli), 2:1 (27.) UNI Basel, 2:2 (31.) T.Zourek (J.Gälli, T.Krejci), 2:3 (36. K.Bächle (M.Pankratz), 3:3 (44.) UNI Basel, 3:4 (45.) D.Zöller (K.Bächle), 3:5 (51.) T.Zourek (D.Zöller) 4:5 (56.) UNI Basel

 

Strafzeiten: EHC UNI Basel 7x2min; EHC Herrischried 9x2min

 

Zuschauer: 57

Unsere Torschützen:

  • Tomas Zourek (3)

  • Klaus Bächle

  • Dominik Zöller

 

 

 

  31.01.2010 EHC Herrischried - HC Fischbach-Göslikon  13:0  

Die White Stags sind Meister!

Zwei Spieltage vor Ende der 4.Liga Meisterschaftsrunde sichert sich der EHC Herrischried mit einem fulminantem 13:0 (3:0/3:0/7:0)

Sieg gegen den HC Fischbach-Göslikon die 4.Liga Meisterschaft

 

In vielen Teilen Europas fiel am Wochenende der Zugverkehr aufgrund der Schneeverhältnisse aus. Doch im tief verschneiten Herrischried rollte in der Eissporthalle der „Hotzenwald-Express“ am Sonntagabend ab 18:40Uhr auf Hochtouren. Mit „Einbahnstraßen-Eishockey“ reagierte das Herrischrieder Team auf die zuletzt schwachen Leistungen aus den vergangenen Spielen und sicherte sich somit frühzeitig die Meisterschaft. Dies wollten sich auch bemerkenswerte 400 Zuschauer nicht entgehen lassen die den Straßen- und Temperaturverhältnissen trotzten.

Von der ersten Minute an gingen die Hausherren engagiert zur Sache und ließen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Angriff auf Angriff folgte und es war nur eine Frage der Zeit bis der Puck im Netz zappeln sollte. Lautstark angefeuert durch die Fans verlud Klaus Bremenkamp nach neun Minuten zum ersten Mal den Gästetorhüter. Dirk Hierholzer baute die Führung mit zwei weiteren Treffern zur 3:0 Führung aus ehe der Pausenpfiff folgte. Den Eishockeycracks aus Fischbach-Göslikon gebührte allerdings auch Respekt. Mit gerade mal nur acht Mann angetreten standen sie gut in der Defensive, vermieden dadurch einen deutlicheren Rückstand und lauerten auf Konter.

Im zweiten Abschnitt leisten sich die Herrischrieder einige Strafzeiten und mussten sich in Unterzahl beweisen. Aber selbst in nummerischer Überzahl gelang den Gästen kein Treffer – denn die „4-Mann Formation“ aus Herrischried stand sicher und ließ kaum Chancen zu. In schöner Regelmäßigkeit bot sich auch den White Stags die Chance im Powerplay Druck auszuüben, aber es schien so als würden sie lieber die Tore erzielen wenn beide Teams vollzählig auf dem Eis standen. Dominik Zöller und Julien Gälli schraubten die Führung nach oben. 6:0 Führung nach 40 Minuten und die Gäste konnten sich bei ihrem starken Torhüter bedanken dass diese nicht noch deutlicher im Rückstand waren.

Im letzten Drittel waren die Gäste dann endgültig mit ihren Kräften am Ende und wussten sich fortan nur noch durch diverse Fouls weiter zu helfen. Die Herrischrieder blieben allerdings bei ihrer Marschroute. In Form des erwähnten „Hotzenwald-Express“ ging das Einbahnstraßen-Eishockey auf ein Tor weiter. Lars Ulrich, Tomas Zourek (je 2 Treffer), Klaus Bremenkamp, Sascha Metzger und Dirk Hierholzer (erneut ein Hattrick sowie 2 Assists) schraubten das Ergebnis zur deutlichen 13:0 Führung nach oben. Bei diesem Spielstand folgte dann der heiß ersehnte Schlusspfiff welcher die 4.Liga Meistersschaft bedeutete. Anschließend wurde ausgiebig gefeiert und es kehrte nach rund 3 abartig lautstarken Stunden allmählich wieder Ruhe in die Eissporthalle.

Am kommenden Sonntag geht es nun zum Tabellenletzten EHC Uni Basel. Auf der Eisfläche des Basler Eglisee taten sich die White Stags bereits gegen die Red Wings schwer. Dies soll am Sonntag ab 17:30Uhr besser werden. Eine Woche später kommt es dann am 14.02.2010 ab 18:30Uhr zum letzten Heimspiel der Meisterschaftsrunde gegen den EHC Vogelsang. Danach folgen die Play-Offs. Wie und wann diese genau stattfinden steht aktuell noch nicht fest, wird allerdings bestimmt bald bekannt gegeben.

 

Tore: 1:0 (10.) K.Bremenkamp (J.Gälli), 2:0 (16.) D.Hierholzer (L.Ulrich, J.Gälli), 3:0 (20.) D.Hierholzer (J.Gälli, T.Huber) 4:0 (25. D.Zöller (J.Gälli), 5.0 (35.) J.Gälli (D.Hierholzer), 6:0 (37.) J.Gälli (D.Zöller), 7:0 (44.) L.Ulrich (J.Gälli), 8:0 (47.) D.Hierholzer, 9:0 (50.) T.Zourek (D.Baier, D.Zöller), 10:0 (53.) K.Bremenkamp (D.Zöller), 11:0 (57.) T.Zourek (J.Gälli, K.Bremenkamp), 12:0 (58.) S.Metzger, 13:0 (59.) L.Ulrich (T.Zourek, D.Hierholzer)

 

Strafen: EHC Herrischried 7x2min + 10min Diszi T.Zourek; HC Fi.-Gö. 10x2min + 2x5min +20min Matchstrafe

 

Zuschauer: 400

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer (3)

  • Julien Gälli (2)

  • Klaus Bremenkamp (2)

  • Tomas Zourek (2)

  • Lars Ulrich (2)

  • Sascha Metzger

  • Dominik Zöller

 

 

 

  23.01.2010 HC Wohlen-Freiamt - EHC Herrischried  4:8  

Zweite Auswärtshürde mit Sieg abgeschlossen

Die zehn übrig gebliebenen Herrischrieder ergattern erwartungsgerecht 3 Punkte beim Tabellenvorletzten in Wohlen-Freiamt

 

Am vergangenen Samstag traten die Herrischrieder „White Stags“ in Wohlen an. Die Voraussetzungen waren auf beiden Seiten nicht die besten. Die Gastgebertruppe ging mit gerade mal 9 Mann ins Spiel –Auf der Gegenseite der EHC Herrischried mit den übriggebliebenen 10 Mann.

Den rund 50 mitgereisten EHC Anhängern wollte das Team, nach der schwachen Leistung eine Woche zuvor in Basel, Besserung zeigen und legte dementsprechend los. Aber es steckte vor allem im Abschluss noch Sand im Getriebe. Erst nach zehn Minuten ging der EHC Herrischried durch Julien Gälli in Führung. Fortan fand auch endlich der Puck den Weg ins Tor. Dirk Hierholzer markierte den zweiten Treffer, Thomas Krejci schoss mit einer herrlichen Direktabnahme den dritten Treffer und Jürgen Denz baute mit einem erwähnenswerten Tor mit dem Rücken zum Tor die Führung aus. Bis dahin waren gute 16 Minuten gespielt und alles sah danach aus als würde es ein erneutes Torfestival wie im Hinspiel (19:2) geben. Obwohl allen bewusst war, dass im Rückspiel die Karten neu gemischt werden. Nach der 4:0 Führung schlichen sich Fehler ein welche die Gastgeber zum Anschlusstreffer nutzten ehe die Seiten gewechselt wurden. Sicherlich war es keine überragende Darbietung der Herrischrieder, aber die verdiente Führung gegen schwache Wohlener sollte dies neutralisieren.

Im Mitteldrittel waren die Herrischrieder Spieler ungewohnt deutlich mehr damit beschäftigt sich gegenseitig verbal das Leben schwer zu machen. Dies verlagerte sich natürlich auf das Spielgeschehen auf dem Eis. In einem spielerisch chaotischen Mittelabschnitt trennten sich die beiden Teams mit 2:2 Toren, was zur zweiten Pause eine 6:3 Führung bedeutete.

Nach einer nötigen Ansprache in der Pause durch Jürgen Denz nahm sich das Team vor wieder Eishockey mit „Herz und Spaß“ zeigen zu wollen. Die Herrischrieder erspielten sich ab diesem Zeitpunkt tolle Torschussmöglichkeiten und Passstaffeten, aber entweder wurde zu viel „gezockt“ oder das Torgehäuse (ca. fünfmal klingelte es an Pfosten oder Latte) stand im Weg um weiterhin zählbares Kapital daraus zu schlagen. Ergebnistechnisch kam es zwar „nur“ zum siebten Treffer durch Dirk Hierholzer (gleichzeitig sein dritter Treffer an diesem Abend) und Alex Rovkin erzielte das achte Tor, aber es wurde endlich wieder Eishockey gespielt und drei wichtige Punkte mit nach Hause genommen. Und dies war wohl wichtiger als ein überdeutlicher Sieg.

Ab dem kommenden Sonntag kommt es zum „Showdown“ wenn der Tabellensechste aus Fischbach-Göslikon in Herrischried zu Gast ist! Es sind noch drei Begegnungen zu absolvieren – 9 Punkte zu vergeben. Mindestens zwei von diesen neun Punkten benötigt der EHC Herrischried um die 4.Liga Meisterschaft fix zu machen nachdem der SC Olten auswärts deutlich mit 12:2 gegen Fischbach-Göslikon gewonnen hat.

 

Und dies soll natürlich am kommenden Sonntag mit lautstarker Unterstützung durch die Fans erreicht werden!

Also: Sonntag, 31.01.10 um 18:30Uhr à EHC Herrischried – HC Fischbach-Göslikon

 

Tore: 0:1 (10.) J.Gälli (T.Huber), 0:2 (13.) T.Krejci (T.Zourek,D.Hierholzer), 0:3 (15.) D.Hierholzer (J.Gälli), 0:4 (17.) J.Denz (D.Zöller,T.Huber), 1:4 (18.) HC Wohlen, 2:4 (32.) HC Wohlen, 2:5 (33.) T.Zourek (T.Krejci), 2:6 (34.) D.Hierholzer (J.Gälli, T.Krejci), 3:6 (38.) HC Wohlen, 3:7 (44.) D.Hierholzer (J.Gälli), 3:8 (52.) A.Rovkin (J.Gälli), 4:8 (55.) HC Wohlen

 

Strafen: HC Wohlen 10x2min + 10min Diszi; EHC Herrischried 6x2min

 

Zuschauer: 65, davon rund 50 aus Herrischried

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer (3)

  • Jürgen Denz

  • Thomas Krejci

  • Tomas Zourek

  • Alex Rovkin

  • Julien Gälli

 

 

 

  16.01.2010  IHC Basel - EHC Herrischried  6:5 n.V.  

Katastrophenspiel in Basel

EHC Herrischried muss sich nach extrem schwacher Leistung in einem chaotischen Spiel verdient mit 5:6 (2:2/1:1/2:2/0:1)

in der Verlängerung geschlagen geben

 

Am vergangenen Samstag stand das Auswärtsspiel gegen den IHC Basel auf dem Programm. Schon vor dem Spiel war klar das diese Partie kein Selbstläufer wird. Die beiden Leistungsträger Klaus Bächle (Bänderriss im Fußgelenk) und Alexander Eckert (Bänderriss in der Schulter) mussten beim Spiel gegen den SC Olten verletzt vom Eis und werden diese Saison wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Ebenso fehlte Klaus Bremenkamp, was dazu führte dass Coach Zourek die Reihen mächtig durcheinander würfeln sollte.

Genau so durch gewürfelt wie die Reihen, übertrug sich das Chaos auf das Spielgeschehen. Den White Stags fehlte im ganzen Spiel die Zuordnung zu den gegnerischen Spielern, zwischen Abwehr und Sturm boten sich abartig ungewohnte und grob fahrlässige Lücken und so kam es wie es kommen musste. Basel hatte leichtes Spiel, zumal die Herrischrieder sich oftmals gegenseitig auf den Füßen standen. Doch die Herrischrieder gingen zunächst durch Dominik Zöller und Julien Gälli in Führung,allerdings der „Schlendrian“ ließ sich auch danach nicht abweisen. Basel glich durch zwei Tore aus und so wurden die Seiten zum ersten Mal gewechselt.

Während der Pause war allen klar dass dies mit Sicherheit eine der schlechtesten Saisonleistungen war und man beschwor sich darauf es im Mittelabschnitt besser zu machen. Die Realität blieb aber dieselbe wie im ersten Abschnitt. Viele Pässe wurden zur brotlosen Kunst gemacht und Schlussmann Martin Suchanek bekam alles ab was seine Vordermänner gänzlich vermasselten. Obwohl Suchanek seine Sache gut machte war aber auch er in der 25. Minute überwunden. Die Basler Führung egalisierte Marcus Pankratz zum 3:3 und es folgte die zweite Pause.

Zu Beginn des Schlussabschnitt drückten die White Stags dann mal etwas mehr aufs Gas und dies wurde nach bereits 50 Sekunden durch den zweiten Treffer von Julien Gälli belohnt. Zwar konnten die erwähnten Fehler auch im Schlussabschnitt nicht vermieden werden, doch das Chancenplus stand nun auf der Seite der Herrischrieder. Thomas Krejci erzielte mit einem herrlichen Solo und Rückhandschuss in den Winkel den 5:3 Führungstreffer. Fortan waren noch knapp sieben zu spielen und ab dem Basler „Time-Out“ sollte man sich auf das Defensivverhalten besinnen. Dies ging allerdings gründlich in die Hose. Denn die White Stags waren überall, nur nicht vor dem eigenen Tor oder beim Gegner, und so folgten bis zu 60.Minute die Treffer 4 und 5 für die Gastgeber, was gleichzeitig auch zur Verlängerung führte.

In der „Overtime“ bot sich den Zuschauern dann zum dritten Mal an diesem Abend dasselbe Bild. Die White Stags auf dem Vorwärtsmarsch, Puckverlust im gegnerischen Drittel, und zum bemerkenswerten, dritten Mal (!!!) an diesem Abend hatte ein Basler freien Lauf auf das Tor und versenkte zum verdienten Sieg.

Ein Abend an dem weder Kampf, Leidenschaft, Einsatz, Stellungsspiel und Wille vorhanden war… Hier hatte nicht nur ein Spieler einen schlechten Tag erwischt, sondern das ganze Team. Da kann auch dem unbekannten Regen ab dem dritten Drittel nicht die Schuld zugewiesen werden. Nun gilt es die Partie so schnell wie möglich abzuhaken um am kommenden Samstag in Wohlen-Freiamt sich nicht erneut selbst ein Bein zu stellen.

 

Tore: 1:0 (3.) IHC Basel, 1:1 (3.) D.Zöller (M.Pankratz), 1:2 (5.) J.Gälli (D.Hierholzer), 2:2 (15.) IHC Basel, 3:2 (26.) IHC Basel, 3:3 (32.) M.Pankratz (D.Hierholzer, J.Gälli), 3:4 (41.) J.Gälli (D.Hierholzer), 3:5 (54.) T.Krejci (T.Zourek), 4:5 (55.) IHC Basel, 5:5 (57.) IHC Basel, 6:5 (63.-Verlängerung) IHC Basel

 

Strafen: 6x2min + 1x10min gegen Red Wings, 6x2min gegen Herrischried.

 

Zuschauer: Ca. 50 – Zuschauerrekord IHC Basel (wenigstens da waren wir gut ;-) )

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli (2)

  • Dominik Zöller

  • Marcus Pankratz

  • Thomas Krejci

 

 

 

  10.01.2010 EHC Herrischried - SC Olten  9:7  

Heisser Tanz auf Hotzenwälder Eis

800 begeisterte Zuschauer feiern 9:7 Sieg im Spitzenspiel

(Quelle: www.suedkurier.de - Bericht von Matthias Scheibengruber)

 

Tilman Bollacher ist im Landkreis Waldshut nicht unbedingt als enthusiastisches Energiebündel bekannt. Doch selbst der Landrat hielt es in den letzten Sekunden des Spitzenspiels fast nicht mehr aus: „Wie lang geht’s denn noch?“, blickte er bangend zur Uhr in der Herrischrieder Eissporthalle und gab sich selbst die Antwort: „90 Sekunden.“ – „Eine halbe Ewigkeit“, lautete die entnervte Replik von Bürgermeister-Stellvertreter Franz Albiez. Und die beiden Kommunalpolitiker taten gut daran, dem EHC Herrischried im Duell mit Verfolger SC Altstadt Olten die Daumen zu drücken. Denn nur Sekunden später schlug der Puck erneut im Kasten von Martin Suchanek ein. 47 Sekunden vor der Schlusssirene führten die Gastgeber nur noch mit 8:7.

Doch angetrieben von gut 700 Zuschauern holten die Herrischrieder Kufen-Cracks nochmal alles aus sich heraus und schafften es in der drittletzten Sekunde, dass sich Bollacher und Albiez zum Jubel-Tanz in den Armen lagen. Dirk Hierholzer hatte mit dem Treffer zum 9:7-Endstand dafür gesorgt, dass der Eishockey-Krimi auf den Hotzenwald ein umjubeltes Happy-End fand: „Dieses Spiel war eine tolle Werbung für Herrischried und den Kreis Waldshut“, strahlte Bollacher mit den Verantwortlichen des Vereins um die Wette. „So ein Spiel ist für mich die Entschädigung für manchen Ärger und die viele Arbeit“, atmete auch Manfred Hofmann, Vorsitzender des EHC Herrischried, tief durch, als er seine Spieler begeistert abklatschte: „Ich lebe für diesen Verein und liebe diesen Sport.“ Die 15 Sportler hatten es Hofmann und den vielen Zuschauern nicht leicht gemacht: „Das erste Drittel war gar nichts“, runzelte Torjäger Julien Gälli zunächst die Stirn: „Wir haben total gepennt und uns phasenweise vorführen lassen“, lautete seine Bilanz nach 20 Minuten. Erst im Mitteldrittel besannen sich die Gastgeber auf ihre Stärken und auch auf die Verpflichtung gegenüber den Fans: „Ich habe in der Pause nur gesagt: ‚Jungs, es ist mir wirklich egal, ob wir hier verlieren. Aber ich möchte Eishockey mit Herz sehen‘“, war auch Spielertrainer Tomas Zourek zunächst schwer enttäuscht.

Den Grund für das enttäuschende erste Drittel wusste niemand so genau. Mit Sicherheit fehlte den Gastgebern das nötige Training. Seit dem letzten Spiel vor der Weihnachtspause wurde so gut wie nicht trainiert. Die Eiszeiten in der Herrischrieder Halle sind in den Ferien äußerst begrenzt. Ein weiterer Grund könnte gewesen sein, dass die Gastgeber das Team aus Olten einfach nur unterschätzt haben. Schließlich waren die Schweizer zuvor zwei Mal als Verlierer vom Eis gegangen und hatten ihre Titelchancen schon vor dem Spitzenspiel fast schon verspielt. Was also sollte für die Herrischrieder Spieler schon schief gehen? Schnell saßen die Hausherren auf dem Hosenboden. Viele Fans wendeten sich enttäuscht dem Glühwein in der Arktis-Bar zu oder steckten noch den einen oder anderen Euro-Schein ins Spenden-Kässle für die Brandopfer von Giersbach. In der Herrischrieder Teilgemeinde hatte eine Familie kurz vor Silvester bei einem Großbrand ihr gesamtes Hab und Gut verloren: „Wir spenden pro Zuschauer einen Euro“, freute sich EHC-Vorstandsmitglied Heinz Gerspach über den Andrang an der Kasse. Zudem hatte er weitere Spenden gesammelt und wird den Geschädigten bald einen stattlichen Betrag überreichen.

Im zweiten Abschnitt machten die Gastgeber dann aber schnell deutlich, dass die Partie trotz des 1:3-Rückstands noch nicht entschieden ist. Marcus Pankratz, der das Spiel mit einem unglücklichen Eigentor eingeläutet hatte, eröffnete die Aufholjagd mit seinem Tor zum 2:3. Zwar hatten die Oltener zunächst immer noch eine Antwort parat und führten nach zwei Dritteln mit 6:4. Doch den Fans war nun klar: „Hier geht noch etwas.“ Torwart Martin Suchanek wuchs im Schlussdrittel über sich hinaus. Wendig warf er sich in die Angriffe von Altstadt Olten, hielt seine Mannschaft im Spiel. Die profitierte von der Fünf-Minuten-Strafe gegen Ivan Fransioli, der Klaus Bächle mit einem Stockschlag fast das Nasenbein zertrümmert hätte: „Es ist nur eine Schnittwunde. Gebrochen ist nichts“, gab der Atdorfer jedoch schnell Entwarnung. Diese Überzahl-Phase lief den Gastgeber gut rein. Tomas Zourek und Thomas Krejci sorgten routiniert für den 6:6-Ausgleich. „Da haben sich die Oltener selbst geschlagen“, schmunzelte Julien Gälli, der sich zwar über seine Saisontreffer 20 und 21 freute, doch vielmehr Klaus Bremenkamp: „Sein Tor zum 7:6 war entscheidend.“

Zumindest genauso wichtig wie die erstmalige EHC-Führung in der 57. Minute war allerdings die unglaubliche Parade von Keeper Suchanek gegen Pascal Baumgartner, der plötzlich allein vor ihm stand. „Diese Parade war die Schlüsselszene“, sah Zourek nun die Wende gekommen.

Jetzt lief der Hotzenwald-Express auf Hochtouren. Dem erfolgreichen Solo von Bremenkamp ließ Gälli gar das umjubelte 8:6 folgen. Was sollte noch passieren, die Oltener schienen am Ende. Doch dann patzte Dominik Zöller – 47 Sekunden vor Schluss stand es nur noch 8:7. Banges Warten auf die Sirene, die Sekunden zogen sich und Tilman Bollacher blickte immer wieder zur Uhr. Und hätte dabei fast den 9:7-Schlusspunkt von Dirk Hierholzer verpasst, der drei Sekunden vor Schluss letzte Zweifel beseitigte.

„Den Titel lassen wir uns nicht mehr nehmen“, freute sich Julien Gälli, der schon jetzt für zwei weitere Jahre beim EHC Herrischried zugesagt hat: „Hier ist ein tolles Team gewachsen. Ich fühle mich wohl im Ort und habe eine hervorragende Arbeitsstelle bekommen“, freut er sich schon jetzt auf die Play-Offs, in denen drei Clubs zwei Aufstiegsplätze ausspielen.

Und noch einer strahlte über beide Wangen, Kapitän Alexander Eckert, der eigentlich schon mit dem Eishockey aufgehört hatte: „Die schöpferische Pause hat mir gut getan. Das Feuer brennt wieder und ich bin heiß auf die dritte Liga mit meinem Club.“

 

Tore: 0:1,0:2,0:3 (7.,13.,14.) SC Olten, 1:3 (17.) J.Gälli (T.Zourek, M.Pankratz), 2:3 (25.) D.Hierholzer (T.Zourek, M.Pankratz), 2:4,2:5 (26.,27) SC Olten, 3:5 (30.) M.Pankratz (J.Gälli), 4:5 (36.) K.Bächle (D.Zöller), 4:6 (37.) SC Olten, 5:6 T.Zourek (A.Eckert, T.Krejci) 6:6 (49.) T.Krejci (J.Gälli, A.Eckert), 7:6 (57.) K.Bremenkamp (K.Bächle), 8:6 (59.) J.Gälli, 8:7 (60.) SC Olten, 9:7 (60.) D.Hierholzer (M.Pankratz, T.Krejci)

 

Strafen: EHC Herrischried 10x2min; SC Olten 11x2min + 5min + 20min (Spieldauer)

 

Zuschauer: ca. 800

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli (2)

  • Dirk Hierholzer (2)

  • Marcus Pankratz

  • Klaus Bächle

  • Tomas Zourek

  • Thomas Krejci

  • Klaus Bremenkamp

 

 

 

  13.12.2009 EHC Lausen - EHC Herrischried  4:6  

6:4 Sieg zum Rückrundenstart

Zum Beginn der Rückrunde können die Herrischrieder White Stags nach einem mühsamen und krampfhaften 6:4 (2:3/1:2/1:1)

Arbeitssieg den sechsten „Dreier“ in Serie feiern

 

Mit dem EHC Lausen stand gleich zu Beginn der zweiten Saisonhälfte der vermutlich stärkste Gegner gegenüber, auch wenn das Team nur auf Rang 4 steht. Nach dem die Lausener am vergangenen Wochenende beim EHC Olten gewonnen hatten, waren die Herrischrieder Hockeyspieler gewarnt und waren dementsprechend motiviert. Mit nahezu komplettem Kader ging es am Sonntagabend also nach Sissach. Doch die Freude hielt nicht lange Bestand. Noch bevor es zum Aufwärmen auf das Eis ging musste der zweitbeste White Stags Scorer, Dirk Hierholzer, die schlechte Nachricht überbringen, nicht auflaufen zu können. Grund hierfür war eine gebrochene Kufe, welche sich auf die Schnelle nicht ersetzen lies.

Mit Beginn des ersten Drittels sahen die 55 (!!!) Herrischrieder Anhänger (Gegenüber standen rund 10 Lausener Zuschauer) ein Drittel wie sie es schon lange nicht mehr sahen... Nein, nicht im positivem Sinne, sondern im negativen. Fast schon katastrophal spielte das Team in den ersten 20 Minuten. Fehlpässe, Stellungsfehler, Puckverluste, Defensivfehler – Keine Seltenheit, sondern in schöner Regelmässigkeit auf Seiten des Tabellenführers. Abropo Tabellenführer: Der EHC Olten verlor Tags zuvor erneut und man konnte meinen das die White Stags gerade deswegen mit den Gedanken ganz wo anderst waren und das Spiel an den heissen Faden hängten... Zuerst erzielte Lausen den verdienten Führungstreffer, doch zweimal Julien Gälli, sowie Alex Rovkin, mit seinem ersten Saisontreffer, sorgten für die Wende. Genug 100%ige Chancen, die Führung noch vor der Pause auszubauen, waren vorhanden. Aber passend zu den vielen Fehlern, wurden auch die Torschussmöglichkeiten kläglich vergeben. Ausserdem schlimm anzusehen war das „Power-Play“ des EHC Herrischried. Oft genug boten sich 5gegen 4 oder sogar 5:3 Situationen. Aber der Puck lief nur selten flüssig durch die eigenen Reihen... Was folgte war der 2:3 Anschlusstreffer der Hausherren bis zur Pause. Mehr braucht man zu diesem Drittel nicht sagen. Abhaken!

Nach dem Pausentee übernahmen die White Stags das Spielgeschehen und waren fortan überlegen. Selbst wenn Lausen in Ueberzahl spielte, kamen die Gäste zu Chancen. Doch zunächst blieben diese ungenutzt. Nur was das Tore erzielen angeht, wurden die Herrischrieder vorgeführt. Lausen agierte mit steilen Konterversuchen und erzielte mit seinen wenigen Möglichkeiten nicht nur den Anschlusstreffer, es folgte auch der wunderschön heraus gespielte Ausgleich. Irgendwie verkehrte Welt dachte sich Alexander Eckert und versenkte den Puck nach 34 Minuten ins Netz zur mittlerweile überfälligen Führung. Glänzend aufgelegt war an diesem Abend Alex Rovkin. Mit einem tolllen Treffer in genau in den Winkel, markierte er seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Mit 2:5 Toren wurden die Seiten dann zum letzten Mal gewechselt.

Im Mittelabschnitt war sichtlich Besserung im Spielgeschehen. Aber so richtig in Fahrt kam der EHC Herrischried dennoch nicht und so sollte es auch bis Spielende bleiben. Als Klaus Bremenkamp im Schlussabschnitt den sechsten Treffer erzielte, schienen die Kräfte der Gastgeber am Ende zu sein. Die White Stags fingen sich fortan noch einige Strafzeiten an doch am Spielgeschehen änderte sich nicht viel. Lausen versuchte zwar noch mal Druck auszuüben aber die Gastgeber schafften es ebenfalls nicht ihre sechs Minuten Ueberzahl in Tore zu verwerten. Umso überraschender fiel zwei Minuten vor Spielende dann doch noch nach einem unglücklichen Abwehrpatzer der erneute Anschlusstreffer als beide Teams wieder vollständig auf dem Eis waren. 6:4 was auch gleichzeitig das Endergebnis bedeutete. Alles in allem ein verdienter „Arbeitssieg“ - welcher den Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Olten auf mittlerweile 6 Punkte bringt. Nun geht es erst mal in eine kurze Winterpause ehe es dann am 10.01.10 zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten aus Herrischried und dem Tabellenzweiten aus Olten vor heimischer Kulisse kommt.

Spielbeginn ist wie gewohnt um 18:30 Uhr.

 

Tore: 1:1 (9.) A.Rovkin (A.Eckert, J.Gälli), 1:2 (12.) J.Gälli (K.Bächle), 1:3 (13.) J.Gälli, 3:4 (35.) A.Eckert (A.Rovkin, J.Gälli), 3:5 (37.) A.Rovkin (J.Gälli, M.Pankratz), 3:6 (45.) K.Bremenkamp (K.Bächle, T.Krejci)

 

Strafen: EHC Herrischried 7x2min, EHC Lausen 6x2min + 10min Diszi

 

Zuschauer: 65, davon bemerkenswerte 55 aus Herrischried (Zuschauerrekord beim EHC Lausen!? ;-) )

Unsere Torschützen:

  • Alex Rovkin (2)

  • Julien Gälli (2)

  • Alexander Eckert

  • Klaus Bremenkamp

 

 

 

  05.12.2009 EHC Vogelsang - EHC Herrischried  0:5  

Mit 5:0 Sieg an die Spitze

Am vergangenen Samstag gewannen die Herrischrieder White Stags auf fremdem Eis mit 5:0 (0:2/0:3/0:0) das Topspiel des Spieltages beim Tabellendritten EHC Vogelsang. Der bis dato Tabellenerste aus Olten patzt.

 

Die Voraussetzungen für das Spiel waren klar. Die White Stags mussten gewinnen um das Duell um die Tabellenspitze gegen den SC Olten weiter offen zu halten. Dies sollte eigentlich gerade gegen den bisher stark aufspielenden EHC Vogelsang alles andere als eine leichte Aufgabe werden. Coach Tomas Zourek musste in dieser wichtigen Partie auf Stürmer Klaus Bächle (Meisterprüfungen), den gesperrten Kapitän Alexander Eckert (welcher seine drei Spiele Sperre nun abgesessen hat und in der nächsten Partie wieder mit an Board ist) sowie dem beruflich verhinderten Daniel Baier verzichten. Also mussten die Sturmreihen ordentlich durcheinander gewürfelt werden und da man mit nur drei gelernten Verteidigern anreiste, musste Dominik Zöller aus dem Sturm in die Defensive beordert werden.

Doch ab 14:30 Uhr kam mit dem ersten Bulli alles anderst wie man sich gedacht hatte. Die Herrischrieder bestimmten das Spielgeschehen und konnten nach rund zehn Spielminuten durch einen Schuss aus spitzem Winkel von Julien Gälli in Führung gehen. Erneut Gälli markierte auch den zweiten Treffer. Von der blauen Linie aus, sah er den völlig falsch stehenden Gästekeeper und baute die Führung mit einem fast schon lockeren Schüsschen aus.

Im Mittelabschnitt bot sich den rund 35 mitgereisten White Stags Anhängern das selbe Bild. Die Herrischrieder hatten deutlich mehr vom Spiel und konnten durch ein weiteres Tor auf 3:0 ausbauen. Dieses Mal war, nach tollem Pass von Tobias Huber, Klaus Bremenkamp mit einem schicken Rückhandtreffer erfolgreich. Die Gastgeber aus Vogelsang waren zwar nicht ganz chancenlos, doch vor dem Tor erwiesen sie sich als zu unkonsequent, oder Martin Suchanek lies mit guten Paraden der Hartgummischeibe den Weg über die Torlinie nicht zu. Kurios wurde es als die Gastgeber den Puck an das Lattenkreuz knallten und der direkt folgende Gegenangriff am Pfosten landete. Innerhalb weniger Sekunden musste gleich zweimal das Metallgehäuse zum Einsatz kommen und brachte verdutzte Gesichter in die jeweiligen Stürmer. Allerdings wurden die Weichen auf Sieg bis zur zweiten Pause dann endgültig richtig gestellt. Lars Ulrich und Julien Gälli netzten noch mal ein und so stand es schon 0:5 aus Vogelsanger Sicht.

Wenig spektakulär wurde auf Seiten der Herrischrieder der Beginn des letzten Drittel geführt. Mit der deutlichen Führung im Rücken lies man den Gegner laufen und beruhte sich nun auf die Stärken in der Verteidigung um nicht doch noch ein Gegentor zu kassieren. Das primäre Ziel, drei Punkte zu ergattern, wurde erreicht. Das sekundäre Ziel, keinen Gegentreffer hin nehmen zu müssen, ebenfalls. Schlussmann Suchanek dürfte dies gefallen haben, denn dadurch konnte er sein zweites Spiel in Folge ohne Gegentor feiern. Im Eishockey ist dies eigentlich eine Seltenheit nach 120 Spielminuten ohne Gegentreffer zu bleiben.

Nach dem Sieg ging es zur anschliessenden Weihnachtsfeier im Fischerhaus in Albbruck. Dort wurde bei leckerem Essen, lustigen Spielchen gefeiert und gequatscht. Doch da war ja noch was. Genau! Der direkte Konkurrent SC Olten hatte parallel zur Weihnachtsfeier den EHC Lausen bei sich zu Gast und wenn die Lausener gewinnen würden stünde dem EHC Herrischried der Sprung auf Tabellenplatz 1 nichts mehr im Wege... Und siehe da... der EHC Lausen gewann die Begegnung mit 3:1 Toren. Somit stehen die White Stags pünktlich zur Halbzeit der 4.Liga Meisterschaft auf Platz 1, was natürlich umso ausgiebiger gefeiert wurde.

Am kommenden Sonntag beginnt nun die Rückrunde für den EHC Herrischried. Und diese Partie hat es gleich in sich. Gespielt wird beim „Olten-Bezwinger“, dem EHC Lausen. Die Mannen um Trainer Zourek sollten nach dem Sieg der Lausener gegen den EHC Olten nun gewarnt sein, wenn es am kommenden Sonntag nach Sissach geht. Spielbeginn auf der „Kunsti“ in Sissach ist um 20:15 Uhr. Hier wird es nochmals richtig spannend, ehe dann eine vierwöchige Winterpause stattfindet und dann am 10.01.10 der SC Olten in Herrischried zu Gast sein wird.

 

Tore: 0:1 (10.) J.Gälli (T.Zourek), 0:2 (15.) J.Gälli, 0:3 (26.) K.Bremenkamp (T.Huber), 0:4 (29.) L.Ulrich (J.Gälli), 0:5 (34.) J.Gälli (T.Zourek)

 

Strafen: EHC Herrischried 5x2min + 10min Diszi D.Hierholzer, EHC Vogelsang 4x2min

 

Zuschauer: 55, davon ca. bemerkenswerte 35 aus Herrischried

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli (3)

  • Klaus Bremenkamp

  • Lars Ulrich

 

 

 

  29.11.2009 EHC Herrischried - EHC UNI Basel  8:0  

Dem eigenen Willen getrotzt

Der EHC Herrischried gewinnt auch das vierte Heimspiel gegen den EHC UNI Basel mit 8:0 (3:0/3:0/2:0)

Toren und bleibt weiter ungeschlagen auf heimischem Eis

 

Am vergangenen Sonntagabend stand das letzte Heimspiel in diesem Jahr auf dem Spielplan der White Stags. Das wollte sich wohl kaum einer entgehen lassen. Die beeindruckende 500 Zuschauermarke wurde wohl geknackt und dementsprechend motiviert wollte das Team zu Werke gehen. Doch die Motivation lies sich nur bedingt auf die Eisfläche übertragen.

Denn die Gäste aus Basel standen zu Beginn tief in der Verteidigungszone und dem leicht dominierenden Heim-Team fehlten die ansonsten effektiveren Passstafetten um Tore zu erzielen. Ab der sechsten Spielminute schien das Eis allerdings gebrochen. Dirk Hierholzer erzielte den Führungstreffer und das Spiel auf ein Tor wurde nun konstanter. Doch wurden zunächst sämtliche Einschussmöglichkeiten kläglich vergeben ehe Lars Ulrich in der 15.min mit einem herrlichen Schuss in den Winkel die Führung ausbaute. Keine 90 Sekunden später zeigte der aktuelle 4.Liga Topscorer Julien Gälli weshalb er mit weitem Abstand ganz oben steht und verlud den gegnerischen Torhüter zum 3:0 Treffer. Mit diesem Zwischenstand wurden dann auch die Seiten gewechselt doch so richtig zufrieden konnte die Mannschaft mit der bisherigen Leistung nicht sein. Da war noch deutlich Luft nach oben.

Im Mittelabschnitt das selbe Bild. Der überwiegend fair geführten Partie fehlte der „Pepp“ und die „Unianer“ kamen nur selten vor Schlussmann Martin Suchanek. Und wenn es dann doch mal brenzlig wurde, hielt Suchanek seinen Kasten dicht, während auf der andern Seite der Basler Schlussmann erneut dreimal die schwarze Hartgummi aus dem Netz fischen musste. Zweimal Julien Gälli und Tomas Krejci, mit seinem ersten Saisontreffer, schraubten das Ergebnis zum 6:0 Pausenstand.

Immer noch mit dem Willen, den Zuschauern endlich hundertprozentigen Einsatz und die Spielfreude aus vergangenen Partien zu zeigen, gingen die White Stags in den Schlussabschnitt. Doch was folgte, waren fortan regelmässige Strafzeiten der Herrischrieder, so dass zumindest das Unterzahlspiel geübt werden konnte. Zwischenzeitlich wurde den Baselbieter ein unberechtigter Penalty zugesprochen, doch auch diese Chance den Ehrentreffer zu erzielen, wurde durch Martin Suchanek vereitelt. Um eins vorne weg zu nehmen: Der Herrischrieder Goalie konnte an diesem Abend sein erstes Match ohne Gegentreffer im EHC Dress feiern. Zwei weitere Treffer gab es dennoch zu bejubeln. Denn Lars Ulrich, mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, sowie Tomas Zourek (in Unterzahl) besiegelten den schlussendlich für die Zuschauer langweiligen 8:0 Sieg gegen den EHC UNI Basel.

Zum vorletzten Auswärtsspiel vor der Winterpause: Am kommenden Samstag wartet eine ganz dicke Nuss auf die White Stags, wenn es ab 14:30Uhr zum Match zwischen dem Tabellenzweiten aus Herrischried und dem Tabellendritten aus Vogelsang kommt. Gespielt wird im Erlenpark in Dielsdorf – ca. 30min von Waldshut-Tiengen entfernt. Die Vogelsanger sind dafür bekannt mit ihrem „Mini-Kader“ Höchstleistungen zu bringen. Denn das seit Jahren eingespielte Team fightet von der ersten bis zur letzten Minute und macht es keinem Gegner leicht. Denkbar knapp mussten sie sich zuletzt beim Tabellenführer Olten mit 5:4 Toren geschlagen geben. Vor allem, weil sich schon jetzt vorausschauen lässt das einige Leistungsträger die Fahrt nach Dielsdorf nicht antreten können, sollte das also Warnung genug sein um im Kampf um Tabellenplatz 1 dran zu bleiben.

 

Tore: 1:0 (6.) D.Hierholzer (T.Zourek, J.Gälli), 2:0 (15.) L.Ulrich (D.Hierholzer, J.Gälli), 3:0 (17.) J.Gälli (T.Krejci), 4:0 (31.) J.Gälli (K.Bächle), 5:0 (33.) J.Gälli, 6:0 (38.) T.Krejci (J.Gälli, L.Ulrich), 7:0 (53.) L.Ulrich (J.Gälli), 8:0 (55.) T.Zourek (J.Gälli)

 

Strafen: EHC Herrischried 8x2min, EHC Uni Basel 6x2min + 10min Diszi + 10min Diszi

 

Zuschauer: ca. 500

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli (3)

  • Lars Ulrich (2)

  • Dirk Hierholzer

  • Tomas Zourek

  • Tomas Krejci

 

 

 

  22.11.2009 HC Fischbach-Göslikon - EHC Herrischried  3:7  

Erneut Sieg eingefahren

Mit einem verdienten 7:3 Sieg gegen Fischbach-Göslikon im Gepäck ging es trotz mäßiger Leistung am Sonntagabend zurück nach Herrischried

 

Das zweite Auswärtsspiel des EHC Herrischried nahm Zuhause eine gute Gestalt an. Spielertrainer Thomas Zourek konnte auf einen fast kompletten Kader mit 16 Feldspielern und 2 Torhütern zurückgreifen. Demensprechend motiviert fuhren die White Stags nach Wohlen zur unbedachten Eisbahn um dort gegen den HC Fischbach- Göslikon ihre Leistung zu messen.

Zum Spielverlauf:

Nach der eher weniger spektaktulären Aufwärmphase und ein paar aufmunterneden Worten vom Trainer ging es los. Der EHC startete mit einem hohen Tempo um nicht nur den Gegner, sondern auch die ca. 40 mitgereisten Fans zu beeindrucken. Schon in der 4. Spielminute schoss Dirk Hierholzer nach einem schönen Zuspiel von Lars Ulrich das 1:0. Kaum zwei Minuten später schnappte sich Julien Gälli die Scheibe und verwandelte seine Chance in ein 2:0. Im weiteren Spielverlauf folgte ein Torschuss nach dem anderen, doch die Chancenverwertung war in diesem Spielabschnitt sehr gering. Doch in der 15. Minute konnte Gälli nach Zuspiel von Dirk Hierholzer ein weiteres Tor auf sein Konto verbuchen. Genau vier Minuten später konnte erneut Julien Gälli, nach einem Pass von Trainer Zourek, auf ein vier Toreabstand erhöhen. Zum Pausenabschnitt hätte es gut und gerne auch deutlicher sein können. Doch wurden erneut viele gute Chancen kläglich vergeben und das Herrischrieder Ueberzahlspiel war erschreckend schwach im Abschluss an diesem Abend.

Das 2. Drittel wurde nicht mehr in einem ganz so schnellen Tempo angetreten. Was dazu beitrug das vortan die Gastgeber ihre Chance schnupperten und auf Seiten der White-Stags ergaben sich bis dato unbekannte Schwächen beim Umschalten von der Offensive in die Defensive... Hier hatte auch das ungewohnt „schwere“ Eis seinen Teil beigetragen das so manchem Herrischrieder die Kräfte geraubt hatte. Dennoch schoss in der 25. Minute Dominik Zöller zunächst ein weiteres Tor ehe dann auch die Gastgeber dreimal Goalkeeper Suchanek überwinden konnten... Mit freundlicher Unterstützung und zahlreicher Defensivfehler der Herrischrieder Kufencracks. Das konnte sich der EHC allerdings nicht bieten lassen – kurz daraufhin knallte Dirk Hierholzer das Gummi auf Zuspiel von Julien Gälli in das Tor vom Gegner. Damit aber nicht genug. Erneut traf der hoch motivierte Dirk Hierholzer und erzielte mit seinem Hattrick den siebten Herrischrieder Treffer. 7:3 Führung und noch 20min waren zu spielen.

In dem recht unspektaktulären letzten Drittel sackte das Tempo und auch die Motivation stark in den Keller. Doch das war schlussendlich egal. Denn das Ziel war die jungen Spieler mit wenig Spielerfahrung spielen zu lassen und dabei keinen Gegentreffer mehr kassieren, was schlussendlich auch geklappt hatte.

Schlussstand also 7:3 und kurz zusammengefasst: Es war ein faires aber eher weniger anschauliches Spiel von der Herrischrieder Seite aus. Überraschend schwer taten sich die Herrischrieder Kufencracks auf dem langsamen Eis, wo manch einer sich vorkam als würde er im Eis versinken. Auch wenn diese Probleme den Gastgebern dazu verhalf überraschend viele Konterchancen zu fahren, war an diesem Abend der EHC Herrischried die bessere Mannschaft über das ganze Spiel hinweg gesehen und konnte drei weitere Punkte mit nach Herrischried nehmen.

Ein großes Dankeschön für die Unterstützung gilt den knapp 40 mitgereisten EHC-Supporter (zur Erwähnung – es waren gemäß Spielbericht insgesamt 65 Zuschauer an der Eisbahn).

Vielen Dank für euer Kommen.

Weiter geht’s bereits am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel, welches gleichzeitig die letzte Heim-Partie in diesem Jahr sein wird.. Als Gegner gastiert der EHC Uni Basel im Hotzenwald.

 

Tore: 0:1 (4.) D.Hierholzer (L.Ulrich), 0:2 (6.) J.Gälli, 0:3 (15.) J.Gälli (D.Hierholzer), 0:4 (19.) J.Gälli (T.Zourek), 1:5 (25.) D.Zöller (T.Zourek), 1:6 (25.) D.Hierholzer (J.Gälli), 3:7 (33.) D.Hierholzer

 

Strafen EHC: 6 Minuten + 10 min Diszi; Strafen HC: 18 Minuten

 

Zuschauer: 65

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer (3)

  • Julien Gälli (3)

  • Dominik Zöller

 

 

 

  15.11.2009 EHC Herrischried - HC Wohlen-Freiamt  19:2  

Munteres Scheibenschießen gegen Wohlen-Freiamt

Freie Fahrt auf ein Tor - Mit einem mehr als verdienten Packung von 19:2 Toren wurden die Spieler des HC Wohlen-Freiamt nach Hause geschickt.

 

18:30 Uhr Eissporthalle Herrischried -Erneut haben ca. 450 grandiose Zuschauer den Weg ins die Herrischrieder Eissporthalle gefunden. Und genau diese hatten an diesem Abend 19x Grund zum Jubeln. Der Gegner aus Wohlen-Freiamt wurde nicht nur deklassiert, er wurde an die Wand gespielt und kam in 60 Spielminuten zu exakt vier (!!!) deutlichen Torschüssen. Zwei dieser vier Chancen fanden den Weg vorbei am festgefrorenen White Stags Goalie Suchaneck. Aber hier sollte man sich hier keinen Gedanken darüber verschwenden.

Und auf die vielen, tollen Tore gehen wir an dieser Stelle gar nicht erst ein da es den Rahmen sprengen würde. Jedenfalls war der erste Spielabschnitt noch leicht nervös gestaltet, trotzdem mit 6:0 gewonnen. Der Gegner aus Wohlen-Freiamt, angetreten mit 9 Mann (Gegenüber standen 10 Herrischrieder Feldspieler), fand nicht mal bei nummerischer Spielerüberzahl den Weg Richtung Herrischrieder Torgestänge. Des Öfteren waren mehr Gästefeldspieler auf der Strafbank als auf der Spielerbank. Mitte des Spiels musste Käptain Alexander Eckert zum Duschen… Ab da standen sich dann 9 gegen 9 Mann gegenüber. Aber am Spielverlauf änderte sich trotzdem nichts –die Herrischrieder präsentierten sich, zum Leid des Gegners, weiterhin als eine Nummer zu groß.

Kurz und knapp für Insider: Das einzigste womit das Herrischrieder Team an diesem Abend überfordert war, waren die fantastischen Fangesänge nach dem Schlusspfiff. Hierfür werden beim nächsten Training bestimmt zehn Extraminuten gewidmet damit anstelle des bekannten „Humpa Humpa Tanz“ , welchen die Herrischrieder Fans von ihrem Team forderten, nicht wieder eine „Welle im Sitzen“ des White Stags Teams fabriziert wird. ;-) (Wiederholung erwünscht).

Da aktuell zwischen dem EHC Olten und dem EHC Herrischried bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt reicht es nur auf Platz zwei der Tabelle trotz des besseren Torverhältnis. Am kommenden Sonntag reist der EHC Herrischried nach Wohlen um gegen den HC Fischbach-Göslikon anzutreten. Spielbeginn dort: 20:00Uhr.

Die nächste Heim-Partie folgt dann sieben Tage später, also am 29.11.09 gegen den EHC Uni Basel.

Live Ticker am Sonntag: Wer das Spielgeschehen in Wohlen via Internet verfolgen möchte, kann dies natürlich gerne tun. Einfach ab dem Eröffnungsbulli die EHC Herrischried Webseite besuchen, sich die Tabelle mit den aktuellen Spielbegegnungen anzeigen lassen und dann auf das „Icon“ hinter dem jeweiligen Match drücken. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Alle Strafen, alle Tore stehen dort brandaktuell zur Verfügung. Die Symbolik welches Drittel grad läuft, befindet sich darunter.

 

Tore: 1:0 (3.) A.Eckert (M.Pankratz), 2:0 (7.) J.Gälli, 3:0 (13.) D.Baier, 4:0 (17.) D.Hierholzer, 5:0 (18.) D.Hierholzer (J.Gälli), 6:0 (20.) A.Eckert, 7:0 (29.) D.Hierholzer (T.Krejci), 8:0 (31.) M.Pankratz (J.Gälli), 9:0 (31.) J.Gälli (T.Krejci), 10:0 (35.) T.Zourek (J.Gälli), 11:0 (37.) J.Gälli (T.Zourek), 12:0 (39.) J.Gälli (T.Zourek), 13:1 (40.) J.Gälli, 14:1 (43.) M.Pankratz (D.Hierholzer), 15:1 (49.) K.Bächle (D.Zöller), 16:1 (52.) K.Bächle (T.Huber), 17:2 (58.) K.Bächle (J.Gälli), 18:2 (58.) K.Bächle, 19:2 (59.) D.Hierholzer (T.Huber)

 

Strafen: Herrischried 11x2min + 25min (Matchdauer) A.Eckert; Wohlen-Freiamt 15x2min + 10min Diszi

 

Zuschauer: 450

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli (5)

  • Dirk Hierholzer (4)

  • Klaus Bächle (4)

  • Marcus Pankratz (2)

  • Alexander Eckert (2)

  • Daniel Baier

  • Tomas Zourek

 

 

 

  08.11.2009 EHC Herrischried - IHC Basel  6:4  

Ohne „Nervenkitzel“ geht es wohl nicht…

Hochverdient, kurios und unnötig spannend für die Zuschauer, siegt der EHC Herrischried gegen die Red Wings aus Basel mit einem vermeintlich knappen 6:4 (3:0/2:1/1:3)

 

An dieser Stelle sparen wir uns die Worte zur Einstellung der Herrischrieder Kufencracks. Denn jedem ist klar das sich die Gäste aus der Schweiz im Hotzenwald in voller Montur und hoch motiviert präsentieren und auch in Zukunft auch präsentieren werden. Doch die Basler mit ihrer Taktik, den White Stags mit hartem Körperspiel den Schneid abzukaufen, war hier nicht die passende Marschroute. Denn die versuchten Checks der Gäste kamen überwiegend via Echo zurück und man kann an dieser Stelle schon mal vorwegnehmen das die Red Wings hier den ersten Rückzieher machen mussten. Aber nun zum Spielverlauf:

Nachdem sich beide Teams in den ersten Minuten abgetastet hatten, nutzten die Herrischrieder die ersten beiden Überzahlminuten um sich binnen 39 Sekunden mit zwei Treffern in Front zu schiessen. Mit schönen Pässen, optimalem Stellungsspiel und fairen Mitteln lies man den Gästen nicht den Hauch einer Chance. Selbst in Unterzahl konnte das Geschehen auf dem Eis ausgeglichen gestaltet werden und die Basler in Bedrängnis gebracht werden. So arg sogar, dass Julien Gälli in Unterzahl den 3:0 Treffer mit einem exakten Schuss in den oberen Winkel markieren konnte. Ab diesem Zeitpunkt waren noch knapp 120 Sekunden zu spielen und die Gastgeber drückten auf den vierten Treffer. Dieser gelang auch - exakt eine Sekunde vor der Drittelspause. Doch die Unparteiischen gaben den regelgerechten Treffer nicht als sie zur Uhr schauten und dort die ersten 20 Minuten bereits rum waren. Der eine oder andere aufdringliche Hinweis der Gästespieler dürfte hier auch noch den entscheidenden Punkt hinzugefügt haben.

„Naja gut was solls..“ dachte sich Spielertrainier Thomas Zourek in der ersten Pause. "Wenn nicht jetzt dann eben später!". Und er behielt Recht. Es waren gerade mal drei Minuten im Mittelabschnitt gespielt, da hämmerte Zourek persönlich die Scheibe in die Maschen. 4:0 und die White Stags dominierten weiter das Spielgeschehen, trotz dessen das sich nun durch viele Fouls der Spielfluss nach und nach etwas verabschiedete. In der Zwischenzeit kamen die Red Wings zum Anschlusstreffer in Überzahl. Doch diesen Treffer egalisierte Klaus Bächle mit einem Solo-Lauf durch die Vier-Mann Verteidigung und einem sehenswerten und platzierten Rückhandtreffer ins untere, lange Eck. Klasse Tor und die Halle bebte vor Freude.

Im Schlussabschnitt wurd’s kurios und die Nerven der knapp 330 Zuschauer sollten nochmal etwas gereizt werden… Selten gab es einen solchen Schlussabschnitt im Herrischrieder Eishockey zu sehen. Nahezu durchgehend waren die Red Wings mit einem Mann mehr auf dem Eis. Bei 4 gegen 5 Spieler war es ein ausgeglichenes Spiel und die beiden Unparteiischen leisteten sich auch hin und wieder den einen oder anderen Aufreger so dass der Spielfluss hinüber war und sich vor beiden Toren Chancen ergaben. Die Gäste verstanden es ab diesem Zeitpunkt ihre wenigen Möglichkleiten zu verwerten und markierten die Treffer 2 (41min) und 3 (55min). Der vierte Basler Treffer war ein Geschenk von Landsmann Jullien Gälli. Der Versuch ein Power Play aufzubauen endete mit einem Eigentor welches nicht nur ihn sondern alle andern Spieler und Zuschauer zum Staunen brachte… (Die genau Entstehung lässt sich nicht erklären - Hat das zufällig jemand auf Video? ;-) ) Wer jetzt dachte, es würde noch spannender werden, sah sich allerdings getäuscht. Denn der 5:4 Spielstand hielt nur 55 Sekunden Bestand ehe der sechste White Stags Treffer folgte. Mit der Wut im Bauch des Eigentors schnappte sich Julien Gälli die Vorlage von Thomas Zourek und verlud den Gästekeeper mit einem Wahnsinnstreffer, der in dieser Art und Weise nur Gälli persönlich erzielen kann. Ein Treffer der Marke „ Das muss man einfach gesehen haben“. Mit diesem „Zuckerschlecken“ ging es in Richtung Schlusssirene der Partie und die White Stags konnten hochverdient drei weitere Punkte einfahren. Auch wenn das Ergebnis an diesem Abend eindeutiger hätte sein müssen. Aktuell verbessern sich die White Stags nun auf Tabellenplatz drei und erwarten schon am kommenden Wochenende zum zweiten Heimspiel in Folge die nicht zu unterschätzenden Eishockeycracks vom HC Wohlen-Freiamt. Spielbeginn in der Herrischrieder Eissporthalle: Wie immer um 18:30Uhr.

 

Tore: 1:0 (4.) T.Zourek (K.Bächle,D.Zöller), 2:0 (5.) A.Eckert, 3:0 (19.) J.Gälli, 4:0 (23.) T.Zourek, 5:1 (34.) K.Bächle, 6:4 (57.) J.Gälli (T.Zourek)

 

Strafen: Herrischried 15x2 + 10min+20min L.Ullrich, IHC Basel 15x2 + 10min

 

Zuschauer: ca. 330

Unsere Torschützen:

  • Thomas Zourek (2)

  • Julien Gälli (2)

  • Alexander Eckert

  • Klaus Bächle

 

 

 

  31.10.2009 SC Altstadt-Olten - EHC Herrischried  7:6 n.V.  

Zwei Punkte verloren – Einen Punkt gewonnen

In einer äußerst fairen Partie verlor der EHC Herrischried sein erstes Auswärtsspiel beim EC Altstadt Olten nach Verlängerung

 

Mit gemischten Gefühlen fuhr das Herrischrieder Team nach Olten. Denn von der Spielstärke der Gastgeber war bis dahin nichts bekannt. Gerade deswegen sollte die Marschroute klar sein: Von Anfang an Druck ausüben und die nötigen Tore schießen. Gesagt – Getan. Engagiert legte der EHC Herrischried zu und lies dem Gegner keine Chance. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt da zappelte der Puck in Gegners Netz. Dominik Zöller erzielte seinen ersten Saisontreffer mit einem Schuss von der blauen Linie und der Gästegoalie sah hierbei alles andere als gut aus. Denn dieser stand wie festgeklebt auf dem Eis und lies verdutzt die Scheibe an ihm vorbei ins Tor. Aber das war ja noch nicht alles. Exakt 44 Sekunden später konnte Dirk Hierholzer auf Vorlage von Julien Gälli die Führung auf 2:0 ausbauen. Was folgte war im Grund genommen ein Spiel auf ein Tor doch die White Stags verpassten es trotz guter Chancen die Führung auszubauen und so schlichen sich nach und nach individuelle Fehler ein welche die Gäste erkannten und das Drittel nun ausgeglichener gestalteten. So kam es auch dass den Oltenern kurz vor der ersten Pause der Anschlusstreffer gelang.

Das zweite Drittel ist schnell erzählt – denn es war nahezu eine Kopie der ersten zwanzig Minuten. Doch dieses Mal reichten nach Anpfiff exakt 17 Sekunden ehe Kapitän Alexander Eckert den dritten Treffer erzielte. Thomas Zourek brachte sein Team weiter in Front, allerdings verlor man dann den Faden und der Gegner kam nach und nach vor das Gehäuse von Keeper Simon Pankratz. Defensiv sollte an diesem Abend keine Glanzleistung an den Tag gelegt werden und dann vertändelten die Herrischrieder Spieler auch noch ein ums andere Mal den Puck im eigenen Drittel so dass die Führung bis Mitte des Schlussabschnitts dahin war.

Tore fielen in der offiziellen Spielzeit keine mehr so dass die Teams jeweils einen Punkt sicher auf der Haben-Seite hatten und sich erst in der fünfminütigen Verlängerung entscheiden sollte, wer den Zusatzpunkt mit nach Hause nehmen darf. Der entscheidende Treffer (Das Golden Goal – der nächste Treffer in der Verlängerung bedeutet das Spielende) gelang nach knapp zwei Minuten dem EC Olten. Wie so oft in dieser Begegnung, war ein individueller Fehler der entscheidende Punkt um den Gegner zum Tore schießen „einzuladen“.

Ansonsten bleibt das Fazit wie folgt festzuhalten: 6 erzielte Treffer hätten an diesem Abend eigentlich für einen Sieg reichen können. Doch heute klemmte es an der eigenen Überheblichkeit im eigenen Drittel welches der EC Olten perfekt verstand in Tore umzusetzen.

Ein herzliches Dankeschön an die Herrischrieder Fans die den Weg nach Olten auf sich genommen haben und das Team unterstützt haben!

Weiter geht es schon am kommenden Sonntag mit dem ersten von zwei aufeinander folgenden Heimspielen gegen die Red Wings vom IHC Basel.

 

Tore: 0:1 ( 2.) D.Zöller, 0:2 (3.) D.Hierholzer (J.Gälli), 1:3 (21.) A.Eckert (J.Gälli), 1:4 (24.) T.Zourek (L.Ullrich, D.Zöller), 3:5 (29.) T.Zourek (D.Zöller), 3:6 (34.) D.Hierholzer (J.Gälli)

 

Strafen: Olten 5x2min, Herrischried 6x2min

 

Zuschauer: ca. 40

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer (2)

  • Thomas Zourek (2)

  • Alexander Eckert

  • Dominik Zöller

 

 

 

  25.10.2009 EHC Herrischried - EHC Lausen  3:1  

Auftaktspiel gewonnen

Die Herrischrieder White Stags feiern vor etwa 430 Zuschauern einen 3:1 Heimsieg gegen den EHC Lausen

 

Aller Anfang ist schwer. Diese Devise traf jedenfalls am heutigen Abend alles andere als zu. Denn zu Beginn legten die Herrischrieder Eishockeyspieler ordentlich los und bekamen die „anfänglichen“ Probleme erst im Schlussabschnitt. Bereits nach vier Spielminuten überwand Dirk Hierholzer den gegnerischen Goalie zur ersten Führung. Was folgte war ein klar dominierender EHC Herrischried der es verpasste frühzeitig den Sack zu zu machen. Erst nach 17 Minuten durften die Fans den zweiten Treffer bejubeln. Julien Gälli schnappte sich beim eigenen Tor den Puck und spazierte durch die komplette Lausener Verteidigung und verlud danach auch noch gekonnt den Gästekeeper.

Nach dem ersten Drittel gab es eigentlich nicht viel zu bemängeln. Nur das Ergebnis entsprach nicht dem Spielverlauf. Etliche Chancen wurden vergeben oder vom gut spielenden Gästetorhüter vereitelt. Längst hätten drei oder vier Tore auf dem Haben-Konto stehen können, wenn nicht sogar müssen. Wenn sich dies mal nicht rechen sollte… Im zweiten Drittel wurde die Partie dann ausgeglichener und die Gäste kamen fortan zu Torchancen und schnupperten Morgenluft. Die White Stags Dominanz war dahin… Auch auf den Zuschauerrängen wurde es von Minute zu Minute immer ruhiger. Doch Tore fielen bei diesem offenen Schlagabtauch während des Mittelabschnitts keine Mehr.

Während der zweiten Pause wurden die Worte von Spielertrainer Zourek dann etwas lauter und das Team nahm sich vor nochmal einen Gang hoch zu schalten. Soweit klappte es ja ganz gut diese Vorgabe zu erfüllen. Doch dann folgten zwei kurz aufeinander folgende Strafzeiten und die White Stags mussten sich mit drei gegen fünf Feldspieler ins eigene Drittel drücken lassen und standen mächtig unter Beschuss. Nachdem diese brenzliche Situation schadlos überstanden wurde, markierte Klaus Bächle dann den erlösenden dritten Treffer. Bei den Herrischrieder Eishockeyspieler lief im Schlussabschnitt trotzdem nicht mehr alles zusammen. Zwei Zeigerumdrehungen später folgte der Anschlusstreffer der Gäste und dieser 3:1 Spielstand hielt bis zu Abpfiff Bestand. Alles in allem ein verdienter Sieg und es gilt die Chancenverwertung eindeutig bis zum ersten Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim EC Altstadt-Olten zu verbessern. (Spielbeginn in Olten ist um 19:45Uhr) Denn das war am heutigen Abend eindeutig das größte Manko und das bisschen Sand im Getriebe des Schlussabschnitts gilt es zu beseitigen. Das nächste Heimspiel findet am 7.11.09 gegen die Red Wings aus Basel statt.

 

Tore: 1:0 (4:05) Dirk Hierholzer (Julien Gälli), 2:0 (17:16) Julien Gälli, 3:0 (46:10) Klaus Bächle, 3:1 (47:53) EHC Lausen

 

Strafen: EHC Herrischried 8x2min; EHC Lausen 7x2min

 

Zuschauer: ca. 430

Unsere Torschützen:

  • Dirk Hierholzer

  • Julien Gälli

  • Klaus Bächle

 

 

 

  17.10.2009 EHC Bern 96 (3.Liga) - EHC Herrischried  6:4  

Vorbereitungsspiel -  Vergangenen Samstag mussten die White Stags dann beim EHC Bern I antreten.

 

Das Herrischrieder Team Spielte zum ersten Mal auf freiem Eis (ohne Dach), und so kam es wie es kommen musste… Im ersten Drittel fing es an zu Schneien und Stürmen so dass Blätter und Schnee eine vorzeitige Drittelspause herbei brachte! Aus Sicht der Herrischrieder wurde das 1. Drittel auch völlig verschlafen. Man spielte unkonzentriert und viele Fehlpässe! So stand es zwischenzeitlich auch 4:0. Im 2. und 3. Drittel konnte dann gut mitgespielt werden, so dass es zu einigen Chancen kam die auch verwertet wurden! Zwischenzeitlich konnte der 4:0 Tore Rückstand bis auf 4:3 aufgeholt werden.

Fazit der Begegnung in Bern: 1. Drittel Flop, 2+3 Drittel TOP. Endstand 4:6 aus Herrischrieder Sicht.

DETAILS ZUM SPIEL UNTER: http://www.regioleague.swiss-icehockey.ch/platform/apps/results/spiel_details.asp?Spiel=9038348

 

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli (2)

  • Klaus Bächle

  • Lars Ullrich

 

 

 

  10.10.2009 EHC Herrischried - EHC Lausen (3.Liga)  2:1  

Vorbereitungsspiel -  SPIELBERICHT-QUELLE: HOMEPAGE EHC LAUSEN --> EHC Herrischried - EHC Lausen I 2:1 (0:0,1:1,1:0) Die erste Mannschaft hat das Testspiel gegen den 4.Liga Neuling aus Deutschland in einem spannenden Spiel mit 2:1 verloren. Die Chancenauswertung war im Vergleich zum Spiel gegen ZS II nochmals einiges schwächer. Man konnte das Spiel zwar über weite Strecken dominieren, doch war stets der sicher aufspielende Torwart der Deutschen Endstation. Den einzigen Treffer erzielte Wick per Penalty. Herrischried hingegen verwertete seine beiden Grosschancen. Das Spiel hatte einen bitteren Beigeschmack, da der alleine pfeiffende Schiedsrichter komplett überfordert war. Der Spielfluss wurde oft unnötig gedämpft und die Emotionen kamen daher auf beiden Seiten vermehrt hoch. Mit Herrischried erhält die 4.Liga Gruppe unserer 2. Mannschaft einen ernstzunehmenden Gegner, der noch einige überraschen wird.

 

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli

  • Dirk Hierholzer

 

 

 

  03.10.2009 EHC Binningen (3.Liga) - EHC Herrischried  12:3  

Vorbereitungsspiel

 

Unsere Torschützen:

  • Klaus Bremenkamp

  • Julien Gälli

  • Dirk Hierholzer

 

 

  26.09.2009 EHC Herrischried - EHC Sursee (3.Liga)  1:7  

Vorbereitungsspiel

 

Unsere Torschützen:

  • Julien Gälli

Impressum | Datenschutz 

 

EHC HERRISCHRIED HOTZENWALD WHITE STAGS e.V.

Salpetererweg 31 / 79737 Herrischried

E-mail: info@ehc-herrischried.de / ehc-homepage@t-online.de

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